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Von Westeuropa lernen: Auf die Räder fertig los!

Veröffentlicht am 7. September 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,197 x gelesen

Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.

Rauf aufs Rad
Foto: Garry Knight

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Philips Livable Cities Award: Wettbewerb für lebenswertere Städte (Anzeige)

Veröffentlicht am 16. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  858 x gelesen

Moderne Städte wie Zürich, Wien, Vancouver, Auckland oder München bieten ihren Bewohnern eine sehr hohe Lebensqualität um in ihnen zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Aber auch Städte, die deutlich weniger attraktiv sind oder sogar einen der hinteren Plätze in den Rankings belegen, sind meist Anziehungspunkt für die Menschen der Region. Laut jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements lebt aktuell mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Neben den Herausforderungen im Bereich der Wasserversorgung und -qualität, Abfallentsorgung, Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme, werden auch gesundheitsbezogene Probleme wie ein massiver Anstieg von Übergewichtigkeit sowie der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung Auswirkungen haben.

Um das Wohlbefinden der Menschen in möglichst vielen Städten zu steigern und in den bereits sehr lebenswerten Städten möglichst alle Bewohner an den Vorteilen der Stadt teilhaben zu lassen, sollen mit dem Philips Livable Cities Award praktische und umsetzbare Ideen gesucht und prämiert werden, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen verbessert werden kann, die in Städten leben. Der Wettbewerb ist mit Preisen im Gesamtwert von 125.000 Euro dotiert.

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Podiumsdiskussion 16.4.2010: Berlin - die Grüne Stadt der Zukunft?

Veröffentlicht am 7. April 2010,  Kategorie(n): Termine,  957 x gelesen

Am Freitag, den 16. April 2010 findet um 19:00 Uhr im Kulturhaus der Albert-Schweitzer-Stiftung Wohnen und Betreuen in Berlin die Podiumsdiskussion “Berlin - die Grüne Stadt der Zukunft?” statt.

Inzwischen leben weltweit mehr Menschen in Städten und Ballungsgebieten als auf dem Land. Aus diesem Grund sind Städte und urbane Zentren auch mit 75 Prozent für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs und der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Metropole und einzige deutsche Weltstadt, Berlin, macht da keine Ausnahme. Darüber, was Berlin zur Reduzierung der Klimafolgen beitragen kann, ob Berlin zur ökologischen Modellstadt werden kann und welche Auswirkungen der Klimawandel für unser Leben in der Stadt hat, diskutieren:

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Städtebildung und der demografische Wandel sind die Megatrends der nächsten Jahrzehnte

Veröffentlicht am 3. April 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,243 x gelesen

Laut der mittlere Projektion erwartet die UNO das Anwachsen der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2025 auf rund 8,0 Milliarden und bis zum Jahr 2050 sogar auf rund 9,2 Milliarden Menschen. In 2025 werden dann bereits eineinhalb Milliarden mehr Menschen auf der Erde leben als heute und die meisten von ihnen werden in Städten und Ballungsräumen ihr Zuhause haben. Hinzu kommt der demografische Wandel durch eine stark steigende Lebenserwartung: So sollen nach Prognosen in 2050 bereits mehr Menschen älter als 60 Jahre sein, als es Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren gibt. Diese Veränderungen werden die verschiedendsten Herausforderungen für die Menschheit mit sich bringen, wie Siemens im folgenden Video unterhaltsam aufzeigt.

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Wird Südkoreas Hauptstadt Seoul die erste grüne Megacity der Welt?

Veröffentlicht am 5. Februar 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,877 x gelesen

Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.

Cheonggyecheon in Seoul
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek

Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.

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Kopenhagen ist (trotz gescheitertem Klimagipfel) die grünste Metropole Europas

Veröffentlicht am 23. Dezember 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,547 x gelesen

Großstädte sind laut dem European Green City Index der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens Vorreiter beim Klimaschutz, wobei besonders die Metropolen in Nordeuropa, genauer in Skandinavien, positiv hervorstachen. So ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die “grünste Metropole” Europas, gefolgt von Schwedens Hauptstadt Stockholm und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die einzigartige Studie “European Green City Index” zur Nachhaltigkeit von 30 Metropolen aus 30 europäischen Ländern wurde von Siemens anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen präsentiert. Der European Green City Index analysiert die Leistungen und Ambitionen der Städte beim Umwelt- und Klimaschutz. Zugleich macht er Unterschiede transparent in seinen acht Kategorien CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.

