Veröffentlicht am 9. Januar 2012, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 273 x gelesen
Noch wird die Energieversorgung von Deutschland und den meisten anderen Staaten der Welt von wenigen großen Energiekonzernen kontrolliert. Diese haben jahrzehntelang vor allem auf billige Atomenergie und Kohlekraft gesetzt, sich um die Auswirkungen auf Klima und Umwelt wenig Gedanken gemacht und vor allem damit Milliarden gescheffelt. Während die Auswirkungen eines Kohlekraftwerks wie etwa die Luftverschmutzung vor allem auch die unmittelbar in Nachbarschaft lebenenden Menschen betreffen, sehen sie von den Gewinnen meist nichts. Besonders profitieren hingegen (Groß)Investoren, Vorstände und Manager der Konzerne. Inzwischen formiert sich aber Widerstand in Form sogenannter Bürgersolarparks und Bürgerwindparks.
Veröffentlicht am 6. Januar 2012, Kategorie(n):Solarenergie, 259 x gelesen
Die Preise für Photovoltaikanlagen sinken seit Jahren und die Kosten für eine erzeugte Kilowattstunde Solarstrom haben sich daher ebenfalls kontinuierlich reduziert. Dank der enormen Förderung wird auch hierzulande immer mehr Strom aus Sonnenenergie produziert, im Rekordjahr 2011 waren es mehr als 18 Milliarden kWh Solarstrom in Deutschland. Neben der Installation von Photovoltaikanlagen auf gewerblichen und privaten Hausdächern tragen dazu auch viele Freiflächen-Solaranlagen und Solarparks bei. Die Landnutzung steht dabei aber als negativer Punkt der sauberen Stromerzeugung gegenüber, außer es handelt sich um Gelände, das nicht anderweitig genutzt werden kann. Hierzu zählen neben ehemaligen Militäranlagen auch Mülldeponien.
Veröffentlicht am 4. Januar 2012, Kategorie(n):Solarenergie, 225 x gelesen
Wer im letzten Jahr sein Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage verpachten wollte oder sich als Investor für das Anpachten von Dachflächen interessierte, der konnte sich in der Studie des PhotovoltaikZentrum über eine realistische Pachthöhe informieren. Mit der Senkung der Vergütung von Solarstrom um 15 Prozent, die gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gerade erst zum Jahresbeginn 2012 stattfand, sowie der deutlich gesunkenen Preise für Solarstromanlagen, haben sich inzwischen allerdings wichtige Einflußfaktoren auf die für beide Seiten lohnende Pachthöhe verändert. PhotovoltaikZentrum Betreiber Michael Ziegler hat daher erneut aktuelle Marktdaten recherchiert, umfangreiche Berechnungen durchgeführt und die dritte Auflage der erfolgreichen Studie zum Thema An- und Verpachtung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen herausgegeben.
Stärker gesunkene Anlagenpreise im Verhältnis zur Kürzung der Förderung haben positive Auswirkungen
Die Kürzung der Einspeisevergütung um 15 Prozent mag auf den ersten Blick viel klingen. Da die Preise für schlüsselfertige Solaranlagen aber im Vergleich zum Vorjahr um 18,61 Prozent* gesunken sind, ergeben sich positive Auswirkungen auf die Pachtpreise. So können in diesem Jahr höhere Pachtzinsen von Investoren gezahlt oder von Dachgebern verlangt werden. Die Höhe der Pachtzinsen bewegt sich in einem Bereich zwischen 14 Euro und 39 Euro je installierbaren kWp (Vorjahr: zwischen 8 und 33 Euro) bzw. zwischen 7,5 Prozent und 16,5 Prozent prozentual vom Ertrag/Erlös (Vorjahr: zwischen 4 und 12 Prozent).
Veröffentlicht am 3. Januar 2012, Kategorie(n):Solarenergie, 383 x gelesen
Das Jahr 2011 wird vielen Menschen vor allem als Krisenjahr in Erinnerung bleiben, mit dem schlimmen Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima, den Revolutionen im Nahen Osten, der nicht mehr in denGriff zu kriegenden Staatsschulden und der Angst vor einem kollabierenden Euro. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass es gerade in Deutschland auch sehr positive Nachrichten zu vermelden gab, wie etwa den beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft oder den Rekord bei der Solarenergie-Erzeugung. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) produzierten Solaranlagen hierzulande in 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom und auch die Solarwärme-Nutzung legte deutlich zu. Die Stromerzeugung stieg damit um ganze 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Thüringen - einer Strommenge, mit der rechnerisch 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden können.
