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Veröffentlicht am 28. Januar 2010, Kategorie(n): Sonstiges, 252 x gelesen
Der Faktor Umweltverträglichkeit wird von immer mehr Menschen bei immer mehr Produkten und Aktivitäten berücksichtigt. So spielt er nicht nur bei neuen Antriebskonzepten für Autos, fair produzierter Mode aus nachhaltig hergestellten Materialien oder Bio-Milch und regionalem Obst und Gemüse eine Rolle, sondern vermehrt auch beim Thema Reisen. Gerade der Sommerurlaub ist meist ein CO2-Schwergewicht: So verursacht z.B. ein zweiwöchiger Urlaub auf Mallorca pro Person mehr als eine Tonne CO2. Damit schädigt er unser Klima fast so sehr wie 10.000 gefahrene Kilometer im Jahr mit einem Auto mit durchschnittlich 5 Litern Benzinverbrauch auf 100 Kilometer. Gerade im gehobenen Segment resultiert aus dem erstarkenden Bewusstsein für die Umwelt die Forderung, Hotels verstärkt in Einklang mit unserer Erde zu bringen. Als Antwort drängt eine neue Generation von Öko-Hotels als ökologische Rückzugsoase in europäischen Städten von kosmopolitischem Format auf den Markt.

Fotos: Hotel Stadthalle in Wien / Splendia
Einer der Vorreiter ist das Wiener Boutique-Hotel Stadthalle von Michaela Reitterer. Das Hotel verfügt nicht nur über drei Windturbinen, eine mehr als 130 Quadratmeter große Solaranlage und Wasser-Wärme-Pumpen, obendrein verströmt der üppig arrangierte Lavendel im Dachgarten einen betörenden Duft über der Stadt. An lauen Sommerabenden versammeln sich hier Heerscharen kleiner Grillen und Grashüpfer in diesem idyllischen Kleinod inmitten der Dächer über der Wiener Metropole. Vielleicht als kleine Belohnung für die strengen Prinzipien zum Schutze der Umwelt, an die man sich ausnahmslos hält und die tadellose CO2-Bilanz des Hauses kann man nur hier in ganz Wien dem beschwingten Zirpen dieser geflügelten Minnesänger lauschen und entspannt hinwegdösen vom geschäftigen Treiben der Stadt. Die Eigentümerin des Hotels erklärt deshalb auch voller stolz, dass es “weltweit das erste Hotel mit Null-Energie-Bilanz ist.”
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Veröffentlicht am 21. Oktober 2009, Kategorie(n): Solarenergie, 496 x gelesen
Aktuell wurde eine Konstruktion mit 516 Solarpanels auf dem Parkplatz der Dell Firmenzentrale in Round Rock, Texas fertig gestellt. Die Solaranlage soll pro Jahr 130.000 kWh saubere Solarenergie liefern und damit rund 65.000 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen. Die Struktur erinnert an “Solar-Bäume” und wurde von den Unternehmen McBride Electric Inc., Envision Solar und BP Solar errichtet. Die Konstruktion spendet Schatten für 50 Parkplätze und umfasst zudem zwei Ladestationen für Plug-In Hybrid- oder Elektroautos. See the structure and photos from its construction here. Bilder von der Solaranlage können hier angesehen werden.
“Zum heutigen Tag deckt Dell bereits mehr als 25 Prozent seines globalen Elektrizitätsbedarfs über Erneuerbare Energien und hat es sich zum Ziel gesetzt noch mehr zu tun,” sagt Dane Parker, der Leiter für die Bereiche US-Gebäude sowie global Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei Dell. “Wir starten solche Pilot Projekte wie das am Dell Hauptquartier in jeder Region in der wir geschäftlich tätig sind. So haben wir u.a. gerade auch ein Solar Projekt auf dem Gelände einer Dell Produktionsstätte in Brasilien fertig gestellt. Die Anlage stellt nun saubere Solarenergie zur Erhitzung des Wassers für die Betriebsküche und -cafeteria bereit.”
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Veröffentlicht am 19. Juli 2009, Kategorie(n): Solarenergie, 782 x gelesen
Systemanbieter Mp-tec liefert 3.500 Quadratmeter Module
Im Beisein von Herman Scheer, Präsident von Eurosolar und Träger des Alternativen Nobelpreises und dem Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf, weihten die Berliner Wasserbetriebe heute den Ausbau vom Berlins größter Solaranlage im Wasserwerk Tegel ein. Bereits Ende Juni ging die mehr als 5.400 Quadratmeter große Photovoltaikanlage der Berliner Wasserbetriebe ans Netz. Für die Erweiterung lieferte der Eberswalder Solarsystemanbieter und Projektpartner Mp-tec mehr als 3.500 Quadratmeter First Solar-Module. Das Großprojekt soll die Klimaschutzziele des Landes Berlin unterstützen.

