Die Triodos Bank wurde 1980 als unabhängiges Geldinstitut in den Niederlanden gegründet und finanziert Unternehmen, die ökologisch, sozial und kulturell engagiert sind. Das die Berücksichtigung ökologischer und menschlicher Faktoren kein ökonomischer Nachteil sein muss, beweist das solide Wachstum von jährlich 20 bis 25 Prozent, das die Triodos Bank seither erzielt. Selbst die Finanzkrise konnte diesen Trend nicht unterbrechen und für die nächsten drei bis vier Jahren erwartet der Vorstand der Triodos Bank sogar eine Verdoppelung von Bilanzsumme, Kundenzahl und Anzahl der vergebenen Kredite. Die aktuelle Bilanzsumme der Triodos Bank liegt bei ca. 2,7 Milliarden Euro.

Am 1. Dezember 2009 hat die Triodos Bank nun auch eine Niederlassung in Deutschland - genauer in der Bankenmetropole Frankfurt am Main - eröffnet. Nach Standorten in Belgien, Großbritannien und Spanien will sie sich nun auch hierzulande als grüne Alternative etablieren. Peter Blom, Vorstandsvorsitzender der Triodos Bank unterstreicht die Bedeutung der Niederlassungseröffnung in Deutschland: “Deutschland ist Europas größte Volkswirtschaft. Der Trend zur Nachhaltigkeit hat sich hierzulande über die letzten Jahre deutlich verstärkt, wie man anhand der Biolebensmittel- und Ökostrombranche erkennen kann. Zudem hat die Finanzkrise auch in Deutschland dazu geführt, dass die Menschen von ihrer Bank mehr Verantwortung und
Transparenz fordern – denn sie wollen wissen, was ihr Geld finanziert und zunehmend sichergehen, dass es einen positiven Beitrag leistet.”
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Immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig ein stabiles Klima und eine intakte Umwelt auch für den Menschen sind und so sind Strom aus erneuerbaren Energien, sparsame Kleinwagen und Autos mit alternativen Antrieben ebenso immer gefragter wie biologisch erzeugte Lebensmittel und nachhaltig Produzierte Mode. Ein weiterer Zukunftsmarkt ist der Markt für Grüne Geldanlagen: Denn wer bewußt nachhaltig lebt und konsumiert möchte mit seinem Ersparten oft keine Unternehmen unterstützen, die auf Atomkraft setzen oder Menschen und Natur in Entwicklungsländern ausbeuten.
Das CleanEnergy Project widmet dem spannenden Thema der ökologischen Geldanlagen daher eine Beitragsreihe, deren Auftakt ein Interview mit Finanzjournalistin zum “Zukunftsmarkt Grünes Geld” bildet. Die Nachhaltigkeitsexpertin (ehemals Bloggerin über Wirtschaft und Klimawandel beim Handelsblatt) spricht darin über den neuen Umgang mit Geld, den Ausbau von grünen Technologien und über die Chancen, die sich daraus für Verbraucher und Unternehmen entwickeln.
Das Interview mit der Finanzjournalistin Susanne Bergius kann auf den Seiten des CleanEnergy Project unter “Zukunftsmarkt Grünes Geld” gelesen werden.