Veröffentlicht am 20. Dezember 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 377 x gelesen
Warren Buffett gilt als der erfolgreichste Investor der Welt, der mit seinem Geld aber nie spekuliert hat, sondern es mit einer konservativen Anlagestrategie zu einem der reichsten Menschen der Welt gebracht hat. Seit einiger Zeit investiert der Milliardär, der auch den Spitznamen “Orakel von Omaha” trägt, auch in die saubere Energieversorgung der USA. Nach dem Kauf eines 550 Megawatt Photovoltaikparks in Kalifornien über seine MidAmerican Energy Holdings Company investierte er laut Treehugger jüngst 1,8 Milliarden US-Dollar in einen 49-Prozent-Anteil am Agua Caliente Solarpark in Arizona.
Veröffentlicht am 21. November 2011, Kategorie(n):Windkraft, 404 x gelesen
Technologien, mit denen man ohne die stetige Zuführung von nichtnachwachsenden Rohstoffen Strom erzeugen kann, werden heute als Erneuerbare Energien oder Regenerative Energien bezeichnet. Neben den der seit jeher genutzten Wasserkraft und Bioenergie wird in den letzten Jahren vor allem auf die Bereiche Windenergie und Solarenergie gesetzt. Obwohl die Solarstromerzeugung einen großen Teil der Fördermittel beansprucht, trug sie in Deutschland in 2010 aber gerade einmal zu 2 Prozent des Strommix (Bruttostromerzeugung) bei. Die Windenergie konnte im Gegensatz bereits 6,2 Prozent zum Strommix 2010 beitragen. Die Windkraft gilt deshalb als Erneuerbare Energie mit dem größten Potential und um über ihre Bedeutung aufzuklären hat der Bundesverband WindEnergie e.V. eine Broschüre mit 54 Seiten Informationen und Argumente für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie veröffentlicht.
In der aktualisierten und erweiterten Ausgabe der BWE-Broschüre mit dem Namen “A bis Z - Fakten zur Windenergie” werden von Akzeptanz und neuen Arbeitsplätzen über das Thema Elektromobilität bis hin zu den Zielen der Energieversorgung wissenswerte Informationen und Argumente für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie geliefert. Die interessantesten Fakten wurden hier zusammengefasst:
Veröffentlicht am 17. November 2011, Kategorie(n):Allgemein, 350 x gelesen
So wie sich die Europäische Union nach der Staatsschuldenkrise nicht ohne den Willen und die Teilnahme der Einwohner der EU-Staaten weiterentwickeln kann, so wird die Energiewende wohl auch nicht gelingen, wenn man die Bürger nicht genug mit einbezieht. Genau deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Menschen in Deutschland zu einer aktiven Teilnahme aufgerufen und in diesem Rahmen auch das Internetportal zum Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft online gestellt. Auf dem Bürgergipfel wurde Anfang November 2011 von interessierten Bürgern zudem der Bürgerreport erarbeitet, der konkrete Empfehlungen und Wünsche für die Gestaltung der Energiewende beinhaltet und im Anschluß an Bundesforschungsministerin Annette Schavan übergeben wurde.
Veröffentlicht am 15. November 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 330 x gelesen
Alle reden von Ökostrom, nur wenige von Ökogas. Dabei unterstützen die Verbraucher mit dem Wechsel zu Ökogas aus Reststoffen die Energiewende weitaus stärker als mit dem Umstieg auf Ökostrom. Im privaten Haushalt entfallen rund 87 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen und auf Warmwasser und nur 13 Prozent auf Elektrogeräte und die Beleuchtung.* Angesichts der Tatsache, dass mehr als drei Viertel aller Heizungen** nach wie vor mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas betrieben werden, ist die Energiewende noch weit entfernt, trotz steigender Kundenzahlen beim Ökostrom. “Wer den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen will, muss beim Heizen umdenken. Ein bewusstes Heizverhalten und der Wechsel zu Ökogas oder zu alternativen Heiztechniken machen den Unterschied”, gibt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern, zu Bedenken.
