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Umweltschutz bedeutet auch richtiges Recycling von Energiesparlampen

Veröffentlicht am 30. November 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,089 x gelesen

Die meisten Menschen haben sich inzwischen mit dem Verbot von herkömmlichen Glühlampen über 75 Watt arrangiert und viele nutzen ohnehin moderne Energiesparlampen, die dabei helfen unsere Umwelt, das Klima und auch das eigene Portemonaie zu schützen. Denn die energiesparenden Alternativen müssen sich in Sachen Lichtqualität nicht mehr hinter ihren Glühlampen-Vorfahren verstecken, gleichzeitig verbrauchen sie aber bis zu 80 Prozent weniger Strom und können bis zu 15 mal solange brennen. Allerdings trägt man nur wenig zum Umwelt- und Klimaschutz bei, wenn die Energiesparlampen am Ende ihrer Lebensdauer dann im normalen Hausmüll landen, anstatt sinnvoll und sicher recycelt zu werden.

Initiative Sauberes Licht, sauber recycelt
Fotos: Initiative “Sauberes Licht, sauber recycelt”

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Living Planet Report 2010: Wir bräuchten eine zweite Erde

Veröffentlicht am 15. Oktober 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  2,248 x gelesen

Der Name der aktuellen WWF Studie täuscht über die gravierenden Auswirkungen des menschlichen Handelns hinweg, die der “Living Planet Report 2010” beschreibt: Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, was innerhalb der letzten 40 Jahre unter anderem zum Aussterben von fast 30 Prozent der Populationen von 2.500 ausgewählten Tierarten geführt hat, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind. Vielleicht wäre daher sogar “Dying Planet Report 2010” also “Report zum sterbenden Planeten” die treffendere Bezeichnung gewesen, allerdings betseht ja auch weiterhin Hoffung und man will zum Umdenken & verantwortlicherem Handeln aufrufen und keinesfalls zur Resignation.

Veränderung des Living Planet Index von 1970 bis 2007
Übersicht des Ökologischen Fußabdrucks nach Ländern (2007)

 
Vor allem in den Tropen sei der natürliche Reichtum in den letzten Jahrzehnten sogar noch stärker eingebrochen als im Durchschnitt, wobei die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurückgegangen sind. Verursacher sind aber weniger die Bewohner der tropischen Regionen als der kontinuierlich hohe und weiter wachsende Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen durch die reichen Staaten und zunehmend auch durch die Schwellenländer. “Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft und auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

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Verwerten statt Verbrennen: Petition zur Einführung der Wertstofftonne

Veröffentlicht am 23. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  967 x gelesen

In einer perfekten Welt wäre der Abbau der natürlichen Rohstoffe wie etwa Metalle oder Erdöl überflüssig, da alles in einem zu 100% geschlossenen Recyclingkreislauf wiederverwertet werden würde. Von solch einer Utopie ist die Menschheit allerdings noch so weit entfernt wie von der Kolonisation des Mars und auch im deutschen Mülltrennungsland landen immer noch viel zuviele wertvolle Ressourcen in der Müllverbrennung. Dabei wird der recycelbare und nicht recycelbare Müll laut dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) vor allem deshalb in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, um deren Auslastung zu gewährleisten. Paradoxerweise hat dies in den letzten Jahren nicht nur zu einer sinkenden Recyclingquote geführt, sondern sogar dazu, dass Müll aus dem Ausland importiert wird!

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Augen auf beim Blumenkauf: Das Klima schonen und Menschen helfen

Veröffentlicht am 2. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,128 x gelesen

“Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.” war schon die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe und auch in der heutigen Zeit hat sie nichts von ihrer Bedeutung verloren. Noch immer sind es Blumen aller Art, die eine Frau lächeln lassen und Wohnung oder Haus mit dem gewissen Etwas verschönern. Insbesondere Schnittblumen sind dabei in Deutschland so beliebt wie sonst nirgends in Europa, mehr als drei Milliarden Euro werden dafür hierzulande im Jahr ausgegeben. Allerdings ist Blume nicht gleich Blume, auch wenn sie vielleicht äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Denn der Großteil der hier verkauften Blumen stammt heute aus Holland, Südamerika oder Afrika.