Veröffentlicht am 20. Dezember 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 377 x gelesen
Warren Buffett gilt als der erfolgreichste Investor der Welt, der mit seinem Geld aber nie spekuliert hat, sondern es mit einer konservativen Anlagestrategie zu einem der reichsten Menschen der Welt gebracht hat. Seit einiger Zeit investiert der Milliardär, der auch den Spitznamen “Orakel von Omaha” trägt, auch in die saubere Energieversorgung der USA. Nach dem Kauf eines 550 Megawatt Photovoltaikparks in Kalifornien über seine MidAmerican Energy Holdings Company investierte er laut Treehugger jüngst 1,8 Milliarden US-Dollar in einen 49-Prozent-Anteil am Agua Caliente Solarpark in Arizona.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 515 x gelesen
In den südlichen Teilen der USA herrscht ein meist warmes Klima mit milden Wintern, heißen Sommern und vor allem viel Sonnenschein. Dementsprechend ist der Einsatz von Photovoltaikanlagen zur sauberen Stromerzeugung hier besonder sinnvoll. Dies scheint auch der weltweit größte Möbelhersteller- und händler so zu sehen, denn IKEA hat Anfang Dezember 2011 bekannt gegeben, dass auf allen neun Einrichtungshäusern in den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf einem Distributionscenter Solarstromanlagen installiert werden sollen. Mit der Installation der Photovoltaikanlagen soll noch in diesem Winter begonnen werden und die Fertigstellung ist für den Sommer 2012 geplant. Zusammen soll die Lsistung 10,7 Megawatt (MW) betragen, die PV-Anlagen werden rund 45.360 Solarpanels beinhalten und der voraussichtlich erzeugte Strom wird pro Jahr mehr als 15 Millionen kWh betragen.
Veröffentlicht am 1. November 2011, Kategorie(n):Allgemein, 439 x gelesen
Wer heute ein neues Haus baut, der achtet meist darauf, dass es den Standard für Niedrigenergie- oder gar Plusenergiehäuser erfüllt, hervorragend gedämmte Wände gehören dabei ebenso dazu wie dreifachverglaste Fenster. Ergänzt wird das energieeffiziente Gebude dann oft von einer Solaranlage oder einem energiesparenden Blockheizkraftwerk. Ein so gebautes Haus kommt dafür dann mit einem Bruchteil der Energie eines durchschnittlichen Gebäudes aus. Um einem bestehenden Altbau das Energiesparen beizubringen ist hingegen meist aufwendig, teuer und führt bei nicht fachgerecht ausgeführten Arbeiten manchmal sogar zu Komplikationen wie Schimmelbildung oder Grünalgen auf den Wänden. Am besten baut man daher gleich ein ganzes Städtchen aus dem nichts neu auf, dachte sich wohl auch der japanische Elektronikkonzern Panasonic und baut aktuell mit acht anderen Unternehmen an der Fujisawa Sustainable Smart Town (Fujisawa SST).
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 539 x gelesen
Windkraft und Solarenergie haben viele Vorteile: Wind und Sonnenschein sind kostenlos, sie verursachen keine Emissionen und es werden bei der Energiegewinnung auch keine begrensten Ressourcen verbraucht. Allerdings lässt sich die Produktionsmenge von Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken bei Bedarf nicht einfach hochfahren und auch bei Windflaute, Nachts oder bei Wolken treten Probleme bei der Stromversorgung auf. Dementsprechend sind Windkraft und Solarenergie nicht dazu geeignet die Grundlast zu tragen, worauf Kritiker auch nicht müde werden hinzuweisen. In Kombination mit Speicherkraftwerken könnte dies allerdings anders aussehen und neben Pumpspeicherkraftwerken (Wasser) und Hybridkraftwerken (Wasserstoff) bietet sich vor allem die Speicherung der Energie in Form von künstlichem Methan an.
Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereits Ende August 2011 berichtet hat, hat der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strombedarf in Deutschland im ersten Halbjahr 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen. Nach ersten Schätzungen des BDEW wurden in diesem Zeitraum ganze 57,3 Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt, was 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs entspricht. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2010 erst 50,4 Milliarden Kilowattstunden, was 18,3 Prozent des Strombedarfs entsprach.
Veröffentlicht am 14. September 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 812 x gelesen
Im Bereich Solarzellen hat das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz heute einen sensationellen Durchbruch vermeldet. Denn obwohl die Kosten von Photovoltaikmodulen in den letzen Jahren deutlich gesunken sind, sorgen die Verwendung teurer Materialien sowie die aufwändige Herstellung in Reinräumen immer noch dafür, dass Solarstrom vergleichsweise teuer ist. Forscher der Technischen Universität Chemnitz haben nun aber Solarmodule vorgestellt, die ganz einfach auf Papier gedruckt werden. Die 3PV genannte Technologie (Printed Paper Photo Voltaics) setzt dabei auf herkömmliche Druckverfahren und Standardpapiere, wie sie auch bei Zeitschriften, Plakaten oder Verpackungen eingesetzt werden.