Veröffentlicht am 6. Oktober 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 1,495 x gelesen
Auf Hausdächern können sie sauberen Strom für den Eigenverbrauch oder die Einspeisung ins Stromnetz produzieren, auf Carports könnten sie in Zukunft auf umweltfreundliche Weise Elektroautos aufladen und auf ehemaligen Militärgeländen und anderen geeigneten Flächen generieren sie in Form von Solarparks in großen Dimensionen Ökostrom. Die Rede ist von Solaranlagen, genauer gesagt Photovoltaikanlagen. Die Möglichkeiten, die die Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrischen Strom bietet sind damit aber noch längst nicht erschöpft. Viele weitere elektrische Gerätschaften, die bisher am Stromnetz hängen, könnten in Zukunft mit Solarmodulen ausgestattet werden. Von der Straßenlaterne bis zur komplett autonomen PV-Bushaltestelle, die Eurener, eines der führenden Solarunternehmen Spaniens gerade vorgestellt hat.
Veröffentlicht am 5. März 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 794 x gelesen
Vor 25 Jahren, im Jahr 1985, nahm die Sharp Manufacturing Company of UK ihre Geschäftsaktivitäten in Llay, Wrexham, Nordwales auf und hat dort bis heute ein breites Spektrum an Produkten gefertigt. Seit 2004 sind Photovoltaik-Module allerdings das Hauptprodukt in Wrexham. Der Standort wurde laut Nobuyuki Sugano, Executive Managing Officer und Group General Manager der International Sales & Marketing Group der Sharp Corporation, durch die Unterstützung der walisischen Landesregierung, des Gemeinderats von Wrexham County und andere Behörden in dieser Zeit zu einem der führenden Produktionsstandorte des japanischen Konzerns. In Zukunft sollen Interessierte im Sharp Solarzentrum die Möglichkeit zur Weiterbildung und Information rund um die Technologie der Photovoltaik und ihrer zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten haben. Außerdem soll das heute eröffnete Solarzentrum dazu dienen, den Bekanntheitsgrad dieser Technologie noch weiter zu erhöhen.
Bei der feierlichen Eröffnungszeremonie waren der First Minister of Wales, Carwyn Jones AM, der Bürgermeister von Wrexham, Cllr Arwel Gwynn Jones, sowie Führungskräfte von Sharp zugegen. Carwyn Jones, First Minister of Wales, sagte in seiner Festrede: “Zuerst möchte ich Sharp zum 25. Jubiläum seit Gründung der Fabrik in Wrexham gratulieren. Ich freue mich sehr, dieses neue Solarzentrum eröffnen zu dürfen. Es wird Besuchern aus Wales und darüber hinaus die Möglichkeit geben, mehr über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaik zu erfahren. Der Bedarf an kontinuierlichen Fortschritten bei umweltfreundlichen Technologien ist entscheidend für die Förderung des Wachstums und die Ermutigung zu Innovation und Unternehmergeist.”
Veröffentlicht am 25. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 2,092 x gelesen
Während in Deutschland von CDU und FDP gerade die Senkung der Solarförderung beschlossen wurde, hat die britische Regierung im Februar 2010 mit der Einführung von Einspeisetarifen für Solarstrom deutliche Zeichen für die zukünftige Energiegewinnung gesetzt. Die vom Energie- und Klimaministerium (DECC) vorgestellten Fördertarife von bis zu 41.3 pence/kWh (umgerechnet 47,4 Eurocent) für Solarstrom aus Solaranlagen bis zu einer Größe von 5 Megawatt sollen am 1. April eingeführt werden und für eine Laufzeit von über 25 Jahren gelten. Führende Photovoltaikhersteller wie Sharp rechnen aufgrund der Entscheidung der britischen Regierung mit einem starken Wachstum des nationalen Photovoltaikmarktes und erwartet auch für die “Eco Build” Anfang März, weltgrößte Fachmesse für nachhaltiges Bauen in London, eine spürbare Aufbruchstimmung.
