Veröffentlicht am 25. Oktober 2011, Kategorie(n):Allgemein, 504 x gelesen
Seit gestern und noch bis Mittwoch, den 25. Oktober 2011, findet in der Koelnmesse die UrbanTec statt. Hier werden die Mamutaufgaben beleuchtet, die der Klimawandel, die Rohstoffverknappung und das Bevölkerungswachstum für die Menschen in Städten und Ballungsgebieten mit sich bringt. Denn bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit im urbanen Umfeld und in vielen Staaten hält die Landflucht weiter an. Die Risiken und Probleme eröffnen aber auch neue Chancen und Potentiale, die auf der UrbanTec ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Einer der großen Aussteller ist der Siemens Konzern, der auf der internationalen Fachmesse kreative Ideen, leicht finanzierbare technische Lösungen und heute schon umsetzbare praktische Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung vorstellt. Das in Halle 7 gezeigte Spektrum an Umweltlösungen reicht von der virtuellen Stadt einer CO²-freien Zukunft mit praktischen Anwendungen und Optimierungsvorschlägen für kommunale Infrastrukturen bis hin zur modernen energetischen Gebäudesanierung, Verkehrsmanagement-Lösungen, Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen.
Veröffentlicht am 5. Oktober 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 620 x gelesen
Am 16. September 2011 trafen sich in Hamburg rund 50 Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf der EUROFORUM-Konferenz “Die vernetzte Stadt”, um im Vorfeld der Verleihung des deutschen Umweltpreises “Clean Tech Media Award 2011″ über die Potenziale für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Städten der Zukunft zu diskutieren. “Es ist eine Verpflichtung der Städte beim Thema Energieeffizienz und Emissionsreduzierung ’state of the art’ zu sein”, sagte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, auf der Pressekonferenz zur Verleihung des Clean Tech Media Award 2011.
Ohne innovative Technologien und Entwicklungen aus der Industrie sei auch der Wandel einer der größten deutschen Industriestandorte Deutschlands zur “Umwelthauptstadt Europas 2011″ nicht möglich gewesen. Mit Blick auf die Preisträger des Clean Tech Media Award zeigte sich Scholz optimistisch, dass auch in Zukunft Wirtschaft und Industrie Produkte entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen und sich gleichzeitig dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen.
Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 555 x gelesen
Das folgende Video zeigt einen kurzen Video-Clip, der im Auftrag der Europäischen Kommission produziert wurde und die Vorteile einer “grünen” Stadt aufzeigt. Diese reichen von sauberer Luft und natürlichen Oasen zur Erholung vom stressigen Alltag über intelligentere Verkehrskonzepte bis zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Aktuelle Umwelthauptstadt ist die Hansestadt Hamburg, die sich gegen Städte in ganz Europa durchgesetzt und eine Reihe von Projekten entwickelt hat, die nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Stadt ermöglichen. Sie sollen weitere Städte animieren, sich um den Europäischen “Green Capital Award” zu bewerben.
Veröffentlicht am 6. September 2011, Kategorie(n):Allgemein, 569 x gelesen
Hamburg gewann nach Stockholm im Vorjahr als zweite Metropole die Auszeichnung “European Green Capital” und darf sich daher als Umwelthauptstadt 2011 bezeichnen. Die Millionenstadt, die mit ihrem riesigen Hafen zu den wichtigsten Industriestandorten in Europa zählt, überzeugte die Jury durch ihren großen Einsatz umweltfreundlicher Projekte, welche das Wohnen und Arbeiten in der Hansestadt lebenswerter machen sollen. Hamburg beweist damit, dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg durchaus vereinen lassen.
