Veröffentlicht am 2. März 2010,
Kategorie(n): Bücher, 2,366 x gelesen
Auch wenn sich Berichte zur globalen Erwärmung und dem Klimawandel sich alltäglich in den Medien wiederfinden und das Thema zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 Zeitungen wie TV und Internet sogar dominiert hat, ist die dramatische Veränderung für viele Menschen doch immer noch ein sehr abstraktes Phänomen. Irgendwie scheint sich das Wetter zu verändern. Wird es wärmer, kälter oder einfach nur extremer? Sind die Menschen daran schuld oder zumindest mitschuld? Ist es denn nicht vielleicht sogar besser wenn es wärmer wird? Und ist eine globale Erwärmung um zwei, drei oder vier Grad denn wirklich so schlimm?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich vielleicht viele Menschen und auch die, die dem Klimawandel eher kritisch gegenüberstehen, haben wahrscheinlich keine konkrete Vorstellung davon, was eine unkontrollierte Erwärmung der Erde für katastrophale Folgen haben könnte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Mitteleuropa und damit auch Deutschland von den direkten Folgen des Klimawandels weit weniger betroffen sein wird als andere Regionen wie Afrika oder Südostasien. Um den möglichen Auswirkungen ein Gesicht zu geben und die Menschen damit zu sensibilisieren, wurde die Initiative 100PLACES.COM von der Gruppe Co+Life ins Leben gerufen. 100 besonders gefährdete Orte auf unserem Planeten werden auf der Webseite mit interaktivem Inhalt vorgestellt und mit Partnern auf der ganzen Welt in Büchern, Filmspots und Open-Air-Ausstellungen verbreitet. In Deutschland über den faszinierenden Bildband “100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten”, der seit dem 1. März 2010 vom Knesebeck Verlag herausgegeben wird.
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Veröffentlicht am 2. Juni 2009,
Kategorie(n): Allgemein, 20,599 x gelesen
Der Klimawandel ist seit einigen Jahren ein Dauerbrenner in nahezu allen Medien und trotz allem immer noch eines der Themen, zu dem die Meinungen so weit auseinander gehen wie nur möglich. Unstrittiger ist dabei die die Tatsache, dass der Klimawandel ein real existierendes Phänomen ist und er sich bereits seit einigen Jahren in vollem Gang befindet. Die großen Kontroversen gibt es allerdings bei Ursachen und Folgen des Klimawandels: Insbesondere die Rolle des Menschen wird von vielen der Kritikern bezweifelt. Sie gehen davon aus, dass die Erde schon immer natürlichen Temperaturschwankungen unterworfen ist und er damit natürliche Ursachen hat. Auch wenn man diese Möglichkeit (wie alle anderen auch) natürlich nicht zu 100% ausschließen kann, ist es mit Abstand die wohl einfachste und billigste Erklärung, da man sich dann ja keiner Schul bewußt sein muss und auch nicht für die Folgen der globalen Erwärmung verantwortlich wäre. Fast alle Experten sind sich heute aber einig, dass der Klimawandel bzw. genauer die Erderwärmung aber von uns Menschen verursacht bzw. durch die tägliche Verbrennung extremer Mengen fossiler Energieträger sowie der massenhaften Abholzung der Wälder zumindest mitverursacht ist.

Foto: Joe Mastroianni, National Science Foundation
Wie sehen die Folgen des Klimawandels aus?
Wie die Folgen der globalen Erderwärmung und des Klimawandels aussehen, können wir bereits heute in fast allen Regionen unserer Erde mehr oder weniger erleben. Auf allen Kontinenten hat die Häufigkeit von Wetterextremen zugenommen. So kommt es in Asien, Süd- und Nordamerika häufiger zu verheerenden Hurricans und Stürmen, extreme Überschwemmungen haben fast auf allen Kontinenten zugenommen und viele Regionen vor allem in Afrika werden von immer länger andauernden Dürren heimgesucht. Vor allem auch das Abschmelzen des ewigen Eises der Antarktis sowie auf vielen Gletschern ist ein deutlicher Zeuge für die zunehmende Erwärmung unseres Planeten.
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Veröffentlicht am 16. April 2008,
Kategorie(n): Allgemein, 2,838 x gelesen
Das die Durchschnittstemperaturen in vielen Regionen steigen und das ewige Eis der Antarktis schmilzt und somit immer dünner wird ist vielen bekannt. Doch was bringt diese Entwicklung für uns Menschen mit sich? Experten der Geowissenschaftlichen Union in Wien sind der Meinung, dass der Meeresspiegel bereits in diesem Jahrhundert um 80 bis 100 cm ansteigen wird. Sie gehen damit von einem dreimal so starken Anstieg aus, wie ihn die - eher konservativen - Wissenschaftler des Weltklimarates IPCC prognostizieren.
“Das Meer wird dem Menschen bald den Lebensraum streitig machen. Laut Experten könnten 2100 rund 90 Prozent des dicht besiedelten Bangladesch überflutet sein.”
Quelle: Focus Online “Klima-Kongress - Die Flut kommt bald”
Der Anstieg des Meeresspiegels wird vor allem die Bevölkerungen von armen und dicht bevölkerten Ländern treffen. Und das, obwohl wir in den Industrienationen mit unserem Lebensstil für den Klimawandel (mit)verantwortlich sind. Alleine aus diesem Grund sollten wir tun was wir können um den Temperaturanstieg zu reduzieren: Vom Energiesparen bis zum Umstieg auf regenerative Energien.
Veröffentlicht am 7. November 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 2,424 x gelesen
Eines der Probleme, das durch den - menschgemachten oder nicht menschgemachten - Klimawandel entsteht, ist der Anstieg der Meeresspiegel. In diesem Zusammenhang wurde bereits viel über Überschwemmungen, Seuchen und Flüchtlingsströme ins Landesinnere berichtet und diskutiert. Doch es gibt möglicherweise noch ein weiteres drastisches Problem: Die verstärkte Vermischung von Süsswasser und Salzwasser!
Dieser Aspekt der Trinkwasser-Kontaminierung ist laut dem Spiegel Online bislang völlig unberücksichtigt geblieben. Man ging bei den negativen Änderungen der Trinkwasservorräte bisher vorrangig von Änderungen bei den Niederschlagsmengen aus. In der Realität könnte über- und unterirdisch eindringendes Salzwasser an den Küsten die zukünftige Trinkwassermenge zusätzlich einschränken.
Weitere Informationen im Artikel “Klimawandel bedroht Trinkwasser-Reserven” auf Spiegel Online.