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Danke an P&G für die Abholzung des Regenwalds sagt Greenpeace

Veröffentlicht am 5. März 2014,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.072 x gelesen

Im Fernsehen wirbt P&G mit seiner Kampagne „Danke Mama“, in der erfolgreiche Athleten sich bei ihren Müttern bedanken, die sich laut Aussage der Werbespots wiederum auf die Qualität der Produkte des US-Konzerns verlassen können. Greenpeace nimmt dies als Ansatz um eine andere – jedoch traurige -Geschichte zu erzählen: Stellvertretend für die Orang-Utans sagen sie im Video „Danke P&G“ – und zwar dafür, dass das Unternehmen Palmöl von Firmen kauft, die riesige Gebiete Regenwald in Indonesien abholzen und damit den unersetzbaren Lebensraum der Orang-Utans und zahlloser anderer Tiere zerstören.

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Auf der WWF Schallplatte aus Holz spricht ein Jatobá-Baum aus dem Regenwald

Veröffentlicht am 30. Januar 2014,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.057 x gelesen

Am Amazonas befindet sich der größte zusammenhängende Regenwald unserer Erde. Noch müsste es allerdings heissen, denn jede Minute wirde eine Waldfläche so groß wie vier Fußballfelder durch Brandrodungen und Abholzungen vernichtet. Genutzt werden die Flächen dann oft nur für einen relativ kurzen Zeitraum für die Viehzucht oder den Anbau von Soja und anderen Agrarrohstoffen. Um die Menschen weltweit wachzurütteln und auf diese Bedrohung aufmerksam zu machen, haben der WWF und die Werbeagentur Jung von Matt/Neckar eine Holzschallplatte aus einem Baumstamm angefertigt. Auf ihr ist eine Stimme zu hören, die als einer der uralten Bäume aus dem Amazonas ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz des Waldes hält.

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„Das Geheimnis der Bäume“ von Luc Jacquet kommt ins Kino

Veröffentlicht am 28. November 2013,  Kategorie(n): Filme & TV,  2.975 x gelesen

Dokumentarfilme über die Pflanzen- und Tierwelt sind derzeit beliebt wie lange nicht. Dies liegt vor allem an der filmerischen Fähigkeit die Faszination der Natur auf emotionale Weise festhalten und darstellen zu können. Mit dem kommenden Dokumentarfilm „Das Geheimnis der Bäume“ möchte Luc Jacquet diese Fähigkeit erneut unter Beweis stellen. Diesmal wird der Zuschauer in die Welt des Urwalds entführt.

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Wie gravierend Mensch und Klimawandel die Erde verändern (Video)

Veröffentlicht am 12. August 2013,  Kategorie(n): Allgemein,  3.946 x gelesen

Mit dem Auto in die Stadt fahren wird doch schon nichts ausmachen und auch die neu gebaute Straße verändert das Antlitz der Erde doch nur so minimal, dass es im Ganzen gesehen gar nichts ändert. Falsch, denn schließlich leben mittlerweile mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Wie stark die Menschheit und der Klimawandel in den letzten 28 Jahren in die Natur eingegriffen haben, belegt das folgende Zeitraffer-Video. Es zeigt das Entstehen künstlicher Inseln, die Vernichtung riesiger Gebiete Regenwald und das Abschmelzen der Gletscher. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Google zusammen mit der NASA, dem U.S. Geological Survey (USGS) und dem TIME Magazine.

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Wie Bauern in Honduras mit dem Waldgarten-Prinzip mit weniger Arbeit mehr produzieren

Veröffentlicht am 8. Juli 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.049 x gelesen

Mit Hilfe der von Naturefund entwickelten Sukzessionalen Agroforstwirtschaft (SAFS), vereinfacht auch „Waldgarten“ genannt, können die Bauern im Nationalpark Patuca in Honduras mit weniger Geldeinsatz und weniger Arbeit dennoch mehr Nahrungsmittel produzieren. Dabei war das Leben für die Bauern in dem zentralamerikanischen Staat nicht einfach, zählt Honduras doch trotz des großen Umweltreichtums zu einem der ärmsten Länder Mittelamerikas. Die spezielle Methode, die seit 2011 in Patuca getestet wird ermöglicht den Erhalt des Regenwalds, da diese nach 18 Monaten wieder dicht und artenreich bewachsen sind, gleichzeitig haben die Menschen von diesen Flächen so viel zu essen, wie noch niemals zuvor.

Familie Sauceda aus Honduras
Foto: Asociación Patuca

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ZDF Zoom: Wie Alltagsprodukte der Konzerne den Regenwald zerstören

Veröffentlicht am 4. Oktober 2012,  Kategorie(n): Filme & TV,  4.083 x gelesen

Wer sich die ZDF Zoom Sendung „Schokolade, Shampoo, Sonnencreme – Wie Alltagsprodukte den Regenwald zerstören“ in der Nacht des 3. Oktober 2012 angesehen hat, dem dürfte die Lust auf Süßes, die tägliche Dusche oder den Besuch des Schwimmbads im Sommer erst einmal vergangen sein. Aus Profitgier lassen die großen Konzerne für die Produktion all unserer schönen Alltagsprodukte nämlich auch gerne einmal riesige Flächen Regenwald roden und schrecken auch nicht davor zurück, die Bewohner dieser Regionen notfalls einfach zu vertreiben. Schließlich brauchen sie den Platz für den Anbau von Ölpalmen, aus dessen Palmöl dann eben Schokolade, Shampoo, Sonnencreme oder auch das ungeliebte E10 Benzin wird.

