Veröffentlicht am 3. Februar 2012, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 202 x gelesen
SymbioFCell (Paris, Frankreich) hat mit Unterstützung der Siemens AG die Herausforderung angenommen, ein komplettes, integriertes Brennstoffzellensystem für Automotive-, Maritime und Luftfahrt-Anwendungen zu industrialisieren.
Marktreife Technologie
Insbesondere wasserstoffbasierte Brennstoffzellen-Technologie war in den letzten 20 Jahre das zentrale Thema in der Forschung und Entwicklung für CO2-freie Mobilität als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Das internationale Consulting Unternehmen McKinsey sagt voraus, dass bis zum Jahr 2050 Brennstoffzellen sowohl Verbrennungsmotoren als auch Batterie-elektrische Lösungen übertreffen werden. Mit ihrer H2-Mobilitätsinitiative hat Deutschland bereits zwei Milliarden Euro in Wasserstoffanwendungen investiert; dies in enger Zusammenarbeit mit weltweit führenden Automobilherstellern und einer Reihe von Energiedienstleistern und –versorgern.
Wasserstoffmobilitätsprojekte werden ab März 2012 auch in Frankreich auf den Markt kommen. An diesen Wasserstoffmobilitätsprojekten werden Fahrzeughersteller, OEMs, Forschungsinstitute und Entwicklungsfirmen, Energieversoger und führende Startup-Unternehmen wie SymbioFCell partizipieren.
Französische Innovation
SymbioFCell investiert in jene Kerntechnologie, um ein führendes Unternehmen in diesem vielversprechenden Markt zu werden. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Centre Etudes Atomic, (CEA), Grenoble zusammen, das eines der weltweit wichtigsten Institute in der Forschung zur „Niedrig-Kohlenstoff“-Technologie ist. SymbioFCell integriert die vom CEA entwickelten Brennstoffzellen-Stacks in seine Systeme und teilt mit der CEA Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um diese zu optimieren und Entwicklungskosten zu reduzieren. Diese ausgereifte Technologie hat mittlerweile durch die Implementierung dieser neuen Produktlinie den industriellen Status erreicht.
Veröffentlicht am 25. Oktober 2011, Kategorie(n):Allgemein, 507 x gelesen
Seit gestern und noch bis Mittwoch, den 25. Oktober 2011, findet in der Koelnmesse die UrbanTec statt. Hier werden die Mamutaufgaben beleuchtet, die der Klimawandel, die Rohstoffverknappung und das Bevölkerungswachstum für die Menschen in Städten und Ballungsgebieten mit sich bringt. Denn bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit im urbanen Umfeld und in vielen Staaten hält die Landflucht weiter an. Die Risiken und Probleme eröffnen aber auch neue Chancen und Potentiale, die auf der UrbanTec ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Einer der großen Aussteller ist der Siemens Konzern, der auf der internationalen Fachmesse kreative Ideen, leicht finanzierbare technische Lösungen und heute schon umsetzbare praktische Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung vorstellt. Das in Halle 7 gezeigte Spektrum an Umweltlösungen reicht von der virtuellen Stadt einer CO²-freien Zukunft mit praktischen Anwendungen und Optimierungsvorschlägen für kommunale Infrastrukturen bis hin zur modernen energetischen Gebäudesanierung, Verkehrsmanagement-Lösungen, Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen.
Veröffentlicht am 9. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 604 x gelesen
Bereits seit Mitte Juni 2011 steht im Botanischen Garten von Erlangen eine ganz besondere Eiche, denn dieser Baum hat seine eigene Stimme in den Weiten des Webs. Powered by Siemens ist es ihm möglich, Botschaften zu Wetter, Umwelt und Natur über Twitter in alle Welt zu versenden. Außerdem verfügt er natürlich auch über eine eigene Seite beim weltgrößten sozialen Netwerk und hat dort immerhin bereits mehr als 2.500 Facebook-Fans.
