Veröffentlicht am 14. Oktober 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 798 x gelesen
Im Sommer kamen an schönen Tagen Würstchen und Steaks auf den Grill, im Winter stehen dann Weihnachtsgans oder Truthahn auf dem gedeckten Tisch. Aber auch zwischendurch wächst der Hunger nach Fleisch, seien es Hamburger, Schnitzel, Currywurst, Hähnchenflügel oder einfach der klassische Aufschnitt zum Brot. Und das nicht nur hierzulande oder in den westlichen Staaten, sondern weltweit. Die Schattenseitem des hohen Fleischkonsums sind aber nicht nur die grausame Massentierhaltung und Milliarden gequälter und geschlachteter Tiere pro Jahr, sondern auch die Entwaldung riesiger Flächen, der Klimawandel und Nahrungsmittelknappheit. Aus diesem Grund will der WWF über dieses Thema diskutieren und stellt die Fleischfrage!
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Allgemein, 693 x gelesen
Auch wenn die globale Erderwärmung vor den aktuellen Megakrisen in Form völlig überschuldeter EU-Staaten, einer schwächelnden USA sowie den Revolutionen in Nordafrika in Medien und Gedanken in Hintergrund gerückt ist, so werden die Klimawandel Folgen auf lange Sicht vermutlich doch deutlich mehr kosten als die bisherigen Finanz- und Wirtschaftskrisen. Wie genau sich die gigantischen Mengen an menschgemachten Treibhausgasen in Kombination mit den natürlichen Veränderungen auswirken, untersucht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das wissenschaftlich und gesellschaftlich bedeutsame Fragestellungen in den Bereichen globaler Wandel, globale Erwärmung und nachhaltige Entwicklung analysiert. Dessen Direktor, Professor Hans Joachim Schellnhuber, wurde dafür jüngst mit dem Volvo Umweltpreis 2011 ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 1989 verliehen und ist mit 1,5 Millionen Schwedischen Kronen (130.000 Euro) dotiert.
Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n):Interviews, 637 x gelesen
Wenn mit dem Kyoto-Protokoll am 31. Dezember 2012 das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen ausläuft, dann wird es nach heutigem Stand der Dinge keinen verbindlichen Nachfolger geben. Da sich die Politiker der verschiedendsten Staaten nicht auf eine gemeinsame Richtung beim Klimaschutz einigen können, steht also zu befürchten, dass der Energieverbrauch, die Nutzung von natürlichen Ressourcen und auch der Ausstoß an Treibhausgasen weiter unkontrolliert zunehmen werden. Um dies zu verhindern hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel gesetzt, die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern.
Zur Untermauerung dieser Forderung sollen bis zum UN-Klimagipfel 10 Millionen Facebook-User als Fans für das CLIMATE VOTE PROJECT gewonnen werden. Im folgenden Interview erklärt Initiator Sven Lilienström die Ideee dahinter und was er sich davon erhofft.
Veröffentlicht am 26. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,488 x gelesen
Wenn es um Anstrengungen zur Verminderung von Energieverbrauch sowie Emissionen und den aktuellen Stand beim Klimaschutz geht, dann gibt es global gesehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Diese Tatsache belegte jüngst auch ein Report zweier Mitarbeiter des Worldwatch Instituts, in dem vermeldet wurde, dass der weltweite Ölverbrauch 2010 einen Höchststand erreicht hat und nur die EU den Verbrauch erneut senken konnte. Um eine möglichst große Transparenz zu schaffen geben Germanwatch und CAN Europe den sogenannten “Klimaschutz-Index” heraus, dessen Ziel es ist, zu zeigen, wer in welcher Art bereits etwas gegen den Klimawandel unternimmt und wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Staaten liegen.
