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Photovoltaik-Boom in Großbritannien: Sonnenenergie für die Insel

Veröffentlicht am 3. Mai 2016,  Kategorie(n): Interviews,  3.008 x gelesen

Im nachfolgenden Interview mit Dr.-Ing. Rolf Sohrmann, Head of Business Unit Energy Solutions bei der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, gibt dieser Antworten auf die Fragen, in welchen Märkten der Ausbau der Photovoltaik in den kommenden Jahren voraussichtlich besonders stark sein wird, welche Zukunftstrends es gibt und wo gerade in Europa der größte Zuwachs an Anlagen stattfand.

Die Photovoltaik ist weltweit weiter auf dem Vormarsch. So stieg die Leistung der neu ans Netz gegangenen Parks von 40 GW (2014) auf 51 GW (2015). Treibende Kraft dieses Wachstums ist insbesondere China, wo insgesamt 15 GW zugebaut wurden – das entspricht einem Wachstum von 37 Prozent. Damit lösen die Chinesen Spitzenreiter Deutschland mit einer installierten Gesamtleistung von 43 GW ab. Auch der US-Markt konnte ein kräftiges Plus von 56 Prozent (9,8 GW) verbuchen. In Europa entfielen allein 4 GW der zugebauten 8,5 GW Leistung auf Großbritannien. Das Vereinte Königreich erlebte im vergangenen Jahr einen regelrechten Photovoltaik-Boom. Vor allem im Süden des Landes wurden zahlreiche Anlagen in Betrieb genommen. Deutschland, das Land der Energiewende, kam hingegen nur auf ein mageres Plus von 1,4 GW.


Herr Dr. Sohrmann, der Photovoltaik-Boom im Vereinten Königreich ist für viele sicherlich überraschend. Wie kommt es, dass gerade in Großbritannien ein massiver Zubau von Photovoltaikanlagen stattfindet?

Bis 2011 hat Solarenergie in Großbritannien nur einen unbedeutenden Teil der elektrischen Energieerzeugung ausgemacht. Den Wandel haben dann im Wesentlichen zwei Faktoren bewirkt. Die Einführung eines Einspeisetarifs für Strom aus Photovoltaik (PV) im April 2010 und der anhaltende Preisverfall, insbesondere bei den PV-Modulen und damit die Reduzierung der Gestehungskosten für PV-Kraftwerke insgesamt.

Seit Einführung der Förderung erfolgt eine regelmäßige Absenkung der Förderung. Das führt zu einem zyklischen Zubau, vor allem im ersten Quartal eines jeden Jahres. Während im Februar 2012 insgesamt etwa ein Gigawatt PV-Leistung installiert war, waren es bis Ende 2015 schon über 8,4 GW – eine rasante Entwicklung. Dabei sind die solaren Einstrahlungswerte im Süden der Insel vergleichbar mit den Strahlungswerten in der nördlichen Hälfte Deutschlands. Hinzu kommen in den Küstenregionen teilweise kräftige Winde, welche die PV-Module kühlen und darüber die Effizienz steigern. In Summe ist also wider Erwarten der Süden Englands ein attraktiver Standort für Solarkraftwerke.

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Interview: Augen auf beim Brennstoffkauf

Veröffentlicht am 4. Oktober 2013,  Kategorie(n): Interviews,  3.062 x gelesen

Dr. Jörg LenkHohe Heizkosten ließen den letzten Winter für viele Verbraucher zum echten Ärgernis werden. Laut Statistischem Bundesamt stiegen 2012 besonders die Kosten für Fernwärme und Heizöl durchschnittlich über 8 Prozent. Wer preiswert mit Holz und Braunkohlenbriketts heizen konnte, war fein raus aus dieser Kostenfalle.

Jetzt, Anfang Oktober mit Nachtemperaturen nahe dem Gefrierpunkt, ist es wieder höchste Zeit für den Kauf von Holz und Briketts. Doch worauf ist beim Brennstoffkauf zu achten? Dr. Jörg Lenk, ein ausgewiesener Experte und Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH), sagt, worauf man Wert legen sollte.

Scheitholz, Braunkohlebriketts, Pellets – was ist beim Kauf zu beachten?

Prinzipiell sollten nur Brennstoffe gekauft werden, die den Anforderungen der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) entsprechen: Das heißt naturbelassenes Holz, normgeprüfte Holzbriketts und Holzpellets. Auch Braunkohlenbriketts aus den beiden deutschen Revieren können problemlos verwendet werden. Brennholz sollte schimmelfrei sein, optimal sind Harthölzer wie Buche oder Birke. Unzulässig im Kaminofen sind hingegen sogenannte Rindenbriketts oder Paraffinscheite, da sie hohe Emissionen verursachen.

