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Veröffentlicht am 26. Februar 2008, Kategorie(n): Solarenergie, 367 x gelesen
Solarstrom verursacht im Vergleich zum Normalstrom aus der Produktion in Kohlekraftwerken fast 90 Prozent weniger schädliche Emissionen. Diese Ergebnisse präsentierte ein Forscherteam um Vasilis Fthenakis vom Brookhaven National Laboratory der US-Regierung in der Fachzeitschrift “Environmental Science & Technology” der Amerikanischen Chemikalischen Gesellschaft ACS.
Die Wissenschaftler hatten in einer Ökobilanz untersucht, wie viel Treibhausgase, Schwermetalle, Stickoxide und Schwefeldioxid bei Produktion und 30 Jahren Betrieb verschiedener Photovoltaikmodule entstehen. Sie berücksichtigten auch die Gehäuse und Verkabelung der Module. Dabei stützen sie sich auf Abgasdaten 13 europäischer und amerikanischer Solarzellenhersteller aus den Jahren 2004 bis 2006.
Am besten schnitten in der Untersuchung Dünnschicht-Solarzellen aus Cadmium-Tellurid (Cd-Te-Zellen) ab. Über die Produktion und die auf 30 Jahre veranschlagte Lebensdauer gerechnet verursachen die Module beispielsweise 90 bis 300 Mal weniger giftiges Cadmium pro Kilowattstunde als ein Kohlekraftwerk mit optimal funktionierenden Filtern. Generell hätten Dünnschichtzellen trotz ihrer geringeren Stromausbeute eine bessere Bilanz als herkömmliche Silizium-Module, weil sie weniger Energie bei der Herstellung benötigten.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Photovoltaik-Techniken seien jedoch klein im Vergleich zu dem, was sie an Emissionen einsparen könnten. Mindestens 89 Prozent der Luftschadstoffe aus der gegenwärtigen Elektrizitätsproduktion könnten mit der Photovoltaik vermieden werden, schreiben die Autoren. Da die Techniken zur Solarzellenproduktion sowie die Energieausbeute der Module sich ständig verbessere, müsse diese Ökobilanz regelmäßig erneuert werden.
Quelle: FR-Online - Artikel: Solarstrom zehnmal umweltfreundlicher als Normalstrom
Veröffentlicht am 21. Februar 2008, Kategorie(n): Solarenergie, 350 x gelesen
LORENTZ kann seine Position auf dem spanischen Solarmarkt ausbauen. Die Firma liefert die Nachführsysteme für zwei mittelgroße Parks nahe der Stadt Badajoz in der Region Extremadura mit 1,1 MWp und nahe Cambil in der Region Andalusien mit 2,1 MWp.
Der mit 520 Nachführeinheiten ETATRACK active 1500SP bestückte Park in Badajoz hat in zwei Ausbaustufen im Juli und Oktober 2007 seinen Betrieb aufgenommen und leistet nun 1,1 MWp, die direkt ins Netz eingespeist werden. Ein mehrstufiges Wachstum ist dank des flexiblen Steuerkonzeptes von LORENTZ kein Problem. Die Zentralsteuerung kann auf bis zu 2000 Nachführeinheiten erweitert werden.
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Veröffentlicht am 3. November 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 489 x gelesen
Photovoltaik ist die faszinierende Technik der Stromgewinnung aus Sonnenlicht.
Mit der Realisierung der Solarparks Kloster Veßra/ Thüringen und Kublank/ Mecklenburg– Vorpommern setzt die meridian Neue Energien GmbH weitere Meilensteine bei der Errichtung von Aufdachphotovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsgebäuden. Allein im Jahr 2007 wurden ca. 130.000 m² Dachflächen durch die meridian Neue Energien GmbH saniert.