Veröffentlicht am 11. Juli 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 702 x gelesen
Mitte Juni 2011 hatte die Familie Lindell das von Volvo, A-hus, Siemens, ICA und Vattenfall durchgeführte One Tonne Life Projekt beendet und den Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 auf 1,5 Tonnen reduziert. Damit wurde bewiesen, dass es möglich ist, denn ökologischen Fußabdruck einer schwedischen Durchschnittsfamilie von derzeit 7,3 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, deutlich zu senken. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, sanken nicht nur die CO2-Emissionen der Familie Lindell um rund 80 Prozent, sondern auch die monatlichen Ausgaben um rund 2.900 schwedische Kronen (circa 320 Euro).
Veröffentlicht am 14. Juni 2011, Kategorie(n):Allgemein, 776 x gelesen
Am Montag, den 13. Juni 2011, wurde das “One Tonne Life” Projekt vom schwedischen Umweltminister Andreas Carlgren in Stockholm offiziell für beendet erklärt. Im Rahmen dieses einmaligen Projekts hat die vierköpfige Testfamilie Lindell ihren ökologischen Fußabdruck von aktuell in Schweden üblichen 7,3 Tonnen auf 1,5 Tonnen pro Person und Jahr reduziert. Die angestrebte eine Tonne wurde damit zwar nicht ganz erreicht, die Senkung der verursachten Emissionen um ganze 80% bleibt aber dennoch eine starke Leistung. Das Beispiel der Testfamilie zeigt, dass die von der schwedischen Regierung angestrebte Reduzierung um 40% bis zum Jahr 2020 mit der richtigen Technologie und einem angepassten Verhalten duchaus realisierbar ist.
Veröffentlicht am 9. Mai 2011, Kategorie(n):Allgemein, 927 x gelesen
Durchschnittlich 7 Tonnen CO2 verursacht ein Einwohner von Schweden in etwa pro Jahr, ein Deutscher mit fast 10 Tonnen CO2 noch deutlich mehr und ein US-Amerikaner liegt sogar fast 20 Tonnen CO2 pro Jahr. Multipliziert man diese CO2-Emissionen mit den Milliarden Menschen, die inzwischen in den Industrienationen und den aufstrebenden Schwellenländern leben, braucht man sich nicht mehr zu fragen, warum unsere Erde am Rand des Klimakollaps steht. Da der Mensch aber nicht gerne verzichtet und den über Jahre aufgebauten Lebensstandard halten will, sollen modernste Technologien dabei helfen, weiter so zu leben und den Verbrauch an Ressourcen sowie den Ausstoß an Emissionen drastisch zu reduzieren. Das dies durchaus bereits möglich ist, zeigen die Ergebnisse im Rahmen der Halbzeit beim “One Tonne Life” Projekt der Unternehmen A-hus, Vattenfall und Volvo.
Veröffentlicht am 21. Januar 2011, Kategorie(n):Allgemein, 1,216 x gelesen
Die durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 pro Jahr ist von Land zu Land sehr verschieden. Während die Menschen in einigen afrikanischen Staaten für weniger als eine viertel Tonne Kohlendioxid pro Jahr verantwortlich sind, verursacht der durchschnittliche Schwede mit seinem Lebensstil rund 7 Tonnen CO2, ein Bürger in Deutschland schon fast 10 Tonnen CO2 und ein US-Amerikaner mit seinem Way of Life sogar fast 20 Tonnen CO2 pro Jahr. Würden alle Menschen auf der Welt einen so verschwenderischen Lebensstil führen wie wir in den reichen Industrienationen oder gar in den USA, dann wären nicht nur die natürlichen Ressourcen wie Erdöl schon sehr bald erschöpft, sondern die Umwelt- und Luftverschmutzung würde vermutlich kein lebenswertes Dasein mehr möglich machen. Da sich der Lebensstandard in vielen Ländern der Erde aber dem unseren anpasst, geht es vor allem bei den großen CO2-Sündern darum, den eigenen Ausstoß drastisch zu minimieren. Vor diesem Hintergrund fiel in Schweden der Startschuß für das “One Tonne Life Project”.