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CO2-freie Mobilität: Interview mit dem Schweizer Solartaxi Pionier Louis Palmer

Veröffentlicht am 24. Februar 2012,  Kategorie(n): Interviews,  4.014 x gelesen

Sind Elektroautos, die man mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen auflädt oder gar gleich Solarautos die Lösung für eine nachhaltigere Mobilität? Ist diese Technik praktikabel, wenig anfällig und bereits heute oder in naher Zukunft verfügbar? Sie könnte es zumindest sein, denn wie Solarpionier Louis Palmer mit seiner Weltumrundung im „Solartaxi“ bewies, ist alles machbar, wenn man es wirklich will. Wer die Reise des von der UNO zum „Champion of the Earth“ geehrten Palmer im Nachhinein miterleben will, der kann dies ab März 2012 mit der DVD tun. Hier sind weitere Informationen sowie der Trailer zum Dokumentarfilm „Solartaxi“ zu finden und im folgenden lesen Sie ein Interview mit Louis Palmer.

Solartaxi
Foto: dot-gruppe

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BSH Bosch und Siemens Hausgeräte: Interview mit neuem Leiter der CR-Abteilung

Veröffentlicht am 19. Dezember 2011,  Kategorie(n): Interviews,  3.846 x gelesen

Seit knapp einem Jahr ist Dr. Peter Böhm nun Chief Corporate Responsibility Officer bei der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH. Um die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns gezielt zu steuern, richtete die BSH Anfang des Jahres den neuen Konzernbereich ein. Im Interview mit UmweltDialog berichtet Böhm über seine Tätigkeit als Leiter der Abteilung sowie über Verbesserungsmöglichkeiten, Pläne und Ziele der BSH in Sachen Nachhaltigkeit.

UmweltDialog (UD): Sehr geehrter Herr Dr. Böhm, seit Anfang dieses Jahres sind Sie Leiter des Konzernbereichs Corporate Responsibility (CR) bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte. Würden Sie unseren Lesern kurz berichten, was Sie vorher gemacht haben?

Dr. Peter Böhm: In über 20 Jahren bei der BSH habe ich verschiedene Tätigkeiten ausgeübt. Als Mitglied der Produktbereichsleitung war ich beispielsweise für das Produktmarketing unserer Geschirrspüler verantwortlich, später war ich Geschäftsführer der BSH Tochtergesellschaft in Polen. Als Projektleiter habe ich die Altgeräterücknahme- und Recyclingsysteme in Europa aufgebaut. Zuletzt war ich für die internationale Vermarktung unserer besonders energieeffizienten Geräte verantwortlich.

UD: Was gehört zu den Aufgaben der CR-Abteilung und welche Funktionen übernehmen Sie als Leiter dieses Konzernbereichs?

Böhm: Unser Bereich plant und steuert konzernweit die Nachhaltigkeitsaktivitäten der BSH. Wir formulieren verbindliche Ziele und verankern diese dann in der Konzern-Businessplanung und den internen Prozessen der BSH. Dazu haben wir auch ein sogenanntes CR-Committee eingerichtet, das sich jeden Monat trifft. In diesem Gremium sitzen unter anderem die Konzernverantwortlichen aus dem Personalbereich, dem Kundendienst, dem Vertrieb, den Produktbereichen, dem Umweltschutz und der Geschäftsstrategie. Außerdem bin ich noch für die unternehmerische Interessenvertretung bei Politik und NGOs zuständig.

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Interview mit Karl Samonig über die energetische Sanierung von Wohnimmobilien durch die Samonig AG

Veröffentlicht am 1. Dezember 2010,  Kategorie(n): Interviews,  6.233 x gelesen

Karl Samonig, Vorstand der SAMONIG AGWährend man gerade in der kalten Jahreszeit bei fahrenden Autos die Abgase aus dem Auspuff strömen sieht und damit sofort an den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltverschmutzung erinnert wird, kann man diesen Gedanken in der gemütlichen Wohnung oder im eigenen haus schnell vergessen. Dabei gehören Wohnimmobilien noch vor dem Verkehr zu den größten Energieverschwendern und Umweltverschmutzern. Neubauten werden daher immer häufiger als Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser oder gar Plusenergiehäuser gebaut und tragen so zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen bei. Allerdings muss für einen wirklichen Wandel vor allem auch bei den Bestandsimmobilien in Deutschland – darunter rund 17 Millionen Altbauten – die Energiebilanz deutlich verbessert werden.

