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Klimabarometer: Wirtschaftskrise beeinflusst Modernisierungen

Veröffentlicht am 27. Oktober 2009,  Kategorie(n): Gebäude,  2.512 x gelesen

Modernisierungen gelten als sichere Investition in der Krise / allgemeines Interesse am Energiesparen rückläufig

Die Wirtschaftskrise beginnt, sich auf den Sanierungsmarkt auszuwirken. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen co2online-Klimabarometers aus dem zweiten und dritten Quartal 2009. Die Resultate sind allerdings widersprüchlich. Während sich in der aktuellen Quartalsfrage mit 42 Prozent die Mehrheit der Teilnehmer für die Modernisierung als sichere Investition in der Krise aussprach, ermittelte das Klimabarometer einen allgemeinen Rückgang des Interesses am energetischen Sanieren. Abgenommen hat auch die Sorge um die Sicherheit der Energieversorgung, wie der Klimabarometer-Index zeigt. Mit Versorgungsschwierigkeiten in den nächsten zehn Jahren rechnen nur noch 31 Prozent der Teilnehmer gegenüber 45 Prozent vor einem Jahr. Mit einem Rückgang von 92 auf 81 Punkte landet der Index für die Versorgungssicherheit damit auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebungen des Klimabarometers im zweiten Quartal 2008. Zum ersten Mal geben außerdem weniger als die Hälfte der Befragten (49 Prozent) an, ihren Energieverbrauch zu senken, um Kosten zu sparen. Im zweiten Quartal 2008 war dies noch für 69 Prozent der wichtigste Grund. 35 Prozent wollen aktuell Energie sparen, um ihre CO2-Emissionen zu mindern, weitere 17 Prozent haben das Ziel, die Ressourcen zu schonen.

Sinkende Energiepreise verringern Interesse am Energiesparen Ein Grund für das abnehmende Interesse am Energiesparen ist neben der Wirtschaftskrise auch in dem kurzzeitigen Aussetzen der Heizkostensteigerung zu sehen, bedingt durch den Rückgang des Ölpreises. Lag der Preis für eine Kilowattstunde Heizöl Mitte 2008 noch bei 9,5 Cent, fiel er bis Mitte 2009 auf 5,5 Cent. Beim Erdgas sanken die Preise von 8,7 Cent pro Kilowattstunde Anfang 2009 auf 6,8 Cent Mitte 2009. „Zentral für die Entscheidung, eine energetische Modernisierung am Haus vorzunehmen oder ein hocheffizientes Stromgerät zu erwerben, sind die Kosten und die erwarteten Kosteneinsparungen. Geringere Heiz- oder Stromkosten kombiniert mit der Angst vor den persönlichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise reduzieren die Bereitschaft zur Modernisierung. Wer aber eine Modernisierung durchführt, hält gerade dies für die richtige Entscheidung, weil aktuell die Kreditzinsen niedrig sind und mittelfristig mit steigenden Energiepreisen zu rechnen ist“, erklärt der Projektleiter des Klimabarometers Malte Friedrich vom Institut für soziologische Meinungsforschung (IsoMe) zum Widerspruch zwischen Motivation zur Modernisierung ausgelöst durch die Wirtschaftskrise und gleichzeitigem geringen Interesse an Modernisierungen. Alle weiteren Ergebnisse erfahren Sie im aktuellen Klimabarometer II-III/09. Das Klimabarometer sowie aktuelle Grafiken stehen im Internet unter www.klima-sucht-schutz.de/klimabarometer.0.html zum Download bereit.

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Ökologisch wohnen, bauen und sanieren

Veröffentlicht am 29. September 2008,  Kategorie(n): Bücher,  5.372 x gelesen

Cover - Ökologisch wohnen, bauen und sanierenAb heute in Buchhandel erhältlich – das Buch: „Ökologisch wohnen, bauen und sanieren“, das die PR-Beraterin und Autorin Gabriele Neimke gemeinsam mit Energieberater Marco Erlenbeck – seit rund zehn Jahren als Energieberater tätig, seit vier Jahren selbständig, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Deutschen Energieagentur und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gelistet, darüber hinaus unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen – geschrieben hat. Dieser Ratgeber hilft beim energiebewussten Bauen, Wohnen und Sanieren. Bei diesem Sachbuch sind die sinnvollsten Maßnahmen ganz bewusst verständlich erklärt. Viele praktische Tipps und Adressen helfen bei der Umsetzung. Eine Übersicht über die aktuellen Förderprogramme zeigt, welche finanzielle Unterstützung es gibt.

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Kleine und grosse Tipps zum Energiesparen beim Gebäude

Veröffentlicht am 24. August 2007,  Kategorie(n): Bei Gebäuden,  4.303 x gelesen

Es dauert nicht mehr lange – genauer gesagt bis zum 1. Januar 2008 – dann muss jeder Gebäudeeigentümer beim Verkauf oder Mieterwechsel seiner Immobilie einen Energieausweis vorlegen. Mit dieser Vorschrift sollen die laufenden (Energie-)Kosten für den Käufer oder Mieter besser ersichtlich werden. Eine Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes kommt also nicht nur der Umwelt und dem Klima, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zu Gute.

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