Veröffentlicht am 26. Oktober 2009,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,015 x gelesen
Am 22. Oktober 2009 wurden im niederösterreichischen Melk 15 europäische Städte, Gemeinden und kommunale Zusammenschlüsse für ihr Engagement im Klimaschutz mit einem Climate Star 2009 ausgezeichnet. 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben sich für die europäische Auszeichnung beim Klima-Bündnis beworben und ihre Projekte im lokalen Klimaschutz dokumentiert.
Unter dem Motto “Auf kurzem Weg zum Klimaschutz” lud das Klima-Bündnis zum vierten Mal alle europäischen Kommunen ein, sich mit beispielhaften Klimaschutzaktionen und -maßnahmen um einen Climate Star zu bewerben. Entsprechend umfassen die eingereichten Projekte Einsparungen beim Energieverbrauch, dezentral Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbare Energien, Stärkung von klimafreundlichem Verkehr und der Vermarktung regionaler Produkte.
Rekordverdächtige 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben in diesem Jahr 118 lokale Aktionen, Kampagnen und Maßnahmen für einen Climate Star 2009 eingereicht. Die Projekte und die Bewertung der Klimaschutzmaßnahmen vor Ort von 15 Städten, Gemeinden und kommunalen Zusammenschlüssen in vier Kategorien waren so überzeugend und beispielhaft, dass sie mit einem Climate Star ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnungen sind auf Einladung des Bundeslandes Niederösterreich im Stift Melk, Teil des UNESCO- Weltkulturerbes Wachau, am 22. Oktober feierlich verliehen worden.
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Veröffentlicht am 19. März 2009,
Kategorie(n): Sonstiges, 938 x gelesen
Bewerbungsformulare sind online - Ab sofort können sich alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa mit ihren Klimaschutzprojekten für den Climate Star 2009 bewerben. „Auf kurzem Weg zum Klimaschutz“ lautet das diesjährige Motto der europäischen Auszeichnung für lokale Klimaschutz-Aktivitäten.
Das europäische Städtenetzwerk Klima-Bündnis lädt Kommunen in ganz Europa zum vierten Mal ein, vorbildliche Maßnahmen, Kampagnen und Aktivitäten für den Climate Star einzureichen. Ulrike Janssen, Geschäftsführerin des Klima-Bündnis, betont, dass „die lokale Ebene sehr wichtig ist, um auf europäischer und internationaler Ebene Mut zu machen, sich ambitionierte Klimaschutzziele zu setzen und zu erreichen.“ Städte und Gemeinden als unterste politische Ebene stehen in engem Kontakt zur Bevölkerung und sind daher unverzichtbare Akteure um die weltweiten Klimaveränderung mit lokalen Maßnahmen zu begrenzen.
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vom Bundesland Niederösterreich, das traditionell die feierliche Auszeichnungsveranstaltung ausrichtet, freut sich über viele teilnehmende Städte und Gemeinden: „Der Climate Star passt zu dem vom Land verabschiedeten Klimaprogramm 2009 bis 2012, in dem erneuerbare Energien einen Schwerpunkt bilden und das sich noch stärker auf die Gemeinden konzentriert.“
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Veröffentlicht am 17. November 2008,
Kategorie(n): Termine, 2,775 x gelesen
Das Klima-Bündnis und die Stadt Nürnberg laden ein:
Kommunale Klimaschutz-Konferenz, 21. November 2008
Klimaschutz, Sicherheit bei der Energieversorgung und regionale Wertschöpfung gelingen gemeinsam, wenn zu Beginn der ersten Planungen die Weichen richtig gestellt werden. Als ein Instrument dafür bietet sich das Konzept des Energiemasterplans an, das den 160 TagungsteilnehmerInnen der Achten Kommunalen Klimaschutz-Konferenz am 21. November 2008 in Nürnberg vorgestellt und mit ihnen diskutiert wird.
„Kommunale Klimaschutzmaßnahmen, wie die energetische Sanierung von Gebäuden oder die Erneuerung von Heizungsanlagen, fördern die Konjunktur vor Ort“, betont die Geschäftsführerin des Klima-Bündnis Ulrike Janssen. „Die Wertschöpfung erfolgt nicht bei den Erdöl-Förderländern und großen Energiekonzernen, sondern bei regionalen Betrieben und Handwerkern. Die Gewerbesteuereinnahmen stärken die Stadtkasse und Bürger und Bürgerinnen können sich über niedrigere Energierechnungen freuen. Mit kommunalem Klimaschutz gewinnen alle.“
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Veröffentlicht am 5. April 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,223 x gelesen
Biomasse-Boom gefährdet Lebensraum der Indigene
Die sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Treibstoffen aus Biomassen müssen von der Europäischen Union und den nationalen Regierungen beachtet werden. Das fordern Städte und Gemeinden in einer Resolution, die sie während der Internationalen Klima-Bündnis-Jahreskonferenz vom 1. bis 4. April 2008 in Aachen und Heerlen beschlossen haben.
Im Verkehrsbereich, stellen die Klima-Bündnis-Kommunen fest, kann eine Verringerung der CO2-Emissionen nur durch Einsparungen und eine höhere Energieeffizienz erreicht werden. Insbesondere verlangen sie, dass Agrotreibstoffe nicht aus Entwicklungsländern importiert werden, da ohne eine entsprechende Zertifizierung sowohl die ökologische als auch die soziale und ökonomische Bilanz negativ ausfällt. Die energetische Nutzung biogener Abfall- und Reststoffe wird dagegen nicht in Frage gestellt.
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