Veröffentlicht am 9. Juli 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 276 x gelesen
Kohle, Öl und Atomstrom sind über kurz oder lang Auslaufmodelle und die Zukunft wird den erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie gehören. Schon immer haben Wissenschaftler, Ingenieuere und clevere Unternehmer die Grenzen des Machbaren nach vorne verschoben und aktuell dienen erstmals viele dieser Anstrengungen dem Ziel, die Lebensbedingungen auf unserem Planeten für uns und alle nachfolgenden Generationen zu verbessern. Das Ziel von Bertrand Piccard und André Borschberg sowie den Sponsoren ist es, mit dem Solarflugzeug “Solar Impulse”, die Grenzen unserer Kenntnisse hinsichtlich der Materialien, des Energiemanagements und der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine zu erweitern. Das Video zeigt Piccard im Interview kurz vor seinem jüngsten Rekordflug.
Veröffentlicht am 23. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 563 x gelesen
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, immer mehr Menschen und Unternehmen möchten die Umwelt mit Ihrem Verhalten möglichst wenig belasten und der grüne Lifestyle geht daher heute weit über Ökostrom und Bio-Lebensmittel hinaus. Kleidung aus ökologisch hergestellten oder angebauten Materialien sind ebenso stylisch wie ihre konventionelle Konkurrenz, Hybridfahrzeuge wie der Honda CR-Z bieten sportliches Design und Fahrspaß und selbst das Handy kann zum grünen Statussymbol werden. Mitte April wurde hier bereits das Samsung Blue Earth S7550 vorgestellt, das zu einem großen Teil aus recycelten PET-Flaschen besteht und mittels Solarzellen auf der Rückseite umweltfreundlich aufgeladen werden kann. Für all diejenigen, für die ausser dem Apple iPhone einfach kein anderes Gerät in Frage kommt, gibt es jetzt auch eine gute Nachricht: Das Kult-Handy kommt zwar nicht selbst mit Solarzellen daher, die clevere Firma NOVOTHINK hat aber ein passendes Solar-Etui für das Apple iPhone entwickelt.
Veröffentlicht am 13. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 801 x gelesen
Mit den LED Fernsehern von Samsung, die gestochen scharfe Bilder liefern und gegenüber LCD- oder Plasma-TVs bis zu 40 Prozent Energie und CO2-Emissionen einsparen können, kann man mit grünerem Gewissen fernsehen. Wer nicht auf ein stylisches Handy verzichten, gleichzeitig die Umwelt aber so wenig wie möglich belasten möchte, der wird ebenfalls bei Samsung fündig. Als einer der führenden Hersteller im Telekommunikationsbereich, unterstrich das koreanische Unternehmen Ende 2009 mit der Markteinführung des Samsung Blue Earth S7550 erneut seine Bekenntnis zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und ökologischer Nachhaltigkeit.
Foto: Samsung
Das schicke Touchscreen-Handy mit 3,2-Megapixel-Kamera sowie HSDPA und WLAN begeistert vor allem auch durch das nachhaltige Gesamtkonzept. So verfügt das Samsung Blue Earth S7550 nicht nur als erstes Touchscreen-Gerät über ein integriertes Solarmodul sondern die Schale besteht aus einem recyceltem Plastik, das aus Wasserflaschen gewonnen wird und es verfügt über einen besonders energiesparenden “Eco Mode”. Abgerundet wird das “grüne” Konzept mit einem Programm in Form eines integrierten Schrittzählers zur Anzeige der eingesparten CO2-Emissionen im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto, einem besonders energieeffizienten Ladegerät (Standby-Modus weniger als 0,03W) sowie der kleinen und leichten Umverpackung aus recyceltem Papier. Mit jedem verkauften Samsung Blue Earth S7550 unterstützt Samsung zudem den Kooperationspartner WWF und trägt zur Ausweitung des Naturschutzgebietes in der Uckermark bei.
Veröffentlicht am 6. April 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 504 x gelesen
Ende März nahm die neuste Fabrik von Sharp zur Fertigung von Dünnschicht-Solarzellen im japanischen Sakai den Betrieb auf. Laut Sharp werden dort Dünnschicht-Solarzellen auf großflächigen Glasplatten mit Maßen von 1.000 x 1.400 mm hergestellt. Die Struktur der Dünnschicht-Solarzellen besteht aus mehreren dünnen Schichten von Silizium auf einem Glassubstrat, wodurch eine drastische Reduktion der verwendeten Silizium-Menge erreicht wird. Im Vergleich zu herkömmlichen kristallinen Solarzellen wird nur etwa ein Hundertstel der Menge an Silizium benötigt.
