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Taste the Waste - Ein Film über die globale Lebensmittelverschwendung

Veröffentlicht am 5. September 2011,  Kategorie(n): Filme & TV,  637 x gelesen

Während in Afrika, Asien und Südamerika Kinder hungern und sogar sterben müssen, weil sie nicht über genügend Nahrungsmittel verfügen, lebt ein kleiner Teil der Menschen in einer Welt des Überflußes. Dabei sind aber nicht nur Milliardäre und Millionäre gemeint, sondern ein großer Teil der Bevölkerung der westlichen Welt, von Japan und zunehmend den Schwellenländern. Denn obwohl kaum einer die Verschwendung von Esssen wirklich gut findet, landen in diesen Ländern mehr Lebensmittel im Müll als man sich vorstellen kann: 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen und der größte Teil davon wird entsorgt, bevor er überhaupt den Verbraucher erreicht hat. Der Dokumentarfilm “Taste the Waste” will endlich über das wahre Ausmaß dieser Verschwendung berichten.

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EU fordert Stopp: Jeder Europäer verbraucht durchschnittlich 500 Plastiktüten pro Jahr

Veröffentlicht am 15. August 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  744 x gelesen

Die Verwendung von Plastiktüten ist praktisch, bequem und daher bei vielen immer noch die gängige Methode um die Einkäufe nach Hause zu transportieren. Leider sind Milliarden von produzierten, ausgegebenen und weggeworfenen Platiktüten aber auch eine gigantische Verschwendung von Ressourcen, eine unglaubliche Verschmutzung der Umwelt und zudem für viele Lebewesen im Meer tödlich. Alleine in Europa werden pro Person und Jahr durchschnittlich rund 500 Plastiktüten “verbraucht”, weshalb die EU-Kommission aktuell über Möglichkeiten berät, wie der Verbrauch von Plastiktüten zurückgedrängt werden kann.

Plastiktüten

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Parlamentarier diskutieren Recycling als Chance zu mehr Unabhängigkeit von Rohstoffländern

Veröffentlicht am 17. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  844 x gelesen

Die Nachfrage nach Elektronikgeräten explodiert in allen Schwellenländern und wird auch in den Industrienationen durch neue Entwicklungen wie Smartphones, Netbooks oder Tablet-PCs weiter angefacht. Während sich die Industrie freut und Medien und Politik das Wirtschaftswachstum meist als höchstes Gut anpreisen, hat die ungehemmte Produktion aber auch ihre Schattenseiten. Neben einem steigenden Energieverbrauch und damit noch mehr Emissionen und Luftverschmutzung gehören auch die steigenden Müllmengen, der Ressourcenverbrauch und die zunehmende Abhängigkeit von Rohstoffländern dazu.

Asbest Mine in China
Foto: kevincure (flickr)

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Universelles Ladegerät: Wenn eine Lösung alle glücklich macht! (Anzeige)

Veröffentlicht am 8. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  682 x gelesen

Wie einfach wäre es doch, wenn eine Lösung alle Menschen glücklich machen würde… Was im Restaurant wohl aber niemals der Fall sein wird, ist die Zukunft der Ladegeräte von Handys in der EU. Denn dank der EU-Kommission haben sich die führenden Hersteller von Mobiltelefonen in Europa auf ein Universal-Ladegerät für in der EU erhältliche datenfähige Handys geeinigt. Wenn ab diesem Jahr jedes neue Handy mit dem gleichen Ladegerät aufgeladen werden kann, vereinfacht es den Vorgang nicht nur für den Verbraucher, sondern es erspart der Umwelt auch einen riesigen Abfallberg, der jedes Jahr durch alte Ladegeräte ohne Verwendung entstanden ist.

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Mehr Plastik als Plankton: Internet-Petition gegen die Verschmutzung des Mittelmeers

Veröffentlicht am 12. Januar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,180 x gelesen

Über den Fluch und Segen von Plastik wurde auf Klima-Wandel.com ja bereits mehrfach berichtet (z.B.: Plastic Planet - Eine unbequeme Wahrheit über das allgegenwärtige Material Plastik) und aktuell gibt es neue erschreckende Erkenntnisse zum Zustand des Mittelmeers. Wie die Expedition MED nach Untersuchungen und Schätzungen auf ihrer Homepage berichtet, schwimmen alleine im Mittelmeer wahrscheinlich rund 250 Milliarden Plastikpartikel, die aus dem von Menschen in Flüssen und Meer entorgten Müll stammen. In einigen Gebieten des Mittelmeers komme inzwischen sogar sechsmal soviel Plastik vor wie Plankton und weltweit wurden die Meere bereits mit mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll verschmutzt. Das Plastik im Meer bringt aber nicht nur jedes Jahr hunderttausenden von Seevögeln und Meeressäugetieren einen qualvollen Tod, sondern es gefährdet auch die Artenvielfalt im Meer und landet über die Fische, die die kleinen Platikfragmente fressen, auch bei uns auf dem Teller.

