Am 28. Juli 2011 hat das Logistikunternehmen UPS seinen jährlichen Nachhaltigkeitsreport veröffentlicht, der für das Jahr 2010 ganze 107 Seiten umfasst. Vor dem Hintergrund einer weiter zunehmenden Beliebtheit von Online-Shopping in vielen Ländern der Welt, ist es kein Wunder, dass auch das von UPS transportierte Paketvolumen in den USA im Vergleich zu 2009 um 1,8 Prozent gestiegen ist. Gerade deshalb ist es wohl umso wichtiger, dass zumindest der durchschnittliche Spritverbrauch pro Paket gesenkt werden konnte - und zwar um 3.3 Prozent. “Kraftstoff ist für UPS schließlich nicht nur einer der größten Kostenfaktoren, sondern auch einer der Hauptverursacher von Emissionen, die sich wiederum auch unsere Umwelt auswirken. Daher macht es für UPS Sinn, ausführlich darüber zu berichten, wie das Unternehmen versucht Benzin zu sparen.” erklärt Scott Wicker, UPS Chief Sustainability Officer.

Grafiken: UPS
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Eine immer globaler agierende Wirtschaft sowie die weiter wachsende Beliebtheit des Online-Shoppings führen seit Jahren zu einem steigenden Transportvolumen und Güterverkehr. Zu den Auswirkungen zählen neben immer mehr LKWs auf den Strassen vor allem auch ein wachsender Kraftstoffverbrauch und daraus resultierende Emissionen. Mit der Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene könnten die negativen Folgen abgildert werden, doch an einem zunehmenden Güterverkehr auf den Strassen wird man in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen. Damit dieser zumindest so effizient und umweltverträglich wie möglich ist, hat MAN am 16. Mai 2011 die “Consistently Efficient” Tour 2011 gestartet. Mehr als 300 Gäste verfolgten in München den Start der drei MAN TGX, die in den kommenden vier Wochen mehr als 20 europäische Städte ansteuern. Mit der Tour soll demonstriert werden, wie viel Kraftstoff und CO2 im Güterverkehr auf der Straße schon heute eingespart werden könnte.

Foto: MAN
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Veröffentlicht am 30. Januar 2010,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,306 x gelesen
Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamts vom 21. Januar 2010, haben die privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht. Gegenüber dem Jahr 2000 ging der Kraftstoffverbrauch um immerhin 5,6% zurück. Laut der Meldung wurden aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise etwas weniger Kilometer mit dem Auto zurück gelegt und auch der Trend zu sparsameren Dieselfahrzeugen spielte eine Rolle.
Große Unterschiede in der Entwicklung von Benzin- und Dieselverbrauch
Beim Verbrauch von Benzin und Diesel gab es allerdings sehr untersciedliche Entwicklungen. Während der Verbrauch von Ottokraftstoffen durch die Privatpersonen zwischen den Jahren 2000 und 2008 um fast 20% gesunken ist verdoppelte sich der Verbrauch von Diesel (inklusive Biodiesel) vom Jahr 2000 bis 2007 mit einem Anstieg von 84,3% beinahe. In 2008 sank er erstmalig leicht (-0,8%) gegenüber dem Vorjahr.
Eine Ursache für den Rückgang des Kraftstoffverbrauchs liegt in technischen Verbesserungen. Der spezifische Verbrauch verminderte sich bei den Diesel-Pkw zwischen 2000 und 2008 von 7,1 auf 6,8 Liter, bei den Benzinern von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte nahm zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab und verringerte sich damit um 8,3% (2008 gegenüber 2007: -1,4%).
Gesamtverbrauch sank leicht, befindet sich aber weiter auf hohem Niveau
Trotz der stetig vorgestellten Technologien und Innovationen zur Reduzierung des Spritverbrauchs scheint der Automobilindustrie in den letzten Jahren keine wirkliche Revolution gelungen zu sein. Der spezifische Verbrauch bei Diesel-Pkw reduzierte sich zwischen 2000 und 2008 gerade einmal von 7,1 auf 6,8 Liter, ebenso schlecht sah es bei den Benzinern aus, wo er von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer sank. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch aller PKW nahm damit zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab, was deutlich zu wenig ist, wenn man berücksichtigt was technisch möglich ist (siehe Toyota Prius mit einem Verbrauch von 3,9 l Benzin auf 100 km oder VW Golf BlueMotion mit 3,8 l Diesel auf 100 km).
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Veröffentlicht am 16. Juni 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 2,283 x gelesen
Veröffentlicht am 21. August 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,984 x gelesen
Japaner sind die besseren Umweltschützer. Zumindest, wenn es um den Bau von Automobilen geht. Dies besagt die Auto-Umweltliste, die jährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) http://www.vcd.org/ veröffentlicht wird. In seiner Auto-Umweltliste bewertet der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub über 350 aktuelle Pkw-Modelle nach den Kriterien Verbrauch, Schadstoffausstoß und Lärm. Gleich sieben der Top-Ten-Plätze gehen an Fabrikate aus Japan. Doch eine Botschaft der aktuellen VCD Auto-Umweltliste lautet: Die deutschen Autobauer holen auf. „Heimische Hersteller sind durch die vielen Klimadiskussionen für Umweltthemen sensibilisiert und setzen verstärkt auf die Karte Umwelt”, sagt Uwe Röhrig, Inhaber des Hannoveraner Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de/.
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