Veröffentlicht am 5. März 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 399 x gelesen
Vor 25 Jahren, im Jahr 1985, nahm die Sharp Manufacturing Company of UK ihre Geschäftsaktivitäten in Llay, Wrexham, Nordwales auf und hat dort bis heute ein breites Spektrum an Produkten gefertigt. Seit 2004 sind Photovoltaik-Module allerdings das Hauptprodukt in Wrexham. Der Standort wurde laut Nobuyuki Sugano, Executive Managing Officer und Group General Manager der International Sales & Marketing Group der Sharp Corporation, durch die Unterstützung der walisischen Landesregierung, des Gemeinderats von Wrexham County und andere Behörden in dieser Zeit zu einem der führenden Produktionsstandorte des japanischen Konzerns. In Zukunft sollen Interessierte im Sharp Solarzentrum die Möglichkeit zur Weiterbildung und Information rund um die Technologie der Photovoltaik und ihrer zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten haben. Außerdem soll das heute eröffnete Solarzentrum dazu dienen, den Bekanntheitsgrad dieser Technologie noch weiter zu erhöhen.
Bei der feierlichen Eröffnungszeremonie waren der First Minister of Wales, Carwyn Jones AM, der Bürgermeister von Wrexham, Cllr Arwel Gwynn Jones, sowie Führungskräfte von Sharp zugegen. Carwyn Jones, First Minister of Wales, sagte in seiner Festrede: “Zuerst möchte ich Sharp zum 25. Jubiläum seit Gründung der Fabrik in Wrexham gratulieren. Ich freue mich sehr, dieses neue Solarzentrum eröffnen zu dürfen. Es wird Besuchern aus Wales und darüber hinaus die Möglichkeit geben, mehr über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaik zu erfahren. Der Bedarf an kontinuierlichen Fortschritten bei umweltfreundlichen Technologien ist entscheidend für die Förderung des Wachstums und die Ermutigung zu Innovation und Unternehmergeist.”
Veröffentlicht am 18. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 469 x gelesen
Forscher des California Institute of Technology (Technische Hochschule Kaliforniens) ist in Pasadena, besser bekannt als Caltech, haben nach eigenen Angaben eine Möglichkeit gefunden, flexible Silizium-Solarzellen mit nur 1 Prozent des Materials herzustellen, das in herkömmlichen Solarzellen verwendet wird. Langfristiges Ziel war die Entwicklung von dünnen und leichten Solarzellen, die z.B. in Kleidung integriert werden können. Der unmittelbaren Nutzen liegt laut den Forschern wohl aber nun in der Ressourcen- und damit Kostenersparnis sowie der Produktion einfacher zu installierender Solarkollektoren.
Veröffentlicht am 13. März 2009, Kategorie(n):Solarenergie, 7,831 x gelesen
Kommt die ökologische Wende in der Strombranche nun doch schneller als gedacht? Laut eines Berichts auf Spiegel Online könnte der Traum von emissionsfreier und dauerhaft verfügbarer Energie schon in diesem oder spätestens im nächsten Jahr wahr werden. Denn nach der Meinung vieler Experten könnte die Energie aus Photovoltaik Anlagen bereits in ein paar Monaten so günstig wie herkömmlicher Strom aus der Steckdose sein.
Die Ursache für die riesige Kostensenkung in der Gewinnung von Solarenergie liegt in dem gigantischen Preisverfall, der zur Zeit bei Solarzellen stattfindet. Während ein kristallines Solarmodul im Herbst 2008 noch 3,50 Euro pro Watt gekostet hat, sind es gegen Ende des Jahres 2008 nur noch drei Euro gewesen. Seit Anfang des Jahres 2009 ist der Preis sogar bis auf 2,60 Euro gefallen und Kenner der Branche behaupten, dass man Solarmodule von namhaften Markenherstellern inzwischen sogar für 2,30 Euro einkaufen kann. Die Differenz entspricht einem Preisverfall von 35 Prozent innerhalb des letzten halben Jahres.
Doch damit sind die Preise für Solarmodule noch lange nicht auf ihrem Tiefstand angekommen. Die Berater von iSuppli sehen in naher Zukunft Preise von ca. zwei Euro pro Watt und Jesse Pichel, Analyst bei der Investmentbank Piper Jaffray & Co. geht sogar von knapp 1,70 Euro pro Watt aus. Für 2010 gibt es sogar bereits eine Ankündigung des norwegischen Solarkonzerns REC, die ab dem nächsten Jahr Module für einen Euro pro Watt produzieren wollen.
Veröffentlicht am 7. März 2009, Kategorie(n):Solarenergie, 891 x gelesen
Strom oder Wärme direkt aus der Sonnenstrahlung „zu zapfen“, erfreut sich nicht nur in Deutschland großer Beliebtheit. Lukrative Einspeisetarife haben dem Solarstrom zu einem Boom verholfen. Bis zum Jahr 2017 erwarten Experten der European Photovoltaic Industry Association (kurz EPIA) sogar einen Zuwachs der gesamten installierten Leistung um den Faktor 10.
