Veröffentlicht am 27. Februar 2009,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,860 x gelesen
Auch wenn wir nach wie vor jeden Tag von den Folgen des Klimawandels hören – ohne breite Sensibilisierung und Ansprache findet das Thema Klimaschutz nicht genügend Akzeptanz. Ein bisher kaum beachteter Bereich sind dabei Veranstaltungen und Events. Ob Schlittenhunde-Weltmeisterschaft im österreichischen Werfenweng, die Grüne Woche in Berlin, klimaneutrale Kinovorstellungen des Films „Eine unbequeme Wahrheit“ oder eine Finanztagung in Griechenland – die Klimaschutzberater von ClimatePartner beraten Veranstalter in ganz Europa in den Themen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Das Ergebnis: immer öfter engagieren sich die Ausrichter und Initiatoren von Veranstaltungen im Klimaschutz und sprechen gezielt Besucher an und liefern Gästen oder Teilnehmern Tipps zum klima- und umweltfreundlichen Verhalten. Bestes Beispiel: die Euro 2008 in Österreich, die im Nachhaltigkeitskonzept die Klimaschutzkompetenz von ClimatePartner integrierte.
Eines der häufigsten Schlagworte ist derzeit die Klimaneutralität – also der Ausgleich von CO2-Emissionen an anderer Stelle durch Investitionen in anerkannte und zertifizierte Klimaschutzprojekte. „Vermeiden, reduzieren und dann ausgleichen“ ist das Credo von Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner in Deutschland. Gemeinsam mit rund 25 Mitarbeitern berät er zahlreiche Unter-nehmen im freiwilligen Klimaschutz und Fragen der Nachhaltigkeit. Auch im Veranstaltungsbereich. Ist der Veranstaltungsort gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen? Agiert das Tagungshotel energieeffizient? Oder ist die Haustechnik von anno dazumal und uneffizient? Beispielhaft ist hier das Engagement des Tempodrom in Berlin, das als klimafreundliche Eventdestination besonders emissionsarm agiert und klimaneutrale Veranstaltungen anbietet, um auch die unvermeidbaren Emissionen auszugleichen. „Mehr Engagement im wichtigsten Thema unserer Zeit“ so Moritz Lehmkuhl, „würde sicherlich auch bei anderen Veranstaltungsorten für ein positives Feedback von Besuchern und Gästen sorgen“. Auch der Burghof in Lörrach setzt auf Klimafreundlichkeit und hat ClimatePartner beauftragt, die Energieeffizienz zu checken, bevor der Ausgleich von Veranstaltungsemissionen als Klimaneutralität vermarktet werden kann.
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