Veröffentlicht am 23. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 775 x gelesen
In Europa leben bereits mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen und in den letzten Jahrzehnten hat die Landflucht vor allem auch in Schwellen- und Entwicklungsländern ein bisher ungekanntes Ausmaße angenommen. Gerade hier besteht daher ein großes Potential zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Nutzung der erneuerbaren Energien und zur Senkung des Ressourcenverbrauchs mit einem möglichst großen Hebel. Schließlich gehen inzwischen 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs auf das Leben und Arbeiten in den Metropolen und Städten unserer Erde. Grünere Städte bedeuten aber nicht nur die Verringerung der Emissionen und den Erhalt größerer Rohstoffreserven für nachfolgende Generationen, sondern vor allem auch eine Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner.
Veröffentlicht am 3. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 679 x gelesen
In weniger als anderthalb Jahren läuft am 31. Dezember 2012 mit dem Kyoto-Protokoll das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen aus. Nicht nur, dass die Ziele bisher nicht ansatzweise erreicht wurden, es fehlt vor allem auch eine verbindliche Vereibarung für den Zeitraum danach. Dabei ist es wichtiger als je zuvor, dass verstärkte Anstrengungen für eine Reduktion der Emissionen und die damit einhergehende globale Klimaveränderung unternommen werden.
Vor diesem Hintergrund hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel erklärt, während der UN-Klimakonferenz vom 28. - 09. Dezember 2011 in Durban (Südafrika) die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern und diese Forderung am 29. Dezember 2011 persönlich den teilnehmenden Regierungschefs in Durban zu überreichen, insbesondere den USA und China. Bis dahin will die Initiative 10 Millionen Facebook-User als Fans gewinnen, die damit der Forderung Gewicht und Konsequenz verleihen sollen. In dieser Größenordnung ein bisher einzigartiges Unterfangen.
Vor wenigen Tagen wurde mit Prof. Dr. Mojib Latif, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher, als offizieller Klimabotschafter gewonnen und wenn das Projekt offiziell am 15. August 2011 in den USA und UK startet, ist die Aufmerksamkeit sicher schon gewiss.
Veröffentlicht am 21. Juni 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 760 x gelesen
Während einige von Erderwärmung und Klimawandel in ihren Gegenden wenig mitbekommen und die Phänomene daher weiter vehement bestreiten, zeigt sich das Ausmaß besonders im Hochgebirge. Denn dieser Grenzbereich reagiert besonders sensibel auf Änderungen, so dass der Klimawandel hier schneller und stärker wirkt als in anderen Regionen. Dies gilt auch für den Nationalpark Hohe Tauern, den größten Nationalpark der Alpen und Österreichs. Das Abschmelzen der Gletscher ist dabei nur die augenscheinlichste Auswirkung, andere wie das Auftauen der Permafrostböden oder die Gewässerentwicklung werden in zahlreichen Klimaforschungsprojekten des Nationalparks Hohe Tauern untersucht.
Veröffentlicht am 31. März 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,048 x gelesen
Die Landflucht hat in den letzten Jahrzehnten in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher ungekannte Ausmaße angenommen, so dass inzwischen mehr als jeder zweite Mensch in einer Stadt oder einem Ballungsgebiet lebt. Am meisten konzentrieren sich dabei die Europäer auf das Wohnen in Städten, denn hier sind es sogar über 70 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass das Leben und Wirtschaften in diesen urbanen Zentren auch für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs - genauer für 75 Prozent - verantwortlich ist. Der Trend der Urbanisierung stellt daher im Hinblick auf Energieversorgung, Wasserversorgung, Mobilität ,Abfall und Klimaschutz eine große Herausforderung an die Gesellschaft.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,258 x gelesen
Vor einem Jahr war die Hoffung auf ein Klimaabkommen in Kopenhagen noch groß, doch im Laufe des Weltklimagipfels 2009 hatten die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen, dass sie Einzelinteressen auch weiterhin vor das Ziel eines gemeinsamen Klimaschutzes setzen werden. Dementsprechend gering waren die Erwartungen an den gerade zu Ende gegangenen Klimagipfel COP16 in Cancún, was vielleicht einer der Gründe dafür ist, weshalb Greenpeace das Abschlusspapier der Klimakonferenz in Cancún als Zeichen der Hoffnung wertet. Allerdings machen die Umweltschützer auch gleich klar, dass man damit zwar dem Klimaschutzvertrag in einem Jahr in Südafrika näher gekommen ist, der Klimawandel aber noch lange nicht gestoppt sei.
