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BP: Versiegelung der Ölquelle mit Zement im Golf von Mexiko erfolgreich

Veröffentlicht am 6. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  805 x gelesen

Lange, lange hat man auf gute Neuigkeiten aus dem Golf von Mexiko warten müssen: Erst scheiterte das Verschließen des Bohrlochs mit einer großen Stahlglocke, dann scheiterte die Operation “Top Kill” und später strömten rund um eine kleinere Stahlglocke weiter große Mengen giftiges Öl ins Meer. Jetzt scheinen sich die Anstrengungen von BP endlich auszuzahlen, die Operation “Static Kill” lief zumindest sehr erfolgreich an. Nachdem im ersten Schritt von “Static Kill” das Bohrloch mit Tonnen von Schlamm versigelt wurde, kam nun eine erfolgreiche Versiegelung mit Zement hinzu.

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1. Schritt von “Static Kill” war erfolgreich und BP darf das Bohrloch mit Zement verschließen

Veröffentlicht am 5. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  857 x gelesen

Dreieinhalb Monate nach dem Untergang der Deepwater Horizon und mehr als 770 Millionen Litern Erdöl, die in den Golf von Mexiko geflossen sind, begann am 3. August 2010 wurde um 22:00 Uhr (13:00 Uhr Ortszeit) die Operation “Static Kill“. In deren Rahmen wurde rund acht Stunden lang von mehreren Schiffen schwerer Bohrschlamm in das beschädigte Bohrloch in dem ca. 1.500 Meter tiefen Meeresgrund gepumpt. Gestern teilte BP dann mit, dass der erste Schritt der Versiegelung wohl erfolgreich war und die Druckverhältnisse im Bohrloch MC252 offensichtlich stabil sind.

Vorbereitung der Operation Static Kill
Foto: U.S. Coast Guard photograph by Petty Officer 1st Class Adam Eggers

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Nach fast 5 Millionen Barrel Öl soll heute “Static Kill” das Bohrloch im Golf von Mexiko schließen

Veröffentlicht am 3. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,053 x gelesen

Nachdem das Öl seit drei Monaten unkontrolliert aus dem Leck der Deepwater Horizon in den Golf von Mexiko strömt, soll das Leck laut dem COO von BP, Doug Suttles, heute endlich mit der Operation “Static Kill” verschlossen werden. Zu diesem Zweck sollen unter hohem Druck große Mengen Schlamm in das Bohrloch gepumpt werden. Ob die Operation erfolgreich verlaufen wird und das Bohrloch dauerhaft verschließt, wird sich aber frühestens morgen oder in den nächsten tagen zeigen.

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Aufräumen nach der Ölpest wird Monate und die Erholung der Natur Jahrzehnte dauern

Veröffentlicht am 7. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,195 x gelesen

Auch wenn BP angibt, dass das Auffangen des Öls unter Wasser inzwischen zu einem (großen) Teil gelinge, sprudeln täglich immer noch zigtausende Liter Öl ins Wasser und vergiften den Lebensraum Meer. Und selbst wenn es BP in absehbarer Zeit schaffen wird, das Leck am Meeresboden ganz zu schließen, wird das Aufräumen an den amerikanischen Küsten nach dem Untergang der Deepwater Horizon noch mehrere Monate dauern. Ganz zu schweigen von der Natur: Ihre Erholung wird sich vermutlich über Jahrzehnte hinziehen.

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Deepwater Horizon: BP scheint Auffangen des Öls unter Wasser zu gelingen

Veröffentlicht am 4. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,575 x gelesen

Nachdem es zu einem weiteren Rückschlag beim Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko kam, als die Säge stecken blieb, mit der das Steigrohr am Meeresboden für eine Auffangvorrichtung vorbereitet werden sollte, gelang es BP gestern, das Rohr mit einer großen hydraulisch betriebenen Zange zu kappen. Nach diesem Schritt, der von ferngesteuerten Unterwasserroboter (ROV) ausgeführt wurde, ist nun eine Auffangvorrichtung in Form einer Glocke über das LMRP-Modul gestülpt worden. Diese ist über eine Steigleitung mit dem Bohrschiff Discoverer Enterprise verbunden und soll so den Großteil des austretenden Öl-Gas-Gemisches aufzufangen und zum Bohrschiff weiterleiten. Das Video zeigt, wie diese Vorrichtung (LMRP-Glocke) funktioniert:

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Der wahre Schuldige an der Ölpest und was man dagegen tun kann

Veröffentlicht am 1. Juni 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,877 x gelesen

Die meisten erwarten in diesem Artikel wahrscheinlich, dass mit dem Finger auf das Öl- und Energieunternehmen BP gezeigt und zum Boykott von BP-Tankstellen und Aral-Tankstellen (gehören zum BP Konzern) aufgerufen wird. Damit wäre der Umwelt aber nur wenig geholfen und selbstverständlich gehört BP für seine Fehler verantwortlich gemacht. Allen voran, der schlechten Vorbereitung auf solch eine Katastrophe. Dennoch ist der Konzern nicht der einzige oder wahre Übeltäter. Denn um den Schuldigen zu sehen, müssen wir nur in den Spiegel schauen! Schließlich fördert BP das Erdöl nicht zum Selbstzweck aus dem Meeresboden, sondern weil unsere moderne Gesellschaft danach giert und auf Gedeih und Verderb auf das schwarze Gold angewiesen ist. Verbrauchen tut es Jeder der mit Benzin oder Diesel Auto fährt, der seine Wohnung mit Öl heizt, der in den Ferien verreist oder egal welches Produkt kauft.

