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Der größte Feind der Erneuerbaren Energien ist… die OPEC

Veröffentlicht am 18. August 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  270 x gelesen

Die Erneuerbaren Energien sind sauber, sicher und umweltfreundlich. Warum haben sie sich in all den vergangenen Jahren daher immer noch nicht durchgesetzt und warum verpesten wir die Luft lieber weiter mit Kohlekraftwerken und stinkenden Benzinschleudern? Einerseits liegt es sicherlich daran, dass man das Entwicklungstempo nicht beliebig beschleunigen kann und es natürlich auch bei den neuen, grünen Technologien einige Knackpunkte und ungelöste Herausforderungen gibt. Andererseits wurde der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die auf klima- und umweltfreundlicher Energieerzeugung basiert auch immer wieder von mächtigen Organisationen blockiert.

OPEC Gebäude in Wien
Foto: Spino73 (flickr)

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Die größte Gezeitenturbine der Welt wird von Atlantis in Schottland installiert

Veröffentlicht am 13. August 2010,  Kategorie(n): Wasserkraft,  244 x gelesen

Die Atlantis Resources Corporation, einer der weltweit führenden Hersteller von stromerzeugenden Gezeitenstromturbinen, hat gestern die größte und leistungsstärkste Gezeiten-Turbine die je gebaut wurde vorgestellt: Die AK1000™. Sie soll noch in diesem Sommer am European Marine Energy Centre (”EMEC”) an der Küste von Schottland installiert und in Betrieb genommen werden. Geladene Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, die Turbine noch einmal in Invergordon, Schottland zu betrachten, bevor sie auf dem Meeresboden installiert und an das Stromnetz angeschlossen wird.

AK1000™ - Größte Gezeiten-Turbine der Welt von Atlantis
Fotos: Atlantis Resources Corporation

Die vorhergesehene Leistung der größten Gezeitenturbine der Welt liegt bei 1 MW bei einer Wasser-Geschwindigkeit von 2,65 m pro Sekunde, damit wäre die AK1000™ ist in der Lage, genug sauberen Strom für mehr als 1.000 Wohnungen zu generieren. Die Turbine wurde speziell für das stürmische Wetter und die raue, offene See vor der schottischen Küste entwickelt. Die Gezeiten-Turbine basiert auf neuester Technik von Lieferanten auf der ganzen Welt, hat einen Rotordurchmesser von 18 Metern und wiegt ganze 130 Tonnen.

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Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in NRW läutet Abschied von der Kohle ein

Veröffentlicht am 12. Juli 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  289 x gelesen

Nordrhein-Westfalen (NRW) war das “Land von Kohle und Stahl”, weshalb nicht nur die bisherige schwarz-gelbe Landesregierung als Industrielobby auf den fossilen Brennstoff als Energieträger setzte. Auch zwischen SPD und Grünen war die künftige Energiepolitik in NRW stets ein Streitpunkt, hielt die SPD doch zuerst daran fest, auch weiter auf heimische Braunkohle zu setzen. Dabei ist der Abbau von Kohle in Deutschland weder umwelt- oder klimafreundlich noch wirtschaftlich rentabel. Während die Förderungen der Erneuerbaren Energien stets kritisiert wird, erhielt die alleine die RAG Deutsche Steinkohle AG mit Sitz in Herne für den Steinkohlebergbau in Deutschland im Jahre 2008 etwa 2 Milliarden Euro Subventionen vom Bund. Das entspricht ca. 9,3 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik (Quelle: Wikipedia).

Braunkohle Tagebau Hambach (NRW)
Foto: Braunkohle Tagebau Hambach (NRW) / Johannes Fasolt

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Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG): Elektritzität ist Schlüsselfaktor für nachhaltige Gesellschaft

Veröffentlicht am 24. Juni 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  395 x gelesen

Die meisten Experten gehen davon aus, dass die nächsten Generationen die Folgen des Klimawandels nur dann ohne extremen Schaden überstehen können, wenn die globale Erwärmung unter dem Zwei-Grad-Ziel gehalten wird. Um dieses Ziel zu erreichen müsste der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoss allerdings drastisch reduziert werden. Beim Umbau der Energieversorgung mit ihrer bislang massiven Verwendung fossiler Brennstoffe kommt der elektrischen Energie als unmittelbarem Produkt wichtiger erneuerbarer Energiesysteme daher eine Schlüsselfunktion zu. Aus diesem Grund hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die mit 58.000 Mitgliedern weltweit größte und die älteste der wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Physikerinnen und Physiker, die aktuelle Studie “Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem” herausgegeben.

