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Veröffentlicht am 28. Juni 2011, Kategorie(n): Solarenergie, 1,094 x gelesen
Wenn es nach Autor Daniel Wetzel und den Experten geht, auf deren Aussagen und Thesen er sich beruft, dann sollte Deutschland die Förderung von Solarstrom sofort stoppen. Dabei ist der Hauptkritikpunkt natürlich gerechtfertigt, denn während Strom aus Photovoltaikanlagen weniger als drei Prozent zur Deckung des Strombedarfs in Deutschland beiträgt, wird der Löwenanteil der Subventionen für diese Branche verwendet. Windkraft, deren Stromproduktion bereits ein Vielfaches über der der Photovoltaik liegt, erhält im Gegenzug nur einen Bruchteil der bereitgestellten Gelder.

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Weltweit zunehmende Emissionen, der drohende Klimawandel und stetig steigende Energiepreise lassen viele Länder zunehmend auf Erneuerbare Energien setzen. Zu den Vorreitern zählt Deutschland und innerhalb des Lades die Hauptstadt Berlin. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sonnenwärme für das Warmwasser und die Heizung, die sogenannte Solarthermie. Hauseigentümer in Berlin werden für die Anschaffung und Installation von Sonnenkollektoren ab sofort nicht nur höhere Zuschüsse von der Bundesregierung erhalten, sondern auch zusätzliche Gelder aus der lokalen Kampagne “Erdgas und Solar XXL”. Diese wurde vom Berliner Energieversorger GASAG und der Berliner Energieagentur (BEA) bereits in 2007 ins Leben gerufen.

Foto: Sven Dittmar
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Schon seit vielen Jahren ist der voranschreitende Klimawandel ein großes Thema in der Politik. Erderwärmung und die Zunahme der Umweltverschmutzung veranlassen die deutsche Regierung zu Gesetzesentwürfen und -neuschaffungen zur Rettung des Klimas. Energiesparen und Umweltschutz sind dabei zentrale Schlagworte. Auch als Hausbesitzer kann man aktiv zum Klimaschutz beitragen – und wird dafür vom Staat belohnt.
Eine besonders attraktive Möglichkeit zum Klimaschutz beizutragen, ist die Installation einer Solaranlage auf dem Dach. Bei der Gewinnung des Stroms werden keine Ressourcen zerstört, er wird aus der reinen Sonnenenergie gewonnen und ist damit sehr umweltfreundlich. Der Strom muss nicht nur für das Betreiben elektrischer Geräte genutzt werden, man kann ihn beispielsweise auch für die Erwärmung von Wasser gebrauchen. Viele Hausbesitzer speisen den Strom auch einfach in das allgemeine Stromnetz ein und nutzen ihn gar nicht selbst.
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Veröffentlicht am 27. Oktober 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,228 x gelesen
Bereits im März wurde im Artikel “Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom” darauf hingewiesen, dass das Märchen von unbezahlbarem Ökostrom bzw. genauer Solarstrom vor allem durch die Lobbyisten der Atom- und Kohlekraftwerke verbreitet wird. In den Massenmedien und Stammtischgesprächen ist der Schuldige dann schnell ausgemacht: Die Gutmenschen, Umweltschützer und ihre Erneuerbaren Energien. Dabei sollte man die Zahlen einmal genauer betrachten:
- In 2008 kostete die Förderung von Solarstrom 2,2 Milliarden Euro - pro Haushalt gerade einmal 55 Euro pro Jahr bei 40 Mio. Haushalten
- Der Steinkohlebergbau wurde in Deutschland im Jahre 2008 mit etwa 2 Milliarden Euro Subventionen vom Bund gefördert
- Im Steinkohlebergbau sind noch etwa 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, in der deutschen Solarbranche arbeiten 60.000 Menschen
- Alleine die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse wird voraussichtlich rund 2 Milliarden Euro kosten
- Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung hat den Bund die Förderung der Atomenergie bisher mehr als 40 Milliarden Euro gekostet
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Bereits seit Jahren betreiben einige Politiker und Menschen in diesem Land Stimmungsmache gegen die Erneuerbaren Energien und insbesondere gegen Solarstrom auf Stammtischniveau. Besonders in den Kommentaren und Diskussionen auf den Homepages der großen Magazine und Zeitungen wie Focus Online oder Welt Online wird dies oft deutlich. Dort fordern unter jedem Artikel, der irgendwie mit Öko- oder Solarstrom zusammenhängt einige ewig Gestrige, stets den Stopp der Solarförderung und den Ausbau der Kernenergie. Die Maßnahmen der Schwarz-Gelben Bundesregierung dürften ihnen wahrscheinlich nicht einmal weit genug gehen. Denn die Förderung neuer Solaranlagen auf Dächern wird vom 1. Juli 2010 an nur um 16 Prozent gekürzt werden. Auf Ackerflächen wird sie dafür aber komplett eingestellt.
Während die Forderung nach einer Senkung der Solarförderung aufgrund der deutlich gesunkenen Anschaffungspreise von Solaranlagen aus Sicht der meisten Experten richtig ist, grenzt der Glaube an den guten und günstigen Atomstrom allerdings an Verblendung. Während die Förderung von Windkraft oder Solarenergie in Deutschland von jeher im Kreuzfeuer der Kritik steht, wird über die verborgenen Subventionen von Atomstrom geschwiegen. Denn während sich die Fördersumme für sauberen und sicheren Strom im Jahr 2008 auf 4,3 Milliarden Euro für alle Erneuerbaren Energien und rund 2,2 Milliarden Euro für Solarstrom belief, wird nach Schätzungen alleine die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse rund 2 Milliarden Euro kosten. Die Kosten tragen aber nicht die Verursacher - also die Energiekonzerne - sondern sie werden vom Bund und damit den Steuerzahlern getragen.
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Veröffentlicht am 25. Februar 2010, Kategorie(n): Solarenergie, 1,967 x gelesen
Während in Deutschland von CDU und FDP gerade die Senkung der Solarförderung beschlossen wurde, hat die britische Regierung im Februar 2010 mit der Einführung von Einspeisetarifen für Solarstrom deutliche Zeichen für die zukünftige Energiegewinnung gesetzt. Die vom Energie- und Klimaministerium (DECC) vorgestellten Fördertarife von bis zu 41.3 pence/kWh (umgerechnet 47,4 Eurocent) für Solarstrom aus Solaranlagen bis zu einer Größe von 5 Megawatt sollen am 1. April eingeführt werden und für eine Laufzeit von über 25 Jahren gelten. Führende Photovoltaikhersteller wie Sharp rechnen aufgrund der Entscheidung der britischen Regierung mit einem starken Wachstum des nationalen Photovoltaikmarktes und erwartet auch für die “Eco Build” Anfang März, weltgrößte Fachmesse für nachhaltiges Bauen in London, eine spürbare Aufbruchstimmung.