Ein Unternehmen, dass sich diesem Ziel verschrieben hat und damit gleichzeitig eine attraktive Anlagemöglichkeit mit attraktivem Festzins beitet ist die Samonig AG aus Berlin. Das Geschäftskonzept ist der Kauf von Wohnimmobilien in Berlin mit anschließenden Investitionen in deren energetische Sanierung. Über die Immobilienanleihe EnergiePlus kann man sich daran beteiligen und für eine bessere Vorstellung des Unternehmens sowie der Idee dahinter hat Vorstand Karl Samonig im Interview die wichtigsten Fragen beantwort.

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Interview mit Jürgen Junker „Wir positionieren uns als umwelttechnologisches Vorzeigeunternehmen!“

Veröffentlicht am 22. November 2010,  Kategorie(n): Interviews,  5.732 x gelesen

Da man aufgrund guter Geschäfte dringend die Kapazitäten ausbauen musste, plante die Junker Filter GmbH in Sinsheim, ein mittelständischer Hersteller technischer Textilien für Staubabscheidung und Fest-Flüssigtrennung, bereits vor ein paar Jahren die Vergrößerung ihres Werks. Nachdem man die neue Halle anfangs ganz traditionell ebenfalls mit fossilen Energieträgern beheizen wollte, verwarf Geschäftsführer Jürgen Junker nach einem Gespräch mit Umweltexperten in Berlin seine ersten Pläne und sattelte das Pferd ganz neu. Eine alternative Energieversorgung – des gesamten Areals – rückte in den Mittelpunkt der Überlegungen. Lesen Sie das Interview von inside mit Jürgen Junker.

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Interview mit Dr. Shawn Qu (CEO Canadian Solar) zur Zukunft der Solarenergie und Elektromobilität

Veröffentlicht am 9. November 2010,  Kategorie(n): Interviews,  3.861 x gelesen

Dr. Shawn Qu, CEO von Canadian SolarBisher tragen die Erneuerbaren Energien nur einen kleinen Teil zur Energieversorgung der Menschheit bei, im Gegensatz zu Öl, Kohle oder Uran wird aber immer Wind wehen und die Sonne scheinen, weshalb die Entwicklung und Nutzung von vielen Regierungen gefördert wird. Allerdings gibt es auch Zweiffler und Kritiker, die teils eigene und konträre Interessen verfolgen oder es sich einfach nicht vorstellen können, dass der Strom einmal nur noch aus Solaranlagen, Windparks, Wasser- und geothermischen Kraftwerken stammen wird. Genauso weit weg erscheint manch einem auch der Abschied vom Benzin- und Dieselmotor und der Wandel hin zu einer emissionsfreien elektrischen Mobilität. Allerdings hätte sich vor 200 Jahren zur Zeit der Flugpioniere auch noch niemand vorstellen können, dass es einmal etwas ganz normales sein würde um den Globus zu fliegen. Geschweige denn von Flügen ins Weltall.

Zu den Pionieren der modernen Elektromobilität zählt Louis Palmer, der erste Mensch, der mit Solarenergie um die erde gefahren ist und Initiator des Zero Race. Im Rahmen dieses Rennens starteten vier Teams zu einer Fahrt um die Erde – in 80 Tagen und in Elektrofahrzeugen. Wie Louis Palmer und die Teilnehmer des Zero Race glaubt auch Dr. Shawn Qu, Gründer und CEO von Canadian Solar, an as Potential der Erneuerbaren Energien und der Elektromobilität. Aus diesem grund ist Canadian Solar, einer der weltweit größten Hersteller von Solarmodulen, auch Sponsor des Rennens. Doch welche Chancen haben Elektroautos überhaupt, was ist die beste Lösung hinsichtlich des Ladens und welches Potential bietet die Solarenergie? Diese und weitere spannende Fragen hat Dr. Shawn Qu, Gründer und CEO von Canadian Solar, freundlicherweise im Interview mit dem Grüne Autos Magazin beantwortet:

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Interview „Ein ganzheitliches Energiekonzept und saubere Planung zahlen sich aus“

Veröffentlicht am 9. November 2010,  Kategorie(n): Interviews,  4.255 x gelesen

Als zwei Gebäude, bestehend aus einem Altbau von 1972 und einem neueren Haus von 1992, des überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungszentrums GARP in der Nähe von Stuttgart vor einer großen Erneuerung standen, hat der betreibende Verein auf eine vorbildliche und zukunftsfähige Energieversorgung gesetzt. Da die Heizungsanlage inzwischen veraltet war und die Wärmeverluste am Dach weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar waren, wurde ein umfassendes, energetisches Gesamtkonzept entwickelt und umgesetzt. Durch Dämm- und Sanierungsmaßnahmen am Dach konnte der Energieverbrauch von 524.600 kWh auf 420.000 kWh pro Jahr deutlich reduziert werden. Als modernes Heizsystem wurde in ein geothermisches Heizsystem investiert, das aus Erdsonden und elektrisch betriebener Wärmepumpe besteht. Für den klimafreundlichen Strom sorgt eine Photovoltaikanlage mit 15 kWp auf dem Dach.