Deutscher Solarproduzent erfolgreich
Für den Erfolg deutscher Photovoltaik-Industrie steht beispielsweise die Q-Cells SE - nach eigener Aussage weltweit größter Produzent von Solarzellen. Sie hat kürzlich eine positive Bilanz gezogen. So konnte die 100prozentige Tochter Sontor mit Sitz in Sachsen-Anhalt bereits 3,6 Megawattpeak (MWp) an Modulen produzieren und veräußern. Zudem wurde bereits ein Großprojekt mit Sontor-Modulen ausgestattet: Das Unternehmen belieferte einen Solarpark im Landkreis Deggendorf (Niederbayern) mit insgesamt 1,6 MWp an Solarmodulen. Das Photovoltaik-Kraftwerk ging im Dezember des vergangenen Jahres ans Netz und produziert seither sauberen Strom aus der Kraft der Sonne, Solarstrom.
Die Preise für Solarstrom
Wie das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (Fraunhofer ILT) anmerkt, ist die Gewinnung von Photovoltaik-Strom derzeit noch deutlich teurer als die von konventionellem Strom. Die hohen Kosten für Solarstrom werden zu etwa je einem Drittel mit der aufwendigen Produktion von Solarzellen und mit dem Material an sich begründet. Dass Strom aus der Sonne genauso günstig wird wie herkömmlicher Strom, erwartet man erst für die Mitte des kommenden Jahrzehnts.
Senken der Kosten für Solarstrom
Standard zur Erzeugung von elektrischem Strom aus der Strahlung der Sonne sind Solarzellen auf der Basis von Silizium. Der Weg ihrer technischen Fertigung ist sehr aufwendig. Laut aktueller Mitteilung des Fachinformationszentrums Karlsruhe (FIZ), setzen Forscher der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auf sogenannte Dünnschicht-Solarzellen auf Basis des Halbleitermaterials Cadmium-Tellurid (kurz CdTe). Diesen werden in der Photovoltaik die große Chance zur Kostenminderung zugesprochen.
Einerseits führen dünnere Schichten zu einer effektiveren Ausnutzung des Materials. Andererseits könne der Wirkungsgrad über eine bessere elektronische Leitfähigkeit erreicht werden. Forschungsansatz in Jena ist diesbezüglich der gezielte Einbau geeigneter Fremdatome in die Materialschicht. Die Forscher am Institut für Festkörperphysik in Jena erhoffen sich eine Steigerung des Wirkungsgrades der Solarzellen aus industrieller Produktion von gegenwärtig knapp 10 auf bis zu 15 Prozent. Das Projekt zu den CdTe-Solarzellen wird vom Bundesumweltministerium gefördert.
Veröffentlicht am 11. Juli 2008, Kategorie(n):Solarenergie, 3,448 x gelesen
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge arbeiten zur Zeit an einem neuen Ansatz zur massenhaften Gewinnung von Solarenergie. Die Wissenschaftler haben durchsichtige Glasscheiben erfunden, die über einen hauchdünn beschichteten Farbstoff und Sollarzellen im Rahmen Sonnenlicht in Strom umwandeln können. Noch befindet sich diese Idee in der Entwicklung und die Sicht durch die Scheiben erscheint Orange, Grün, Gelb oder Blau. Doch die Idee könnte bei den Millionen von Fenstern und Dachfenstern durchaus interessant sein um in der Zukunft zu einer sauberen Versorgung mit elektrischer Energie beizutragen. Denn es sind nicht die einzelnen Ansätze sondern die Kombination aller möglichen Arten der Erzeugung erneuerbarer Energien, die uns schlussendlich von fossilen Energieträgern unabhängig machen können.
Veröffentlicht am 11. Oktober 2007, Kategorie(n):Solarenergie, 1,141 x gelesen
Strom aus Solaranlage der Ulmer Druckerei Braun deckt mehr als Eigenbedarf
Mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf der nord-nordwestlichen Seite ihres Daches stellt die Druckerei Braun in Ulm derzeit ein ungewöhnliches Bauprojekt fertig. Entgegen der skeptischen Stimmen während der Planungsphase setzte das Unternehmen unter der Leitung von Inhaber Joachim Braun das Projekt um und das mit großem Erfolg. Die auf 350 Quadratmetern flach-installierten, monokristallinen Solarzellen auf der Sonnen-abgewandten Seite bringen nur circa 10 Prozent weniger Ertrag als die gleiche bereits bestehende Fläche auf der Süd-Südostseite des Daches.
“Da wir statt einer normalen Dachneigung von 35 Grad nur einen Winkel von 10 Grad haben, ist der Gewinn tatsächlich nur unwesentlich geringer”, so Braun. Zwar werde er aufgrund der Lage das Gefälle zwischen den sonnenreichen Tagen im Sommer und den trüberen Wintermonaten deutlicher spüren. Jedoch erzeuge die neue Photovoltaikanlage seit ihrer Installation im September etwa 140 Kilowattstunde (Kwh) pro Tag. Beide Anlagen zusammen liefern damit laut Braun gut 300Kwh – mehr als die Druckerei für ihren Eigenbedarf benötige.