Vor der Installation der Photovoltaikanlagen, saniert die meridian Neue Energien GmbH die mit Asbest belegten Dächer vollständig auf eigene Kosten. Im Gegenzug dessen, werden diese der meridian Neue Energien GmbH 20 Jahre für den Betrieb der Photovoltaikanlagen überlassen. Sämtliche Kosten der Errichtung und des Betriebes trägt die meridian Neue Energien GmbH. Der Landwirt partizipiert direkt von der Dachsanierung und somit von der erhöhten Werthaltigkeit seiner Gebäude.
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Im Oktober 2006 entschloss sich Google, zukünftig einen Teil des benötigten Stromverbrauchs mittels Solarenergie zu decken. Also wurden kurzerhand 9.212 Solar Panels auf den Gebädedächern und zwei Carports installiert, die im Schnitt 1.600 Kilowatt pro Tag erzeugen sollen. Damit können etwa 30% von Googles Spitzenverbrauch gedeckt werden. Zum Vergleich entspricht die Menge an Solarstrom dem Verbrauch von ca. 1.000 Häusern in Kalifornien, USA.
Ausserdem hat Google vor einiger Zeit eine eigene Seite für das Google Solar Panel Project aufgebaut. Auf dieser können interessierte Leser mehr über das Projekt und die aktuelle Stromerzeugung der letzten 24 Stunden und 7 Tage erfahren. Als weiteres Feature wird die Solarstrommenge dem Verbrauch verschiedener Elektrogeräte gegenübergestellt. So erfährt man, dass mit dem in 24 Stunden erzeugten Solarstrom von Google über 15.000 Stunden ferngesehen werden könnte.
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Veröffentlicht am 11. Oktober 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 455 x gelesen
Strom aus Solaranlage der Ulmer Druckerei Braun deckt mehr als Eigenbedarf
Mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf der nord-nordwestlichen Seite ihres Daches stellt die Druckerei Braun in Ulm derzeit ein ungewöhnliches Bauprojekt fertig. Entgegen der skeptischen Stimmen während der Planungsphase setzte das Unternehmen unter der Leitung von Inhaber Joachim Braun das Projekt um und das mit großem Erfolg. Die auf 350 Quadratmetern flach-installierten, monokristallinen Solarzellen auf der Sonnen-abgewandten Seite bringen nur circa 10 Prozent weniger Ertrag als die gleiche bereits bestehende Fläche auf der Süd-Südostseite des Daches.
“Da wir statt einer normalen Dachneigung von 35 Grad nur einen Winkel von 10 Grad haben, ist der Gewinn tatsächlich nur unwesentlich geringer”, so Braun. Zwar werde er aufgrund der Lage das Gefälle zwischen den sonnenreichen Tagen im Sommer und den trüberen Wintermonaten deutlicher spüren. Jedoch erzeuge die neue Photovoltaikanlage seit ihrer Installation im September etwa 140 Kilowattstunde (Kwh) pro Tag. Beide Anlagen zusammen liefern damit laut Braun gut 300Kwh – mehr als die Druckerei für ihren Eigenbedarf benötige.
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Im Juni 2007 hat die spanische Firma sunRED auf dem Internationalen Autosalon in Barcelona den “Moto Solar Urbana” vorgestellt. Bei diesem Gefährt handelt es sich um einen mit Solarenergie angetriebenen Motorroller.
Der Clou an diesem Motorroller ist die Platzierung der Solarzellen. Denn diese befinden sich auf einer schneckenhausartigen Hülle, die beim Parken von hinten nach vorne ausfährt und das Fahrzeug wie einen Panzer umgibt.
Durch diese Hülle können mehr als drei Quadratmetern Solarkollektoren auf dem Roller untergebracht werden und es wird genug Energie gewonnen, um das Motorrad auf bis zu 50 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Die Batterien reichen für eine Strecke bis zu 20 Kilometern, dann muss die Hülle erneut ausgefahren und die Akkus neu aufgeladen werden.
