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Heiße Luft und globale Erwärmung

Veröffentlicht am 24. November 2008,  Kategorie(n): Allgemein,  467 x gelesen

VERBRAUCHER INITIATIVE zeichnet Klimaaktionstag aus

Was heute für den Klimaschutz getan wird, reicht nicht aus, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Die Klima-Allianz fordert als Zusammenschluss von derzeit 104 zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen wirksame Klimaschutzmaßnahmen von Politik und Wirtschaft, um die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland zu verringern. Am 6. Dezember ruft das Bündnis alle Bundesbürger auf, sich am Klimaaktionstag zu beteiligen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE zeichnet den Klimaaktionstag als Initiative des Monats aus.

Unter dem Motto „Große Konzerne - kleines Verantwortungsbewusstsein“ wird am Klimaaktionstag mit gezielten Aktivitäten auf Klimaversprechen, die nicht mehr als „heiße Luft“ sind, von Konzernen aufmerksam gemacht. Denn Marketingprofis versehen einige Unternehmen mit grünen Feigenblättern, die davon ablenken sollen, dass so klimaschädlich weitergewirtschaftet wird wie bisher. Als Protest gegen das „Greenwashing“ von Klimasündern sollen vor den Hauptzentralen und Filialen von EnBw, Vattenfall, E.on, RWE, Audi, und CMA Aktionen stattfinden.

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Gute und schlechte Nachrichten beim globalen CO2-Ausstoß

Veröffentlicht am 19. November 2008,  Kategorie(n): Allgemein,  730 x gelesen

Die neusten Zahlen zu den globalen Treibhausgas-Emissionen des Klimasekretariats der UN in Bonn geben gleichzeitig Anlaß zur Hoffnung und zur Sorge. So konnte der Ausstoß an klimawirksamen Gasen, allen voran CO2, zwischen 1990 und dem Jahr 2006 in 41 Industriestaaten um fünf Prozent gesenkt werden. Untersucht wurden die Zahlen von Ländern, die sich im Rahmen der Klima-Rahmenkonvention von 1992 verpflichtet hatten, ihre Emissionsdaten an das Bonner Sekretariat zu melden.

Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht: Denn zwischen 2000 und 2006 konnten die Emissionen nicht gesenkt werden, sondern stiegen im Gegenzug sogar um 2,3 Prozent an. Hintergrund ist, dass die Senkung zwischen 1996 und 2000 mit dem Rückgang der Wirtschaft in den Staaten der früheren Sowjetunion und des Warschauer Pakts in den 90er-Jahren in Verbindung steht. Nach einer jahrelangen Deindustrialisierung nimmt die Industrieproduktion dort in den letzten Jahren wieder zu.

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Die andere Klima-Zukunft

Veröffentlicht am 12. November 2008,  Kategorie(n): Bücher,  894 x gelesen

Cover: Die andere Klima-ZukunftDer Klimawandel und die globale Erwärmung sind real und bereits in vollem Gange. Sollten wir unser Verhalten im Hinblick auf Klimaschutz und Umweltschutz nicht ändern und unsere Treibhausgas-Emissionen nicht deutlich reduzieren, werden sich die Veränderungen in naher Zukunft auf unsere Erde, die Artenvielfalt und uns Menschen auswirken. Ein Anstieg des Meeresspiegels mit daraus resultierenden Überschwemmungen, extrem heisse Sommer und Dürren sowie eine zunehmende Anzahl an Naturkatastrophen und Stürmen werden uns dann einen hohen Preis kosten.

Es wäre jedoch fatal, vor diesem Hintergrund den Kopf in den Sand zu stecken und zu glauben, dass wir dem Klimawandel gegenüber machtlos wären. Oder die Veränderungen - wie leider die Seite der Kritiker - zu ignorieren und die Schuld des Menschen an der globalen Erwärmung gar komplett zu leugnen. Stattdessen sollten wir überlegen, wie wir eine andere Klima-Zukunft gestalten können: Eine positive Klima-Zukunft!

Die Berliner Wirtschaftsprofessorin und Energieexpertin Claudia Kemfert zeigt uns Wege aus dem Klima-Dilemma und zeigt uns sogar Vorteile für unser Land auf. Denn intelligente Investitionen in Energiespartechniken und Klimaschutz können uns langfristig nur Gewinn bringen – und zwar volkswirtschaftlich wie auch für den einzelnen Unternehmer oder Arbeitnehmer. Die weltweite Klimaschutz-Bewegung ist somit DER Wirtschaftsmotor für unser Land und kann uns im 21. Jahrhundert unseren Wohlstand sichern.

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Braucht die EU Obama zur Lösung der Klima- und Umweltprobleme?

Veröffentlicht am 9. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  754 x gelesen

Seit der Wahl von Barack Obama sind viele Menschen in Europa und dem Rest der Welt zuversichtlicher geworden, dass es mit dem Demokraten Obama gute Chancen auf gemeinsame Lösungen für die Klima- und Umweltprobleme unserer Erde gibt. Allerdings streitet man sich zur Zeit über die durchaus unsinnige Frage, ob die Reettung des Planeten unter amerikanischer Vorherrschaft geschehen soll oder ob, wie von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner vorgeschlagen, die EU die “europäische Führungsrolle” übernimmt.

