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US-Unternehmer arbeiten an Solar-Straßen

Veröffentlicht am 18. Januar 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,103 x gelesen

Nachdem hier vor einigen Tagen über das Konzept von Frank Lessing zur Solar-Überdachung von deutschen Autobahnen berichtet wurde, soll nun eine ähnliche Idee aus den USA vorgestellt werden. Der Ingenieur Scott Brusaw und seine Frau Julie wollen die bestehenden Strassen aber nicht überdachen sondern gleich die ganze Straße zur Solaranlage machen. Hierfür haben Sie ein Konzept für entwickelt, nach dem in (ferner) Zukunft bestehende Strassen aus Asphalt durch ihre Solar Road Panels™ ersetzt werden könnten.

Solar Road Panel™ als Idee für Solar-Straßen
Bild: Solar Roadways™

Intelligente Solar-Straßen bestehend aus drei Schichten
Nach dem Konzept der Solar Roadways™ - oder übersetzt der Solar-Straßen - soll die Straße aus aneinandergereiten Modulen bestehen, die wiederum je drei Schichten besitzen. Die oberste Schicht ist extrem robust, bietet hervorragende Traktion und ist gleichzeitig transparent um das Sonnenlicht hindurch zu lassen. Selbstverständlich musse sie die größten Gewichte aushalten können und wetterresistent sein um die darunter liegenden Elektronik zu schützen.

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Solar-Überdachung unserer Autobahnen: Utopie oder geniale Idee?

Veröffentlicht am 9. Januar 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,920 x gelesen

Hätte jemand vor 100 Jahren erzählt, dass der Mensch in Zukunft in Flugzeugen rund um den Globus reisen und sogar zum Mond fliegen wird, hätte man denjenigen sicherlich als Spinner oder bestenfalls Träumer abgetan. Der Traum vom Fliegen war damals eine Utopie, eine Wunschvorstellung, die vielleicht denkbar, wahrscheinlich auch wünschenswert aber einfach nicht realisierbar war. Rückblickend ist die wichtigste Bedeutung dieses Satzes das Wort “war”, denn im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich so manche - erst unvortsellbare - Idee wenige Jahre oder Jahrzehnte später realisieren lassen. Frank Lessing vom “Deutschen Solarverein e.V.” könnte mit dem von ihm vorgestellten Konzept der “Sonnenbahn”, einer Solar-Überdachung unserer Autobahnen und Fernstraßen, solch ein Visionär sein, der seiner Zeit bereits voraus ist. Oder auch nich.

Solar-Überdachung für deutsche Autobahnen, Bundes- und Fernstraßen
Seine Idee ist es, einen großen Teil der 12.500 Kilometer Autobahnen und 42.000 km Bundes- und Fernstraßen in Deutschland zu überdachen. Allerdings nicht dazu, die Autos vor dem Regen zu schützen, sondern um die Überdachung mit Solarmodulen auszusatten und somit eine gigantische Photovoltaikanlage zu konstruieren. Als gesamte, theoretische Netto-Nutzfläche würden die Autobahnen, Bundes- und Fernstraßen zusammen mit weiteren 100.000 km baumfreier Landstraßen rund 1.900 km² Fläche für Solarmodule ergeben. Nach Abzügen von 50% aus Gründen wie Stadtumfeld, Tunnel, Verschattungen, Überbrückungen, zu naher Baumbestand, Hochhäuser, Schilder, Hochspannungsmasten, etc. würde die geeignete “Restfläche” immer noch ca. 950 km² betragen und wäre damit größer als die Hauptstadt Berlin.

18 Milliarden Euro pro Jahr für eine Leistung wie die von 20 Atomkraftwerken
Im Rahmen eines vorgestellten “20-Jahres-Sonnenbahn-Plan”, schlägt Lessing eine durchschnittliche, jährlich anzustrebende Bauleistung von 60 km² vor, was nach seiner Rechnung einer Leistung von 6,0 Gigawatt-Peak bei heutigen Photovoltaik-Modulen oder 3,6 Gigawatt-Peak bei deutlich günstigerer HELIATEK Solar-Folie entspricht. Die Investitionskosten würden laut seinem Konzept bei rund 18 Milliarden Euro pro Jahr liegen, wenn von einer Überdachung mit Modulen ausgegangen wird. Da man außerdem von einer gleichbleibenden technischen Weiterentwicklung des Wirkungsgrads der Solarmodule ausgehen kann, könnte die riesige Solaranlage im Endausbauzustand auch gut das Doppelte leisten.