Ökogas ein Spätstarter auf Aufholjagd
3,2 Millionen gegenüber rund 200.000.*** Die aktuellen Kundenzahlen zeigen: Ökogas hat im Vergleich zu Ökostrom viel Wachstumspotenzial. Im letzten Jahr wechselten laut GfK Energy Tracking 4,5 Millionen Haushalte ihren Energieanbieter. Dabei liegt die Wechselaffinität der Verbraucher zu Ökogas noch deutlich hinter der zu Ökostrom. Der Ökogasmarkt ist dem Ökostrommarkt fast zehn Jahre hinterher. Zum einen wurde die Liberalisierung später umgesetzt und zum anderen ist der Markt komplexer. Die Energieversorger sind daher gefordert, neue Produkte zu entwickeln, die dem Anspruch der Kunden an Nachhaltigkeit und Preis entsprechen.
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 539 x gelesen
Windkraft und Solarenergie haben viele Vorteile: Wind und Sonnenschein sind kostenlos, sie verursachen keine Emissionen und es werden bei der Energiegewinnung auch keine begrensten Ressourcen verbraucht. Allerdings lässt sich die Produktionsmenge von Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken bei Bedarf nicht einfach hochfahren und auch bei Windflaute, Nachts oder bei Wolken treten Probleme bei der Stromversorgung auf. Dementsprechend sind Windkraft und Solarenergie nicht dazu geeignet die Grundlast zu tragen, worauf Kritiker auch nicht müde werden hinzuweisen. In Kombination mit Speicherkraftwerken könnte dies allerdings anders aussehen und neben Pumpspeicherkraftwerken (Wasser) und Hybridkraftwerken (Wasserstoff) bietet sich vor allem die Speicherung der Energie in Form von künstlichem Methan an.
Veröffentlicht am 19. Oktober 2011, Kategorie(n):Allgemein, 678 x gelesen
Wenn die Energiewende in Deutschland und hoffentlich weltweit gelingen soll, dann wird man sich nicht auf eine Energiequelle verlassen können. Stattdessen kann der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien nur dann gelingen, wenn Solar- oder Windenergie ebenso zum Mix gehören wie Biogasanlagen und Wasserkraftwerke. Gleiches gilt für die notwendige Speicherung der Energie, denn da z.B. die Windkraft nicht kurzfristig der Nachfrage angepasst werden kann, muss sie in Zeiten hoher Produktionsmenge und niedrigem Verbrauch gespeichert werden. Bei steigender Nachfrage und/oder niedrigerer Produktion muss dann Energie aus den Speichern die fehlende Menge ausgleichen. Neben Pumpspeicherkraftwerken wie Waldeck 2 könnten etwa auch Konstrukte wie die futuristischen Green Power Islands dazu beitragen. Da die Möglichkeit zum Bau solcher Anlagen aber begrenzt sind, werden auch andere Energieträger wie Wasserstoff oder synthetisch hergestelltes Erdgas benötigt. Gerade letzteres, auch Windgas genannt, besitzt die größten Chancen, Strom aus Erneuerbaren Energien bedarfsgesteuert bereitzustellen.
Studie zu den möglichen Speichertechnologien für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen
Dies ist das Ergebnis der Studie “Update zu Speichertechnologien - Wo stehen wir mit diesen wichtigen Wegbereitern für das Wachstum der Erneuerbaren Energien?” der auf Erneuerbare Energien spezialisierten Personalberatung ALINGHO. “Wir sind der Meinung, dass Windgas-Speicher eine herausragende Rolle bei der Bewältigung der Speicherprobleme spielen wird” erklärt in diesem Zusammenhang Dr. Axel von Perfall, Geschäftsführer von ALINGHO. “Das Fehlen von Speichermöglichkeiten wird die weitere Entwicklung der Erneuerbaren Energien hemmen” ist er sich zudem sicher. Die bisher eingesetzten Kurzzeitspeicher werden nicht in der Lage sein, die Energie mittel- und längerfristig zu speichern.