Dabei sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf schnellem Handeln, gemeinsamen Zielen und partnerschaftlicher Umsetzung liegen. Denn die Klimakatastrophe bedroht Menschen, Umwelt und Wirtschaft in allen Ländern dieser Erde. Sie ist also ein globales Problem, das sowohl von Amerika wie auch von Europa gelöst werden muss und selbstverständlich das Einbeziehen der asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Nationen sowie Australien voraussetzt. Denn nur eine weltweite Anstrengung zur Lösung de Energiekrise und zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes macht Sinn. Nationaler Stolz und lokalpatriotisches Führungsgehabe sind in Zeiten der globalen Krise fehl am Platz.

 
 

Klimaschutz auf dem Prüfstand - 20 deutsche Groß-Unternehmen stellen sich Glaubwürdigkeits-Check von utopia.de

Veröffentlicht am 14. Februar 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  567 x gelesen

Utopia.deutopia.de veröffentlicht Ergebnisse seiner Klimaschutz-Umfrage und lässt User das Engagement im Rahmen des „Utopia-Vertrauens-Barometer 2008“ bewerten.

München. Klimapolitik ist Chefsache – zumindest bei der Deutschen Bahn AG. Daher hat Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn persönlich den Utopia-Fragenbogen zur Klimaschutz-Strategie seines Unternehmens beantwortet. Utopia.de, die größte Community im Nachhaltigkeitsbereich, hat 50 führende deutsche Unternehmen, darunter die Mitglieder des Aktienindex DAX, gefragt, welche konkreten Ziele sie sich im Rahmen ihrer Klimaschutzstrategie gesetzt haben.
Das Ergebnis: 20 Unternehmen haben klar Stellung bezogen. Mit der Aktion zeigt Utopia.de erneut, wie wichtig Verbrauchermacht und strategischer Konsum von den Unternehmen genommen werden. Die Bewertung der Antworten ist jetzt Aufgabe der Community im Rahmen der Aktion „Utopia-Vertrauens-Barometer 2008“.

In kurzen und präzisen Antworten sollten die Unternehmen Klimaschutz-Ziele, CO2-Einsparungspläne und Zusatz-Investitionen erläutern. So kann zum Beispiel die BWM Group vermelden, dass im Bereich der Produktion der Energieverbrauch in den letzten zehn Jahren um 26 Prozent und die CO2-Emission um rund 24 Prozent gesenkt wurden. Viele Unternehmen starten neue Initiativen und binden zur Gewinnung von externem Know-how wissenschaftliche Partner ein. So hat die Bayer AG ein eigenes auf mehrere Jahre angelegtes Climate Program gestartet. Die Volkswagen AG entwickelte mit der Universität Oldenburg ein Konzept für Nachhaltigkeit in den Lieferantenbedingungen, das weltweit einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für Lieferanten des Konzerns einführt.

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Deutschlands ehrgeizige Klimapolitik hört bei der eigenen Autoindustrie auf

Veröffentlicht am 18. Dezember 2007,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  725 x gelesen

Während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf der Klimakonferenz in Bali für den Klimaschutz kämpft und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Klimapolitik und die Zukunft unserer Kinder zum obersten Ziel erklärt, scheinen die Interessen der deutschen Autohersteller im eigenen Land dann aber dennoch vorzugehen.

So setzt sich der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zur Zeit in Brüssel FÜR die Autoindustrie und GEGEN den Klimaschutz ein. Denn morgen (Mi, 19.12.2007) will die EU die zukünftigen Grenzwerte für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bekannt geben. Ab 2012 sollen für Neuwagen, die diese Grenze überschreiten dann Strafsteuern fällig werden. Doch diese Regelung ist angeblich gefährlich für die deutsche Autoindustrie.

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Leben auf Kosten der künftigen Generationen

Veröffentlicht am 8. Oktober 2007,  Kategorie(n): Allgemein,  477 x gelesen

Die KfW Bankengruppe hat erstmals und exklusiv für die Frankfurter Rundschau einen Nachhaltigkeitsindikator berechnet, der Auskunft über Stand und Fortschritt der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland geben soll. Das Ergebnis ist, dass sich in Deutschland zwar etwas bewegt, wir in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft aber weiterhin auf Kosten der zukünftigen Generationen leben. Ausserdem

“Besonders augenfällig wird diese Kluft zwischen der vergangenheitsorientierten Benchmark und den Politikzielen beim Teilindikator Umwelt. Gemessen am Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre belegt das aktuelle Datenmaterial einen deutlichen Fortschritt. Bei 0,7 Punkten steht der Teilindikator so hoch wie kein anderer. Werden die aktuellen Daten jedoch in Beziehung zu den Vorgaben der Politik gesetzt, die mit zunehmendem Problembewusstsein immer anspruchsvoller wurden, stellt sich dem Betrachter eine andere Entwicklung dar: Der Trend ist seit fünf Jahren negativ und verharrt im zweiten Jahr hintereinander bei 0,6 Minuspunkten. Beispiel: das Schlüsselthema Energieeffizienz. Die Energieproduktivität hat sich in Deutschland zwischen 1990 und 2006 um 31 Prozent erhöht. Die Fortschritte beim effizienten Energieeinsatz haben sich allerdings vom Jahr 2000 an deutlich verlangsamt. Hält dieser Trend an, wird das politische Ziel einer Verdoppelung der Energieproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 verfehlt (-2). Dass anspruchsvolle politische Ziele durchaus erreichbar sind, zeigt sich hingegen beim Schlüsselthema erneuerbare Energien, die eine immer stärkere Verbreitung finden (+2).”
Quelle: Frankfurter Rundschau

Quelle: FR-Online - Artikel: Ausruhen gilt nicht

 
 


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