Veröffentlicht am 15. September 2010,
Kategorie(n): Bücher, 1,023 x gelesen
Die Temperatur lag in Deutschland im August 2010 bei laut dem Deutschen Wetterdienst bei durchschnittlich nur 16,7 Grad Celsius, weshalb sich so manch einer schon das Gefühl hatte, dass es längst Herbst wäre. Wo war also die vielzitierte Erderwärmung? Oder ist die ganze Geschichte mit dem Klimawandel eben doch nichts anderes als eine große Klimalüge? Können denn die läppischen 30 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid, die wir jedes Jahr allein durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre pusten überhaupt eine Auswirkung auf das Klima haben? Schließlich sind es doch nur 30.000.000.000 Milliarden Tonnen oder umgerechnet 30.000.000.000.000 Milliarden Kilogramm CO2 - pro Jahr versteht sich.
Die Deutschen sind da weniger skeptisch, schließlich liegt uns die Umwelt sehr am Herzen. Nicht umsonst trennen wir seit Jahren brav den Müll, essen immer öfter Bio, fördern Windkraft- und Solaranlagen und schützen das Klima. Dabei hatte der ehemalige Präsident der größten Supermacht, George W. Bush, schon zu Beginn seiner Amtszeit ganz genau klar gemacht, dass es keine vom Menschen gemachte Klimaveränderung und Erderwärmung gibt. Am Ende seiner Regierungszeit waren wir dann auch tatsächlich in der Nähe einer Eiszeit angelangt.
Und selbst wenn das gesamte Grönlandeis abtaut und der Meeresspiegel um unbedeutende sechs bis sieben Meter ansteigt, dann hat das doch auch nicht nur Nachteile: Die Berliner haben es dann nicht mehr so weit bis zu Ostsee, die Fussballkonkurrenz aus Holland könnte allenfalls noch Wasserball spielen, Oliven könnte man in Zukunft aus Großbritannien importieren und der männliche Teil der Bevölkerung käme endlich das ganze Jahr in den Genuß des Anblicks von leichtbekleideten Mädels im Minirock oder Bikini.
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Veröffentlicht am 30. Januar 2010,
Kategorie(n): Allgemein, 1,523 x gelesen
Obwohl sie sich im Internet in Foren und Kommentaren der großen Magazine meist in großer Zahl zu Wort melden, sind die radikalen Klimaskeptiker doch nur eine kleine Minderheit. Denn obwohl die Folgen des Klimawandels in Deutschland bisher noch nicht so dramatisch oder gar existenzgefährdent sind, wie in einigen Ländern Afrikas oder Asiens (siehe: Die zehn am schlimmsten betroffenen Opfer des Klimawandels), empfindet die große Mehrheit der Bürger in Deutschland und Europa dennoch große Besorgnis beim Gedanken an die enorm hohen und stetig wachsenden vom Menschen verursachten Emissionen. Auch der Zusammenhang mit der globalen Erwärmung und dem daraus resultierenden Klimawandel wird nur von wenigen komplett angezweifelt.
So ist das Ergebnis einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF Politbarometer im Dezember 2009 auch keine Überraschung: 78 Prozent der Befragten schätzen den Klimawandel inzwischen als (sehr) großes Problem ein.
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Veröffentlicht am 22. Januar 2008,
Kategorie(n): Allgemein, 3,035 x gelesen
Auch wenn die meisten von uns inzwischen besorgt über die Klimaveränderungen auf unserer Erde sind, so gibt es (leider) immer noch Menschen, die die Verantwortung ablehnen. Diese Skeptiker glauben oder wollen glauben, dass der Mensch nichts für den Klimawandel kann. Im Fernsehen, in Internetforen oder Blogkommentaren geben sie dann zum Besten, was wirklich für den Klimawandel verantwortlich ist.
“Klimaforscher werden häufig mit den Aussagen der Klimaskeptiker – fast immer Laien – konfrontiert. Oft sind deren Argumente nur Scheinargumente, die darauf beruhen, dass die Skeptiker nicht informiert sind oder an eine weltweite Verschwörung glauben. Wie sollen die Wissenschaftler reagieren? Lassen sie die Thesen einfach stehen, sieht es so aus, als hätten sie keine Gegenargumente. Lassen sie sich dagegen auf eine Diskussion ein, driftet diese schnell auf eine Ebene ab, auf der nur noch Zitate aus Studien abgefeuert werden. Für Laien sieht das dann so aus, als hätten die Klimaskeptiker recht und die Erkenntnisse über den Klimawandel seien nicht gesichert. Das Gegenteil ist der Fall.”
Quelle: FOCUS Online
FOCUS Online hat die 10 häufigsten Thesen der Klimaskeptiker gesammelt und mit den Argumenten der Klimaforscher als falsch entlarvt:
- Das Klima wandelt sich schon immer
- Die Ozeane sind schuld
- Vulkane stoßen viel mehr CO2 aus als menschliche Aktivität
- Der Wasserdampf
- Die Sonne beeinflusst das Klima
- Alle Klimavorhersagen sind Quatsch
- Die IPCC-Berichte sind politisch beeinflusst
- Der Mensch ist nur für drei Prozent des CO2 verantwortlich
- Wir atmen zu viel
- Das wird alles nicht so schlimm, weil es Rückkopplungen gibt
Und auch wenn nicht alle Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels 100%ig bewiesen sind, kann uns Rücksicht auf unseren Planeten - und unsere Kinder und Kindeskinder - sicherlich nicht schaden. Es wird wohl aber immer Menschen geben, die diese Verantwortung lieber blind von sich weisen und die Augen verschließen. Aber Information tut not: Denn je mehr Menschen informiert sind und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen desto größer die Erfolgsaussichten.Â