Windkraftanlagen an der dänischen Küste in Bønnerup Strand, Foto von Dirk Goldhahn
Foto: Dirk Goldhahn

In dieser Studie betrachtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) alle Erzeugungs-, Speicherungs- und Verbrauchsmethoden elektrischer Energie aus streng physikalischer Sicht. Wolfgang Sandner, Präsident der DPG, dazu: “Das Ziel der Studie ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und möglichst wertneutral kommentiertes Datenmaterial vorzulegen, um damit gesellschaftliche Diskussionen voranzutreiben und politische Entscheidungsprozesse zu unterfüttern.”

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Kleinwindkraftanlagen sinnvolle Ergänzung zu Windparks und Solaranlagen

Veröffentlicht am 18. Mai 2010,  Kategorie(n): Windkraft,  754 x gelesen

Dass wir eine sichere und saubere Energieversorgung in Zukunft nur durch erneuerbare Energien erreichen können, daran besteht kaum ein Zweiffel. Nur, wenn die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern abgelegt wird, kann auch die Abhängigkeit von den Ölstaaten oder Russland als Gaslieferant durchbrochen sowie eine Wohlstandsgesellschaft bei gleichzeitig intakter Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder gesichert werden. Die wohl älteste Art Energie zu gewinnen, die nicht gleichzeitig zur Erschöpfung der Quelle beiträgt, ist die Wasserkraft. Sie hat unter den regenerativen Energien aktuell die höchste Bedeutung, seit den 1990er Jahren nehmen aber vor allem auch Windkraft, Solarenergie und Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, deutlich zu.

Aufbau der KWEA GWN-TEC 3000 am 22.04.2010 in Norddrebber.
Fotos: ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH

Obwohl die Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung insgesamt als ökologisch angesehen wird, stehen den eingesparten Emissionen als Nachteil teilweise erhebliche Eingriffe in die Natur und Landschaft gegenüber. Des weiteren ist der Ausbau der Wasserkraft auch nicht beliebig erweiterbar, was gleichzeitig auch für den Ausbau der Windparks gilt - zumindest in Deutschland. Denn auch hier sind geeignete Standorte für Großanlagen an Land begrenzt, Offshore-Windparks wie alpha ventus hingegen sind sehr kostspielig und bei Naturschützern durchaus umstritten.

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Stromvergleich: Ökostrom statt Billigstrom

Veröffentlicht am 11. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  584 x gelesen

Beim Thema Energiesparen geht es sowohl um das “Sparen von Energie” wie auch um das Sparen im allgemeinen Sinn, nämlich dem “Sparen von Geld”. Wer heutzutage beim Strom bares Geld sparen möchte, der ist weder auf seinen lokalen Energieversorger angewiesen noch muss er sich selbst wie früher bei Dutzenden von Stromanbietern über die günstigsten Konditionen informieren. In Zeiten des Internets lassen sich auf Strompreisvergleich-Portalen teils mehrere tausend Tarife der verschiedendsten Anbieter einfach und unkompliziert gegenüberstellen. Hierzu muss man nur seine Postleitzahl sowie den Jahresverbrauch eingeben und kann im Anschluß den passenden Anbieter auswählen und direkt die benötigten Unterlagen anfordern.

Stromleitungen
Foto: MdE (de)

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Altes Prinzip trifft Hightech: Günstig und umweltfreundlich Heizen mit dem SolarEis-System

Veröffentlicht am 9. April 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  536 x gelesen

Wer im Winter nicht frieren sondern es wohlig warm haben möchte, der kommt nicht darum herum die Heizung aufzudrehen. Die Heizperiode belastet aber nicht nur Umwelt und Klima mit schädlichen Emissionen sondern aufgrund der stetig steigenden Energiepreise auch mehr und mehr den Geldbeutel. Ein Ende ist indes nicht in Sicht, im Gegenteil: Experten sind sicher, dass sich die Energiepreise in den kommenden fünf bis sieben Jahren verdoppeln werden. Kein Wunder also, dass Systeme, die Energieeinsparungen ermöglichen und regenerative Energiequellen nutzen, so gefragt sind wie nie zuvor.

Heizen mit Eis, Foto: Eisblock © Klima-Wandel.com
Foto: © Klima-Wandel.com

Dabei ist das Heizen im Winter nur die eine Seite der Medaille. Schließlich werden umgekehrt die Räume in vielen Wohnungen, Häusern und Büros an heissen Sommertagen gekühlt. Schon früh überlegten daher findige Menschen, wie und ob sich die Wärme des Sommers für die nächste Heizperiode bzw. die Kälte des Winters für den folgenden Sommer wirtschaftlich speichern lässt. Im Mittelalter bauten die Menschen Eisgruben und später Eishäuser, um Fleisch und verderbliche Waren im Sommer zu kühlen. Im 19. Jahrhundert lagerten Brauereien das Bier in riesigen Eiskellern und stachen dazu im Winter Eisplatten aus Teichen. Wie viele andere gute und alte Ideen, lässt sich auch dieses Prinzip mit modernster Technik in Form des “SolarEis-Systems” neu umsetzen und sorgt so für optimale Energieeffizienz: Wer Emissionen und Geld sparen will, der kühlt daher nicht nur, sondern heizt jetzt auch mit Eis.

