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Siemens: Grüner Konzern oder skrupelloser Multi?

Veröffentlicht am 6. Februar 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,753 x gelesen

Der deutsche Siemens Konzern tauchte hier bereits mehrfach auf und das eigentlich immer in einem guten Licht, wie z.B. in der Meldung, dass Siemens Technologie für saubere Windenergie in Mexiko liefert. Bei einem so riesigen Unternehmen wie Siemens, das in 190 Ländern weltweit operiert, in 2009 mehr als 76 Milliarden Euro Umsatz machte und nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt (Stand: 2009), stellt sich unweigerlich die Frage, ob wirklich alles so grün ist, wie es gerne verkauft wird. Nach eigenen Angaben wird inzwischen mehr als ein Viertel des Umsatzes von Siemens mit Umwelttechnologien erzielt, die von Windkraftanlagen über Solaranlagen bis zur Technologie für energieffizientere Gebäude reicht.

Allerdings fahren die Entscheidungsträger bei Siemens eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite wird der Bereich “Grüne Technologien” stark forciert und soll auch in Zukunft für starkes Wachstum sorgen, auf der anderen Seite kommt baut Siemens aber auch Atomkraftwerke. “Umsatz vor Umwelt” könnte dort das Motto lauten und so will der Konzern aktuell vor allem im russischen Markt für Nuklear-Energie Fuß fassen.

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Kopenhagen ist (trotz gescheitertem Klimagipfel) die grünste Metropole Europas

Veröffentlicht am 23. Dezember 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,547 x gelesen

Großstädte sind laut dem European Green City Index der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens Vorreiter beim Klimaschutz, wobei besonders die Metropolen in Nordeuropa, genauer in Skandinavien, positiv hervorstachen. So ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die “grünste Metropole” Europas, gefolgt von Schwedens Hauptstadt Stockholm und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die einzigartige Studie “European Green City Index” zur Nachhaltigkeit von 30 Metropolen aus 30 europäischen Ländern wurde von Siemens anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen präsentiert. Der European Green City Index analysiert die Leistungen und Ambitionen der Städte beim Umwelt- und Klimaschutz. Zugleich macht er Unterschiede transparent in seinen acht Kategorien CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.

“Unsere Untersuchung hat ergeben, dass europäische Städte beim Umweltschutz führend sind: Nahezu alle 30 Städte – die zusammen knapp 75 Millionen Einwohner haben – liegen bei den pro Kopf CO2-Emissionen unter dem Schnitt der EU-Länder”, sagte James Watson, verantwortlicher Autor bei den Analysten der Economist Intelligence Unit (EIU). Die beste Stadt in dieser Kategorie, Oslo, emittiert lediglich 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, weit unter dem EU-Durchschnitt von 8,5 Tonnen. Zudem haben fast alle Städte bereits eine Umweltstrategie entwickelt und teilweise umgesetzt. “Aber alle Städte stehen auch vor großen Herausforderungen: So tragen Erneuerbare Energien dort derzeit nur zu rund sieben Prozent zur Energieversorgung bei – was deutlich unter dem für 2020 angestrebten EU-Ziel von 20 Prozent liegt.” Außerdem werde nur weniger als ein Fünftel des Abfalls recycelt und jeder vierte Liter Wasser geht durch undichte Leitungen im Wassernetz verloren.

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Siemens liefert Technologie für saubere Windenergie in Mexiko

Veröffentlicht am 20. November 2009,  Kategorie(n): Windkraft,  2,128 x gelesen

Technologien, die unsere Gesellschaft zukünftig mit der benötigten Energie versorgen ohne gleichzeitig Klima und Umwelt zu belasten, sind eine sichere und rentable Zukunftsinvestition. Einer der Deutschen Konzerne, die das bereits frühzeitig erkannt haben ist die Siemens AG, die laut Vorstandsvorsitzenden zum grünen Konzern umgebaut werden soll. Mit ihrem Umweltportfolios hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 bereits einen Umsatz von 23 Mrd. EUR erwirtschaftet, was mehr als einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes entspricht und Siemens damit zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie macht.

Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen
Foto: Siemens AG

Ein sehr erfolgreicher Sektor, auf dem Siemens im Bereich Umwelttechnologien tätig ist, ist der Markt für Windenergieanlagen und Windparks. Mit dem ersten Windenergie-Auftrag aus Mexiko steigt das Unternehmen nun auch auf dem boomenden Markt in Lateinamerika ein. Dafür sollen 70 Windenergieanlagen für den Windpark Los Vergeles im Bundesstaat Tamaulipas geliefert werden. Auftrageber ist der Wind-Projektentwickler Grupo Soluciones en Energias Renovables (GSEER). Mit einer installierten Leistung von mehr als 160 Megawatt (MW) wird Los Vergeles ab Ende 2010 mehr als 200.000 mexikanische Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Damit wird der Windpark einer der größten Mexikos sein. Der Auftragswert liegt bei über 270 Mio. USD.

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Große Konzerne setzen vermehrt auf Klimaschutz und Green Tech

Veröffentlicht am 28. Juli 2009,  Kategorie(n): Allgemein,  2,065 x gelesen

Klimaschutz, Umweltschutz und der nachhaltigere Umgang mit unseren natürlichen Ressorcen muss nicht zwangsläufig im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg stehen. Diese Erkenntnis teilen immer mehr Menschen, was dazu geführt hat, dass viele große Unternehmen - darunter auch viele deutsche Konzerne - die grünen Technologien als große Chance betrachten. Innovative Produkte und neue Dienstleistungen im Bereich der neuen Energien, einer nachhaltigeren Mobilität sowie der Senkung des Rohstoffverbrauchs gelten inzwischen als beste Chance um auch in Zulkunft auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein.

Mögen also auch einige ewig Gestrige an die langfristige Zukunft von Kohle- oder Atomstrom glauben, am Prestigegedanken PS-starker Benzinschlucker festhalten oder generell alle neuen und grüne Produkte und Innovationen als Öko-Spinnereien verteufeln, so ist die Mehrheit inzwischen doch einen Schritt weiter. Anders wären die folgenden Beispiele für das Engagement gestandener Unternehmen im Bereich Neue Energien und Energiesparen wohl kaum zu erklären.

ALDI SÜD setzt auf Solarenergie und effizientere Technik zum Energiesparen
So setzt der auf knallharte Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Lebensmittel-Discounter ALDI SÜD bereits seit einigen Jahren auf die Förderung von umweltfreundlichen Energiequellen wie Photovoltaik, Wärmerückgewinnung und Erdwärme. Laut eigenen Angaben stehen auf ALDI SÜD Gebäuden (Filialen und Logistikzentren) zur Zeit ca. 83 Solaranlagen mit einer prognostizierten Einspeisung von 25,9 Mio. kWh pro Jahr, was dem jährlichen Verbrauch von rund 8.500 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Die voraussichtlich vermiedenen CO2-Emission aller Photovoltaikanlagen auf ALDI SÜD Dachflächen betragen ca. 17,3 Mio. Kilogramm pro Jahr.

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