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“Es geht auch ohne fossile Energie”. -Bundesweite “Klima sucht Schutz” - Kampagne zeichnet Familie Lehner für ihr rein solar beheiztes Haus als Energiesparmeister 2007 aus
Die Bewohner des 100%-Sonnenhauses in Regensburg, Susanne und Jakob Lehner mit Tochter Veronika, sind “Energiesparmeister 2007″. Zusammen mit neun anderen Preisträgern wurden sie am 6. Juni in Berlin im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne “Klima sucht Schutz” für ihr Engangement beim Klimaschuz und Einfallreichtum beim Energiesparen geehrt. Bei den Lehners stand das 100%-Sonnenhaus, in das sie im vergangenen Herbst eingezogen sind, im Mittelpunkt. Sie wurden aus über 1.000 Anmeldungen und 350 Teilnehmern ausgewählt. Das Sonnenhaus ist vermutlich das erste ausschließlich solar beheizte Massivhaus in Deutschland. Es wurde von dem Straubinger Architekten Georg Dasch geplant. Das Heizungs- und Solarkonzept hat der in Ostbayern aktive Solarsystemanbieter Soleg in Zwiesel geplant und realisiert.
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Veröffentlicht am 4. August 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 418 x gelesen
Im Schweizer Kanton Tessin hat die Firma SunTechnics, einer der weltweit führenden Systemanbieter im Bereich Erneuerbare Energien, ein Solarprojekt der besonderen Art realisiert: An einer der meist befahrenen Autobahnen Europas, auf der Nord-Süd-Achse des Gotthard Alpentransits zwischen der Schweiz und Italien, hat die Schweizer SunTechnics Fabrisolar AG eine Photovoltaikanlage auf einer rund 480 Meter langen Schallschutzwand installiert. Von dem solaren Schallschutz profitieren die Anwohner der Gemeinde Melide gleich in zweifacher Hinsicht: Einerseits bietet ihnen die Konstruktion einen optimalen Schutz gegen den Lärm des vorbeirasenden Verkehrs, andererseits wird der Umwelt jährlich ein Ausstoß von rund 100 Tonnen Kohlendioxid erspart.
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Sharp installiert erste große Solaranlage im Stadion eines Major League Baseballteams in den USA.
Rechtzeitig vor dem All-Star Game wurde im AT&T Park, dem Stadion der San Francisco Giants, eine Sharp Solarstromanlage eingeweiht. 590 Module des Weltmarktführers Sharp wurden in der Solarstromanlage verbaut - der ersten in einem Baseballstadion der amerikanischen Major League. Die Solarinitiative ist eines der großen Ziele, die sich das Team in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat. Gleichzeitig ist sie Teil der Aktivitäten des kalifornischen Energieversorgers Pacific Gas and Electric Company, neue innovative Lösungen zu erschließen, um bei der Versorgung der kalifornischen Gemeinden den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen.
„Kalifornien ist der drittgrößte Solarstrommarkt der Welt und spielt in den USA schon seit langem eine wegweisende Rolle, wenn es um die Nutzung von Sonnenenergie geht. Dadurch dass sie die Förderung von Strom aus der Sonne zu einem festen Bestandteil des Baseball machen, leisten die Giants hier Pionierarbeit“, so Ron Kenedi, Vice President der Solar Energy Solutions Group bei Sharp. „Als Marktführer in den USA freuen wir uns, die Giants und PG&E dabei unterstützen zu können, die Vorteile, die die Solarenergie den Verbrauchern bietet, mit Hilfe einer der beliebtesten Sportarten der Amerikaner vor Augen zu führen.“
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Veröffentlicht am 17. Juli 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 221 x gelesen
Das US-Amerikanische Unternehmen Cleantech plant in Fresno, Kalifornien einen Solarstrom-Park mit einer Leistung von 80 Megawatt. Die Anlage wäre damit rund sieben Mal größer als der derzeitig weltgrößte Solaranlage in Arnstein bei Würzburg. In Kalifornien sollen mit der Mega-Anlage rund 21.000 Haushalte mit Energie versorgt werden. Der Solarstrom-Park soll bis 2011 fertig gestellt werden.
Die kompletten News (Englisch)
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