1 million de clics

Da der Abbau von Plastik mehr als 400 Jahre dauert und man die mikroskopisch kleinen Teilchen auch nicht aus dem Meerwasser filtern kann, geht es nach dem Anliegen der Initiatoren nur noch um Schadensbegrenzung. Auf der Webseite www.expeditionmed.eu/petition sollen eine Millionen Menschen online unterzeichnen und damit die EU-Kommission auffordern, neue Vorschriften für umweltfreundlichere Plastikverpackungen zu erlassen. Ein erster wegweisender Schritt wurde in Italien zum 1. Januar 2011 umgesetzt. Denn seit Beginn des Jahres sind Plastiktüten in Italien verboten und müssen stattdessen aus biologisch abbaubarem Material hergestellt werden. Gegen das Gesetzt gab es heftigen Widerstand aus der Industrie und auch die Bevölkerung ist davon bisher wenig begeistert. Wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Stoff, wie sie z.B. in Deutschland viele verwenden, sind vielen Italienern nahezu unbekannt. Laut der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente sind die Italiener mit einem bisherigen Verbrauch von 300 Plastiktüten pro Kopf und Jahr Europameister wenn nicht gar Weltmeister - ein Titel auf den man sicherlich nicht stolz sein sollte!

 
 

Elektroschrott in Afrika: Die Kehrseite von Handy, Laptop und TV

Veröffentlicht am 13. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,698 x gelesen

Für viele Menschen muss es immer das neuste Handy bzw. inzwischen Smartphone sein, in der Wohnung muss mindestens ein LCD- oder LED-Fernseher hängen und auch die Lebensdauer anderer elektronischer Produkte nimmt immer weiter ab. Dabei liegt es häufig nicht daran, dass die Geräte nicht mehr funktionieren, sondern schlicht an der Tatsache, dass die veralteten Modelle einfach keine geeigneten Statussymbole mehr sind. Darüber hinaus wird man auch tagtäglich in allen Medien mit der Botschaft bombardiert, dass man das neuste Handy braucht und kaufen sollte oder der neue LCD-TV ein echtes Schnäppchen ist. Während sich Hersteller und Elektronikhändler so eine goldene Nase verdienen und dieser Trend von Börse und Medien nicht kritisch hinterfragt wird, sondern die gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen von Herstellern wie Nokia, Apple & Co. gefeiert werden, hat dieser hemmungslose Konsum natürlich auch eine Kehrseite. Und zwar den giftigen Elektroschrott, der in Afrika die Gesundheit von Menschen und die Umwelt vergiftet.

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Ungerechte Welt: Wie 7 Prozent der Menschen mit ihrem Konsum Umwelt und Klima zerstören

Veröffentlicht am 11. August 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  2,102 x gelesen

In unserer Gesellschaft fragt sich manch einer, wieso die Welt so ungerecht ist und hat dabei doch nur den schicken Mercedes oder den großen Flachbildfernseher des Nachbarn im Blick. Vielleicht mag der Einkommensunterschied als große Ungerechtigkeit empfunden werden, das globale und wirklich Ungerechte ist er mit Sicherheit nicht. Denn der ungehemmte Konsum und die Gier nach Wirtschaftswachstum in den reichen Ländern bei gleichzeitiger Ausbeutung des Großteils der Erdbevölkerung ist die wahre Ungerechtigkeit dieser Welt. So sind laut dem “Worldwatch”-Institut und einem Bericht vom Januar 2010 auf Welt Online gerade einmal 7 Prozent, also rund 500 Millionen Menschen, für die Hälfte des Ressourcenverbrauchs und der ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich.

Müllkippe - Eine der Folgen des ungebremsten Konsums der Menschen in den reichen Ländern
Foto: D’Arcy Norman

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Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen

Veröffentlicht am 1. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,891 x gelesen

Jedes Jahr landen nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit mindestens 40 Millionen Tonnen Elektrogeräte im Müll - Tendenz steigend. Darunter befinden sich Handys, Computer und Fernseher, deren nicht fachgerechte Entsorgung sowohl Mensch wie Umwelt belastet. Darüber hinaus gehen der Menschheit wertvolle Rohstoffe wie Kupfer und Gold verloren, was laut Experten wie Rüdiger Kühr, Generalsekretär der internationalen Solving the E-Waste Problem (StEP) Initiative an der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Bonn, zwangsläufig zu einem Mangel dieser Ressourcen führen wird. Aus diesem Grund sucht er nach Lösungen für das Problem mit dem Elektroschrott. Im Gespräch mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung erklärt der Politik- und Sozialwissenschaftler, welche Rolle die Wirtschaft, deutsche Verbraucher und der Hype um neue Geräte wie das iPad dabei spielen.

