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Danke an P&G für die Abholzung des Regenwalds sagt Greenpeace

Veröffentlicht am 5. März 2014,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.018 x gelesen

Im Fernsehen wirbt P&G mit seiner Kampagne „Danke Mama“, in der erfolgreiche Athleten sich bei ihren Müttern bedanken, die sich laut Aussage der Werbespots wiederum auf die Qualität der Produkte des US-Konzerns verlassen können. Greenpeace nimmt dies als Ansatz um eine andere – jedoch traurige -Geschichte zu erzählen: Stellvertretend für die Orang-Utans sagen sie im Video „Danke P&G“ – und zwar dafür, dass das Unternehmen Palmöl von Firmen kauft, die riesige Gebiete Regenwald in Indonesien abholzen und damit den unersetzbaren Lebensraum der Orang-Utans und zahlloser anderer Tiere zerstören.

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ZDF Zoom: Wie Alltagsprodukte der Konzerne den Regenwald zerstören

Veröffentlicht am 4. Oktober 2012,  Kategorie(n): Filme & TV,  4.021 x gelesen

Wer sich die ZDF Zoom Sendung „Schokolade, Shampoo, Sonnencreme – Wie Alltagsprodukte den Regenwald zerstören“ in der Nacht des 3. Oktober 2012 angesehen hat, dem dürfte die Lust auf Süßes, die tägliche Dusche oder den Besuch des Schwimmbads im Sommer erst einmal vergangen sein. Aus Profitgier lassen die großen Konzerne für die Produktion all unserer schönen Alltagsprodukte nämlich auch gerne einmal riesige Flächen Regenwald roden und schrecken auch nicht davor zurück, die Bewohner dieser Regionen notfalls einfach zu vertreiben. Schließlich brauchen sie den Platz für den Anbau von Ölpalmen, aus dessen Palmöl dann eben Schokolade, Shampoo, Sonnencreme oder auch das ungeliebte E10 Benzin wird.

Ab dem Jahr 2015 soll es zwar eine Kennzeichnungspflicht für Palmöl geben, doch ob man dieser trauen können wird, muss sich erst noch zeigen. Schon heute vermarkten einige Produzenten und deren Abnehmer nachhaltig produziertes Palmöl, so dass der Endkunde denken könnte, dass er damit einen „Beitrag zum Regenwaldschutz“ leistet. In der Sendung ZDF Zoom wurde dies aber auf den Prüfstand gestellt – mit zum Teil erschreckenden Erkenntnissen!

Wer etwas gegen die Zerstörung der Natur, die Vernichtung von unersetzlichem Lebensraum und die rücksichtslose Vertreibung der Einheimischen tun möchte, der sollte vor allem versuchen, den Kauf von Produkten der im Beitrag erwähnten Konzerne zu vermeiden. Schließlich gibt es immer Alternativen.

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Palmöl-Gigant Golden Agri-Resources will in Indonesien nachhaltiger produzieren

Veröffentlicht am 10. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.922 x gelesen

Die Produktion von Palmöl wurde in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet, da die Nachfrage sowohl als Nahrungsmittel oder Bestandteil von Nahrungsmitteln zugenommen hat, vor allem aber auch die Verwendung als Kraftstoff in vielen Ländern massiv zugenommen hat. Da viele Regierungen in dem Öl aus nachwachsenden Früchten eine gute Möglichkeit gesehen haben, Emissionen zu senken, ohne dass die eigene Bevölkerung ihr Energie- und Mobilitätsverhalten ändern muss, haben Unternehmen wie Neste Oil oder Golden Agri-Resources natürlich auch die Anbaugebiete ausgeweitet. Eine Erhöhung des Bio-Ethanol Anteils im Superbenzin für Europa ohne Nachhaltigkeitskriterien oder Palmöl im Kerosin von Lufthansa & Co. haben daher zum Nebeneffekt gehabt, dass riesige Flächen Regenwald für den Anbau der Ölpalmen gerodet wurden.

Golden Agri-Resources Oelpalmen-Plantage
Foto: Golden Agri-Resources

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Treibstoff statt Regenwald: Lufthansa testet Flüge mit Bio-Kerosin aus Palmöl von Neste Oil

Veröffentlicht am 28. Januar 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  9.467 x gelesen

Gut gemeint ist nicht immer gut für unsere Erde: Das zumindest könnte das Fazit sein, das Greenpeace aus dem aktuellen Pilotprojekt der Lufthansa mit Bio-Kerosin zieht. Hintergrund ist, dass der Biosprit für die Flugzeuge vor allem aus Palmöl des Lieferanten Neste Oil stammt, der für seine Produktion international stark in der Kritik steht. Denn obwohl das ins Kerosin gemischte Palmöl ja in erster Linie die Emissionen senken und kostbares Erdöl sparen helfen soll, müssen die Ölpalmen auch irgendwo angebaut werden.

Regenwald weicht einer Plantage für Ölpalmen
Foto: Wakx (flickr)

Bei stetig steigender Nachfrage nach Palmöl ist der nachhaltige Anbau ab einer gewissen Kapazität aber gar nicht mehr möglich. Die Folgen sind, dass z.B. in Südostasien großflächig Regenwälder abgeholzt werden, um die Landflächen dann für die Plantagen der Ölpalmen zu nutzen. Damit wird nicht nur ein unersetzbares Ökosystem zerstört und der Lebensraum gefährdeter Tiere und Pflanzen vernichtet, sondern auch das Gegenteil des gutgemeinten Ziels erreicht. Denn durch das Roden des Regenwalds, häufig sogar per Brandrodung, wird sehr viel CO2 freigesetzt und kann auch in Zukunft nicht mehr in Form der Bäume, Wiesen und Sträucher gespeichert werden.

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