Veröffentlicht am 14. September 2011, Kategorie(n): Solarenergie, 831 x gelesen
Im Bereich Solarzellen hat das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz heute einen sensationellen Durchbruch vermeldet. Denn obwohl die Kosten von Photovoltaikmodulen in den letzen Jahren deutlich gesunken sind, sorgen die Verwendung teurer Materialien sowie die aufwändige Herstellung in Reinräumen immer noch dafür, dass Solarstrom vergleichsweise teuer ist. Forscher der Technischen Universität Chemnitz haben nun aber Solarmodule vorgestellt, die ganz einfach auf Papier gedruckt werden. Die 3PV genannte Technologie (Printed Paper Photo Voltaics) setzt dabei auf herkömmliche Druckverfahren und Standardpapiere, wie sie auch bei Zeitschriften, Plakaten oder Verpackungen eingesetzt werden.

Foto: B. Trnovec / pmTUC
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Veröffentlicht am 1. April 2011, Kategorie(n): Solarenergie, 1,080 x gelesen
Ende 2010 hatte SANYO Solarmodule mit weltweit höchstem Zellwirkungsgrad von 21,6% vorgestellt, nun beginnt der Verkauf der neuen Hochleistungs-Module der SANYO HIT® HD-Serie auf dem europäischen Markt. Die beiden neuen Module der HD-Serie HIT-H250E01, mit einer Nennleistung von 250W und einem Modulwirkungsgrad von 18,0%, sowie HIT-H245E01, mit einer Nennleistung von 245W und einem Modulwirkungsgrad von 17,7%, sind ab sofort bei autorisierten SANYO-Vertriebshändlern erhältlich.
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Veröffentlicht am 11. Januar 2011, Kategorie(n): Solarenergie, 2,085 x gelesen
Für Umwelt und Klima ist die Verbreitung von Solaranlagen auf Hausdächern sicherlich etwas Positives, doch Photovoltaik-Anlagen können bei Bränden sehr gefährlich sein, was vor allem die Sicherheit von Feuerwehrleuten bei der Brandbekämpfung gefährdet. Da Solarmodule selbst bei bewölktem Himmel oder Dämmerung eine hohe Spannungen aufweisen können, besteht die Gefahr, dass der Strom vom Löschwasser zu den Feuerwehrleuten geleitet wird. Die Headline eines Berichts in der Aachener Zeitung titelte sogar: “Wenn’s brennt, sind Solardächer eine tödliche Gefahr.” Der Gemeindebrandmeister, der in diesem Bericht zitiert wird, rät seinen Feuerwehrleuten das Gebäude samt Photovoltaikanlage kontrolliert abbrennen zu lassen, “denn bisher steht uns kein Mittel zur Verfügung um die Stromproduktion der Solarzellen zu unterbrechen.”

Foto: WEYPV
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Veröffentlicht am 6. Dezember 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,205 x gelesen
Vor genau 30 Jahren, im Jahr 1980, begann SANYO mit der Massenproduktion von amorphen Solarzellen. Die leistungsstarken HIT®-Solarmodule mit ihrem hohen Wirkungsgrad werden seit 1997 in Serie produziert und die europäische Verkaufszentrale wurde in 2004 gegründet. Die SANYO Component Europe GmbH ist zudem Mitglied der PV CYCLE, einer Organisation in der sich die Hersteller von PV-Modulen zwecks Rücknahme und Recycling der Solarmodulen zusammengeschlossen haben, und hat als erster Teilnehmer eine verbindliche Erklärung mit der Organisation abgeschlossen. Anfang Dezember vermeldete das Unternehmen nun, dass die neuen 240W-Module der HIT® N Serie den hauseigenen Rekord gebrochen haben und mit 21,6% den bislang höchsten weltweit gemessenen Zellwirkungsgrad aufweisen.*

