Veröffentlicht am 22. November 2011, Kategorie(n):Allgemein, 730 x gelesen
Der Begriff Biosphäre leitet sich von den griechischen Wörtern für “Leben” und “Kugel” ab. Er beinhaltet damit alles Leben auf unserem Planeten, das wiederum einer stetigen Veränderung und Evolution unterworfen ist. Seit der industriellen Revolution beeinflußt auch der Mensch die Veränderungen auf der Erde immer mehr, sei es durch den Bau von Städten und Strassen, die Abholzung von riesigen Waldgebieten oder seinen Beitrag zur globalen Erwärmung und damit dem Klimawandel. Letzterer wird laut den meisten Experten durch die Verbrennung unvorstellbarer Mengen Erdöl, Kohle und Erdgas und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen verursacht oder zumindest beschleunigt. Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zunoch zu verhindern, treffen sich die politischen Entscheider daher vom 28. November bis 9. Dezember 2011 auf der COP17 Weltklimakonferenz. Mit der ECOSPHERE wird CNN den Teilnehmern die Gedanken der Twitter Community zum Thema Klimaschutz präsentieren - und das in Echtzeit und auf erstaunliche Weise!
Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 692 x gelesen
Das folgende Video zeigt einen kurzen Video-Clip, der im Auftrag der Europäischen Kommission produziert wurde und die Vorteile einer “grünen” Stadt aufzeigt. Diese reichen von sauberer Luft und natürlichen Oasen zur Erholung vom stressigen Alltag über intelligentere Verkehrskonzepte bis zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Aktuelle Umwelthauptstadt ist die Hansestadt Hamburg, die sich gegen Städte in ganz Europa durchgesetzt und eine Reihe von Projekten entwickelt hat, die nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Stadt ermöglichen. Sie sollen weitere Städte animieren, sich um den Europäischen “Green Capital Award” zu bewerben.
Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n):Interviews, 637 x gelesen
Wenn mit dem Kyoto-Protokoll am 31. Dezember 2012 das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen ausläuft, dann wird es nach heutigem Stand der Dinge keinen verbindlichen Nachfolger geben. Da sich die Politiker der verschiedendsten Staaten nicht auf eine gemeinsame Richtung beim Klimaschutz einigen können, steht also zu befürchten, dass der Energieverbrauch, die Nutzung von natürlichen Ressourcen und auch der Ausstoß an Treibhausgasen weiter unkontrolliert zunehmen werden. Um dies zu verhindern hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel gesetzt, die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern.
Zur Untermauerung dieser Forderung sollen bis zum UN-Klimagipfel 10 Millionen Facebook-User als Fans für das CLIMATE VOTE PROJECT gewonnen werden. Im folgenden Interview erklärt Initiator Sven Lilienström die Ideee dahinter und was er sich davon erhofft.
Veröffentlicht am 6. September 2011, Kategorie(n):Allgemein, 713 x gelesen
Hamburg gewann nach Stockholm im Vorjahr als zweite Metropole die Auszeichnung “European Green Capital” und darf sich daher als Umwelthauptstadt 2011 bezeichnen. Die Millionenstadt, die mit ihrem riesigen Hafen zu den wichtigsten Industriestandorten in Europa zählt, überzeugte die Jury durch ihren großen Einsatz umweltfreundlicher Projekte, welche das Wohnen und Arbeiten in der Hansestadt lebenswerter machen sollen. Hamburg beweist damit, dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg durchaus vereinen lassen.
Veröffentlicht am 29. August 2011, Kategorie(n):Auf der Arbeit, 821 x gelesen
Wenn in den unzähligen Büros in Deutschland Tag für Tag gearbeitet wird, dann tragen dort nicht nur Beleuchtung und Heizung zu einem enormen Energieverbrauch bei, sondern auch Computer, Drucker, Kopierer und allerlei andere elektrische Geräte, ohne die unsere moderene Wirtschaft einfach nicht mehr funktionieren würde. Selbstverständlich lässt sich dies auch nicht ändern, da der Verbrauch von Strom oder Ressourcen wie Papier für den Erfolg der Unternehmen und die Sicherung der Arbeitsplätze notwendig ist. Allerdings ist nicht jeder Verbrauch sinnvoll, denn immer noch wird Strom, Wasser, Heizenergie oder Kopierpapier viel zu häufig sinnlos verschwendet. Dabei lässt sich mit cleverem Energiesparen nicht nur etwas für den Klima- und Umweltschutz tun, sondern auch Betrebskosten einsparen.
Laut der Broschüre “Klimaschutz im Büro. Geringer Aufwand - Große Wirkung” der BIK - Berliner Informationsstelle Klimaschutz, könnten in Büros bis zu 75 Prozent der sonst anfallenden Stromkosten eingespart werden, wenn die Räumlichkeiten und Arbeitsplätze mit energieeffizienter Bürotechnik ausgestattet werden würden. Bei einem Unternehmen mit 200 Büroarbeitsplätzen könnten so durch das Energiesparen pro Jahr auch rund 8.500 Euro Stromkosten eingespart werden. Darin noch nicht einmal enthalten sind die Einsparpotentiale von Servern und Rechenzentren.
