Veröffentlicht am 9. November 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 754 x gelesen
Seit der Wahl von Barack Obama sind viele Menschen in Europa und dem Rest der Welt zuversichtlicher geworden, dass es mit dem Demokraten Obama gute Chancen auf gemeinsame Lösungen für die Klima- und Umweltprobleme unserer Erde gibt. Allerdings streitet man sich zur Zeit über die durchaus unsinnige Frage, ob die Reettung des Planeten unter amerikanischer Vorherrschaft geschehen soll oder ob, wie von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner vorgeschlagen, die EU die “europäische Führungsrolle” übernimmt.
Dabei sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf schnellem Handeln, gemeinsamen Zielen und partnerschaftlicher Umsetzung liegen. Denn die Klimakatastrophe bedroht Menschen, Umwelt und Wirtschaft in allen Ländern dieser Erde. Sie ist also ein globales Problem, das sowohl von Amerika wie auch von Europa gelöst werden muss und selbstverständlich das Einbeziehen der asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Nationen sowie Australien voraussetzt. Denn nur eine weltweite Anstrengung zur Lösung de Energiekrise und zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes macht Sinn. Nationaler Stolz und lokalpatriotisches Führungsgehabe sind in Zeiten der globalen Krise fehl am Platz.
Veröffentlicht am 2. November 2008,
Kategorie(n): Allgemein, 465 x gelesen
„WWF Living Planet Report 2008“: Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig
Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde.
Dem Bericht zufolge hat sich der ökologische Zustand der Erde im Vergleich zum letzten Report 2006 noch einmal dramatisch verschlechtert. Hauptverantwortlich dafür sind vor allem steigender Ressourcenverbrauch, Entwaldung, der vom Menschen verursachte Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. Als Folge werden Ökosysteme zerstört, Arten ausgerottet und Wasserreserven verknappt. Darüber hinaus ergeben sich verheerende ökonomische Konsequenzen, weil Schäden durch Naturkatastrophen zunehmen und Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe explodieren werden.
„Die ökologische Krise wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise und früher oder später das Wohlergehen und die Entwicklung aller Nationen gefährden“, so WWF Naturschutzdirektor Christoph Heinrich.
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Veröffentlicht am 2. Juni 2008,
Kategorie(n): Windkraft, 1,098 x gelesen
Windenergieverband: Reden müssen Taten folgen – Neues EEG verbessern
Im Rahmen des Weltverkehrsforums am Donnerstag, dem 29. Mai 2008 hat die deutsche Bundeskanzlerin Merkel in Leipzig an die teilnehmenden Staats- und Regierungsvertreter aus aller Welt appelliert, sich verstärkt für die Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emmissionen einzusetzen. Deutschland habe sich dafür ehrgeizige Ziele gesetzt und wolle den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent steigern. Kombiniert mit einer Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent ließe sich so eine CO2-Ersparnis von jetzt 11 Tonnen pro Jahr und Bundesbürger auf dann 4 Tonnen erreichen.
Prof. Dr. Martin Maslaton, Landesvorstand des Bundesverband Windenergie, Regionalverband Sachsen äußert sich dazu: „Wir freuen uns, dass Frau Merkel erneut die Notwendigkeit drastischer Maßnahmen in diesem Bereich betont und unterstützen diese Position. Dennoch ist es jetzt notwendig, schnellstmöglich entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dazu gehört zuvorderst ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Förderung der alternativen Energiegewinnung nicht massiv beschneidet wie es in Teilen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutiert wird.“
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