Veröffentlicht am 22. September 2009,
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Vom 7. bis 12. Dezember 2009 sollen im Rahmen der Klimaverhandlungen in Kopenhagen die Weichen für eine klimafreundliche Zeit nach dem Kyoto-Protokoll gestellt werden. Um sich auf die Verhandlungen über ein Folgeabkommen vorzubereiten treffen heute vorab in New York rund 100 Regierungsvertreter zu einem Klimagipfel zusammen. Yvo de Boer, Chef des Klimasekretariats der Vereinten Nationen, verkündete bereits im Vorfeld nach einem Gespräch mit dem chinesischen Staatschef Hu Jintao, dass China in New York weitreichende Maßnahmen zur Senkung seines Kohlendioxid-Ausstoßes verkünden werde.
Die Volksrepublik China habe es sich selbst als Ziel gesetzt, zur führenden Nation im Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel zu werden und bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des Energiebedarfs über regenerative Energien wie Windkraft oder Solarenergie zu decken. Dies wäre umso wichtiger, da China mittlerweile das Land mit dem größten CO2-Ausstoß ist (auch wenn ein Großteil aus der Produktion für Exportgüter stammt). Die Verpflichtung zu einer nachhaltigeren Wachstum wäre eine grundlegende Richtungsänderung der chinesischen Wirtschaft und könnte andere Länder in Asien und dem Rest der welt positiv beeinflussen.
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