Veröffentlicht am 14. September 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 831 x gelesen
Im Bereich Solarzellen hat das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz heute einen sensationellen Durchbruch vermeldet. Denn obwohl die Kosten von Photovoltaikmodulen in den letzen Jahren deutlich gesunken sind, sorgen die Verwendung teurer Materialien sowie die aufwändige Herstellung in Reinräumen immer noch dafür, dass Solarstrom vergleichsweise teuer ist. Forscher der Technischen Universität Chemnitz haben nun aber Solarmodule vorgestellt, die ganz einfach auf Papier gedruckt werden. Die 3PV genannte Technologie (Printed Paper Photo Voltaics) setzt dabei auf herkömmliche Druckverfahren und Standardpapiere, wie sie auch bei Zeitschriften, Plakaten oder Verpackungen eingesetzt werden.
Veröffentlicht am 8. Juni 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 775 x gelesen
Im Toyota Werk in Burnaston, England, werden der Toyota Avensis, der Auris und der neue, besonders umweltfreundliche Toyota Auris Hybrid produziert. Um aber nicht nur die Emissionen der Autos zu senken, sondern auch den Energieverbrauch im Rahmen der Herstellung, setzt die Produktionsstätte auf Solaranlagen. Auf einer Fläche von 90.000 qm werden in Zusammenarbeit mit British Gas aktuell rund 17.000 Solarmodule installiert, die ab Juli 2011 saubere Solarenergie liefern und damit 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen sollen.
Veröffentlicht am 1. April 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 1,080 x gelesen
Ende 2010 hatte SANYO Solarmodule mit weltweit höchstem Zellwirkungsgrad von 21,6% vorgestellt, nun beginnt der Verkauf der neuen Hochleistungs-Module der SANYO HIT® HD-Serie auf dem europäischen Markt. Die beiden neuen Module der HD-Serie HIT-H250E01, mit einer Nennleistung von 250W und einem Modulwirkungsgrad von 18,0%, sowie HIT-H245E01, mit einer Nennleistung von 245W und einem Modulwirkungsgrad von 17,7%, sind ab sofort bei autorisierten SANYO-Vertriebshändlern erhältlich.
Veröffentlicht am 30. März 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 986 x gelesen
Die Schweiz steht sowohl für atemberaubend schöne natürliche Landschaften in Form von Bergen, Gletschern, Seen, Wiesen und Wäldern, wie auch für einen der höchsten Lebensstandards der Welt. Damit dessen Folgen für den Energieverbrauch in Grenzen bleiben, ist eine Abkopplung des Wirtschaftswachstums vom Verbrauch an fossilen Ressourcen zwingend notwendig, was ganz besonders für das Thema Energie gilt. Damit der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch steigt, bedarf es neben einer stetigen Leistungssteigerung von Windkraft- und Solaranlagen auch einem Rückgang der Anschaffungskosten. Sauberen Solarstrom zu produzieren wird dabei seit Jahren günstiger und auch in der Schweiz sind die Preise für Photovoltaikanlagen im Jahr 2010 einer Studie zufolge deutlich gesunken. Gegenüber dem Vorjahr kosteten Photovoltaikanlagen etwa 24 Prozent weniger.
Die Ergebnisse der aktuellen Photovoltaikstudie basieren auf 299 Antworten aus einer Onlineumfrage des Umfragepanel Photovoltaikumfrage® (www.photovoltaikumfrage.de), an der über 241 Betreiber von Photovoltaikanlagen sowie 58 Solarteure aus der Schweiz über einen Zeitraum von drei Monaten teilgenommen haben. Die Onlinebefragung wurde in Kooperation mit dem Schweizer Nachrichtenportal ee-news.ch durchgeführt.
Während der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Solarstromanlage im Jahr 2009 noch bei 7.979,27 CHF/kWp netto lag, sank er in 2010 auf nur noch 6.064,17 CHF netto je installiertem Kilowattpeak (kWp). Der Rückgang entspricht einer Senkung der Anlagenpreise um etwa 24 Prozent (1.915,10 CHF/kWp). Allerdings fallen die Preissenkungen in der Schweiz je nach Anlagengröße sehr unterschiedlich aus. Der größte Preisrückgang fand bei Photovoltaikanlagen in der Größenordnung zwischen 11 und 15 kWp statt und betrug über 30,45 Prozent. In der aktuellen Studie werden die Anlagenpreise zusätzlich zwischen der Art der Anlage sowie der Anlagengröße differenziert, da die Höhe der Einspeisevergütung davon abhängig ist, ob eine Solaranlage aufgeständert über dem Dach montiert oder als Dachersatz integriert wurde.
Veröffentlicht am 19. Januar 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 974 x gelesen
Trotz gesunkener Förderung für Solarstrom war der Kauf einer Photovoltaikanlage noch nie so attraktiv wie heute. Denn während der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage im Jahr 2009 noch durchschnittlich 3.450 Euro (netto) je installiertem Kilowattpeak (kWp) betrug, sank er im Mittel von 2010 auf 2.740 Euro (netto) pro kWp. Dieser Rückgang entspricht einer Preissenkung von rund 20,58 Prozent oder 710 Euro pro kWp gegenüber dem Vorjahr. Dass die Solarstromanlagen kontinuierlich günstiger werden, beweitst der Blick auf den durchschnittlichen Preis des ersten Halbjahrs 2010: Der lag mit 2.950 Euro je kWp noch mehr als 7 Prozent über dem Jahresdurchschnitt.