Für die Energiewirtschaft hat das Problem der Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen inzwischen höchste Priorität, damit es auch bei gleichzeitig hoher Nachfrage und geringer Produktion nicht zu Engpässen bei der Energieversorgung kommt. Die Studie von ALINGHO bewertet die aktuell erfolgversprechendsten Stromspeichertechnologien und vergleicht deren Potenzial. Stand heutiger Technologie sind verschiedenartige Energiespeicher, die ganz unterschiedliche Anwendungsformen haben.
Veröffentlicht am 7. Oktober 2011, Kategorie(n):Im Haushalt, 609 x gelesen
Beim Aufstehen ist es noch dunkel und auch am Abend geht die Sonne wieder lange vor 20:00 Uhr unter. Gleichzeitig ist die Temperatur bereits so weit gesunken, dass Pullis und Jacken aus den Schränken gekramt wurden und so ist Eines ganz klar: Die Heizperiode steht vor der Tür oder die Heizung wurde sogar bereits wieder angestellt. Mit Beginn der Heizsaison läuft auch der private Verbrauch von fossilen Rohstoffen wie Erdgas und Erdöl bald wieder auf Hochtouren. Das Traurige dabei ist, dass inzwischen zwar immer mehr Ökostrom aus sauberer Wind- und asserkraft sowie Sonnenenergie beziehen, es gleichzeitig bisher aber kaum Alternativen zum Heizen mit Erdöl oder Erdgas gab. NAch offiziellen Erhebungen des AG Energiebilanzen e.V. basierten noch im ersten Halbjahr 2011 mehr als 75 Prozent aller Heizungen in Deutschland auf einer dieser beiden Ressourcen. Auch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bestätigte im August 2011, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch bei gerade einmal 9,5 Prozent liegt.
Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereits Ende August 2011 berichtet hat, hat der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strombedarf in Deutschland im ersten Halbjahr 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen. Nach ersten Schätzungen des BDEW wurden in diesem Zeitraum ganze 57,3 Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt, was 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs entspricht. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2010 erst 50,4 Milliarden Kilowattstunden, was 18,3 Prozent des Strombedarfs entsprach.
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 762 x gelesen
Was Google anfasst wird fast immer groß, und zwar richtig groß! Selbst die mit riesigem Abstand am meisten genutzte Suchmaschine, gehört auch das weltgrößte Videoportal YouTube zum Konzern, ebenso wie der größte Blog-Anbieter Blogger und ganz neu Google+, das zum ernsthaften Konkurrenten für Facebook werden soll. Was dem Internetgiganten gerade aufgrund seiner Größe immer wieder vorgeworfen wird, ist, dass er für einen gigantischen Energieverbrauch verantwortlich sei und dementsprechend auch für riesige Mengen an CO2-Emissionen. So erstellte in 2009 der US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sogar eine Studie über den Energiehunger von Google, in der er behauptete, dass alleine zwei Suchanfragen über die Suchmaschine schon mehr Energie verbrauchen würden als man zum Aufkochen von zwei tassen Teewasser benötigen würde.
Veröffentlicht am 1. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 728 x gelesen
Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung sind im Bereich Grüner Mode häufig untrennbar miteinander verbunden und nun überträgt der neue Energieversorger Polarstern diesen Fair Trade Gedanken auch auf den Energiemarkt. Das Unternehmen bietet seit diesem Sommer Kunden bundesweit nicht nur 100 Prozent Ökostrom, sondern auch 100 Prozent Ökogas. Die Besonderheit daran ist, dass der Energiebezug mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien verknüpft wird, und das sowohl in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern. Denn jeder Kunde der Polarstern GmbH hilft schützt mit dem Bezug von sauberem Strom und umweltfreundlicher Heizenergie nicht nur das Klima, sondern er unterstützt auch eine Familie in Kambodscha, ebenfalls erneuerbare Energien zu nutzen und ihren Lebensstandard zu verbessern. Konkret wird dort der der Bau eigener Mikro-Biogasanlagen gefördert.