Veröffentlicht am 26. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,488 x gelesen
Wenn es um Anstrengungen zur Verminderung von Energieverbrauch sowie Emissionen und den aktuellen Stand beim Klimaschutz geht, dann gibt es global gesehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Diese Tatsache belegte jüngst auch ein Report zweier Mitarbeiter des Worldwatch Instituts, in dem vermeldet wurde, dass der weltweite Ölverbrauch 2010 einen Höchststand erreicht hat und nur die EU den Verbrauch erneut senken konnte. Um eine möglichst große Transparenz zu schaffen geben Germanwatch und CAN Europe den sogenannten “Klimaschutz-Index” heraus, dessen Ziel es ist, zu zeigen, wer in welcher Art bereits etwas gegen den Klimawandel unternimmt und wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Staaten liegen.
Veröffentlicht am 23. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 775 x gelesen
In Europa leben bereits mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen und in den letzten Jahrzehnten hat die Landflucht vor allem auch in Schwellen- und Entwicklungsländern ein bisher ungekanntes Ausmaße angenommen. Gerade hier besteht daher ein großes Potential zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Nutzung der erneuerbaren Energien und zur Senkung des Ressourcenverbrauchs mit einem möglichst großen Hebel. Schließlich gehen inzwischen 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs auf das Leben und Arbeiten in den Metropolen und Städten unserer Erde. Grünere Städte bedeuten aber nicht nur die Verringerung der Emissionen und den Erhalt größerer Rohstoffreserven für nachfolgende Generationen, sondern vor allem auch eine Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner.
Veröffentlicht am 3. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 679 x gelesen
In weniger als anderthalb Jahren läuft am 31. Dezember 2012 mit dem Kyoto-Protokoll das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen aus. Nicht nur, dass die Ziele bisher nicht ansatzweise erreicht wurden, es fehlt vor allem auch eine verbindliche Vereibarung für den Zeitraum danach. Dabei ist es wichtiger als je zuvor, dass verstärkte Anstrengungen für eine Reduktion der Emissionen und die damit einhergehende globale Klimaveränderung unternommen werden.
Vor diesem Hintergrund hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel erklärt, während der UN-Klimakonferenz vom 28. - 09. Dezember 2011 in Durban (Südafrika) die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern und diese Forderung am 29. Dezember 2011 persönlich den teilnehmenden Regierungschefs in Durban zu überreichen, insbesondere den USA und China. Bis dahin will die Initiative 10 Millionen Facebook-User als Fans gewinnen, die damit der Forderung Gewicht und Konsequenz verleihen sollen. In dieser Größenordnung ein bisher einzigartiges Unterfangen.
Vor wenigen Tagen wurde mit Prof. Dr. Mojib Latif, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher, als offizieller Klimabotschafter gewonnen und wenn das Projekt offiziell am 15. August 2011 in den USA und UK startet, ist die Aufmerksamkeit sicher schon gewiss.
Veröffentlicht am 12. Juli 2011, Kategorie(n):Allgemein, 750 x gelesen
In einem aktuellen Positionspapier stellt sich der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V. zwar grundsätzlich hinter den Entschluss der Bundesregierung, den Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen, warnt aber zugleich vor “drohenden Fehlentwicklungen durch die jetzige Ausgestaltung von Bundesgesetzen, Richtlinien und Förderungen”.
Neben der Forderung, dass die Energiewende vor allem vor Ort beginnen müsse (Vorrang für dezentrale Erzeugungsstrukturen gegenüber neuen zentralen Großprojekten) und mehr Sorgfalt und Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen brauche, müssten vor allem auch die Bürger besser informiert und stärker beteiligt werden. Denn obwohl die Energiewende ebenso wie mehr Klimaschutz von einem Großteil der Bevölkerung befürwortet werden, finden nicht alle notwendigen Maßnahmen gleichermaßen den Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Je abstrakter und komplexer die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sind und je konkreter die negativen Auswirkungen der Energiewende im Hinblick auf Landschaftsbild, Naturschutz oder die ökonomische Situation des Einzelnen ausfallen, desto mehr Überzeugungsarbeit vor Ort ist notwendig.
Veröffentlicht am 8. Juli 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 957 x gelesen
Der Bundestag hat diese Woche die zukünftige Möglichkeit der Abtrennung und Lagerung von CO2 in unterirdischen Speichern, die sogenannte CCS-Technologie, gebiligt. Widerstand kommt allerdings bereits von den Bundesländern, die ein Veto-Recht besitzen, ebenso wie von Bürgerinitiativen. Auch ForestFinance, Europas größter Anbieter ökologischer Forstdirektinvestments, kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung. “Die Technik ist nicht sicher und wurde nicht ausreichend auf Risiken überprüft”, kommentiert ForestFinance Geschäftsführer Harry Assenmacher die Entscheidung. “Darüber hinaus zeigt uns die Natur seit Jahrtausenden, wie CO2 auf natürlichem Wege gebunden wird: durch die Umwandlung in Kohlenstoff beim Wachsen von Pflanzen und Bäumen.” Vor allem seit die Abtrennung und Speicherung von CO2 aus Kohlekraftwerken auch viel teurer als die CO2-Bindung über Aufforstung, Regenwald- und Moorerhalt. Darüber seien sich alle führenden Fachleute einig. Eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ermittelte sogar einen gleich mehrfach höheren Preis von CCS gegenüber natürlicher CO2-Bindung.