Der Preisrutsch für Photovoltaikanlagen gegen Ende des vergangenen Jahres lässt sich vor allem auf die Absenkung der Einspeisevergütung durch die Bundesregierung zurückzuführen. Diese hatte die Vergütung im Juli 2010 um 13 Prozent reduziert und dann im Oktober nochmals um 3 Prozent außerplanmäßig gesenkt.
Veröffentlicht am 11. Januar 2011, Kategorie(n):Solarenergie, 2,085 x gelesen
Für Umwelt und Klima ist die Verbreitung von Solaranlagen auf Hausdächern sicherlich etwas Positives, doch Photovoltaik-Anlagen können bei Bränden sehr gefährlich sein, was vor allem die Sicherheit von Feuerwehrleuten bei der Brandbekämpfung gefährdet. Da Solarmodule selbst bei bewölktem Himmel oder Dämmerung eine hohe Spannungen aufweisen können, besteht die Gefahr, dass der Strom vom Löschwasser zu den Feuerwehrleuten geleitet wird. Die Headline eines Berichts in der Aachener Zeitung titelte sogar: “Wenn’s brennt, sind Solardächer eine tödliche Gefahr.” Der Gemeindebrandmeister, der in diesem Bericht zitiert wird, rät seinen Feuerwehrleuten das Gebäude samt Photovoltaikanlage kontrolliert abbrennen zu lassen, “denn bisher steht uns kein Mittel zur Verfügung um die Stromproduktion der Solarzellen zu unterbrechen.”
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 1,205 x gelesen
Vor genau 30 Jahren, im Jahr 1980, begann SANYO mit der Massenproduktion von amorphen Solarzellen. Die leistungsstarken HIT®-Solarmodule mit ihrem hohen Wirkungsgrad werden seit 1997 in Serie produziert und die europäische Verkaufszentrale wurde in 2004 gegründet. Die SANYO Component Europe GmbH ist zudem Mitglied der PV CYCLE, einer Organisation in der sich die Hersteller von PV-Modulen zwecks Rücknahme und Recycling der Solarmodulen zusammengeschlossen haben, und hat als erster Teilnehmer eine verbindliche Erklärung mit der Organisation abgeschlossen. Anfang Dezember vermeldete das Unternehmen nun, dass die neuen 240W-Module der HIT® N Serie den hauseigenen Rekord gebrochen haben und mit 21,6% den bislang höchsten weltweit gemessenen Zellwirkungsgrad aufweisen.*
Veröffentlicht am 29. September 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 1,017 x gelesen
Erst im Juli wurde die Vergütung für Solarstrom um bis zu 13 Prozent gesenkt und schon steht die nächste Kürzung an: Zum 1. Oktober 2010 sinkt der Vergütungssatz für Photovoltaikstrom um weitere drei Prozent, so wie es die neue Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorsieht. Eine geringere Vergütung ist vor allem deshalb gerechtfertigt, da auch die Anschaffungspreise immer weiter sinken während Effizienz und Energieausbeute aufgrund der technischen Weiterentwicklung zunehmen. So waren Photovoltaikanlagen in 2009 durchschnittlich 20% günstiger als im Vorjahr. Ähnliches dürfte für 2010 der Fall sein und damit die Preise für Solaranlagen aufgrund des Wettbewerbsdrucks auch weiter sinken, folgen die nächsten Kürzungen dann auch schon in 2011 und 2012.
Veröffentlicht am 28. September 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 2,594 x gelesen
Die Schweizer haben ohnehin Einiges auf das sie mit Recht stolz sein können, seien es Uhren, die hinsichtlich Präzision und Qualität weltweit Maßstäbe setzen, die wohl reinste Form der Demokratie in Europa oder die Tatsache, dass die Schweiz eines der wohlhabendsten Länder der Welt ist. Seit Montag können sie auf eine weitere Leistung stolz sein, denn an diesem Tag startete das größte Solarboot mit dem Namen “Tûranor PlanetSolar” in Monaco zu einer Weltumrundung. Und das Besondere: Die sechsköpfige Crew will allein mit Hilfe von sauberer Solarenergie den Globus umrunden!
Veröffentlicht am 3. September 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 2,105 x gelesen
Solarzellen und -module stehen für saubere Energie aus erneuerbaren Quellen und Photovoltaikanlagen können aus dem täglichen Sonnenlicht mehr als 25 Jahre lang Ökostrom erzeugen. Nachdem Anfang der 1990er Jahre erstmals Photovoltaikanlagen im nennenswerten Stil installiert wurden, liegt die erste große Ausmusterungswelle zwar noch ein paar Jahre in der Zukunft, dennoch ist es sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken über eine nachhaltige Wiederverwertung zu machen. Und da die Entsorgung von Tonnen von Solartechnik im Müll nicht im Sinne unserer Umwelt und der Erfinder ist, haben sich im Juli 2007 einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation namens PV CYCLE zusammen geschlossen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. Mittlerweile zählt PV CYCLE stolze 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.
Foto: Oregon Department of Transportation (flickr)