Klimawandel und Klimaschutz sind aktuelle Themen, von deren Notwendigkeit die breite Öffentlichkeit längst überzeugt ist. Nicht zuletzt deshalb sind Umwelttechnologien und erneuerbare Energien bereits heute hochprofitable Branchen, und Unternehmen aus diesem Sektor sollen in Zukunft noch stärker dafür sorgen, dass unser Planet trotz steigendem Wohlstand lebenswert bleibt. Auch wollen immer mehr Menschen durch einen bewussteren Konsum und ein nachaltigeres Verhalten zu einer intakten Umwelt und fairen Gesellschaft beitragen. Dazu zählt natürlich ebenfalls, dass Verbraucher zunehmend Wert darauf legen, dass ihre Geldanlagen im Hinblick auf ökologische und ethische Aspekte sinnvoll ausgerichtet sind.

“Für alle herkömmlichen Kapitalanlageprodukte gibt es ethisch-ökologische Alternativen”, ist Dirk Baude, Vorstand der Umweltfinanz, überzeugt, “selbst für Riester-Verträge.” Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden bis Ende 2009 bereits rund 13 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Laut Baude bringt davon wohl aber nur der geringste Teil eine Grüne Rendite. Dabei ist nicht das “Wollen” der Anleger das Problem. Vielmehr fällt es den meisten schwer, entsprechende Angebote und eine qualifizierte Beratung zu finden. Diese Lücke will die Umweltfinanz füllen, denn dort sieht man ethisch-ökologische und nachhaltige Kriterien als wichtige Bedingungen, um langfristig erfolgreich und gleichzeitig mit gutem Gewissen vorzusorgen. Mit der “Grünen Rente” können Privatanleger an der Wertentwicklung von Zukunftsmärkten partizipieren und gleichzeitig eine sozial-ökologische Wirtschaftsweise fördern.
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