Veröffentlicht am 1. November 2010, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 1,438 x gelesen
Obwohl in der breiten Öffentlichkeit fast immer nur über die Kosten der Erneuerbaren Energien für den Steuerzahler gesprochen wird, ist der am höchsten subventionierte Strom laut einer aktuellen Greenpeace Studie der “billige Atomstrom”. Denn dieser wird nur über direkte Finanzhilfen des Bundes, Forschungsförderung, Kosten für die Atommüllendlager Asse II und Morsleben sowie Zahlungen für die Stilllegung der ostdeutschen Atommeiler rechnerisch günstig gehalten. Zu jeder Kilowattstunde aus einem AKW müssen daher zusätzliche 4,3 Cent aus Steuergeldern gerechnet werden. Diese müssten die Atomenergie zusätzlich zum Unfallrisiko, potentiellen Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung oder dem unlösbaren Problem des Atommülls eigentlich zur letzten Wahl machen - denn über die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien wird die Kilowattstunde Ökostrom aktuell nur mit zwei Cent gefördert.
Foto: Siemens-Pressebild
Dennoch haftet den Erneuerbaren Energien der Makel an, dass sie ohne Förderung völlig unrentabel wären und in der Tat gilt es noch einige Probleme, wie etwa die Frage der Grundlastabdeckung zu lösen, bevor ein kompletter Umstieg auf Regenerative Energien auch nur theoretisch möglich wäre. Das Anfang September gestartete Forschungsprojekt “EUMONIS -Software und Systemplattform für Energie- und Umweltmonitoring-Systeme” hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit von Anlagen zur regenerativen Stromproduktion zu optimieren. Da eine einzige Form der Energieerzeugung das Energieproblem nicht lösen kann, werden dabei unter dem Begriff “Stromfabrik der Zukunft” erstmals die drei Bereiche der Windkraft, Solarenergie und Bioenergie integrativ betrachtet.
Veröffentlicht am 2. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,216 x gelesen
Kurzer aber sehr schön gemachter TV Werbespot von Siemens zum Thema “Nachhaltigkeit”. Er zeigt, dass erneuerbare Energien, Energieeffizienz und andere grüne Technologien nicht für Verzicht und Rückschritt, sondern für Fortschritt in eine noch bessere Zukunft stehen. Denn auch wenn viele Technologien vielleicht noch nicht völlig ausgereift sind und andere noch am Anfang ihres Potentials stehen, so lohnt sich doch die Umstellung hin zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieerzeugung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Veröffentlicht am 21. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 2,377 x gelesen
Grüne Technologien sind die Zukunft, weshalb große Konzerne vermehrt auf Klimaschutz und Green Tech setzen. Dahinter steht aber kein altruistisches Gutmenschentum sondern einfach die Erkenntnis, dass bei schwindenen Ressourcen und einer sich verändernden Haltung der Gesellschaft zu Umwelt- und Klimaschutz, mit diesen Technologien viel Geld zu verdienen ist. Als einer der Vorreiter hat der deutsche Konzern Siemens diese Tatsache jüngst mit seiner neuen, höchst energieeffizienten Gasturbinengeneration, der so genannten H-Klasse, bewiesen. Nach fast zehnjähriger Entwicklung werden sechs dieser “Weltrekord-Turbinen” an Florida Power & Light als ersten kommerziellen Kunden verkauft.
Foto: Siemens AG
Mit den besonders effizienten Gasturbinen kann der US-Energieversorger seinen Einsatz an fossilem Brennstoff in Gas- und Dampfkraftwerken (GuD) ab 2013 deutlich reduzieren. Für die gleiche Menge erzeugten Stroms benötigt die Turbine ein Drittel weniger Gas und senkt im selben Umfang die CO2-Emissionen gegenüber bisher installierten Lösungen in Gas- und Dampfkraftwerken. Verglichen mit Kohlekraftwerken lassen sich die Emissionen sogar um ganze 75 Prozent senken. Mit der Modernisierung seiner Kraftwerke erspart Florida Power & Light der Umwelt aber nicht nur Unmengen an Emissionen sondern sich selbst über den gesamten Lebenszyklus der Turbinen netto auch fast eine Milliarde US-Dollar.