Veröffentlicht am 8. Dezember 2009,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,106 x gelesen
Während manch ein Autohersteller immer noch rein auf Größe, Luxus und PS setzt, hat Volvo die Zeichen der Zeit erkannt und bietet mit den Volvo DRIVe Modellen eine Möglichkeit zur drastischen Senkung des Kraftstoffverbrauchs - und das schon heute! So soll z.B. der Volvo C30 1.6D DRIVe Start/Stop im Durchschnitt nur 3,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen, was einem einen CO2-Ausstoß von 99 Gramm auf den Kilometer entspricht. Dabei ist der C30 1.6D DRIVe kein kompromissloses Ökoauto oder gar eine Spaßbremse auf der Strasse: Eine Leistung von 80 kW / 109 PS ermöglicht zügiges Fahren bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h.
Um vor allem auch bei der jüngeren Internetgeneration Begeisterung für die umweltfreundlichen DRIVe Modelle zu wecken, hat Volvo Cars ein erstes Online-Spiel auf Facebook herausgebracht. Dabei geht es darum, mit dem o.g. Volvo C30 DRIVe virtuell in 80 Tagen um die ganze Welt zu fahren, und zwar nur mit Hilfe der Facebook-Freunde des Teilnehmers. Für das Team, das am effizientesten um die Welt fährt, wird Volvo 15.000 Euro an ein Projekt spenden, das die globale Erwärmung bekämpft (Spiel bis 4. Februar 2010).
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Veröffentlicht am 27. Dezember 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,338 x gelesen
Während sich die meisten Autofahrer an der Tankstelle wohl über das Weihnachtsgeschenk in Form von billigeren Benzin- und Dieselpreisen freuen, kritisiert der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer die stark gesunkenen Preise als fehlenden Anreiz für die weitere Entwicklung von sparsameren Fahrzeugen. Denn durch den gesunkenen Ölpreis würden die Autohersteller weniger gezwungen, in sparsame Fahrzeuge zu investieren und die Autokäufer würden weniger sparsamere Autos kaufen. Zusätzlich würde die Fehlentscheidung der EU, die Klimaziele für Neuwagen auf 2015 zu verschieben, für potentiellen Stillstand bei der Entwicklung sparsamerer Fahrzeuge sorgen.
Allerdings ist es fraglich, ob es wirklich zu einem Stillstand kommt, da der Rückgang des Ölpreises zumindest teilweise auf eine verschlechterte Lage der Weltwirtschaft zurückzuführen ist und er daher bei Besserung auch schnell wieder steigen könnte. Des weiteren scheint ein weltweites Umdenken eingesetzt zu haben, so dass der Faktor “Umwelfreundlichkeit” ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium beim Kauf eines Autos wird. Diese Erscheinung zeigt sich u.a. beim sogenannten “Downsizing” und ist nicht auf die finanzielle Situation und nicht ausschließlich auf den Benzinpreis zurückzuführen.
Quelle: Autokrise - Experte wettert gegen niedrige Benzinpreise
Veröffentlicht am 14. November 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 4,074 x gelesen
Kein Recht auf tonnenschwere SUV, PS-Monster oder einfach nur Bequemlichkeit
Bürger und Politiker fordern das Recht auf Mobilität
Wenn man seit geraumer Zeit die Medien und Meinungen zum Thema “Mobilität in Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels” verfolgt, ist vor allem auch immer wieder vom Recht auf Mobilität die Rede. Bei Benzinpreisen von über 1,40 Euro noch vor wenigen Wochen forderten nicht nur über 100.000 Mitglieder des ADAC die Politiker in einer großen Aktion zur Senkung der Kosten für Autofahrer auf. Auch in vielen Foren und Kommentaren zu Artikeln mit diesem Thema sprachen viele vom Recht auf Mobilität und selbst Politiker aus CSU, FDP oder der Linken wurden nicht Müde die Senkung der Kosten zu fordern.
Senkung der Kosten für Benzin und Autofahren kontraproduktiv
Die am häufigsten ausgesprochenen Forderungen waren wohl die Abschaffung der Ökosteuer, die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Kraftstoff auf 7% und die Wiedereinführung der Pendlerpauschale. Alle diese Forderungen würden sich aber Kontraproduktiv auf das Energieverhalten der Bevölkerung und die Forschung und Entwicklung der Unternehmen im Bereich sparsamerer und umweltfreundlicherer Fahrzeuge auswirken. Denn bei günstigem Kraftstoff würde wieder mehr Auto gefahren, mehr auf Leistung als auf Verbrauch geachtet und damit wieder mehr Benzin verbraucht werden.
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