Ab dem Jahr 2015 soll es zwar eine Kennzeichnungspflicht für Palmöl geben, doch ob man dieser trauen können wird, muss sich erst noch zeigen. Schon heute vermarkten einige Produzenten und deren Abnehmer nachhaltig produziertes Palmöl, so dass der Endkunde denken könnte, dass er damit einen „Beitrag zum Regenwaldschutz“ leistet. In der Sendung ZDF Zoom wurde dies aber auf den Prüfstand gestellt – mit zum Teil erschreckenden Erkenntnissen!

Wer etwas gegen die Zerstörung der Natur, die Vernichtung von unersetzlichem Lebensraum und die rücksichtslose Vertreibung der Einheimischen tun möchte, der sollte vor allem versuchen, den Kauf von Produkten der im Beitrag erwähnten Konzerne zu vermeiden. Schließlich gibt es immer Alternativen.

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Brasilien will weitere Zerstörung des Regenwaldes erlauben

Veröffentlicht am 7. Dezember 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.362 x gelesen

Anfang Dezember 2011, als zum selben Zeitpunkt mehr als 20.000 Delegierte aus aller Welt in Durban beim Weltklimagipfel über den Schutz unserer Erde beraten, hat der brasilianischen Senat die Welt damit geschockt, dass er das bisher geltende Waldschutzgesetz des Landes aushebeln will. Laut dem WWF bereitet die Kammer damit den den Weg für die Zerstörung von 76,5 Millionen Hektar Regenwald vor – einer Fläche mit den Ausmaßen von Deutschland, Österreich und Italien zusammen. Im Senat 59 der Reform des Gesetzes zu, während es nur 8 Gegenstimmen gab. Nach offiziellen Angaben der brasilianischen Regierung würde die durch das neue Forstgesetz ermöglichte Zerstörung des Regenwaldes das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich aufheizen. Das entspräche etwa dem Treibhausgassaustoß von Deutschland in drei Jahrzehnten.

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WWF startet große Kampagne „Deutschland wird Wald.Meister 2011“

Veröffentlicht am 10. Mai 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.562 x gelesen

Die Wälder unserer Erde sind Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, speichern riesige Mengen CO2 und sind daher auch lebenswichtig für das gesamte Weltklima. In seiner Gier nach Rohstoff für die Papierindustrie, Platz für den Anbau von Nachrungs- oder Energiepflanzen und die Aufzucht von Nutztieren vernichtet der Mensch allerdinngs weltweit Waldflächen in der Größe von 35 Fußballfeldern – und zwar pro Minute! Organisationen wie der WWF wollen die Zerstörung zumindest begrenzen und im Jahr der Wälder haben sich prominente Unterstützer für den Waldschutz gefunden: Mit dabei sind Jürgen Vogel, Sami Khedira, Benno Fürmann, Clueso, Christian Berkel, Anna Maria Mühe, Babett Peter, Sarah Wiener, Sarah Kuttner, Enie van de Meiklokjes und Palina Rojinski.

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Palmöl-Gigant Golden Agri-Resources will in Indonesien nachhaltiger produzieren

Veröffentlicht am 10. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.974 x gelesen

Die Produktion von Palmöl wurde in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet, da die Nachfrage sowohl als Nahrungsmittel oder Bestandteil von Nahrungsmitteln zugenommen hat, vor allem aber auch die Verwendung als Kraftstoff in vielen Ländern massiv zugenommen hat. Da viele Regierungen in dem Öl aus nachwachsenden Früchten eine gute Möglichkeit gesehen haben, Emissionen zu senken, ohne dass die eigene Bevölkerung ihr Energie- und Mobilitätsverhalten ändern muss, haben Unternehmen wie Neste Oil oder Golden Agri-Resources natürlich auch die Anbaugebiete ausgeweitet. Eine Erhöhung des Bio-Ethanol Anteils im Superbenzin für Europa ohne Nachhaltigkeitskriterien oder Palmöl im Kerosin von Lufthansa & Co. haben daher zum Nebeneffekt gehabt, dass riesige Flächen Regenwald für den Anbau der Ölpalmen gerodet wurden.

Golden Agri-Resources Oelpalmen-Plantage
Foto: Golden Agri-Resources

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Treibstoff statt Regenwald: Lufthansa testet Flüge mit Bio-Kerosin aus Palmöl von Neste Oil

Veröffentlicht am 28. Januar 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  9.555 x gelesen

Gut gemeint ist nicht immer gut für unsere Erde: Das zumindest könnte das Fazit sein, das Greenpeace aus dem aktuellen Pilotprojekt der Lufthansa mit Bio-Kerosin zieht. Hintergrund ist, dass der Biosprit für die Flugzeuge vor allem aus Palmöl des Lieferanten Neste Oil stammt, der für seine Produktion international stark in der Kritik steht. Denn obwohl das ins Kerosin gemischte Palmöl ja in erster Linie die Emissionen senken und kostbares Erdöl sparen helfen soll, müssen die Ölpalmen auch irgendwo angebaut werden.

Regenwald weicht einer Plantage für Ölpalmen
Foto: Wakx (flickr)

Bei stetig steigender Nachfrage nach Palmöl ist der nachhaltige Anbau ab einer gewissen Kapazität aber gar nicht mehr möglich. Die Folgen sind, dass z.B. in Südostasien großflächig Regenwälder abgeholzt werden, um die Landflächen dann für die Plantagen der Ölpalmen zu nutzen. Damit wird nicht nur ein unersetzbares Ökosystem zerstört und der Lebensraum gefährdeter Tiere und Pflanzen vernichtet, sondern auch das Gegenteil des gutgemeinten Ziels erreicht. Denn durch das Roden des Regenwalds, häufig sogar per Brandrodung, wird sehr viel CO2 freigesetzt und kann auch in Zukunft nicht mehr in Form der Bäume, Wiesen und Sträucher gespeichert werden.

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