Was tun?

Denn der fossile Energieträger dient sowohl zur Erzeugung von Wärme, von Elektrizität und als Treibstoff für fast alle Verkehrs- und Transportmittel. Außerdem wird Erdöl in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten vielfach eingesetzt und ist damit leider der wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaften. Wenn man sich also die Frage stellt, was man tun kann und wie solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden können, muss man bei sich selbst anfangen. Denn je mehr Menschen den eigenen “Konsum” an Erdöl reduzieren, desto sinnvoll und vor allem, desto weniger weniger lukrativ wird die Ölförderung in so riskanten Gebieten wie tief unter dem Golf von Mexiko oder gar vor Alaska.

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Operation “Top Kill” gescheitert: Das Öl fließt unaufhaltsam weiter ins Meer

Veröffentlicht am 30. Mai 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,064 x gelesen

Nachdem der Plan, die Bohrlöcher der gesunkenen Deepwater Horizon mit einer Stahlglocke zu verschließen und das Öl abzupumpen bereits scheiterte, ist nun tragischerweise auch das zweite Konzept “Top Kill“, die Löcher mit Schlamm und Zement zu verstopfen nicht aufgegangen. BP bestätigte dies und wird sich wohl nun den nächsten Plan überlegen müssen. Bis dahin werden Millionen weitere Liter Rohöl in den Golf von Mexiko laufen und sowohl im Meer die sogenannten “Todeszonen” vergrößern wie auch riesige Küstengebiete verseuchen. Was das bedeutet, lässt sich aus dem Video der National Wildlife Federation erahnen, auch wenn es bereits einige Tage alt ist und nur einen Ausblick auf die Umweltkatastrophe gibt, die Louisiana und die Welt noch erwartet.

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Deepwater Horizon Katastrophe: Erfolg der Operation “Top Kill” noch offen

Veröffentlicht am 28. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,012 x gelesen

Die mobile Ölbohr-Plattform Q4000 hat über der gesunkenen Deepwater Horizon Position bezogen um das Bohrloch am Meeresboden mit Schlamm zu verschließen und so zumindest den weiteren massenhaften Austritt von Rohöl zu verhindern. Das Video von Petty Officer 3rd Class Patrick Kelley der US-Küstenwache ist vom 26. Mai 2010, als die Arbeiten bereits erfolgreich angelaufen waren. Bisher konnte das Bohrloch im Golf von Mexiko aber immer noch nicht geschlossen werden und BP gab bekannt, dass erste Erkenntnisse erst am Wochenende zu erwarten seien. Wie die Operation “Top Kill” genau ablaufen soll, zeigt das zweite Video weiter unten als Animation.

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BP spricht von Katastrophe, WWF fordert radikalen Richtungswechsel in der Offshore-Ölforderung

Veröffentlicht am 24. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,155 x gelesen

Seit der schlimmsten Umweltkatastrophe durch den Untergang der Deepwater Horizon vor mehr als einem Monat (!) laufen jeden Tag mehr als 800.000 Liter Öl in den Golf von Mexiko. Die rieisige Öl-Wolke unter dem Meeresspiegel treibt auf die Küste der USA zu und tötet auf ihrem Weg Tiere und Pflanzen. Seit dem Wochenende spricht auch der Betreiber BP, einer der mächtigsten Konzerne der Welt, von einer “katastrophalen” Situation. Währenddessen wächst bei den Betroffenen ebenso wie in Politik und Bevölkerung der Unmut darüber, dass es BP bisher nicht gelungen ist, die Lecks am Meeresboden zu verschließen und die Umweltverschmutzung zu stoppen.

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Deepwater Horizon Umweltkatastrophe: Kleiner Erfolg im Kampf gegen die Ölpest

Veröffentlicht am 17. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  992 x gelesen

Wie BP am Sonntag berichtete, konnte ein kleiner Sieg im Kampf gegen die immer schlimmere Umweltkatastrophe errungen werden. Nachdem das Verschließen mit einer Stahlglocke gescheitert war, schaffte es der Konzern am Wochenende, ein langes Rohr in das Leck am Meeresboden einzuführen und einen Teil des ausströmenden Erdöls und Gases abzusaugen. Das Öl wird an Bord eines Schiffes gepumpt, wo es gelagert wird, während das Gas an Bord des Schiffes kontrolliert verbrannt wird.

Allerdings überwiegen weiter die negativen Meldungen: Wie in den Nachrichten berichtet wurde, entdeckten Wissenschaftler riesige, kilometerlange Ölschwaden tief unter der Wasseroberfläche. Sie befürchten nun, dass diese zu sogenannten “Todeszonen” im Golf von Mexiko werdern könnten. Auch der Einsatz der der eingesetzten Chemikalien an der Meeresoberfläche sowie auf dem Meeresgrund sorgt weiter für Kritik. Die Chemikalien sollen das Öl auflösen, die langfristige Wirkung auf Pflanzen und Meerestiere ist allerdings nicht erforscht.

 
 
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