Veröffentlicht am 3. September 2010,
Kategorie(n): Solarenergie, 2,105 x gelesen
Solarzellen und -module stehen für saubere Energie aus erneuerbaren Quellen und Photovoltaikanlagen können aus dem täglichen Sonnenlicht mehr als 25 Jahre lang Ökostrom erzeugen. Nachdem Anfang der 1990er Jahre erstmals Photovoltaikanlagen im nennenswerten Stil installiert wurden, liegt die erste große Ausmusterungswelle zwar noch ein paar Jahre in der Zukunft, dennoch ist es sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken über eine nachhaltige Wiederverwertung zu machen. Und da die Entsorgung von Tonnen von Solartechnik im Müll nicht im Sinne unserer Umwelt und der Erfinder ist, haben sich im Juli 2007 einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation namens PV CYCLE zusammen geschlossen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. Mittlerweile zählt PV CYCLE stolze 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.

Foto: Oregon Department of Transportation (flickr)
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Veröffentlicht am 11. Januar 2010,
Kategorie(n): Solarenergie, 1,602 x gelesen
Laut einer aktuellen Studie der Meine Solar GmbH ist der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage im Jahr 2009 um durchschnittlich 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist das Ergebnis einer online durchgeführten Meinungsumfrage über das Umfrageportal www.photovoltaikumfrage.de vom 31. August 2009 bis einschließlich 30. November 2009. Ziel der Umfrage war es, die Preise von Photovoltaik-Anlagen die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden, auf Bundeslandebene zu ermitteln. Die Meine Solar GmbH hat sich auf das Erstellen von Marktanalysen und -studien für Unternehmen aus der Solarbranche spezialisiert und führt mit ihrem Onlinepanel regelmäßig Meinungsumfragen in einem ausgewählten Kreis von Marktteilnehmern durch.

Ursachen-Mix lässt Preise für Photovoltaik-Anlagen sinken
Das vergangene Jahr 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten der Hersteller, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01. Januar 2009. Der Fokus der Studie liegt insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.
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Veröffentlicht am 25. September 2009,
Kategorie(n): Solarenergie, 1,058 x gelesen
Greentech Media’s aktuelle Analyse zur PV Produktion in den USA
Im internationalen Wettbewerb ist die deutsche Photovoltaikindustrie hinter Herstellern aus China, Taiwan und den USA weiter zurück gefallen. Die Hoffnungen der deutschen Photovoltaikhersteller liegen daher auch auf dem wachsenden amerikanischen Produktionsstandort. „Mit unserer aktuellen Studie „PV Manufacturing in the U.S.“ bieten wir jedem Unternehmen der Photovoltaikindustrie wertvolle Informationen über den US-amerikanischen Markt. Sie richtet sich an alle, die an einer fundierten und umfassenden Analyse der PV-Produktion, einschließlich der Förderbedingungen und Chancen entlang der Wertschöpfungskette interessiert sind“, so Silvia Christel, Analystin bei Greentech Media Inc.
Wachstum bis mindestens 2012
Für den amerikanischen Zellabsatz prognostiziert Greentech Media, ausgehend vom Jahr 2008, bis 2012 eine jährliche Wachstumsrate von 50 Prozent. Für den Modulabsatz erwarten die Analysten in diesem Zeitraum eine Wachstumsrate von 45 Prozent. Die Dünnschicht-Technologie wird in Amerika weiterhin eine dominante Rolle einnehmen. Mit einem Produktionsanteil von 2,69 Gigawatt werden im Jahr 2012 bis zu 67 Prozent der PV-Produktion aus Dünnschichtzellen bestehen.
CIGS-Technologie mittelfristig im Aufwind
Bei den einzelnen Technologien im Dünnschichtbereich ist aktuell kein eindeutiger Trend erkennbar. Dem entsprechend liegen CdTe mit 18 Prozent, amorphes Silizium mit 24 Prozent und CIGS mit 22 Prozent relativ nah beieinander. Ein offensichtlicher Trend der kommenden fünf Jahre ist jedoch für den Produktions- und Marktanteil der CIGS-Technologie erkennbar. Hier erwarten die Greentech Media Analysten bis 2012 ein deutliches Wachstum. Ausgehend von einer Produktionsleistung von 132 MW im Jahr 2009 wird für die CIGS-Technologie eine Produktionskapazität von 626 MW im Jahr 2012 vorher gesagt. Zu dieser Prognose kommen die Analysten, obwohl die aktuelle Produktion durch die Marktlage und die Neigung der Endkunden, auf bewährte Technologien zurückzugreifen, geprägt ist.
Gleichzeitig wird sich in den nächsten Jahren die Produktionskapazität für kristalline Siliziumzellen auf einem weiterhin hohen Niveau fortsetzen. Kristalline Zellen und Module bilden weiterhin den Hauptanteil der PV-Technologien, der Produktionsanteil in dieser Technologie wird von Greentech Media auf 35 Prozent im Jahr 2012 prognostiziert.
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Veröffentlicht am 15. Dezember 2008,
Kategorie(n): Solarenergie, 1,060 x gelesen
Zukünftige Szenarien für den italienischen Photovoltaik-Markt
War die Rede von einer Krise der Solarindustrie? Davon war nichts zu spüren bei der fünften Ausgabe der PV TECH Mailand (25.-27. Nov.) - der internationalen Messe für die fortschrittlichsten Technologien im Bereich Solarenergie. Stattdessen ist die Schwesterausstellung der römischen ZeroEmission derart gewachsen, dass sie sich endlich einen festen Platz im Kalender der wichtigsten Marktteilnehmer gesichert hat.
Der Erfolg der diesjährigen Veranstaltung hat erneut bestätigt, dass der innere Zirkel der weltweiten Solarindustrie mit Macht in den italienischen Markt drängt. Eine solche Rally wird sowohl durch die Verschlechterung des spanischen Einspeisegesetzes im September 2008 als auch durch die neusten Zahlen des italienischen Marktes begünstigt. Von Januar 2008 bis heute wurden z.B. 150 MW installiert, das ist mehr als das Dreifache der installierten Leistung des Jahres 2007. Außerdem verfügt der italienische PV-Markt 2008 über ein Volumen von ca. 800 Millionen Euro und wird nächstes Jahr eine Milliarde erreichen, schätzt die Energy and Strategy Group der School of Management der Politechnischen Universität in Mailand.
Die Zahlen vermitteln vor allem eines: Statt von der globalen Finanzkrise mitgerissen zu werden, ist die Photovoltaik dabei sich zu einem strategischen Sektor für die Investitionen zu entwickeln. Im Fall von Italien heißt das, Belpaese hat die höchsten Tarife in Europa und sein Einspeisegesetz, das Conto Energia, bietet ein breites Spektrum von Anreizen für KMU’s und Endkunden. Solarenergie wird so zu einer antizyklischen Investition, welche von den meisten Banken immer noch gerne finanziert wird. Es sollte also kaum überraschen, wenn kürzlich ein McKinsey Dossier über Solarenergie zur Schlussfolgerung gelangte, Italien werde die langerwartete grid parity als erstes europäisches Land erreichen, gleichzeitig mit …. Kalifornien.
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