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Umweltbundesamt fordert die Umstellung der Stromversorgung bis 2050 auf 100 Prozent aus erneuerbaren Energien

Veröffentlicht am 23. März 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  394 x gelesen

Auf dem EVU Gipfel 2010, der den Titel “Die Versorgungswirtschaft im Wandel” trug, kamen vom 14. bis 16 März diesen Jahres Entscheidungsträger aus verschiedenen Energie- und Versorgungsunternehmen in Heiligendamm zusammen. In seiner Rede auf dem 2. EVU Gipfel sagte der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, vor den Branchenvertretern, dass eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien machbar sei. Aus diesem Grund müsse die Branche alles daran setzen, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Umstellung der Stromversorgung auf 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten.

Da die fossilen Energieträger alle endlich sind, der Energiehunger der Menscheit aufgrund aufstrebender Regionen wie Asien oder Südamerika aber von Tag zu Tag wächst und das bisherige Energieverhalten der Menschen mit zu den heutigen Umwelt- und Klimaproblemen geführt hat, sind regenerative Energien der einzige Weg zum Erhalt des Wohlstands und dem gleichzeitigen Schutz der Erde. Jochen Flasbarth sagte wörtlich vor Branchenvertretern: “Eine Modernisierung der Stromversorgung kann aus meiner Sicht nur eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bedeuten.” Dies sei zwar ein äußerst ambitioniertes, aber unvermeidliches und grundsätzlich erreichbares Ziel. “Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Endlichkeit fossiler Ressourcen machen diese Modernisierung unausweichlich.”

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Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom

Veröffentlicht am 17. März 2010,  Kategorie(n): Solarenergie, Sonstiges,  532 x gelesen

Bereits seit Jahren betreiben einige Politiker und Menschen in diesem Land Stimmungsmache gegen die Erneuerbaren Energien und insbesondere gegen Solarstrom auf Stammtischniveau. Besonders in den Kommentaren und Diskussionen auf den Homepages der großen Magazine und Zeitungen wie Focus Online oder Welt Online wird dies oft deutlich. Dort fordern unter jedem Artikel, der irgendwie mit Öko- oder Solarstrom zusammenhängt einige ewig Gestrige, stets den Stopp der Solarförderung und den Ausbau der Kernenergie. Die Maßnahmen der Schwarz-Gelben Bundesregierung dürften ihnen wahrscheinlich nicht einmal weit genug gehen. Denn die Förderung neuer Solaranlagen auf Dächern wird vom 1. Juli 2010 an nur um 16 Prozent gekürzt werden. Auf Ackerflächen wird sie dafür aber komplett eingestellt.

Während die Forderung nach einer Senkung der Solarförderung aufgrund der deutlich gesunkenen Anschaffungspreise von Solaranlagen aus Sicht der meisten Experten richtig ist, grenzt der Glaube an den guten und günstigen Atomstrom allerdings an Verblendung. Während die Förderung von Windkraft oder Solarenergie in Deutschland von jeher im Kreuzfeuer der Kritik steht, wird über die verborgenen Subventionen von Atomstrom geschwiegen. Denn während sich die Fördersumme für sauberen und sicheren Strom im Jahr 2008 auf 4,3 Milliarden Euro für alle Erneuerbaren Energien und rund 2,2 Milliarden Euro für Solarstrom belief, wird nach Schätzungen alleine die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse rund 2 Milliarden Euro kosten. Die Kosten tragen aber nicht die Verursacher - also die Energiekonzerne - sondern sie werden vom Bund und damit den Steuerzahlern getragen.

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Offizieller Trailer zum Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy”

Veröffentlicht am 12. März 2010,  Kategorie(n): Filme & TV,  704 x gelesen

Anfang Januar wurde bereits über den Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner berichtet, der am 18. März 2010 in die Kinos kommt. Der Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Damit soll eine globale Umstrukturierung einhergehen, die die Machtverhältnisse neu ordnet und das Kapital gerechter verteilt. Die Aussage des Films lautet: Es kann jetzt beginnen, wir müssen es nur tun!

Das die in “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” genannten Ideen umsetzbar sind, zeigt der Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

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