Veröffentlicht am 15. September 2010,
Kategorie(n): Bücher, 1,131 x gelesen
Die Temperatur lag in Deutschland im August 2010 bei laut dem Deutschen Wetterdienst bei durchschnittlich nur 16,7 Grad Celsius, weshalb sich so manch einer schon das Gefühl hatte, dass es längst Herbst wäre. Wo war also die vielzitierte Erderwärmung? Oder ist die ganze Geschichte mit dem Klimawandel eben doch nichts anderes als eine große Klimalüge? Können denn die läppischen 30 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid, die wir jedes Jahr allein durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre pusten überhaupt eine Auswirkung auf das Klima haben? Schließlich sind es doch nur 30.000.000.000 Milliarden Tonnen oder umgerechnet 30.000.000.000.000 Milliarden Kilogramm CO2 - pro Jahr versteht sich.
Die Deutschen sind da weniger skeptisch, schließlich liegt uns die Umwelt sehr am Herzen. Nicht umsonst trennen wir seit Jahren brav den Müll, essen immer öfter Bio, fördern Windkraft- und Solaranlagen und schützen das Klima. Dabei hatte der ehemalige Präsident der größten Supermacht, George W. Bush, schon zu Beginn seiner Amtszeit ganz genau klar gemacht, dass es keine vom Menschen gemachte Klimaveränderung und Erderwärmung gibt. Am Ende seiner Regierungszeit waren wir dann auch tatsächlich in der Nähe einer Eiszeit angelangt.
Und selbst wenn das gesamte Grönlandeis abtaut und der Meeresspiegel um unbedeutende sechs bis sieben Meter ansteigt, dann hat das doch auch nicht nur Nachteile: Die Berliner haben es dann nicht mehr so weit bis zu Ostsee, die Fussballkonkurrenz aus Holland könnte allenfalls noch Wasserball spielen, Oliven könnte man in Zukunft aus Großbritannien importieren und der männliche Teil der Bevölkerung käme endlich das ganze Jahr in den Genuß des Anblicks von leichtbekleideten Mädels im Minirock oder Bikini.
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Veröffentlicht am 6. April 2010,
Kategorie(n): Allgemein, 1,815 x gelesen
Wie Spiegel Online, Der Tagesspiegel und Zeit Online jüngst berichteten, haben die Deutschen ihre Angst vor dem Klimawandel in letzter Zeit stark verloren. Während sich im Herbst 2006 noch mehr als 60 Prozent vor den Folgen des Klimawandels gefürchtet haben, sind es heute nur noch 42 Prozent, wie eine Infratest-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” ergab. Neben dem stets eingebrachten Vorwurf der “Klimalüge” glaubt inzwischen sogar ein Viertel der Befragten daran, dass der Klimawandel für Deutschland mehr Vor-als Nachteile mit sich bringen wird.

Foto: © Klima-Wandel.com
Die schwindende Angst vor dem Klimawandel lässt sich vermutlich sowohl darauf zurückführen, dass Deutschland sehr günstig liegt und daher von den Auswirkungen der Erderwärmung bisher nur wenig zu spüren war und in den Berichten des Weltklimarates IPCC zuletzt gravierende Fehler aufgedeckt worden waren. Auch die Tatsache, dass der Chef des Weltklimarats IPCC, Rajendra Pachaui, zuletzt noch wegen hoher Beratungshonorare von der Deutschen Bank und anderen Konzernen in die Kritik geriet, dürfte nicht zur allgemeinen Glaubwürdigkeit beigetragen haben.
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