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Green Power Islands - Speicherkonzept für die Erneuerbaren Energien

Veröffentlicht am 1. Juli 2011,  Kategorie(n): Solarenergie, Windkraft,  873 x gelesen

Die Erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie haben viele Vorteile vor Kohle- oder Atomstrom: Der Einsturz einer Anlage zieht keine nukleare Katastrophe nach sich, sie stoßen weder CO2-Eimissionen noch andere Schadstoffe aus und sind nach der Inbetriebnahme völlig unabhängig von steigenden Rohstoffpreisen wie Erdöl oder Erdgas. Allerdings haben sie auch einen großen Nachteil und dieser liegt in der naturgegebenen Schwankung der Produktionsmenge und der Tatsache, dass man die produzierte Strommenge nicht einfach kurzfristig erhöhen oder senken kann. Da der Bedarf aber je nach Tageszeit ebenfalls sehr unterschiedlich ist und der Wind nicht gerade zu Zeiten der Spitzenlast weht und die Sonne scheint, ist die Entwicklung von Konzepten zur Speicherung der Energie der Knackpunkt für das Gelingen der Energiewende. Ein interessantes Konzept sind die Green Power Islands von Gottlieb Paludan Architects.

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Baubeginn für das größte Photovoltaik-Kraftwerk von Österreich

Veröffentlicht am 7. Mai 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,086 x gelesen

Die Solarindustrie gehörrt zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen von St. Veit an der Glan, der Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks in Kärnten, Österreich. Passend dazu entsteht dort nun auch Österreichs größtes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 1,5 MWp. Der Spatenstich dazu erfolgte am Freitag, den 6. Mai 2011 in der Innenstadt und die Fertigstellung ist für Ende 2012 geplant. Die Solarenergie gilt als eine wichtige Säule der dezentralen Stromerzeugung und so wird auch dieses Kraftwerk dezentral errichtet, d.h. auf mehrere Standorte im Gebiet um St. Veit aufgeteilt. Nach einer ersten Photovoltaikanlage bei der Jacques Lemans Arena, die bereits im März 2011 ans Netz ging, folgen weitere Photovoltaikanlagen in Kooperation mit der KELAG AG auf innerstädtischen Betriebsgebäuden und Anlagen. An der Schnellstraße S37 errichtet der Projektpartner SKW Sonnenpark bei Untermühlbach eine Freiland Photovoltaikkraftwerk auf 7.300 m2 mit einer Leistung von 1.000 kWp.

Die Projektväter von Österreichs größtem Sonnenkraftwerk KELAG Vorstand DI Dr. Hermann Egger, Bürgermeister Gerhard Mock und Landeshauptmann  Gerhard Dörfler.
Foto: Bernhard Horst

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Solarenergie: Was ist eigentlich ein Parabolrinnenkraftwerk?

Veröffentlicht am 30. April 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,320 x gelesen

Sauberen Strom aus der Kraft der Sonne zu erzeugen war nie so populär wie heute und mit der tragischen Atomkatastrophe in Fukushima hat die Bewegung, die einen schnellstmöglichen Umstieg auf Erneuerbare Energien fordert, noch einmal deutlich Zulauf gewonnen. Wenn von Solarenergie die Rede ist, dann denken die Meisten sofort an Photovoltaikanlagen, die in kleinem Maßstab auf immer mehr Hausdächern oder auch Carports zu sehen sind, oder an große Solarparks die aus hunderten oder tausenden dieser Photovoltaikmodule bestehen. Neben diesem direkten Weg der Stromerzeugung mittels Sonnenstrahlen gibt es aber auch den indirekten Weg, nämlich die Solarthermie. In diesem Rahmen wird die Wärme der Sonne über Absorber entweder ganz oder gebündelt als primäre Energiequelle verwendet.

Parabolrinnenkraftwerk
Foto: Sandia National Laboratory

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Heizen mit Sonnenenergie: Berlin verstärkt Förderung für Solarthermie

Veröffentlicht am 2. April 2011,  Kategorie(n): Gebäude, Solarenergie,  897 x gelesen

Weltweit zunehmende Emissionen, der drohende Klimawandel und stetig steigende Energiepreise lassen viele Länder zunehmend auf Erneuerbare Energien setzen. Zu den Vorreitern zählt Deutschland und innerhalb des Lades die Hauptstadt Berlin. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sonnenwärme für das Warmwasser und die Heizung, die sogenannte Solarthermie. Hauseigentümer in Berlin werden für die Anschaffung und Installation von Sonnenkollektoren ab sofort nicht nur höhere Zuschüsse von der Bundesregierung erhalten, sondern auch zusätzliche Gelder aus der lokalen Kampagne “Erdgas und Solar XXL”. Diese wurde vom Berliner Energieversorger GASAG und der Berliner Energieagentur (BEA) bereits in 2007 ins Leben gerufen.