Beim Weltklimagipfel in Cancún kam mehr heraus als erwartet aber weniger als erhofft
“Das Ergebnis ist besser, als viele hier zeitweise befürchtet haben. Trotzdem – es ist erst der Anfang. Jetzt muss die Arbeit richtig losgehen”, kommentiert der Leiter der Internationalen Klimapolitik von Greenpeace, Martin Kaiser. “Bis nächstes Jahr müssen die Staaten nun das entscheidende Klimaschutzprotokoll im Detail erarbeiten. Denn Cancun hat bisher nur den Prozess zur Erarbeitung des Klimaschutzvertrags gerettet, aber noch nicht das Klima selber. Die Geschwindigkeit des internationalen Klimaschutzes kann überhaupt nicht mit der dramatisch schnellen Erderwärmung Schritt halten. Der ungezügelten Verschmutzung der Atmosphäre durch Mineralöl- Kohle- und Holzindustrie sind mit dem Papier noch keinerlei Grenzen gesetzt.”
Veröffentlicht am 3. Dezember 2010, Kategorie(n):Allgemein, Gebäude, 1,101 x gelesen
Genau ein Jahr ist die gescheiterte UN-Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen nun her, auf der die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, einen gemeinsamen Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu finden. Hat der Klimagipfel in Kopenhagen noch für eine enorme weltweite mediale Aufmerksamkeit gesorgt, scheinen die Menschen von den (nicht vorhandenen) Ergebnissen so enttäuscht, dass der aktuelle Klimagipfel COP16 in Cancún kaum seinen Weg in die Nachrichten findet.
Im Rahmen von COP16 verhandeln die Vertreter von 194 Staaten zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember 2010 in Mexiko über die notwendige Senkung der globalen CO2-Emissionen. Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, von der zudem ein immer größerer Teil sich den Lebensstil der Menschen in den bisherigen Industrienationen leisten kann, werden die Probleme dabei von Jahr zu Jahr größer statt kleiner. Denn wenn hunderte Millionen Menschen in China, Indien, Südostasien und Südamerika zusätzlich mit dem Auto fahren und ihren Konsum sowie Energieverbrauch dem westlichen Standard anpassen, dann kann die Installation aller bisherigen Solaranlagen und Windräder die Katastrophe nicht verhindern.
Energieeffizienz und Energiesparen sind Schlüsselfaktoren zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen
Während die Erneuerbaren Energien ohne Zweiffel ein wichtiger Schlüsselfaktor auf dem Weg in eine nachhaltigere Welt sind, so gehören doch vor allem auch die Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparen zur Lösung. Da die Industrienationen für weit mehr als die Hälfte des weltweiten Energieverbrauchs und Emissionen verantwortlich sind, muss dort besonders viel mehr für die Reduzierung des Ausstoßes der Treibhausgase getan werden. Gleichzeitig müssen die Entwicklungsländer und Schwellenländer dabei unterstützt werden, dass sie trotz notwendigen Wirtschaftswachstums nicht die gleichen Fehler begehen wie die reichen Staaten Jahrzehnte vor ihnen.
Aus diesem Grund fordert auch Knauf Insulation, eines der weltweit führenden und anerkanntesten Unternehmen im Bereich Dämmsysteme, dass die Teilnehmer am UN-Klimagipfel COP16 endlich den “leeren Konsens” beim Thema Energieeffizienz zu überwinden und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. “Wenn die Regierungen ihre Beteuerungen ernst meinen, die internationalen Klimagespräche wieder in Gang bringen zu wollen, müssen handfeste Entscheidungen zur Energieeffizienz getroffen werden”, sagte Tony Robson, CEO von Knauf Insulation und Präsident der EASE, der neu gegründeten “European Alliance to Save Energy”.