Foto: Sharp
“Die vorgelegten Pläne sind der Startschuss für ein dynamisches Wachstum der Photovoltaik in Großbritannien”, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. “Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher – jetzt aber ergreift Großbritannien die Chance, einen Wandel in der Energiepolitik zu vollziehen und gleichzeitig das Branchenwachstum im Bereich Erneuerbare Energien anzustoßen. In unserer Solarmodulfabrik im walisischen Wrexham haben wir die Produktionskapazität von anfänglich 20 auf mittlerweile 280 Megawatt ausgebaut. Auch für die Zukunft prüfen wir hier weitere Investitionen.” Wurden in Großbritannien im letzten Jahr noch Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von nur fünf Megawatt neu installiert, könnte der Einspeisetarif laut Analystenfirma IMS Research bereits im Jahr 2011 die Installation von zusätzlich 250 Megawatt bewirken.1
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Veröffentlicht am 15. Februar 2010, Kategorie(n): Termine, 1,298 x gelesen
Noch im Februar 2010 will die Bundesregierung die umstrittene Kürzung der Solarförderung verabschieden. Nach einem koalitionsinternen Streit über den Zeitpunkt und die Höhe der Kürzungen, haben sich CDU/CSU und FDP bei den garantierten Abnahmepreise für Sonnenstrom von Hausdächern auf eine Kürzung um 16 Prozent ab dem 1. Juni geeinigt. Über die Vergütung von Solaranlagen auf Freiflächen wird noch verhandelt. Da die Kürzungen zusätzlich zu den ohnehin vorgesehen Kürzungen der Solarentgelte vorgesehen sind, haben bereits über 20.000 Beschäftigte aus der Solarindustrie gegen die Pläne der Regierung protestiert und fürchten um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie.
Auf dem 1. Deutschen Solarforum (17. und 18. März 2010, Berlin) für Energieversorger und Anlagenbetreiber stellt Dr. Karin Freier (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) die Pläne der neuen Bundesregierung zur Förderung der Solarenergie vor und erläutert die Maßnahmen der Politik gegen eine Über- und Unterförderung der Solarenergie. Nach dem hohen Preisverfall der Solarmodule im letzten Jahr um über 30 Prozent räumt die Solarindustrie eine zu hohe deutsche Solarförderung ein. Gleichzeitig fürchtet sie aber bei einer zu starken Absenkung um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber preiswerten Anbietern aus Fernost.
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