Veröffentlicht am 31. März 2010,
Kategorie(n): Sonstiges, 2,556 x gelesen
Egal ob Wasser, Limo oder Bier: Die Entwicklung beim Getränkeverkauf geht trotz Einwegpfand immer mehr in Richtung Einwegverpackungen wie Dosen oder Plastikflaschen. Das ungebremste Wachstum liegt vor allem am gestiegenen Marktanteil der Lebensmittel-Discounter und inzwischen ist fast jedes Getränk in PET-Verpackungen oder Einwegflaschen erhältlich. Die Bequemlichkeit für den Menschen bringt allerdings Probleme für die Umwelt mit sich: Denn trotz Sammelsystemen und Recycling zu neuen Plastikflaschen und synthetischen Textilfasern war ein komplett sauberer Verwertungskreislauf bisher nicht möglich.
Beim aktuell verwendeten mechanischen Verfahren wird das PET in der Recycling-Anlage zu Granulat verarbeitet, dass dann als Recycling-Granulat immerhin bis zu 450 Euro pro Tonne kostet. Für die Produktion neuer Plastikflaschen muss bisher aber bis zu 70 Prozent einwandfreies Granulat hinzugefügt werden, das bis zu 1.000 Euro die Tonne kostet. Rund die Hälfte des zurückgenommenen Plastiks ist aber generell nicht gut genug für neue Flaschen und geht nach Asien um dort in Textilfasern umgewandelt zu werden. Ein chemisches Recycling, dass zu 100 Prozent reines PET-Granulat hervorbringt war bisher aus Kostengründen nicht realisierbar.
mehr… »