Bild: SANYO
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Veröffentlicht am 6. Oktober 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,343 x gelesen
Auf Hausdächern können sie sauberen Strom für den Eigenverbrauch oder die Einspeisung ins Stromnetz produzieren, auf Carports könnten sie in Zukunft auf umweltfreundliche Weise Elektroautos aufladen und auf ehemaligen Militärgeländen und anderen geeigneten Flächen generieren sie in Form von Solarparks in großen Dimensionen Ökostrom. Die Rede ist von Solaranlagen, genauer gesagt Photovoltaikanlagen. Die Möglichkeiten, die die Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrischen Strom bietet sind damit aber noch längst nicht erschöpft. Viele weitere elektrische Gerätschaften, die bisher am Stromnetz hängen, könnten in Zukunft mit Solarmodulen ausgestattet werden. Von der Straßenlaterne bis zur komplett autonomen PV-Bushaltestelle, die Eurener, eines der führenden Solarunternehmen Spaniens gerade vorgestellt hat.

Foto: Eurener
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Veröffentlicht am 3. September 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 2,105 x gelesen
Solarzellen und -module stehen für saubere Energie aus erneuerbaren Quellen und Photovoltaikanlagen können aus dem täglichen Sonnenlicht mehr als 25 Jahre lang Ökostrom erzeugen. Nachdem Anfang der 1990er Jahre erstmals Photovoltaikanlagen im nennenswerten Stil installiert wurden, liegt die erste große Ausmusterungswelle zwar noch ein paar Jahre in der Zukunft, dennoch ist es sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken über eine nachhaltige Wiederverwertung zu machen. Und da die Entsorgung von Tonnen von Solartechnik im Müll nicht im Sinne unserer Umwelt und der Erfinder ist, haben sich im Juli 2007 einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation namens PV CYCLE zusammen geschlossen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. Mittlerweile zählt PV CYCLE stolze 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.

Foto: Oregon Department of Transportation (flickr)
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Veröffentlicht am 9. Juni 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,639 x gelesen
Vom heutigen Tag bis zum 11. Juni 2010 stellt Eurener, ein führendes spanisches Unternehmen im Bereich der Solarenergie, auf der Messe Intersolar 2010 sein neuestes PV-Modul mit dem passenden Namen “Perfect 25″ vor. Besonderheit des als “zuverlässigstes Modul des Marktes” beworbenen Solarmoduls ist die extrem hohe Qualität, die durch eine Garantie von bis zu 25 Jahren belegt wird. Es erhielt die umfangreichste Versicherung für Solarmodule der Münchener Rück, die sowohl Produkt- als auch Leistungsgarantie sämtlicher Module einschließt. Um die Versicherung zu erhalten mussten die genutzten Rohstoffe, die eingesetzten Maschinen und der Herstellungsprozess ein strenges Qualitätsaudit durchlaufen - mit Erfolg.
Zudem werden die Module mit einer rein positiven Toleranz (0% bis +3%) bezüglich ihrer Nennleistung ausgewiesen. Jedes Modul weist damit eine höhere Spitzenleistung als der Durchschnitt auf. Zusammengefasst bedeutet dies eine Preisverbesserung von 0,06 €/Wp.
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Veröffentlicht am 18. Januar 2010, Kategorie(n): Sonstiges, 2,103 x gelesen
Nachdem hier vor einigen Tagen über das Konzept von Frank Lessing zur Solar-Überdachung von deutschen Autobahnen berichtet wurde, soll nun eine ähnliche Idee aus den USA vorgestellt werden. Der Ingenieur Scott Brusaw und seine Frau Julie wollen die bestehenden Strassen aber nicht überdachen sondern gleich die ganze Straße zur Solaranlage machen. Hierfür haben Sie ein Konzept für entwickelt, nach dem in (ferner) Zukunft bestehende Strassen aus Asphalt durch ihre Solar Road Panels™ ersetzt werden könnten.

