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Kreislaufwirtschaftsgesetz soll die Recyclingquote in Deutschland erhöhen

Veröffentlicht am 9. November 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  696 x gelesen

Ende Oktober 2011 hat der Deutsche Bundestag das von der Bundesregierung vorgelegte Kreislaufwirtschaftsgesetz beschlossen, mit dem die Interessen der Bürger, Kommunen und privaten Wirtschaft unter einen Hut gebracht werden sollen. “Das neue Abfallrecht ist ein bedeutsamer Schritt auf dem Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Wir wollen konsequent Abfall vermeiden, höchste Anforderungen an das Recycling stellen und damit unsere Ressourcen effizienter und schonender nutzen”, erklärte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. “Das neue Gesetz ist ein echter Fortschritt für eine bürgernahe, verlässliche, ressourceneffiziente und rechtssichere Kreislaufwirtschaft in Deutschland”, so Röttgen weiter. “Es ist ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger, für die Kommunen, die Wirtschaft und besonders für die Umwelt”.

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7 Milliarden Menschen: Wachsende Weltbevölkerung setzt Nachhaltigkeit voraus

Veröffentlicht am 31. Oktober 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  1,053 x gelesen

Nach Berechnungen der UN leben seit heute mehr als 7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten. Das Jubiläum ist allerdings kein wirklicher Grund zur Freude, denn es stellt sich die Frage, wann die Kapazität der Erde erschöpft ist. Während das Bevölkerungswachstum in vielen Industriestaaten wie auch Deutschland rückläufig ist, leben in den Schwellen- und Entwicklungsländern immer mehr Menschen. Bereits heute leben zwei von drei Erdenbürgern in Asien und die Bevölkerung des Afrikanischen Kontinents soll sich bis zum Jahr 2100 gar verdreifachen. Mit dem rasanten Wachstum der Weltbevölkerung werden sich aber nicht nur Nahrungsmittelknappheit, Hunger und Armut verschärfen, sondern vor allem auch die globalen Klima- und Umweltprobleme sowie der Kampf um die begrenzten Rohstoffreserven. Eine wachsende Weltbevölkerung setzt also ohne Zweiffel ein deutlich nachhaltigeres Leben und Wirtschaften voraus.

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25 Mio Euro für CSR: Bund will Verantwortung und Nachhaltigkeit bei kleinen und mittleren Unternehmen fördern

Veröffentlicht am 5. April 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  934 x gelesen

Die Abkürzung “CSR” steht für den englischen Begriff “Corporate Social Responsibility”, der soviel wie die Unternehmerische Verantwortung im Hinblick auf Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt bedeutet. Damit ein nachhaltiges Wirtschaften gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) verankert wird, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt sein Programm “CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand” gestartet. Denn zum Mittelstand zählen in Deutschland etwa 99,7% aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen und sie beschäftigen mit knapp 65,9 % aller sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch den Löwenanteil der Menschen. Der Mittelstand ist daher das Herz der deutschen Wirtschaft. Hier werden Innovationen geboren und die Grundlage für den ökonomischen Erfolg “made in Germany” gelegt. Mit dem neuen Programm werden CSR-Beratungsmaßnahmen gefördert, die in den Themenfeldern “Arbeitsplatz”, “Umwelt”, “Markt” und “Gemeinwesen” angesiedelt sind. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2011.

Die Höhe der geplanten Förderung ist mit 25 Millionen Euro zwar vergleichsweise gering (z.B. gegenüber EU-Hilfen, Bankenrettung oder Abwrackprämien), dafür sind die Zahlungen aber auf kleine und mittelständische Unternehmen begrenzt. Die Gelder sollen nach dem Willen der Bundesregierung in den nächsten Jahren dort in die Förderung von CSR fließen. In einem Zeitraum von maximal vier Jahren soll die Summe an möglichst viele Antragsteller verteilt werden, wobei es keine definierte Obergrenze bei der Fördersumme geben wird – allerdings müssen die Unternehmen mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme in Eigenverantwortung aufbringen. Bewerben können sich neben den KMUs auch öffentliche Einrichtungen, Netzwerke, Kommunen, Bildungsträger oder Verbände, die ein Eigeninteresse an der Förderung nachweisen. Auch Großunternehmen können sich um eine Förderung bemühen, sofern sie positive Anreizeffekte für kleinere Betriebe und die Zuliefererkette nachweisen können.