Blumenstrauss

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Ungerechte Welt: Wie 7 Prozent der Menschen mit ihrem Konsum Umwelt und Klima zerstören

Veröffentlicht am 11. August 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  2,521 x gelesen

In unserer Gesellschaft fragt sich manch einer, wieso die Welt so ungerecht ist und hat dabei doch nur den schicken Mercedes oder den großen Flachbildfernseher des Nachbarn im Blick. Vielleicht mag der Einkommensunterschied als große Ungerechtigkeit empfunden werden, das globale und wirklich Ungerechte ist er mit Sicherheit nicht. Denn der ungehemmte Konsum und die Gier nach Wirtschaftswachstum in den reichen Ländern bei gleichzeitiger Ausbeutung des Großteils der Erdbevölkerung ist die wahre Ungerechtigkeit dieser Welt. So sind laut dem “Worldwatch”-Institut und einem Bericht vom Januar 2010 auf Welt Online gerade einmal 7 Prozent, also rund 500 Millionen Menschen, für die Hälfte des Ressourcenverbrauchs und der ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich.

Müllkippe - Eine der Folgen des ungebremsten Konsums der Menschen in den reichen Ländern
Foto: D’Arcy Norman

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Grüne Technologien für Unabhängigkeit und Umweltschutz weiter attraktiv

Veröffentlicht am 20. Juli 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  858 x gelesen

Trotz der permanenten Kritik ewig Gestriger wächst der Markt für grüne Technologien stetig weiter. Seien es Technologien zur Umwandlung regenerativer Energien wie Windkraft und Solarenergie oder zur Speicherung und Nutzung wie leistungsfähigen Akkus, Brennstoffzellen und Elektromotoren, sie alle stehen im Fokus von Investoren, Medien und Verbrauchern. Dabei sind Umwelt- und Klimaschutz nur zwei der Faktoren, warum sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Weitere Gründe liegen in der Energieautonomie, einer neuen Form der Unabhängigkeit, die wir seit dem Beginn des Industriezeitalters nicht mehr erlebt haben. Denn seitdem sind wir von Erdöl, Erdgas und weitere fossilen Energieträgern abhängig und damit zumeist auch von anderen Ländern wie Russland oder den Golfstaaten. Elektrizität und Öl werden aber nicht nur immer teurer, sondern bereits die Förderung der Ressourcen birgt ein enormes Risiko, wie die tragische Katastrophe der Deepwater Horizon gerade erst wieder gezeigt hat.

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Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen

Veröffentlicht am 1. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,103 x gelesen

Jedes Jahr landen nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit mindestens 40 Millionen Tonnen Elektrogeräte im Müll - Tendenz steigend. Darunter befinden sich Handys, Computer und Fernseher, deren nicht fachgerechte Entsorgung sowohl Mensch wie Umwelt belastet. Darüber hinaus gehen der Menschheit wertvolle Rohstoffe wie Kupfer und Gold verloren, was laut Experten wie Rüdiger Kühr, Generalsekretär der internationalen Solving the E-Waste Problem (StEP) Initiative an der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Bonn, zwangsläufig zu einem Mangel dieser Ressourcen führen wird. Aus diesem Grund sucht er nach Lösungen für das Problem mit dem Elektroschrott. Im Gespräch mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung erklärt der Politik- und Sozialwissenschaftler, welche Rolle die Wirtschaft, deutsche Verbraucher und der Hype um neue Geräte wie das iPad dabei spielen.

Immer kürzerer Lebenszyklus und falsche Entsorgung von Elektrogeräten fördern Rohstoffmangel

Weil der Produktlebenszyklus vieler Elektrogeräte immer kürzer wird - Computer werden häufig schon nach drei Jahren gegen ein neues Gerät ausgewechselt, Mobiltelefone werden teilweise sogar weniger als ein Jahr genutzt - werden ständig massenweise neue Elektrogeräte produziert und verkauft. Dieses von der Industrie angestrebte und geförderte Verhalten der Konsumenten verursacht eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Kupfer und Gold. Darüber hinaus sind die modernen Elektrogeräte wie z.B. LCD-Bildschirme in der Herstellung sehr ressourcenintensiv. Ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm, ihre Produktion benötigt sehr viel Wasser, Energie und Rohstoffe.

Obwohl viele der verarbeiteten Rohstoffe immer knapper werden, landen Elektrogeräte häufig im normalen Hausmüll statt fachgerecht entsorgt zu werden. Ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder gar Gleichgültigkeit werden so jährlich unzählige Tonnen an eigentlich wertvollen Ressourcen vernichtet. Welche Ausmaße diese Verschwendung hat, verdeutlicht Rüdiger Kühr am Beispiel der Handys: 41 Mobiltelefone enthalten gemeinsam ein Gramm Gold und jährlich überschwemmen mehr als eine Milliarde neue Handys den Weltmarkt während alte Geräte häufig im normalen Hausmüll landen. Nach Berechnungen von StEP sind dadurch in 2007 allein in China 1.600 Kilogramm Gold und 630.000 Kilogramm Kupfer verloren gegangen.