Immer kürzerer Lebenszyklus und falsche Entsorgung von Elektrogeräten fördern Rohstoffmangel

Weil der Produktlebenszyklus vieler Elektrogeräte immer kürzer wird - Computer werden häufig schon nach drei Jahren gegen ein neues Gerät ausgewechselt, Mobiltelefone werden teilweise sogar weniger als ein Jahr genutzt - werden ständig massenweise neue Elektrogeräte produziert und verkauft. Dieses von der Industrie angestrebte und geförderte Verhalten der Konsumenten verursacht eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Kupfer und Gold. Darüber hinaus sind die modernen Elektrogeräte wie z.B. LCD-Bildschirme in der Herstellung sehr ressourcenintensiv. Ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm, ihre Produktion benötigt sehr viel Wasser, Energie und Rohstoffe.

Obwohl viele der verarbeiteten Rohstoffe immer knapper werden, landen Elektrogeräte häufig im normalen Hausmüll statt fachgerecht entsorgt zu werden. Ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder gar Gleichgültigkeit werden so jährlich unzählige Tonnen an eigentlich wertvollen Ressourcen vernichtet. Welche Ausmaße diese Verschwendung hat, verdeutlicht Rüdiger Kühr am Beispiel der Handys: 41 Mobiltelefone enthalten gemeinsam ein Gramm Gold und jährlich überschwemmen mehr als eine Milliarde neue Handys den Weltmarkt während alte Geräte häufig im normalen Hausmüll landen. Nach Berechnungen von StEP sind dadurch in 2007 allein in China 1.600 Kilogramm Gold und 630.000 Kilogramm Kupfer verloren gegangen.

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Der grünste Mops der Welt gibt Tipps zum Energie sparen und Umwelt schützen

Veröffentlicht am 14. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,061 x gelesen

Für alle, denen lange Texte und Listen wie “50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen” oder “7 Tipps um auf einfache Weise CO2 im Haushalt einzusparen” einfach zu langweilig sind, für die ist hier genau das richtige Video. Der wohl cleverste und umweltfreundlichste Hund, genauer gesagt der grünste Mops der Welt, gibt darin Tipps, wie man auf einfachste Weise Energie spart sowie Umwelt und Klima schont. Er sortiert Müll, bevorzugt Verpackungen aus Papier und wiederverwendbare Einkaufstaschen, fährt mit dem Bus statt mit dem Auto und spart Strom und Wasser. Alles in allem ist er ein Mops, der intelligenter als manch ein erwachsener Mensch handelt. Aber wir können ihm beweisen, dass wir lernfähig sind…

 
 

Mit zwei neuen Verfahren können PET-Flaschen zu 100 Prozent recycelt werden

Veröffentlicht am 31. März 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,552 x gelesen

Egal ob Wasser, Limo oder Bier: Die Entwicklung beim Getränkeverkauf geht trotz Einwegpfand immer mehr in Richtung Einwegverpackungen wie Dosen oder Plastikflaschen. Das ungebremste Wachstum liegt vor allem am gestiegenen Marktanteil der Lebensmittel-Discounter und inzwischen ist fast jedes Getränk in PET-Verpackungen oder Einwegflaschen erhältlich. Die Bequemlichkeit für den Menschen bringt allerdings Probleme für die Umwelt mit sich: Denn trotz Sammelsystemen und Recycling zu neuen Plastikflaschen und synthetischen Textilfasern war ein komplett sauberer Verwertungskreislauf bisher nicht möglich.

Beim aktuell verwendeten mechanischen Verfahren wird das PET in der Recycling-Anlage zu Granulat verarbeitet, dass dann als Recycling-Granulat immerhin bis zu 450 Euro pro Tonne kostet. Für die Produktion neuer Plastikflaschen muss bisher aber bis zu 70 Prozent einwandfreies Granulat hinzugefügt werden, das bis zu 1.000 Euro die Tonne kostet. Rund die Hälfte des zurückgenommenen Plastiks ist aber generell nicht gut genug für neue Flaschen und geht nach Asien um dort in Textilfasern umgewandelt zu werden. Ein chemisches Recycling, dass zu 100 Prozent reines PET-Granulat hervorbringt war bisher aus Kostengründen nicht realisierbar.

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