Foto: Mp-tec
Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 560 Kilowattpeak (kWp) wurde um 367 kWp erweitert und ist Berlins größte Solaranlage, so der Projektpartner Mp-tec. Sie erzeuge 537 Megawattstunden (MWh) pro Jahr: Genug um die Wasserversorgung für 26.000 Menschen zu sichern. Zudem werden durch die Anlage jährlich 475 Tonnen CO2 vermieden.
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Mit dem neuen World Games Stadium für die 8. World Games vom 16. bis 26. Juli 2009 in Taiwan hat der Inselstaat vor dem chinesischen Festland ein wahres Vorzeigeprojekt für nachhaltige Architektur geschaffen. Das Stadion wird nach Fertigstellung Platz für 55.000 Zuschauer und ca. 115 Millionen Euro gekostet haben. Die größte Besonderheit ist aber die Wellenförmige Bauweise mit insgesamt 8.844 Solarpaneelen auf einer Dachfläche von 14.155 Quadratmetern. Mit dieser riesigen Solaranlage sollen im Jahr ca. 1,14 Millionen KWh sauberer Sonnenstrom erzeugt werden, was einer jährlichen Ersparnis von 660 Tonnen CO2 entspricht.

Das World Games Stadion, in dem auch die Eröffnungs -und Abschlussfeier stattfinden werden, wurde vom japanischen Starachitekt Stararchitekt Toyo Ito entworfen und geplant. Es ist das erste Stadion der Welt, das zu 100% mit CO2-freier Sonnenenergie betrieben werden kann und in Zeiten, in denen keine Veranstaltungen stattfinden sollen mit der Solarenergie die umliegenden Wohngegenden versorgt werden.
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Veröffentlicht am 8. Juni 2009, Kategorie(n): Solarenergie, 875 x gelesen
Wer an Lamborghini denkt, dem kommen sicherlich Begriffe wie “Teuer”, Edel”, “Schnell” oder “Schön” in den Sinn. Die Attribute “Grün” oder “Nachhaltig” passten bisher zur italienischen Supersportwagen-Schmiede Lamborghini wie Feuer zu Wasser. Dabei gehören die Italiener gesamt gesehen wirklich nicht zu den großen CO2-Sündern unserer Erde, da sie jedes Jahr nur wenige tausend Fahrzeuge in einer einzigen Hauptfabrik bauen. Außerdem tendieren die Besitzer dieser Spritschlucker dazu, viel weniger damit zu fahren, als es der allgemeine Autobesitzer tut. Dennoch dürfte der individuelle CO2-Fußabdruck eines Lamborghini-Fahrers sicherlich nicht gerade klein sein.

Aber auch wenn Leistung bei den Flitzern in Zukunft immer noch mehr zählen wird als der Benzinverbrauch, will man doch seinen Teil zum Klimaschutz beitragen und zumindest die CO2-Emissionen der Fabrik deutlich reduzieren. Aus diesem Grund soll noch 2009 auf dem Dach der Fabrik eine 17.000 qm große Solaranlage installiert werden, die nach Fertigstellung 1,582 MWh saubere elektrische Energie pro Jahr erzeugen soll. Außerdem soll es innerhalb der Fabrik weitere Verbesserungen bei Dämmung, Licht und der Kontrolle des Klimas geben um die CO2-Emissionen, die in Verbindung mit der Fabrik stehen, im Jahr 2010 um 30 Prozent zu senken.
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Veröffentlicht am 9. Januar 2009, Kategorie(n): Bei Gebäuden, 994 x gelesen
Solaranlagen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in allen Regionen Deutschlands groß genug für ein solares Strom- oder Wärmekraftwerk auf dem Hausdach. Die Schräge sollte zwischen Südost und Südwest ausgerichtet sein und möglichst nicht verschattet werden. Die beste Neigung liegt zwischen 20 Grad und 60 Grad.
Strahlungsintensität
Keineswegs lohnen sich Solaranlagen nur in sonnenverwöhnten, südlich gelegenen Ländern: Auch das mitteleuropäische Klima ist für Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) bestens geeignet. In Äquatornähe ist zwar der Anteil von direktem, nicht von Wolken und Nebel getrübten Sonnenlicht höher. Doch Solarzellen und Solarkollektoren können auch diffuses Licht nutzen. Niedrigtemperaturkollektoren liefern sogar nachts warmes Wasser. Außerdem: Fast alle Solarzellen erzielen um so höhere Wirkungsgrade, je kühler sie sind. Bei direkter Sonneneinstrahlung erzielt die Anlage zwar einen höheren Ertrag, der Wirkungsgrad sinkt jedoch, weil die Zellen viel heißer sind.
Ausrichtung, Neigung und Verschattung
Solaranlagen haben im günstigsten Fall eine Südausrichtung. Leichte Abweichungen nach Westen oder Osten führen kaum zu Einbußen. Auch eine reine Ost- oder Westausrichtung verringert den Ertrag um lediglich 20 Prozent vom Optimalwert. Bei der Installation von Photovoltaik ist die richtige Neigung wichtig – sie sollte zwischen 20 Grad und 60 Grad liegen. Von Süden abweichende Installationen können in beiden Fällen über eine Erhöhung der Kollektor- oder Modulfläche ausgeglichen werden. Fällt Schatten, durch Bäume, die Antenne oder den Kamin, auf Module oder Kollektoren verringert sich allerdings deren Leistungsfähigkeit. Besonders gravierend ist dies bei solarthermischen Anlagen.
