Veröffentlicht am 11. Dezember 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 904 x gelesen
Wie bereits am 24. November 2009 berichtet wurde, hatte es sich die Berliner Band Ruffcats zum Ziel gesetzt, das erste klimafreundliche Musikvideo der Welt zu drehen. Ganze 16 Stunden lang wurde im Tresor-Club in Berlin-Mitte das Video zum Song “Chamäleon” gedreht, wobei die Hälfte der benötigten Energie mit speziellen Fahrrädern von Musikern und freiwilligen Helfern erstrampelt wurde. Während sonst beim Dreh eines Videoclips schnell über 100 Kilowattstunden Strom anfallen, wurde der Dreh mit nur einer einzigen Kilowattstunde realisiert.
Veröffentlicht am 24. November 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,465 x gelesen
Die Entertainmentbranche ist eine der Branchen in denen das Thema Energiesparen bisher noch nicht wirklich angekommen ist. So heisst es auch in der Musikindustrie noch “Klotzen statt Kleckern” und so dreht sich bei Videodrehs der Stromzähler üblicherweise wie ein außer Kontrolle geratenes Windrad, während im Hintergrund die Motoren der großen Trucks, die die Scheinwerfer, Verstärkertürme und Technik angekarrt haben, langsam abkühlen.
Dabei geht es auch ganz anders, wie die Berliner Reggae-Größen Mellow und Pyro mit ihrer Band Ruffcats Kampagne und Unterstützung der Kampagne “Klima sucht Schutz” gezeigt haben. So wurde am gestrigen Montag, den 23. November im Berliner Tresor-Club der erste klimafreundliche Videoclip der Welt gedreht. “Ich habe bei meinen Drehs oft darüber nachgedacht, wie viel Energie da verballert wird”, sagt Regisseurin Stephanie von Beauvais, die bereits Clips für deutsche Größen wie 2Raumwohnung und Tocotronic abgedreht hat. “Wichtig ist, dass nicht nur die Organisation hinter der Kamera umweltfreundlich abläuft, sondern auch im Video die Aussage deutlich wird. Wir wollen ein stimmungsvolles Video machen. Die Zuschauer sollen das Gefühl bekommen, dass Energiesparen wie eine Diät ist, die besonders lecker schmeckt”, sagt von Beauvais.