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Holzvergasung: Innovative Bioenergieanlage zur Strom- und Wärmeversorgung geht in Betrieb

Veröffentlicht am 28. Februar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges,  430 x gelesen

Die in Oberbayern ansässige agnion Technologies GmbH ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der Umwandlung von fester Biomasse in Strom und Wärme in dezentralen Anlagen. Im Februar 2012 nahm sie südlich des Chiemsees in der Bioenergieregion Achental ihre erste kommerzielle Anlage zur Holzvergasung in Betrieb, die in Zukunft rund 500 Haushalte mit Strom und Wärme aus regenerativen Quellen versorgen soll. Unterstützt wurde das Vorzeigeprojekt im Rahmen des Förderprogramms “energetische Biomassenutzung” vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

agnion Holzvergaser in Grassau
Foto: ©agnion

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Klimawandel - Ursachen und Folgen verständlich erklärt

Veröffentlicht am 4. Januar 2012,  Kategorie(n): Allgemein,  1,066 x gelesen

Einige bezweiffeln immer noch, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird, andere versuchen alles daran zu setzen, die Menschen aufzurütteln und die Erde vor dem drohenden Klimakollaps zu retten. Doch welche Theorie ist die richtige? Gab es nicht schon immer Schwankungen im Bereich der Temperatur auf unserem Planeten? Aber können Milliarden Bäume gefällt, täglich riesige Strecken in Autos zurückgelegt und gigantische Mengen CO2 aus Schornsteinen und Fabrikschloten gepustet werden, ohne dass dies Auswirkungen hat? Also was genaus sind die Ursachen und Folgen des Klimawandels? Wie entsteht er? Und was kann dagegen getan werden? Der Animationsfilm aus der WissensWerte Reihe soll diese fragen verständlich klären.

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Künstliches Methan: So lassen sich Erneuerbare Energien speichern

Veröffentlicht am 27. Oktober 2011,  Kategorie(n): Solarenergie, Windkraft,  832 x gelesen

Windkraft und Solarenergie haben viele Vorteile: Wind und Sonnenschein sind kostenlos, sie verursachen keine Emissionen und es werden bei der Energiegewinnung auch keine begrensten Ressourcen verbraucht. Allerdings lässt sich die Produktionsmenge von Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken bei Bedarf nicht einfach hochfahren und auch bei Windflaute, Nachts oder bei Wolken treten Probleme bei der Stromversorgung auf. Dementsprechend sind Windkraft und Solarenergie nicht dazu geeignet die Grundlast zu tragen, worauf Kritiker auch nicht müde werden hinzuweisen. In Kombination mit Speicherkraftwerken könnte dies allerdings anders aussehen und neben Pumpspeicherkraftwerken (Wasser) und Hybridkraftwerken (Wasserstoff) bietet sich vor allem die Speicherung der Energie in Form von künstlichem Methan an.

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Windgas-Speicher als Lösung für die Probleme der Erneuerbaren Energien

Veröffentlicht am 19. Oktober 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  906 x gelesen

Wenn die Energiewende in Deutschland und hoffentlich weltweit gelingen soll, dann wird man sich nicht auf eine Energiequelle verlassen können. Stattdessen kann der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien nur dann gelingen, wenn Solar- oder Windenergie ebenso zum Mix gehören wie Biogasanlagen und Wasserkraftwerke. Gleiches gilt für die notwendige Speicherung der Energie, denn da z.B. die Windkraft nicht kurzfristig der Nachfrage angepasst werden kann, muss sie in Zeiten hoher Produktionsmenge und niedrigem Verbrauch gespeichert werden. Bei steigender Nachfrage und/oder niedrigerer Produktion muss dann Energie aus den Speichern die fehlende Menge ausgleichen. Neben Pumpspeicherkraftwerken wie Waldeck 2 könnten etwa auch Konstrukte wie die futuristischen Green Power Islands dazu beitragen. Da die Möglichkeit zum Bau solcher Anlagen aber begrenzt sind, werden auch andere Energieträger wie Wasserstoff oder synthetisch hergestelltes Erdgas benötigt. Gerade letzteres, auch Windgas genannt, besitzt die größten Chancen, Strom aus Erneuerbaren Energien bedarfsgesteuert bereitzustellen.

Studie zu den möglichen Speichertechnologien für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen

Dies ist das Ergebnis der Studie “Update zu Speichertechnologien - Wo stehen wir mit diesen wichtigen Wegbereitern für das Wachstum der Erneuerbaren Energien?” der auf Erneuerbare Energien spezialisierten Personalberatung ALINGHO. “Wir sind der Meinung, dass Windgas-Speicher eine herausragende Rolle bei der Bewältigung der Speicherprobleme spielen wird” erklärt in diesem Zusammenhang Dr. Axel von Perfall, Geschäftsführer von ALINGHO. “Das Fehlen von Speichermöglichkeiten wird die weitere Entwicklung der Erneuerbaren Energien hemmen” ist er sich zudem sicher. Die bisher eingesetzten Kurzzeitspeicher werden nicht in der Lage sein, die Energie mittel- und längerfristig zu speichern.

