Veröffentlicht am 7. Oktober 2011, Kategorie(n):Im Haushalt, 760 x gelesen
Beim Aufstehen ist es noch dunkel und auch am Abend geht die Sonne wieder lange vor 20:00 Uhr unter. Gleichzeitig ist die Temperatur bereits so weit gesunken, dass Pullis und Jacken aus den Schränken gekramt wurden und so ist Eines ganz klar: Die Heizperiode steht vor der Tür oder die Heizung wurde sogar bereits wieder angestellt. Mit Beginn der Heizsaison läuft auch der private Verbrauch von fossilen Rohstoffen wie Erdgas und Erdöl bald wieder auf Hochtouren. Das Traurige dabei ist, dass inzwischen zwar immer mehr Ökostrom aus sauberer Wind- und asserkraft sowie Sonnenenergie beziehen, es gleichzeitig bisher aber kaum Alternativen zum Heizen mit Erdöl oder Erdgas gab. NAch offiziellen Erhebungen des AG Energiebilanzen e.V. basierten noch im ersten Halbjahr 2011 mehr als 75 Prozent aller Heizungen in Deutschland auf einer dieser beiden Ressourcen. Auch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bestätigte im August 2011, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch bei gerade einmal 9,5 Prozent liegt.
Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereits Ende August 2011 berichtet hat, hat der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strombedarf in Deutschland im ersten Halbjahr 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen. Nach ersten Schätzungen des BDEW wurden in diesem Zeitraum ganze 57,3 Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt, was 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs entspricht. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2010 erst 50,4 Milliarden Kilowattstunden, was 18,3 Prozent des Strombedarfs entsprach.
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 936 x gelesen
Was Google anfasst wird fast immer groß, und zwar richtig groß! Selbst die mit riesigem Abstand am meisten genutzte Suchmaschine, gehört auch das weltgrößte Videoportal YouTube zum Konzern, ebenso wie der größte Blog-Anbieter Blogger und ganz neu Google+, das zum ernsthaften Konkurrenten für Facebook werden soll. Was dem Internetgiganten gerade aufgrund seiner Größe immer wieder vorgeworfen wird, ist, dass er für einen gigantischen Energieverbrauch verantwortlich sei und dementsprechend auch für riesige Mengen an CO2-Emissionen. So erstellte in 2009 der US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sogar eine Studie über den Energiehunger von Google, in der er behauptete, dass alleine zwei Suchanfragen über die Suchmaschine schon mehr Energie verbrauchen würden als man zum Aufkochen von zwei tassen Teewasser benötigen würde.
Veröffentlicht am 1. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 917 x gelesen
Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung sind im Bereich Grüner Mode häufig untrennbar miteinander verbunden und nun überträgt der neue Energieversorger Polarstern diesen Fair Trade Gedanken auch auf den Energiemarkt. Das Unternehmen bietet seit diesem Sommer Kunden bundesweit nicht nur 100 Prozent Ökostrom, sondern auch 100 Prozent Ökogas. Die Besonderheit daran ist, dass der Energiebezug mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien verknüpft wird, und das sowohl in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern. Denn jeder Kunde der Polarstern GmbH hilft schützt mit dem Bezug von sauberem Strom und umweltfreundlicher Heizenergie nicht nur das Klima, sondern er unterstützt auch eine Familie in Kambodscha, ebenfalls erneuerbare Energien zu nutzen und ihren Lebensstandard zu verbessern. Konkret wird dort der der Bau eigener Mikro-Biogasanlagen gefördert.
Veröffentlicht am 24. August 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 921 x gelesen
Im Sommer 2009 wurde zum ersten Mal in großem Rahmen über die Idee des Mammutprojekts “Desertec” die Rede, einer Vision, die beschreibt, wie in den Wüsten sauberer Strom für Millionen von Menschen erzeugt und dieser in die teils weit enfernten Städte transportiert werden kann. Für die EUMENA-Region (Europa, Naher Osten und Nordafrika) haben sich zur Realisierung dieses Konzepts mehr als 20 europäische Konzerne in der Industrieinitiative Dii zusammengeschlossen, denn die Erzeugung von Strom mittels Solarkraftwerken und Windkraftanlagen in den Wüsten soll nicht nur zur Energieversorgungssicherheit beitragen, sondern auch die Entwicklung und friedlichen Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Kulturen fördern.
