Veröffentlicht am 7. Oktober 2010, Kategorie(n):Allgemein, 954 x gelesen
Der 10. Oktober 2010 wird dank Schnapszahldatum nicht nur wieder vielen Frischvermählten im Gedächtnis bleiben, sondern hoffentlich auch den meisten anderen Menschen. Denn an diesem Tag werden auch wieder weltweit hunderttausende Menschen konkrete Lösungen für die Klimakrise umsetzen. Organisiert wird der globale Aktionstag von 350.org, einer internationalen Graswurzelkampagne, sowie der 10:10-Kampagne. Im Gegensatz zur Politik, in der zwar viel geredet und versprochen, dafür aber wenig gehandelt wird, wollen die Bürger den Politikerinnen und Politikern ein leuchtendes Beispiel bieten. Ganz nach dem Motto “Wir packen die Klimakrise an – und wir erwarten das auch von euch!”
Veröffentlicht am 21. Juni 2009, Kategorie(n):Bücher, 1,901 x gelesen
Bereits in ihrem ersten Buch “Die andere Klima-Zukunft” hat die Berliner Wirtschaftsprofessorin und Energieexpertin Claudia Kemfert darauf hingewiesen, dass es Wege aus dem Klima-Dilemma gibt, die uns neben ökologischen auch wirtschaftliche Vorteile bringen können.
Anlässlich ihres neuen, am 23. Juni 2009 erscheinenden Buches “Jetzt die Krise nutzen”, fordert sie dazu auf, im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise die ökologische Krise nicht zu vergessen oder zu verdrängen. Mit Ihrer Aussage “Wenn wir jetzt klug die politischen Weichen stellen, schlagen wir drei Krisen mit einer Klappe – die Wirtschaftskrise, die Energiekrise und die Klimakrise” lässt sie keinen Zweifel daran, dass wir langfristig gestärkt aus den Krisen hervorgehen können.
In ihrem Debattenbuch weist die Ökonomin den deutschen Politikern den Weg in unsere Wirtschaftszukunft und definiert präzise Aufgaben an Wirtschaft und Politik. Claudia Kemfert fordert von den deutschen Politikern:
Veröffentlicht am 9. November 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 1,909 x gelesen
Seit der Wahl von Barack Obama sind viele Menschen in Europa und dem Rest der Welt zuversichtlicher geworden, dass es mit dem Demokraten Obama gute Chancen auf gemeinsame Lösungen für die Klima- und Umweltprobleme unserer Erde gibt. Allerdings streitet man sich zur Zeit über die durchaus unsinnige Frage, ob die Reettung des Planeten unter amerikanischer Vorherrschaft geschehen soll oder ob, wie von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner vorgeschlagen, die EU die “europäische Führungsrolle” übernimmt.
Dabei sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf schnellem Handeln, gemeinsamen Zielen und partnerschaftlicher Umsetzung liegen. Denn die Klimakatastrophe bedroht Menschen, Umwelt und Wirtschaft in allen Ländern dieser Erde. Sie ist also ein globales Problem, das sowohl von Amerika wie auch von Europa gelöst werden muss und selbstverständlich das Einbeziehen der asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Nationen sowie Australien voraussetzt. Denn nur eine weltweite Anstrengung zur Lösung de Energiekrise und zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes macht Sinn. Nationaler Stolz und lokalpatriotisches Führungsgehabe sind in Zeiten der globalen Krise fehl am Platz.