Veröffentlicht am 25. Oktober 2011,
Kategorie(n): Allgemein, 512 x gelesen
Seit gestern und noch bis Mittwoch, den 25. Oktober 2011, findet in der Koelnmesse die UrbanTec statt. Hier werden die Mamutaufgaben beleuchtet, die der Klimawandel, die Rohstoffverknappung und das Bevölkerungswachstum für die Menschen in Städten und Ballungsgebieten mit sich bringt. Denn bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit im urbanen Umfeld und in vielen Staaten hält die Landflucht weiter an. Die Risiken und Probleme eröffnen aber auch neue Chancen und Potentiale, die auf der UrbanTec ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Einer der großen Aussteller ist der Siemens Konzern, der auf der internationalen Fachmesse kreative Ideen, leicht finanzierbare technische Lösungen und heute schon umsetzbare praktische Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung vorstellt. Das in Halle 7 gezeigte Spektrum an Umweltlösungen reicht von der virtuellen Stadt einer CO²-freien Zukunft mit praktischen Anwendungen und Optimierungsvorschlägen für kommunale Infrastrukturen bis hin zur modernen energetischen Gebäudesanierung, Verkehrsmanagement-Lösungen, Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen.

Foto: Koelnmesse
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Veröffentlicht am 5. Februar 2010,
Kategorie(n): Allgemein, 1,726 x gelesen
Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.

Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek
Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.
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