Foto: Sharp
“Die vorgelegten Pläne sind der Startschuss für ein dynamisches Wachstum der Photovoltaik in Großbritannien”, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. “Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher – jetzt aber ergreift Großbritannien die Chance, einen Wandel in der Energiepolitik zu vollziehen und gleichzeitig das Branchenwachstum im Bereich Erneuerbare Energien anzustoßen. In unserer Solarmodulfabrik im walisischen Wrexham haben wir die Produktionskapazität von anfänglich 20 auf mittlerweile 280 Megawatt ausgebaut. Auch für die Zukunft prüfen wir hier weitere Investitionen.” Wurden in Großbritannien im letzten Jahr noch Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von nur fünf Megawatt neu installiert, könnte der Einspeisetarif laut Analystenfirma IMS Research bereits im Jahr 2011 die Installation von zusätzlich 250 Megawatt bewirken.1
Veröffentlicht am 11. Januar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 1,699 x gelesen
Laut einer aktuellen Studie der Meine Solar GmbH ist der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage im Jahr 2009 um durchschnittlich 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist das Ergebnis einer online durchgeführten Meinungsumfrage über das Umfrageportal www.photovoltaikumfrage.de vom 31. August 2009 bis einschließlich 30. November 2009. Ziel der Umfrage war es, die Preise von Photovoltaik-Anlagen die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden, auf Bundeslandebene zu ermitteln. Die Meine Solar GmbH hat sich auf das Erstellen von Marktanalysen und -studien für Unternehmen aus der Solarbranche spezialisiert und führt mit ihrem Onlinepanel regelmäßig Meinungsumfragen in einem ausgewählten Kreis von Marktteilnehmern durch.
Ursachen-Mix lässt Preise für Photovoltaik-Anlagen sinken
Das vergangene Jahr 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten der Hersteller, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01. Januar 2009. Der Fokus der Studie liegt insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.
Veröffentlicht am 19. Oktober 2009, Kategorie(n):Gebäude, 2,309 x gelesen
Der deutsche Beitrag in Form des Plus-Energie-Hauses der TU Darmstadt (Unterstützt vom BMVBS) hat dieses Jahr erneut den weltweit renommierten Preis im “Solar Decathlon” in Washington D.C. gewonnen. Der Preis wird vom amerikanischen Energieministerium ausgelobt und gilt als “inoffizielle Weltmeisterschaft der Solarhäuser”. Am Endausscheid nahmen 20 Teams aus Universitäten aus Amerika und Europa teil.
Das preisgekrönte zweistöckige Wohngebäude, das von Studierenden der Technischen Universität Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger entwickelt wurde, ist damit ebenso erfolgreich wie das erste, einstöckige Modell, das 2007 den Preis gewann. Beide Häuser produzieren durch kluges Design und modernste Technik mehr Energie, als sie verbrauchen. Der großartige Erfolg unterstreicht die führende Position Deutschlands beim energieeffizienten Bauen.
Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup: „Ich gratuliere dem Team zu diesem großen Erfolg. Ich freue mich, dass wir mit unserem Forschungsprogramm dieses zukunftsweisende Projekt unterstützen können. Das sind gut investierte Mittel. Sie stärken die Zukunftschancen der Bauwirtschaft und der Planer in Deutschland. Das Haus gibt wichtige Impulse für einen modernen, zeitgemäßen Wohnungsbau“.
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 1,509 x gelesen
Können wir Häuser konstruieren, die sowohl energieeffizient, komfortabel und kostengünstig zu bauen sind? Dieser Frage gehen die Teilnehmer des U.S. Department of Energy Solar Decathlon 2009 - allesamt College Schüler und Studenten - in den ersten Wochen des Oktober nach. Der Solar-Zehnkampf findet mitten in Washington statt, wo in dieser Zeit an der National Mall in Washington, D.C. zwischen der 10ten und 14ten Strasse und zwischen Madison Drive und Jefferson Drive das Solar-Dorf entsteht.
Aufnahmen vom dritten Solar Decathlon in Washington
Der Solar Decathlon ist ein internationales Event, an dem Teams aus ganz Amerika und vielen anderen Ländern teilnehmen. Im Jahr 2007 kamen die Gewinner mit dem attraktivste und energieeffizientesten aus der Technischen Universitat Darmstadt (TUD) in Deutschland. Die vorgefertigten Gebäudeteile werden zur National Mall transportiert und dort wieder zusammengebaut um dann in zehn Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Der Wettbewerb findet in den Bereichen Architektur, Konstruktion, Vermarktbarkeit, Komfort, Haushaltsgeräte, Warmwasserbereitung, Beleuchtung, etc. statt, in denen die Häuser nicht nur nach ihrem Energieverbrauch bewertet werden , die Teams aber Bonuspunkte bekommen können, wenn ihr Gebäude mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Der Gesamtsieger wird am 16. Oktober bekannt gegeben.