Dr. Werner Waiblinger, Geschäftsführender Vorstand von GARP Bildungszentrum für die IHK Region Stuttgart e.V. setzt auf erneuerbare Energien zur Versorgung der 35 und 40 Jahre alten Bestandsbauten an den Standorten Plochingen am Neckar und Ostfildern-Ruit bei Stuttgart. „Wir nutzen die Energie aus Erde und Sonne nicht nur, weil wir es für moralisch richtig halten, sondern weil es ökonomisch sinnvoll ist“, sagt Waiblinger, der inzwischen aus Überzeugung für solche neuen, noch ungewöhnlichen Energieversorgungslösungen wirbt. „inside“ sprach mit ihm.

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Clean Tech World: Marco Voigt über die internationale Ausstellung von Umwelttechnologien

Veröffentlicht am 1. September 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  3.834 x gelesen

Vom 15. bis 19. September 2010 wird sich der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin zum Eldorado für alle entwickeln, die sich für Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und neue Mobilitätskonzepte interessieren. Denn vier Tage lang wird die Clean Tech World GmbH rund um Geschäftsführer Marco Voigt versuchen, die Menschen für ddiese wichtigen Themen zu interessieren und zu begeistern. Zu diesem Zweck werden die neuesten Produkte und Entwicklungen aus allen Bereichen der Umwelttechnik auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin präsentiert. Im Interview mit European Circle-Korrespondent Peter Brinkmann spricht Marco Voigt über die Besonderheiten der Ausstellung und die Inspiration die ihn antreibt.

Clean Tech World
Foto: CTW Clean Tech World GmbH

Das Interview „Vier Tage Umwelttechnik am Flughafen Tempelhof: Clean Tech World – eine innovative Ausstellung“ vom 31. August 2010 ist auf der Internetseite von GreenMAG zu lesen.

 
 

Bundespräsident Horst Köhler fordert höhere Benzinpreise für Umweltschutz und Zukunft

Veröffentlicht am 22. März 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  4.976 x gelesen

Ein aktuelles Interview, das der Bundespräsident Horst Köhler dem Nachrichtenmagazin Focus gegeben hat, erhitzt derzeit die Gemüter vieler Politiker und Bürger in Deutschland. In besagtem Interview hat Köhler dazu angeregt darüber nachzudenken, ob die Benzinpreise nicht höher sein sollten um das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Denn noch höhere Benzinpreise würden nicht nur zwangsläufig zu weniger Fahrten und CO2-Emissionen sondern vor allem auch zu Druck auf die deutsche Automobilindustrie führen. Wer das Interview ganz gelesen hat und sich nicht nur auf populistisch verwendete Ausschnitte konzentriert, der stellt fest, dass der Bürger keineswegs mit höheren Kosten belastet werden soll. Im Gegenzug zur Erhöhung der Benzinpreise schlägt er einen sozialen Ausgleich mit staatlichen Mitteln vor. Schließlich geht es nicht um die Generierung neuer Staatseinnahmen sondern um das Lenken des Verhaltens mittels Preisen. Die Mehrkosten für die notwendige Fahrt zur Arbeit mit einem sparsamen Fahrzeug sollte daher ausgeglichen werden, die Fahrt mit dem Geländewagen zum Bäcker natürlich nicht.

Auch die Automobilwirtschaft in Deutschland soll damit nicht geschädigt werden. Es geht vielmehr darum, dass nicht kurzfristiges Denken und kurzfristig gesteckte Ziele des Managements und der Politik den langfristig wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands verhindern. Denn immer noch setzt die deutsche Autoindustrie stark auf Premium-Autos, die deutlich zuviel Ressourcen verbrauchen. Sollte sich der weltweit gesellschaftliche Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit verstärken, könnten Hersteller großer und PS-starker Spritschlucker langfristig schwere Probleme bekommen. Es geht dementsprechend auch darum zu verhindern, dass keine falschen Strukturen zementiert werden sondern vor allem in umweltfreundliche Zukunftstechnologien investiert wird.

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