Dachmontage zweier Vakuumröhrenkollektoren auf einem Einfamilienhaus
Foto: Sven Dittmar

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Glücksspiel-Unternehmen mit der lachenden Sonne setzt auf Solarenergie

Veröffentlicht am 21. Februar 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,129 x gelesen

Wenn in den Merkur-Spielotheken der Gauselmann Gruppe die Automaten vor sich hin daddeln und die Spieler fasziniert eine Münze nach der anderen hineinwerfen und auf den ganz großen Gewinn hoffen, dann verbraucht natürlich auch jedes Gerät Strom. Und da es in den Spielotheken ebenso wie in den großen Casinos der USA meist wenig oder kein Tageslicht gibt, sorgt elektrisches Licht von morgens bis spät in die Nacht für einen zusätzlichen Stromverbrauch. Um die Umwelt und das Klima dabei aber möglichst wenig zu belasten, sorgt bei der Gauselmann Gruppe z.B. am Produktionsstandorts Lübbecke eine auf 750 kW ausgelegte Windkraftanlage für sauberen Strom. Darüber hinaus will man vor Ort in Zukunft verstärkt auf Solarenergie setzen.

Spielothek mit Photovoltaikanlage
Foto: Gauselmann AG

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Sun and Stars: Sharp Europe und Sean Penn stellen Initiative zur Solar-Entwicklungshilfe vor

Veröffentlicht am 15. Februar 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  982 x gelesen

Wann immer wir das Licht anschalten, den Computer oder den Fernseher, stellt sich die Frage, woher die Energie eigentlich stammt und wer die Konsequenzen dafür tragen muss. Die Nutzung fossiler Brennstoffe ist dabei längst ein Auslaufmodell und die Umstellung hauf saubere Sonnen- oder Windenergie hat in vielen Bereichen bereits begonnen. Während hierzulande aber höchstens über die Kosten für Strom und Gas gejammert wird, gehört die Energieversorgung in den ärmsten Regionen dieser Welt zu den dringendsten Problemen. Und das, obwohl gerade die saubere Energie der Sonne oft im Überfluss vorhanden ist. Solarenergie könnte hier nachhaltig Abhilfe schaffen, würden in den entsprechenden Regionen nicht fast überall die Finanzierungsmöglichkeiten für die Installation von Solaranlagen fehlen. Zusammen mit den Machern der renommierten “Cinema for Peace”-Bewegung gründet Sharp die neue Initiative “Sun and Stars”, die Energiepartnerschaften für Entwicklungsgebiete vermittelt und so Solarenergie für die Menschen einfach nutzbar macht.

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Umfrage: Solarstromanlagen kosten mehr als 20 Prozent weniger als vor einem Jahr

Veröffentlicht am 19. Januar 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  968 x gelesen

Trotz gesunkener Förderung für Solarstrom war der Kauf einer Photovoltaikanlage noch nie so attraktiv wie heute. Denn während der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage im Jahr 2009 noch durchschnittlich 3.450 Euro (netto) je installiertem Kilowattpeak (kWp) betrug, sank er im Mittel von 2010 auf 2.740 Euro (netto) pro kWp. Dieser Rückgang entspricht einer Preissenkung von rund 20,58 Prozent oder 710 Euro pro kWp gegenüber dem Vorjahr. Dass die Solarstromanlagen kontinuierlich günstiger werden, beweitst der Blick auf den durchschnittlichen Preis des ersten Halbjahrs 2010: Der lag mit 2.950 Euro je kWp noch mehr als 7 Prozent über dem Jahresdurchschnitt.

Haus mit Solaranlage

Der Preisrutsch für Photovoltaikanlagen gegen Ende des vergangenen Jahres lässt sich vor allem auf die Absenkung der Einspeisevergütung durch die Bundesregierung zurückzuführen. Diese hatte die Vergütung im Juli 2010 um 13 Prozent reduziert und dann im Oktober nochmals um 3 Prozent außerplanmäßig gesenkt.

