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Wird Südkoreas Hauptstadt Seoul die erste grüne Megacity der Welt?

Veröffentlicht am 5. Februar 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  243 x gelesen

Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.

Cheonggyecheon in Seoul
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek

Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.

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Kopenhagen ist (trotz gescheitertem Klimagipfel) die grünste Metropole Europas

Veröffentlicht am 23. Dezember 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  436 x gelesen

Großstädte sind laut dem European Green City Index der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens Vorreiter beim Klimaschutz, wobei besonders die Metropolen in Nordeuropa, genauer in Skandinavien, positiv hervorstachen. So ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die “grünste Metropole” Europas, gefolgt von Schwedens Hauptstadt Stockholm und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die einzigartige Studie “European Green City Index” zur Nachhaltigkeit von 30 Metropolen aus 30 europäischen Ländern wurde von Siemens anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen präsentiert. Der European Green City Index analysiert die Leistungen und Ambitionen der Städte beim Umwelt- und Klimaschutz. Zugleich macht er Unterschiede transparent in seinen acht Kategorien CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.

“Unsere Untersuchung hat ergeben, dass europäische Städte beim Umweltschutz führend sind: Nahezu alle 30 Städte – die zusammen knapp 75 Millionen Einwohner haben – liegen bei den pro Kopf CO2-Emissionen unter dem Schnitt der EU-Länder”, sagte James Watson, verantwortlicher Autor bei den Analysten der Economist Intelligence Unit (EIU). Die beste Stadt in dieser Kategorie, Oslo, emittiert lediglich 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, weit unter dem EU-Durchschnitt von 8,5 Tonnen. Zudem haben fast alle Städte bereits eine Umweltstrategie entwickelt und teilweise umgesetzt. “Aber alle Städte stehen auch vor großen Herausforderungen: So tragen Erneuerbare Energien dort derzeit nur zu rund sieben Prozent zur Energieversorgung bei – was deutlich unter dem für 2020 angestrebten EU-Ziel von 20 Prozent liegt.” Außerdem werde nur weniger als ein Fünftel des Abfalls recycelt und jeder vierte Liter Wasser geht durch undichte Leitungen im Wassernetz verloren.

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Climate Star 2009: 15 Städte und Gemeinden für Klimaschutz ausgezeichnet

Veröffentlicht am 26. Oktober 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  411 x gelesen

15 Städte und Gemeinden erhalten den Climate Star 2009 für lokalen KlimaschutzAm 22. Oktober 2009 wurden im niederösterreichischen Melk 15 europäische Städte, Gemeinden und kommunale Zusammenschlüsse für ihr Engagement im Klimaschutz mit einem Climate Star 2009 ausgezeichnet. 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben sich für die europäische Auszeichnung beim Klima-Bündnis beworben und ihre Projekte im lokalen Klimaschutz dokumentiert.

Unter dem Motto “Auf kurzem Weg zum Klimaschutz” lud das Klima-Bündnis zum vierten Mal alle europäischen Kommunen ein, sich mit beispielhaften Klimaschutzaktionen und -maßnahmen um einen Climate Star zu bewerben. Entsprechend umfassen die eingereichten Projekte Einsparungen beim Energieverbrauch, dezentral Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbare Energien, Stärkung von klimafreundlichem Verkehr und der Vermarktung regionaler Produkte.

Rekordverdächtige 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben in diesem Jahr 118 lokale Aktionen, Kampagnen und Maßnahmen für einen Climate Star 2009 eingereicht. Die Projekte und die Bewertung der Klimaschutzmaßnahmen vor Ort von 15 Städten, Gemeinden und kommunalen Zusammenschlüssen in vier Kategorien waren so überzeugend und beispielhaft, dass sie mit einem Climate Star ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnungen sind auf Einladung des Bundeslandes Niederösterreich im Stift Melk, Teil des UNESCO- Weltkulturerbes Wachau, am 22. Oktober feierlich verliehen worden.

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Großstädte könnten bei gleicher Lebensqualität Energie und 90 Prozent CO2 einsparen

Veröffentlicht am 29. März 2009,  Kategorie(n): Allgemein,  947 x gelesen

Großstädte wie Tokyo, New York, Berlin oder auch München bedecken gerade einmal ein Prozent der Erdoberfläche, sind aber gleichzeitig für 75 Prozent des globalen Energieverbrauchs und ca. 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich. Und dieses Unverhältnis wird aufgrund der anhaltenden Landflucht und dem daraus folgenden massiven Anstieg der Bevölkerungszahl in den Städten voraussichtlich sogar noch wachsen. Beim Klimaschutz und im Kampf gegen den Klimawandel kommt gerade den Städten deshalb eine Schlüsselrolle zu.