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Podiumsdiskussion: Die Rolle von Corporate Responsibility bei weltweiten Ressourcenkonflikten

Veröffentlicht am 10. März 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  827 x gelesen

Ob Coltan, Seltene Erden und natürlich auch Rohöl – vor allem die Industrienationen verlangen nach solchen Rohstoffen, ohne oftmals nach dem Ursprung und den Produktionsbedingungen zu fragen. Um dem entgegenzuwirken kommt Unternehmen, die entsprechende Rohstoffe nutzen, eine besondere Sorgfaltspflicht zu. Schwierig ist die Situation besonders dann, wenn sich die benötigten Ressourcen in Konfliktregionen wie zum Beispiel dem Kongo oder Asien befinden. Darüber diskutierten am 04. März 2011 in Berlin unter anderem die frühere Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Amnesty-Generalsekretärin Monika Lücke und Oliver Wieck vom BDI Ausschuss Außenwirtschaft. Gastgeber waren der UN Global Compact und die Mediengruppe macondo.

Rund 140 Gäste folgten der Einladung anlässlich der Vorstellung des aktuellen Global Compact Jahrbuchs, das sich dem Thema Ressourcenkonflikte widmet. Lebhaft diskutiert wurde dabei die Grenzziehung zwischen den Verantwortungsgebieten von Politik und Wirtschaft sowie dier Ruf nach Gesetzen, ohne jedoch die gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren: Nachhaltige Entwicklung als Bedingung für wirtschaftlichen Erfolg, die Einhaltung der Menschenrechte und den Erhalt der Umwelt.

„Unternehmen müssen rechtlich festgenagelt werden“, forderte Monika Lüke, Generalsekretärin Amnesty International Deutschland. Freiwillige Selbstverpflichtungen wie der Global Compact reichen ihrer Ansicht nach alleine nicht aus, da es an umfassenden Überwachungsmechanismen fehle. Zwar haben sich nahezu alle Staaten durch die Ratifizierung der UN-Menschenrechtskonvention dazu verpflichtet, Menschenrechte zu schützen und auch dafür Sorge zu tragen, das Unternehmen diese nicht verletzen. „Das Problem liegt jedoch auf der Durchsetzungsebene“, so Lüke und nannte als Beispiel rechtsfreie Regionen wie das Niger-Delta. Da staatliche Kontrollen dort nicht immer greifen, müsse es andere Mechanismen geben, die Unternehmen überwachen.

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Parlamentarier diskutieren Recycling als Chance zu mehr Unabhängigkeit von Rohstoffländern

Veröffentlicht am 17. Februar 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  982 x gelesen

Die Nachfrage nach Elektronikgeräten explodiert in allen Schwellenländern und wird auch in den Industrienationen durch neue Entwicklungen wie Smartphones, Netbooks oder Tablet-PCs weiter angefacht. Während sich die Industrie freut und Medien und Politik das Wirtschaftswachstum meist als höchstes Gut anpreisen, hat die ungehemmte Produktion aber auch ihre Schattenseiten. Neben einem steigenden Energieverbrauch und damit noch mehr Emissionen und Luftverschmutzung gehören auch die steigenden Müllmengen, der Ressourcenverbrauch und die zunehmende Abhängigkeit von Rohstoffländern dazu.

Asbest Mine in China
Foto: kevincure (flickr)

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Umweltschutz bedeutet auch richtiges Recycling von Energiesparlampen

Veröffentlicht am 30. November 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,089 x gelesen

Die meisten Menschen haben sich inzwischen mit dem Verbot von herkömmlichen Glühlampen über 75 Watt arrangiert und viele nutzen ohnehin moderne Energiesparlampen, die dabei helfen unsere Umwelt, das Klima und auch das eigene Portemonaie zu schützen. Denn die energiesparenden Alternativen müssen sich in Sachen Lichtqualität nicht mehr hinter ihren Glühlampen-Vorfahren verstecken, gleichzeitig verbrauchen sie aber bis zu 80 Prozent weniger Strom und können bis zu 15 mal solange brennen. Allerdings trägt man nur wenig zum Umwelt- und Klimaschutz bei, wenn die Energiesparlampen am Ende ihrer Lebensdauer dann im normalen Hausmüll landen, anstatt sinnvoll und sicher recycelt zu werden.