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Teilnehmer der 3. Arena für Nachhaltigkeit erarbeiten Konzepte für einen gesellschaftlichen Wandel

Veröffentlicht am 22. April 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,255 x gelesen

Vom 15. bis 17. April 2010 fand im Bio-Seehotel Zeulenroda in Thüringen die 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT statt, auf der 33 Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie 180 weitere Teilnehmer Konzepte für einen Richtungswechsel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft und Wirtschaft erarbeiteten. Denn wenn die Wirtschaft nicht nur der kurzfristigen Bereicherung eines kleinen Teils der Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Raubbau an der Natur und enormer Belastung der zukünftigen Generationen dienen soll, sondern langfristigen Wohlstand auf einer lebenswerten Erde schaffen soll, brauchen wir dringend einen Paradigmenwechsel. Ressourcenproduktivität, Wachstum und Führungskultur gehören zu den Herausforderungen, die Unternehmenslenker mit dem Ziel Nachhaltiges Wirtschaften zu bewältigen haben.

International renommierte Referenten trafen sich auf der 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT
Foto: ARENA für NACHHALTIGKEIT / Norman Zoo

Dieser Wandel kann nur durch ein Zusammenspiel von Politik, Verbrauchern und Unternehmen erreicht werden, wobei gerade die Unternehmen einen entscheiden Einfluss bei der Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutz haben. Gleich zu Beginn der Konferenz wies deshalb auch Prof. Hans B. Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens Bauerfeind AG mit Sitz in Thüringen und Mitinitiator und -veranstalter der Konferenz, auf die Schrittmacher-Funktion des deutschen Mittelstands für die Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigkeit hin.

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Mit zwei neuen Verfahren können PET-Flaschen zu 100 Prozent recycelt werden

Veröffentlicht am 31. März 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,843 x gelesen

Egal ob Wasser, Limo oder Bier: Die Entwicklung beim Getränkeverkauf geht trotz Einwegpfand immer mehr in Richtung Einwegverpackungen wie Dosen oder Plastikflaschen. Das ungebremste Wachstum liegt vor allem am gestiegenen Marktanteil der Lebensmittel-Discounter und inzwischen ist fast jedes Getränk in PET-Verpackungen oder Einwegflaschen erhältlich. Die Bequemlichkeit für den Menschen bringt allerdings Probleme für die Umwelt mit sich: Denn trotz Sammelsystemen und Recycling zu neuen Plastikflaschen und synthetischen Textilfasern war ein komplett sauberer Verwertungskreislauf bisher nicht möglich.

Beim aktuell verwendeten mechanischen Verfahren wird das PET in der Recycling-Anlage zu Granulat verarbeitet, dass dann als Recycling-Granulat immerhin bis zu 450 Euro pro Tonne kostet. Für die Produktion neuer Plastikflaschen muss bisher aber bis zu 70 Prozent einwandfreies Granulat hinzugefügt werden, das bis zu 1.000 Euro die Tonne kostet. Rund die Hälfte des zurückgenommenen Plastiks ist aber generell nicht gut genug für neue Flaschen und geht nach Asien um dort in Textilfasern umgewandelt zu werden. Ein chemisches Recycling, dass zu 100 Prozent reines PET-Granulat hervorbringt war bisher aus Kostengründen nicht realisierbar.

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Plastic Planet - Eine unbequeme Wahrheit über das allgegenwärtige Material Plastik

Veröffentlicht am 26. Februar 2010,  Kategorie(n): Filme & TV,  2,441 x gelesen

Plastik ist ein Material, mit dem wir täglich von Geburt an in Berührung kommen und über das man selten wirklich nachdenkt. Dabei sind die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die Regisseur Werner Boote - dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war - uns in seinem Dokumentarfilm “Plastic Planet” aufzeigt, mehr als erschreckend. Vom Babyschnuller bis zur Plastikflasche, von der Quietscheente über den Laptop und den Fernseher bis hin zum Auto. Plastik ist inzwischen überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die gesamte Menge an Kunststoffen, die seit Beginn des Plastikzeitalters hergestellt wurde, reicht aus, um den ganzen Planeten Erde sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

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