Für die Energiewirtschaft hat das Problem der Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen inzwischen höchste Priorität, damit es auch bei gleichzeitig hoher Nachfrage und geringer Produktion nicht zu Engpässen bei der Energieversorgung kommt. Die Studie von ALINGHO bewertet die aktuell erfolgversprechendsten Stromspeichertechnologien und vergleicht deren Potenzial. Stand heutiger Technologie sind verschiedenartige Energiespeicher, die ganz unterschiedliche Anwendungsformen haben.

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BMW will Deponiegas aus Mülldeponien in Wasserstoff umwandeln

Veröffentlicht am 4. August 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  917 x gelesen

Wie verschwenderisch der moderne Mensch mit den natürlichen Ressourcen umgeht, kann man auf den Müllkippen rund um den Globus erkennen, denn trotz steigender Recyclingquoten landen immer noch viel zuviele wertvolle Rohstoffe - von Kunststoffen über Glas bis zu wertvollen Metallen wie Kupfer oder Gold (z.B. in alten Handys) - auf dem Müll. Die Deponien könnten sich bei Verknappung einiger Rohstoffe damit zu wertvollen Quellen für Materialien zum Recyceln entwickeln, doch auch heute schon können sie eine weitere wertvolle Ressource liefern, die man allerdings nicht anfassen oder sehen kann. Die Rede ist von sogenanntem Deponiegas, das in Mülldeponien hauptsächlich durch den bakteriologischen und chemischen Abbau des Mülls entsteht. Da es zu einem großen Teil aus Methan besteht, ist es nicht nur besonders klimaschädlich, sondern es lässt sich auch als Alternative zu Erdgas einsetzten.

Deponiegas-Anlage des BMW Werk Spartanburg in den USA
Foto: BMW

In den USA sind Deponiegase für mehr als ein Drittel der von Menschen verursachten Methangasemissionen verantwortlich, weshalb es dort immer häufiger zur Stromerzeugung in Kraftwerken eingesetzt wird. So konnte auch das riesige BMW Werk Spartanburg in den USA bereits zu einem Musterbeispiel an Nachhaltigkeit werden, denn es deckt mehr als 50% des gesamten Energiebedarfs durch die Erzeugung von Strom und Warmwasser mit Methangas aus der nahegelegenen Mülldeponie Spartanburg. Die Investitionen in diese Technologie betrugen für BMW in 2009 12 Millionen US-Dollar, pro Jahr lassen sich dadurch aber nicht nur etwa 92.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, sondern BMW spart auch rund 5 Million US-Dollar an jährlichen Energiekosten. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz gehen hier also Hand in Hand.

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Linde sieht Erdgas als Brückentechnologie für die Energiewende

Veröffentlicht am 26. Mai 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,140 x gelesen

In weiten Teilen von Politik und Gesellschaft ist man sich darüber einig, dass Energiewende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden muss, um den nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren. Dass die Kernkraft als Brückentechnologie sicher nicht risikofrei ist, wird vielen spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima klar geworden sein und so sucht man gerade in Deutschland nach Alternativen. Geht es nach dem Willen vieler Experten und auch der Linde Group, wird Erdgas bei der Umstellung eine wichtige Rolle als Brückentechnologie einnehmen. Bereits heute deckt Erdgas etwa 25 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und im Gegenzug zur Verbrennung von Erdöl entstehen dabei fast 30 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid und die weltweiten Reserven sollen heutigen Berechnungen zufolge noch bis ins Jahr 2200 reichen.

Europas größte, von Linde Engineering gebaute LNG-Anlage auf  Melkoya, Hammerfest, Norwegen
Foto: The Linde Group

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BMW Werk Spartanburg in den USA wird riesig und grün

Veröffentlicht am 14. Oktober 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  3,688 x gelesen

Da die USA in absehbarer Zukunft der weltweit größte Markt Premium-Fahrzeuge bleiben, hat BMW sich bei der Erweiterung der Produktionsstätte in Spartanburg mächtig ins Zeug gelegt. Der deutsche Autokonzern hat rund 1 Milliarde Dollar in den Umbau investiert um die Produktionskapazität um 50% zu steigern. Und auch wenn Luxuslimousinen, Sportwagen und schwere SUV mit Sicherheit nicht die Spitze der umweltfreundlichen Pkws anführen, so soll doch zumindest die Produktion das Maß aller Dinge sein: In puncto Umweltverträglichkeit ist das BMW Werk Spartanburg auf dem allerneuesten Stand.

Saubere Produktion im BMW Werk Spartanburg
Foto: BMW

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