Initiative Sauberes Licht, sauber recycelt
Fotos: Initiative “Sauberes Licht, sauber recycelt”

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Verwerten statt Verbrennen: Petition zur Einführung der Wertstofftonne

Veröffentlicht am 23. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  967 x gelesen

In einer perfekten Welt wäre der Abbau der natürlichen Rohstoffe wie etwa Metalle oder Erdöl überflüssig, da alles in einem zu 100% geschlossenen Recyclingkreislauf wiederverwertet werden würde. Von solch einer Utopie ist die Menschheit allerdings noch so weit entfernt wie von der Kolonisation des Mars und auch im deutschen Mülltrennungsland landen immer noch viel zuviele wertvolle Ressourcen in der Müllverbrennung. Dabei wird der recycelbare und nicht recycelbare Müll laut dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) vor allem deshalb in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, um deren Auslastung zu gewährleisten. Paradoxerweise hat dies in den letzten Jahren nicht nur zu einer sinkenden Recyclingquote geführt, sondern sogar dazu, dass Müll aus dem Ausland importiert wird!

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Grüne Technologien für Unabhängigkeit und Umweltschutz weiter attraktiv

Veröffentlicht am 20. Juli 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  858 x gelesen

Trotz der permanenten Kritik ewig Gestriger wächst der Markt für grüne Technologien stetig weiter. Seien es Technologien zur Umwandlung regenerativer Energien wie Windkraft und Solarenergie oder zur Speicherung und Nutzung wie leistungsfähigen Akkus, Brennstoffzellen und Elektromotoren, sie alle stehen im Fokus von Investoren, Medien und Verbrauchern. Dabei sind Umwelt- und Klimaschutz nur zwei der Faktoren, warum sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Weitere Gründe liegen in der Energieautonomie, einer neuen Form der Unabhängigkeit, die wir seit dem Beginn des Industriezeitalters nicht mehr erlebt haben. Denn seitdem sind wir von Erdöl, Erdgas und weitere fossilen Energieträgern abhängig und damit zumeist auch von anderen Ländern wie Russland oder den Golfstaaten. Elektrizität und Öl werden aber nicht nur immer teurer, sondern bereits die Förderung der Ressourcen birgt ein enormes Risiko, wie die tragische Katastrophe der Deepwater Horizon gerade erst wieder gezeigt hat.

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Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen

Veröffentlicht am 1. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,103 x gelesen

Jedes Jahr landen nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit mindestens 40 Millionen Tonnen Elektrogeräte im Müll - Tendenz steigend. Darunter befinden sich Handys, Computer und Fernseher, deren nicht fachgerechte Entsorgung sowohl Mensch wie Umwelt belastet. Darüber hinaus gehen der Menschheit wertvolle Rohstoffe wie Kupfer und Gold verloren, was laut Experten wie Rüdiger Kühr, Generalsekretär der internationalen Solving the E-Waste Problem (StEP) Initiative an der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Bonn, zwangsläufig zu einem Mangel dieser Ressourcen führen wird. Aus diesem Grund sucht er nach Lösungen für das Problem mit dem Elektroschrott. Im Gespräch mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung erklärt der Politik- und Sozialwissenschaftler, welche Rolle die Wirtschaft, deutsche Verbraucher und der Hype um neue Geräte wie das iPad dabei spielen.

Immer kürzerer Lebenszyklus und falsche Entsorgung von Elektrogeräten fördern Rohstoffmangel

Weil der Produktlebenszyklus vieler Elektrogeräte immer kürzer wird - Computer werden häufig schon nach drei Jahren gegen ein neues Gerät ausgewechselt, Mobiltelefone werden teilweise sogar weniger als ein Jahr genutzt - werden ständig massenweise neue Elektrogeräte produziert und verkauft. Dieses von der Industrie angestrebte und geförderte Verhalten der Konsumenten verursacht eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Kupfer und Gold. Darüber hinaus sind die modernen Elektrogeräte wie z.B. LCD-Bildschirme in der Herstellung sehr ressourcenintensiv. Ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm, ihre Produktion benötigt sehr viel Wasser, Energie und Rohstoffe.

Obwohl viele der verarbeiteten Rohstoffe immer knapper werden, landen Elektrogeräte häufig im normalen Hausmüll statt fachgerecht entsorgt zu werden. Ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder gar Gleichgültigkeit werden so jährlich unzählige Tonnen an eigentlich wertvollen Ressourcen vernichtet. Welche Ausmaße diese Verschwendung hat, verdeutlicht Rüdiger Kühr am Beispiel der Handys: 41 Mobiltelefone enthalten gemeinsam ein Gramm Gold und jährlich überschwemmen mehr als eine Milliarde neue Handys den Weltmarkt während alte Geräte häufig im normalen Hausmüll landen. Nach Berechnungen von StEP sind dadurch in 2007 allein in China 1.600 Kilogramm Gold und 630.000 Kilogramm Kupfer verloren gegangen.

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