Veröffentlicht am 23. August 2011, Kategorie(n):Allgemein, 638 x gelesen
In Europa leben bereits mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen und in den letzten Jahrzehnten hat die Landflucht vor allem auch in Schwellen- und Entwicklungsländern ein bisher ungekanntes Ausmaße angenommen. Gerade hier besteht daher ein großes Potential zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Nutzung der erneuerbaren Energien und zur Senkung des Ressourcenverbrauchs mit einem möglichst großen Hebel. Schließlich gehen inzwischen 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs auf das Leben und Arbeiten in den Metropolen und Städten unserer Erde. Grünere Städte bedeuten aber nicht nur die Verringerung der Emissionen und den Erhalt größerer Rohstoffreserven für nachfolgende Generationen, sondern vor allem auch eine Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner.
Veröffentlicht am 31. März 2011, Kategorie(n):Allgemein, 880 x gelesen
Die Landflucht hat in den letzten Jahrzehnten in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher ungekannte Ausmaße angenommen, so dass inzwischen mehr als jeder zweite Mensch in einer Stadt oder einem Ballungsgebiet lebt. Am meisten konzentrieren sich dabei die Europäer auf das Wohnen in Städten, denn hier sind es sogar über 70 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass das Leben und Wirtschaften in diesen urbanen Zentren auch für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs - genauer für 75 Prozent - verantwortlich ist. Der Trend der Urbanisierung stellt daher im Hinblick auf Energieversorgung, Wasserversorgung, Mobilität ,Abfall und Klimaschutz eine große Herausforderung an die Gesellschaft.
Veröffentlicht am 18. Februar 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 1 x gelesen
Wie die euroLightning GmbH mit Berufung auf Informationen aus der Ausgabe 12/2008 des Fachmagazins “Elektronik Report” berichtet, lässt sich bis zu 38 Prozent des Energieverbrauchs von Städten auf die Straßenbeleuchtung zurückführen. Dabei ist es dank modernster Lichttechnik längst nicht mehr nötig, so viel Energie und Geld zu verschwenden. Innovative LED-Leuchten sind in Verbindung mit den verschiedendsten Lampenstilen erhältlich und können so dazu beitragen, dass Städte ihre Attraktivität beizubehalten und ihren Stromverbrauch sowie ihre Emissionen gleichzeitig deutlich verringern.
Veröffentlicht am 30. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,072 x gelesen
Die Stadt Dormagen im Städtedreieck Düsseldorf – Köln – Mönchengladbach und die Gemeinde Uedem in Nordrhein-Westfalen hatten grünes Licht für die energieeffiziente Modernisierung ihrer Beleuchtung gegeben und wurden nun von der Berliner Energieagentur im Auftrag der Europäischen Kommission zu GreenLight-Partnern ernannt. Damit werden sie für ihre innovativen und klimafreundlichen Stadtbeleuchtungskonzepte geehrt, die zusammen im Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom sparen.
Die Stadt Dormagen hat in nur 13 Monaten ihre öffentliche Straßenbeleuchtung modernisiert. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting wurde die Stadtbeleuchtung auf einen neuen Stand gebracht. Etwa 5.000 veraltete Quecksilberdampfhochdrucklampen wurden durch Natriumdampfhochdrucklampen ersetzt. Zusammen mit modernen Vorschaltgeräten bleiben der Stadt damit jährlich über 1.3 Millionen Kilowattstunden Strom erspart, was die Energiekosten für Beleuchtung um etwa 140.000 Euro reduziert und das Klima um 818 Tonnen CO2-Emissionen entlastet.
Veröffentlicht am 25. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,369 x gelesen
Vom 20. bis 22. Oktober 2010 findet in Stockholm die erste “European Green Capital Conference” statt, in deren Rahmen auch der “European Green Capital Award” für 2012 und 2013 verliehen wird. Stockholm trägt den Titel “European Green Capital 2010″ und ist in diesem Jahr also die Umwelthauptstadt von Europa. Für das Jahr 2011 wurde der Titel von der Europäischen Kommission bereits an die norddeutsche Metropole Hamburg vergeben. Laut Aussage auf der offiziellen Internettseite ist dies für die Hansestadt “Ansporn und Chance zugleich, im Umweltjahr 2011 und darüber hinaus Impulse für mehr städtischen Umweltschutz zu setzen.”
Veröffentlicht am 7. September 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,076 x gelesen
Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.