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Energie aus Biomasse und Solarenergie hilft der Wirtschaft in Kambodscha

Veröffentlicht am 15. Januar 2011,  Kategorie(n): Solarenergie, Sonstiges,  950 x gelesen

Kambodscha zählt nach der Kolonisation durch Frankreich, jahrelangen Bürgerkriegen und der Diktatur der Roten Khmer zu den ärmsten Länder der Welt. Im Gegensatz zu seinen aufstrebenden Nachbarn wie Thailand oder Vietnam ist die Industrie unterentwickelt und der Großteil der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. Eines der Probleme für die menschen ebenso wie für die einheimischen Unternehmen sind die hohen Energiepreise. Denn Strom kostet ähnlich viel wie in Europa, obwohl der Durchschnittslohn bei nur 50 Euro im Monat liegt. Doch auch hier kann ein Umdenken helfen, denn während z.B. in der im Video vorgestellten Textilfabrik früher 700 Liter Diesel für die Stromerzeugung verbrannt wurden, sind es heute nicht einmal mehr die Hälfte. Der Rest wird aus Biomasse, genauer aus Reisspreu erzeugt, das ein Abfallprodukt bei der Reisernte ist und früher einfach verbrannt wurde.

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Drittgrößte Solardachanlage der Welt erzeugt in Deutschland sauberen Strom

Veröffentlicht am 14. Januar 2011,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,345 x gelesen

Nicht nur mit Energiesparreifen, die dank besserem Rollwiderstandswert Kraftstoff sparen helfen, will Goodyear Dunlop einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Auch die von PV julist und juwi auf dem Dach des modernsten und leistungsfähigsten Logistikzentrum von Goodyear Dunlop in Europa realisierte Solarstrom-Aufdachanlage trägt ihren Teil dazu bei. Und dieser ist nicht gerade klein, denn es handelt sich um die drittgrößte Solardachanlage der Welt, mit einer Leistung von ca. 7,4 Megawatt und rund 7,3 Millionen Kilowattstunden erzeugtem Sonnenstrom pro Jahr. Diese Strommenge entspricht umgerechnet etwa dem Jahresbedarf von rund 1.800 Haushalten. Damit ist die Photovoltaikanlage in Philippsburg zugleich die größte Solarstrom-Aufdachanlage Deutschlands.

Solardachanlage auf dem Logistikzentrum von Goodyear Dunlop in Philippsburg
Foto: juwi-Gruppe

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Sind Mega-Projekte wie Desertec und Seatec die Lösung des Energieproblems?

Veröffentlicht am 16. Dezember 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,210 x gelesen

Umweltschützer und viele Menschen, denen das Wohl unserer Erde am Herzen liegt, würden die Energiewende lieber heute als morgen sehen um so den Raubbau an den Ressourcen des Planeten einzudämmen und den Ausstoß der Milliarden Tonnen CO2 durch den Mensch zu reduzieren. Ein Großteil der Menschen will aber vor allem eines: Billigen Strom. Und die großen Stromkonzerne möchten am liebsten so weitermachen wie bisher und mit Atomkraftwerken und Kohlekraftwerken Milliarden verdienen, ohne in unsichere Zukunftsprojekte oder neue Stromnetze investieren zu müssen. Aus diesem Grund sind die Fronten verhärtet und die Berichterstattung konzentriert sich meist auf eine beschränkte Sicht der Dinge: Mal sind Windkraft und Solarenergie die Retter des Planeten, dann wieder sind die erneuerbaren Energien Schuld an steigenden Strompreisen (siehe auch: Die Lüge von teurem Solarstrom und kostspieligen Erneuerbaren Energien).

Wie allerdings im Artikel “Öko um jeden Preis” in der Spiegel Ausgabe 38/2010 ganz treffend bemerkt wurde, war Energie zwar jeher ein knappes und darum eigentlich kostspieliges Gut, dennoch haben die Verbraucher nie die wahren Kosten für die Nutzung von elektrischer Energie oder Heizenergie bezahlt. Denn schon immer wurde vor allem der ökologische Preis ignoriert, denn das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas sowie die Spaltung von Uran kosten vor allem einen Preis, den die folgenden Generationen zu zahlen haben. Inzwischen hat der Mensch die Erde aber soweit geschädigt und so dramatische Mengen an Emissionen in die Atmosphäre gepustet, dass sich immer mehr die Frage stellen, wie lange unser Planet dieses Verhalten überhaupt noch verträgt. Außerdem wurde der Zenit bei der möglichen Förderung von erdöl bereits überschritten oder wird es spätestens in naher Zukunft sein. Die Frage einer möglichst sauberen und von fossilen und nuklearen Brennstoffen unabhängigen Energieversorgung ist also dringender denn je.

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