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PV Produktion in den USA – Marktausblick, Förderungen und Chancen entlang der Wertschöpfungskette

Veröffentlicht am 25. September 2009,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,058 x gelesen

Greentech Media’s aktuelle Analyse zur PV Produktion in den USA

Im internationalen Wettbewerb ist die deutsche Photovoltaikindustrie hinter Herstellern aus China, Taiwan und den USA weiter zurück gefallen. Die Hoffnungen der deutschen Photovoltaikhersteller liegen daher auch auf dem wachsenden amerikanischen Produktionsstandort. „Mit unserer aktuellen Studie „PV Manufacturing in the U.S.“ bieten wir jedem Unternehmen der Photovoltaikindustrie wertvolle Informationen über den US-amerikanischen Markt. Sie richtet sich an alle, die an einer fundierten und umfassenden Analyse der PV-Produktion, einschließlich der Förderbedingungen und Chancen entlang der Wertschöpfungskette interessiert sind“, so Silvia Christel, Analystin bei Greentech Media Inc.

Wachstum bis mindestens 2012
Für den amerikanischen Zellabsatz prognostiziert Greentech Media, ausgehend vom Jahr 2008, bis 2012 eine jährliche Wachstumsrate von 50 Prozent. Für den Modulabsatz erwarten die Analysten in diesem Zeitraum eine Wachstumsrate von 45 Prozent. Die Dünnschicht-Technologie wird in Amerika weiterhin eine dominante Rolle einnehmen. Mit einem Produktionsanteil von 2,69 Gigawatt werden im Jahr 2012 bis zu 67 Prozent der PV-Produktion aus Dünnschichtzellen bestehen.

CIGS-Technologie mittelfristig im Aufwind
Bei den einzelnen Technologien im Dünnschichtbereich ist aktuell kein eindeutiger Trend erkennbar. Dem entsprechend liegen CdTe mit 18 Prozent, amorphes Silizium mit 24 Prozent und CIGS mit 22 Prozent relativ nah beieinander. Ein offensichtlicher Trend der kommenden fünf Jahre ist jedoch für den Produktions- und Marktanteil der CIGS-Technologie erkennbar. Hier erwarten die Greentech Media Analysten bis 2012 ein deutliches Wachstum. Ausgehend von einer Produktionsleistung von 132 MW im Jahr 2009 wird für die CIGS-Technologie eine Produktionskapazität von 626 MW im Jahr 2012 vorher gesagt. Zu dieser Prognose kommen die Analysten, obwohl die aktuelle Produktion durch die Marktlage und die Neigung der Endkunden, auf bewährte Technologien zurückzugreifen, geprägt ist.

Gleichzeitig wird sich in den nächsten Jahren die Produktionskapazität für kristalline Siliziumzellen auf einem weiterhin hohen Niveau fortsetzen. Kristalline Zellen und Module bilden weiterhin den Hauptanteil der PV-Technologien, der Produktionsanteil in dieser Technologie wird von Greentech Media auf 35 Prozent im Jahr 2012 prognostiziert.

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Neue Photovoltaikprojekte der meridian Neue Energien GmbH

Veröffentlicht am 3. November 2007,  Kategorie(n): Solarenergie,  2,668 x gelesen

Neue Photovoltaikprojekte der meridian Neue Energien GmbHPhotovoltaik ist die faszinierende Technik der Stromgewinnung aus Sonnenlicht.

Mit der Realisierung der Solarparks Kloster Veßra/ Thüringen und Kublank/ Mecklenburg– Vorpommern setzt die meridian Neue Energien GmbH weitere Meilensteine bei der Errichtung von Aufdachphotovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsgebäuden. Allein im Jahr 2007 wurden ca. 130.000 m² Dachflächen durch die meridian Neue Energien GmbH saniert.

Vor der Installation der Photovoltaikanlagen, saniert die meridian Neue Energien GmbH die mit Asbest belegten Dächer vollständig auf eigene Kosten. Im Gegenzug dessen, werden diese der meridian Neue Energien GmbH 20 Jahre für den Betrieb der Photovoltaikanlagen überlassen. Sämtliche Kosten der Errichtung und des Betriebes trägt die meridian Neue Energien GmbH. Der Landwirt partizipiert direkt von der Dachsanierung und somit von der erhöhten Werthaltigkeit seiner Gebäude.

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