Veröffentlicht am 25. September 2009, Kategorie(n):Solarenergie, 1,137 x gelesen
Greentech Media’s aktuelle Analyse zur PV Produktion in den USA
Im internationalen Wettbewerb ist die deutsche Photovoltaikindustrie hinter Herstellern aus China, Taiwan und den USA weiter zurück gefallen. Die Hoffnungen der deutschen Photovoltaikhersteller liegen daher auch auf dem wachsenden amerikanischen Produktionsstandort. „Mit unserer aktuellen Studie „PV Manufacturing in the U.S.“ bieten wir jedem Unternehmen der Photovoltaikindustrie wertvolle Informationen über den US-amerikanischen Markt. Sie richtet sich an alle, die an einer fundierten und umfassenden Analyse der PV-Produktion, einschließlich der Förderbedingungen und Chancen entlang der Wertschöpfungskette interessiert sind“, so Silvia Christel, Analystin bei Greentech Media Inc.
Wachstum bis mindestens 2012
Für den amerikanischen Zellabsatz prognostiziert Greentech Media, ausgehend vom Jahr 2008, bis 2012 eine jährliche Wachstumsrate von 50 Prozent. Für den Modulabsatz erwarten die Analysten in diesem Zeitraum eine Wachstumsrate von 45 Prozent. Die Dünnschicht-Technologie wird in Amerika weiterhin eine dominante Rolle einnehmen. Mit einem Produktionsanteil von 2,69 Gigawatt werden im Jahr 2012 bis zu 67 Prozent der PV-Produktion aus Dünnschichtzellen bestehen.
CIGS-Technologie mittelfristig im Aufwind
Bei den einzelnen Technologien im Dünnschichtbereich ist aktuell kein eindeutiger Trend erkennbar. Dem entsprechend liegen CdTe mit 18 Prozent, amorphes Silizium mit 24 Prozent und CIGS mit 22 Prozent relativ nah beieinander. Ein offensichtlicher Trend der kommenden fünf Jahre ist jedoch für den Produktions- und Marktanteil der CIGS-Technologie erkennbar. Hier erwarten die Greentech Media Analysten bis 2012 ein deutliches Wachstum. Ausgehend von einer Produktionsleistung von 132 MW im Jahr 2009 wird für die CIGS-Technologie eine Produktionskapazität von 626 MW im Jahr 2012 vorher gesagt. Zu dieser Prognose kommen die Analysten, obwohl die aktuelle Produktion durch die Marktlage und die Neigung der Endkunden, auf bewährte Technologien zurückzugreifen, geprägt ist.
Gleichzeitig wird sich in den nächsten Jahren die Produktionskapazität für kristalline Siliziumzellen auf einem weiterhin hohen Niveau fortsetzen. Kristalline Zellen und Module bilden weiterhin den Hauptanteil der PV-Technologien, der Produktionsanteil in dieser Technologie wird von Greentech Media auf 35 Prozent im Jahr 2012 prognostiziert.
Bielefeld/Long Beach, USA. Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien und Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, kamen vor kurzem zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen. Beide sind sich einig: Jedes Gebäude kann schon bald seine eigene Energie erzeugen.
Schwerpunkt des mehr als 90 Minuten dauernden Gesprächs war die Einschätzung und Bewertung zukünftiger Szenarien der Energieversorgung in Deutschland wie in Kalifornien. Schwarzenegger zeigte sich beeindruckt von den Lösungen und Visionen des Bielefelder Unternehmens. Sein besonderes Interesse galt dabei dem Leitbild „Energy²“. Dieses steht für Energie sparen und Energie gewinnen, z.B. durch energieeffiziente Fenster und Fassaden kombiniert mit Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen. Gerade für sonnenreiche Gegenden wie Kalifornien bieten sich hier große Entwicklungspotenziale. Ziel ist das gänzlich „energiekostenfreie Haus“: ein Haus, das mehr Energie produziert als es selbst verbraucht.
Veröffentlicht am 3. November 2007, Kategorie(n):Solarenergie, 2,776 x gelesen
Photovoltaik ist die faszinierende Technik der Stromgewinnung aus Sonnenlicht.
Mit der Realisierung der Solarparks Kloster Veßra/ Thüringen und Kublank/ Mecklenburg– Vorpommern setzt die meridian Neue Energien GmbH weitere Meilensteine bei der Errichtung von Aufdachphotovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsgebäuden. Allein im Jahr 2007 wurden ca. 130.000 m² Dachflächen durch die meridian Neue Energien GmbH saniert.
Vor der Installation der Photovoltaikanlagen, saniert die meridian Neue Energien GmbH die mit Asbest belegten Dächer vollständig auf eigene Kosten. Im Gegenzug dessen, werden diese der meridian Neue Energien GmbH 20 Jahre für den Betrieb der Photovoltaikanlagen überlassen. Sämtliche Kosten der Errichtung und des Betriebes trägt die meridian Neue Energien GmbH. Der Landwirt partizipiert direkt von der Dachsanierung und somit von der erhöhten Werthaltigkeit seiner Gebäude.