Der Weg von der Großstadt zur CO2-freien Metropole
Vor diesem Hintergrund hat die Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Auftrag der Siemens AG am Modell der Stadt München untersucht, wie eine moderne Großstadt den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 drastisch senken kann. In der 75 Seiten umfassenden Studie zeigt das Wuppertal Institut in den zwei Szenarien “Ziel” und “Brücke” auf, wie die Entwicklung nachhaltiger urbaner Infrastrukturen die Stadt in eine fast CO2-freie Metropole mit hoher Lebensqualität verwandeln könnte.

Verbesserte Gebäudedämmung, Regenerative Energien und effizientere Technologien
Die effizientesten Maßnahmen zur CO2-Reduktion liegen laut der Studie im Bereich Wärme in der flächendeckenden verbesserten Gebäudedämmung sowie effizienterer und klimaschonenderer Erzeugung und Bereitstellung. Bei Stromerzeugung und Stromverbrauch wird verstärkt auf die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solarenergie, Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung gesetzt. Weiterhin spielen die Verwendung von stromsparenden Elektrogeräten und energieeffizienter Beleuchtung eine Zentrale Rolle bei der Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Im Bereich Verkehr können Elektroautos CO2-Emissionen einsparen und es sollen die Potenziale der öffentlichen Verkehrsmittel und des nicht-motorisierten Verkehrs voll ausgeschöpft werden.

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Climate Star 2009 - Auf kurzem Weg zum Klimaschutz

Veröffentlicht am 19. März 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  506 x gelesen

Bewerbungsformulare sind online - Ab sofort können sich alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa mit ihren Klimaschutzprojekten für den Climate Star 2009 bewerben. „Auf kurzem Weg zum Klimaschutz“ lautet das diesjährige Motto der europäischen Auszeichnung für lokale Klimaschutz-Aktivitäten.

Climate StarDas europäische Städtenetzwerk Klima-Bündnis lädt Kommunen in ganz Europa zum vierten Mal ein, vorbildliche Maßnahmen, Kampagnen und Aktivitäten für den Climate Star einzureichen. Ulrike Janssen, Geschäftsführerin des Klima-Bündnis, betont, dass „die lokale Ebene sehr wichtig ist, um auf europäischer und internationaler Ebene Mut zu machen, sich ambitionierte Klimaschutzziele zu setzen und zu erreichen.“ Städte und Gemeinden als unterste politische Ebene stehen in engem Kontakt zur Bevölkerung und sind daher unverzichtbare Akteure um die weltweiten Klimaveränderung mit lokalen Maßnahmen zu begrenzen.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vom Bundesland Niederösterreich, das traditionell die feierliche Auszeichnungsveranstaltung ausrichtet, freut sich über viele teilnehmende Städte und Gemeinden: „Der Climate Star passt zu dem vom Land verabschiedeten Klimaprogramm 2009 bis 2012, in dem erneuerbare Energien einen Schwerpunkt bilden und das sich noch stärker auf die Gemeinden konzentriert.“

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Philips und Echelon kündigen die neue Generation energieeffizienter Straßenbeleuchtung an

Veröffentlicht am 9. April 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,111 x gelesen

Die Echelon Corporation (NASDAQ:ELON) gibt heute bekannt, dass Philips Lighting, einer der weltweit größten Hersteller von Lichtsystemen, die LonWorks® Plattform von Echelon in das neue Starsense Telemanagement-System für die Straßenbeleuchtung integriert hat. Starsense nutzt die Powerline Transceiver zur Kommunikation zwischen den Beleuchtungskörpern und dem i.LON® SmartServer von Echelon, um die dezentrale Überwachung und Bedienung mittels Internetzugriff zur ermöglichen. So lässt sich eine Energieersparnis von mehr als vierzig Prozent erzielen, und die Städte können so die Stromkosten und den CO2-Verbrauch senken. Diese Nachricht wurde heute während der Light+Building in Frankfurt, der weltweit größten Fachmesse der Lichtindustrie, bekannt gegeben.

„Philips hob heute die äußerst signifikante Energieeinsparung und Senkung des CO2-Verbrauchs hervor, die mit der neuen Generation innovativer Beleuchtungstechnologie erzielt werden kann. Damit sind wir gewappnet für die wichtigen Herausforderungen, denen wir uns heute stellen müssen, zum Beispiel Energieverbrauch, Klimawandel und die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Heutzutage ist der Einsatz von energieeffizienter Beleuchtung in allen Bereichen, inklusive der Straßenbeleuchtung, gefragt und unser Starsense-System wird dieser Nachfrage gerecht“, sagt Gil Soto Tolosa, europäischer Produktmarketingmanager Straßenbeleuchtung bei Philips Lighting. „Wir haben unser Starsense System auf der Echelon Plattform aufgebaut, weil Echelon bereits seit vielen Jahren innovative und zuverlässige Produkte herstellt und uns in der Lage versetzt, marktführende Funktionen in unser System zu integrieren. Gemeinsam mit Echelon haben wir eine zukunftssichere Lösung geschaffen, die wesentliche Verbesserungen im Funktionsumfang bieten und gleichzeitig geringere Kosten für die Installation und Wartung erzeugt.“

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