Veröffentlicht am 21. März 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 1,050 x gelesen
Es gibt Armbanduhren, Stoppuhren und den ungeliebten Wecker für das pünktliche Aufstehen. Keine dieser Uhren ist aber so erschreckend wie diese Peak Oil Uhr (ähnlich allerhöchstens die Schuldenuhr am Eingang der Zentrale des Bundes der Steuerzahler). Diese digitale Peak Oil Uhr geht vielleicht nicht ganz genau, denn der genaue Zeitpunkt des Peak Oil lässt sich nicht wirklich bestimmen, dennoch vermittelt sie ein Gefühl dafür, wie unachtsam und atemberaubend schnell die Menschheit die Ressource Erdöl vernichtet. Der Verbrauch an Erdöl wird wie üblich in Barrel dargestellt, wobei ein Barrel etwa 159 Litern entspricht. Wenn die Zahl in dem rasenden Tempo um Eins zulegt, sind das also jedesmal 159 Liter mehr.
Veröffentlicht am 15. Oktober 2010, Kategorie(n):Allgemein, 2,236 x gelesen
Der Name der aktuellen WWF Studie täuscht über die gravierenden Auswirkungen des menschlichen Handelns hinweg, die der “Living Planet Report 2010” beschreibt: Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, was innerhalb der letzten 40 Jahre unter anderem zum Aussterben von fast 30 Prozent der Populationen von 2.500 ausgewählten Tierarten geführt hat, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind. Vielleicht wäre daher sogar “Dying Planet Report 2010” also “Report zum sterbenden Planeten” die treffendere Bezeichnung gewesen, allerdings betseht ja auch weiterhin Hoffung und man will zum Umdenken & verantwortlicherem Handeln aufrufen und keinesfalls zur Resignation.
Vor allem in den Tropen sei der natürliche Reichtum in den letzten Jahrzehnten sogar noch stärker eingebrochen als im Durchschnitt, wobei die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurückgegangen sind. Verursacher sind aber weniger die Bewohner der tropischen Regionen als der kontinuierlich hohe und weiter wachsende Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen durch die reichen Staaten und zunehmend auch durch die Schwellenländer. “Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft und auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.