Bild: Solar Roadways™
Intelligente Solar-Straßen bestehend aus drei Schichten
Nach dem Konzept der Solar Roadways™ - oder übersetzt der Solar-Straßen - soll die Straße aus aneinandergereiten Modulen bestehen, die wiederum je drei Schichten besitzen. Die oberste Schicht ist extrem robust, bietet hervorragende Traktion und ist gleichzeitig transparent um das Sonnenlicht hindurch zu lassen. Selbstverständlich musse sie die größten Gewichte aushalten können und wetterresistent sein um die darunter liegenden Elektronik zu schützen.
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Veröffentlicht am 11. Januar 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,602 x gelesen
Laut einer aktuellen Studie der Meine Solar GmbH ist der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage im Jahr 2009 um durchschnittlich 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist das Ergebnis einer online durchgeführten Meinungsumfrage über das Umfrageportal www.photovoltaikumfrage.de vom 31. August 2009 bis einschließlich 30. November 2009. Ziel der Umfrage war es, die Preise von Photovoltaik-Anlagen die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden, auf Bundeslandebene zu ermitteln. Die Meine Solar GmbH hat sich auf das Erstellen von Marktanalysen und -studien für Unternehmen aus der Solarbranche spezialisiert und führt mit ihrem Onlinepanel regelmäßig Meinungsumfragen in einem ausgewählten Kreis von Marktteilnehmern durch.

Ursachen-Mix lässt Preise für Photovoltaik-Anlagen sinken
Das vergangene Jahr 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten der Hersteller, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01. Januar 2009. Der Fokus der Studie liegt insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.
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Veröffentlicht am 9. Januar 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,920 x gelesen
Hätte jemand vor 100 Jahren erzählt, dass der Mensch in Zukunft in Flugzeugen rund um den Globus reisen und sogar zum Mond fliegen wird, hätte man denjenigen sicherlich als Spinner oder bestenfalls Träumer abgetan. Der Traum vom Fliegen war damals eine Utopie, eine Wunschvorstellung, die vielleicht denkbar, wahrscheinlich auch wünschenswert aber einfach nicht realisierbar war. Rückblickend ist die wichtigste Bedeutung dieses Satzes das Wort “war”, denn im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich so manche - erst unvortsellbare - Idee wenige Jahre oder Jahrzehnte später realisieren lassen. Frank Lessing vom “Deutschen Solarverein e.V.” könnte mit dem von ihm vorgestellten Konzept der “Sonnenbahn”, einer Solar-Überdachung unserer Autobahnen und Fernstraßen, solch ein Visionär sein, der seiner Zeit bereits voraus ist. Oder auch nich.
Solar-Überdachung für deutsche Autobahnen, Bundes- und Fernstraßen
Seine Idee ist es, einen großen Teil der 12.500 Kilometer Autobahnen und 42.000 km Bundes- und Fernstraßen in Deutschland zu überdachen. Allerdings nicht dazu, die Autos vor dem Regen zu schützen, sondern um die Überdachung mit Solarmodulen auszusatten und somit eine gigantische Photovoltaikanlage zu konstruieren. Als gesamte, theoretische Netto-Nutzfläche würden die Autobahnen, Bundes- und Fernstraßen zusammen mit weiteren 100.000 km baumfreier Landstraßen rund 1.900 km² Fläche für Solarmodule ergeben. Nach Abzügen von 50% aus Gründen wie Stadtumfeld, Tunnel, Verschattungen, Überbrückungen, zu naher Baumbestand, Hochhäuser, Schilder, Hochspannungsmasten, etc. würde die geeignete “Restfläche” immer noch ca. 950 km² betragen und wäre damit größer als die Hauptstadt Berlin.
18 Milliarden Euro pro Jahr für eine Leistung wie die von 20 Atomkraftwerken
Im Rahmen eines vorgestellten “20-Jahres-Sonnenbahn-Plan”, schlägt Lessing eine durchschnittliche, jährlich anzustrebende Bauleistung von 60 km² vor, was nach seiner Rechnung einer Leistung von 6,0 Gigawatt-Peak bei heutigen Photovoltaik-Modulen oder 3,6 Gigawatt-Peak bei deutlich günstigerer HELIATEK Solar-Folie entspricht. Die Investitionskosten würden laut seinem Konzept bei rund 18 Milliarden Euro pro Jahr liegen, wenn von einer Überdachung mit Modulen ausgegangen wird. Da man außerdem von einer gleichbleibenden technischen Weiterentwicklung des Wirkungsgrads der Solarmodule ausgehen kann, könnte die riesige Solaranlage im Endausbauzustand auch gut das Doppelte leisten.
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