Veröffentlicht am 12. August 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 1,044 x gelesen
Einen geeigneteren Ort für die Gewinnung von Solarenergie als den Yuma County im US-Bundesstaat Arizona gibt es wohl kaum, denn dessen Hauptstadt Yuma hält den Rekord der durchschnittlich meisten Sonnenstunden weltweit. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4 Grad Celsius, regelmäßig über 30 Grad im Sommer und im Schnitt nur 81 mm Niederschlag pro Jahr also der ideale Standort für einen Solarpark. Vor diesem Hintergrund gab das Energieministerium der USA jetzt auch eine Zusage über eine Kreditbürgschaft in Höhe von 967 Millionen Dollar, durch die das Aqua Caliente Solar Projekt nun realisiert werden kann. Dabei handelt es sich um einen 290 Megawatt Photovoltaikpark, der von First Solar und NRG Solar LLC innerhalb von vier Jahren gebaut werden und im Anschluß sauberen Strom für rund 100.000 Haushalte liefern soll.
Veröffentlicht am 18. Juli 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 847 x gelesen
Schon vor der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben sich viele Bürger, Unternehmer und Politiker für den Ausbau der Erneuerbaren energien eingesetzt und spätestens seit der Tragödie im Fernen Osten hat die Energiewende oberste Priorität. Um die Bürgerinnen und Bürger in die Erforschung und Nutzung der neuen Energietechnologien einzubinden, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen intensiven Dialog gestartet, zu dem seit letzter Woche auch ein Informations- und Diskussionsportal im Internet gehört.
Veröffentlicht am 12. Juli 2011, Kategorie(n):Allgemein, 758 x gelesen
In einem aktuellen Positionspapier stellt sich der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V. zwar grundsätzlich hinter den Entschluss der Bundesregierung, den Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen, warnt aber zugleich vor “drohenden Fehlentwicklungen durch die jetzige Ausgestaltung von Bundesgesetzen, Richtlinien und Förderungen”.
Neben der Forderung, dass die Energiewende vor allem vor Ort beginnen müsse (Vorrang für dezentrale Erzeugungsstrukturen gegenüber neuen zentralen Großprojekten) und mehr Sorgfalt und Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen brauche, müssten vor allem auch die Bürger besser informiert und stärker beteiligt werden. Denn obwohl die Energiewende ebenso wie mehr Klimaschutz von einem Großteil der Bevölkerung befürwortet werden, finden nicht alle notwendigen Maßnahmen gleichermaßen den Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Je abstrakter und komplexer die technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sind und je konkreter die negativen Auswirkungen der Energiewende im Hinblick auf Landschaftsbild, Naturschutz oder die ökonomische Situation des Einzelnen ausfallen, desto mehr Überzeugungsarbeit vor Ort ist notwendig.
Veröffentlicht am 1. Juli 2011, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 1,090 x gelesen
Die Erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie haben viele Vorteile vor Kohle- oder Atomstrom: Der Einsturz einer Anlage zieht keine nukleare Katastrophe nach sich, sie stoßen weder CO2-Eimissionen noch andere Schadstoffe aus und sind nach der Inbetriebnahme völlig unabhängig von steigenden Rohstoffpreisen wie Erdöl oder Erdgas. Allerdings haben sie auch einen großen Nachteil und dieser liegt in der naturgegebenen Schwankung der Produktionsmenge und der Tatsache, dass man die produzierte Strommenge nicht einfach kurzfristig erhöhen oder senken kann. Da der Bedarf aber je nach Tageszeit ebenfalls sehr unterschiedlich ist und der Wind nicht gerade zu Zeiten der Spitzenlast weht und die Sonne scheint, ist die Entwicklung von Konzepten zur Speicherung der Energie der Knackpunkt für das Gelingen der Energiewende. Ein interessantes Konzept sind die Green Power Islands von Gottlieb Paludan Architects.
Veröffentlicht am 28. April 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,068 x gelesen
Wenn man der Werbung glaubt, dann setzen wirklich Alle auf die Erneuerbaren Energien und grünen Strom. Allen voran die vier großen Energieversorger RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW, die einfach nicht müde werden, den nachhaltig erzeugten Strom zu bewerben. Interessanterweise wollen sich aber gerade diese vier Konzerne um keinen Preis von der Atomkraft abwenden und investieren zudem munter weiter in Kohlekraftwerke. Schaut man hinter die Werbung, lässt sich auch schnell erkennen, weshalb das so ist. Denn die steigende Menge an Ökostrom wird in Deutschland von Allen produziert, nur nicht von den vier großen Energiekonzernen. Laut einer Mitte April 2011 vorgestellten Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) stammen gerade einmal 0,5 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen von den vier Energieriesen.