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Veröffentlicht am 20. Dezember 2008, Kategorie(n): Solarenergie, 969 x gelesen
Die Firma Enerix Alternative Energietechnik hat einen Carport für landwirtschaftliche Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge mit Solardach entwickelt. Der Solarplusport ist eine günstige und schnell zu errichtende Unterstellfläche für landwirtschaftliche Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge. Mit seinem Solardach bietet er nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern produziert zusätzlich umweltfreundlichen Sonnenstrom. Durch die Einnahmen aus dem Stromverkauf finanziert er sich zu 100% von selbst und schafft neben einer zusätzlichen Unterstellfläche eine gewinnbringende Einnahme. Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom berechnet sich nach der Höchstvergütung für Dachanlagen bis 30 Kilowattpeak (kWp) laut Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der Solarplusport wird als schlüsselfertiges Gesamtsystem inkl. vollständiger Installation der Photovoltaikanlage errichtet. Die Photovoltaik-Komponenten stammen von namhaften Herstellern und besitzen alle wichtigen Zertifikate und höchste Garantieleistungen.
In Deutschland wird die Herstellung von Solarstrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Dieses schreibt vor, dass jede Kilowattstunde Solarstrom, die ins öffentliche Netz eingespeist wird, vergütet werden muss. Damit sind Solarstromanlagen äußerst lukrativ für Ihre Betreiber.
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“Vor 20 Jahren waren erneuerbare Energien ein Traum von wenigen. Heute sind sie eine Hoffnung für viele. Morgen werden sie eine Notwendigkeit für alle sein. Denn unsere bisherigen Energiequellen - Kohle, Edgas, Erdöl, Uran - gehen in den nächsten Jahrzehnten zu Ende.” Treffenderer hätte Franz Alt seinen Artikel zum Thema Erneuerbare Energien in der TV Zeitschrift Hörzu Nr. 24 nicht beginnen können. Hier sollen nun einmal die interessantesten Fakten daraus aufgelistet werden:
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Im Oktober 2006 entschloss sich Google, zukünftig einen Teil des benötigten Stromverbrauchs mittels Solarenergie zu decken. Also wurden kurzerhand 9.212 Solar Panels auf den Gebädedächern und zwei Carports installiert, die im Schnitt 1.600 Kilowatt pro Tag erzeugen sollen. Damit können etwa 30% von Googles Spitzenverbrauch gedeckt werden. Zum Vergleich entspricht die Menge an Solarstrom dem Verbrauch von ca. 1.000 Häusern in Kalifornien, USA.
Ausserdem hat Google vor einiger Zeit eine eigene Seite für das Google Solar Panel Project aufgebaut. Auf dieser können interessierte Leser mehr über das Projekt und die aktuelle Stromerzeugung der letzten 24 Stunden und 7 Tage erfahren. Als weiteres Feature wird die Solarstrommenge dem Verbrauch verschiedener Elektrogeräte gegenübergestellt. So erfährt man, dass mit dem in 24 Stunden erzeugten Solarstrom von Google über 15.000 Stunden ferngesehen werden könnte.
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Veröffentlicht am 11. Oktober 2007, Kategorie(n): Solarenergie, 1,031 x gelesen
Strom aus Solaranlage der Ulmer Druckerei Braun deckt mehr als Eigenbedarf
Mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf der nord-nordwestlichen Seite ihres Daches stellt die Druckerei Braun in Ulm derzeit ein ungewöhnliches Bauprojekt fertig. Entgegen der skeptischen Stimmen während der Planungsphase setzte das Unternehmen unter der Leitung von Inhaber Joachim Braun das Projekt um und das mit großem Erfolg. Die auf 350 Quadratmetern flach-installierten, monokristallinen Solarzellen auf der Sonnen-abgewandten Seite bringen nur circa 10 Prozent weniger Ertrag als die gleiche bereits bestehende Fläche auf der Süd-Südostseite des Daches.
“Da wir statt einer normalen Dachneigung von 35 Grad nur einen Winkel von 10 Grad haben, ist der Gewinn tatsächlich nur unwesentlich geringer”, so Braun. Zwar werde er aufgrund der Lage das Gefälle zwischen den sonnenreichen Tagen im Sommer und den trüberen Wintermonaten deutlicher spüren. Jedoch erzeuge die neue Photovoltaikanlage seit ihrer Installation im September etwa 140 Kilowattstunde (Kwh) pro Tag. Beide Anlagen zusammen liefern damit laut Braun gut 300Kwh – mehr als die Druckerei für ihren Eigenbedarf benötige.
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