“Unsere Untersuchung hat ergeben, dass europäische Städte beim Umweltschutz führend sind: Nahezu alle 30 Städte – die zusammen knapp 75 Millionen Einwohner haben – liegen bei den pro Kopf CO2-Emissionen unter dem Schnitt der EU-Länder”, sagte James Watson, verantwortlicher Autor bei den Analysten der Economist Intelligence Unit (EIU). Die beste Stadt in dieser Kategorie, Oslo, emittiert lediglich 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, weit unter dem EU-Durchschnitt von 8,5 Tonnen. Zudem haben fast alle Städte bereits eine Umweltstrategie entwickelt und teilweise umgesetzt. “Aber alle Städte stehen auch vor großen Herausforderungen: So tragen Erneuerbare Energien dort derzeit nur zu rund sieben Prozent zur Energieversorgung bei – was deutlich unter dem für 2020 angestrebten EU-Ziel von 20 Prozent liegt.” Außerdem werde nur weniger als ein Fünftel des Abfalls recycelt und jeder vierte Liter Wasser geht durch undichte Leitungen im Wassernetz verloren.

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Climate Star 2009: 15 Städte und Gemeinden für Klimaschutz ausgezeichnet

Veröffentlicht am 26. Oktober 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,084 x gelesen

15 Städte und Gemeinden erhalten den Climate Star 2009 für lokalen KlimaschutzAm 22. Oktober 2009 wurden im niederösterreichischen Melk 15 europäische Städte, Gemeinden und kommunale Zusammenschlüsse für ihr Engagement im Klimaschutz mit einem Climate Star 2009 ausgezeichnet. 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben sich für die europäische Auszeichnung beim Klima-Bündnis beworben und ihre Projekte im lokalen Klimaschutz dokumentiert.

Unter dem Motto “Auf kurzem Weg zum Klimaschutz” lud das Klima-Bündnis zum vierten Mal alle europäischen Kommunen ein, sich mit beispielhaften Klimaschutzaktionen und -maßnahmen um einen Climate Star zu bewerben. Entsprechend umfassen die eingereichten Projekte Einsparungen beim Energieverbrauch, dezentral Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbare Energien, Stärkung von klimafreundlichem Verkehr und der Vermarktung regionaler Produkte.

Rekordverdächtige 444 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben in diesem Jahr 118 lokale Aktionen, Kampagnen und Maßnahmen für einen Climate Star 2009 eingereicht. Die Projekte und die Bewertung der Klimaschutzmaßnahmen vor Ort von 15 Städten, Gemeinden und kommunalen Zusammenschlüssen in vier Kategorien waren so überzeugend und beispielhaft, dass sie mit einem Climate Star ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnungen sind auf Einladung des Bundeslandes Niederösterreich im Stift Melk, Teil des UNESCO- Weltkulturerbes Wachau, am 22. Oktober feierlich verliehen worden.

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Großstädte könnten bei gleicher Lebensqualität Energie und 90 Prozent CO2 einsparen

Veröffentlicht am 29. März 2009,  Kategorie(n): Allgemein,  2,532 x gelesen

Großstädte wie Tokyo, New York, Berlin oder auch München bedecken gerade einmal ein Prozent der Erdoberfläche, sind aber gleichzeitig für 75 Prozent des globalen Energieverbrauchs und ca. 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich. Und dieses Unverhältnis wird aufgrund der anhaltenden Landflucht und dem daraus folgenden massiven Anstieg der Bevölkerungszahl in den Städten voraussichtlich sogar noch wachsen. Beim Klimaschutz und im Kampf gegen den Klimawandel kommt gerade den Städten deshalb eine Schlüsselrolle zu.

Der Weg von der Großstadt zur CO2-freien Metropole
Vor diesem Hintergrund hat die Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Auftrag der Siemens AG am Modell der Stadt München untersucht, wie eine moderne Großstadt den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 drastisch senken kann. In der 75 Seiten umfassenden Studie zeigt das Wuppertal Institut in den zwei Szenarien “Ziel” und “Brücke” auf, wie die Entwicklung nachhaltiger urbaner Infrastrukturen die Stadt in eine fast CO2-freie Metropole mit hoher Lebensqualität verwandeln könnte.

Verbesserte Gebäudedämmung, Regenerative Energien und effizientere Technologien
Die effizientesten Maßnahmen zur CO2-Reduktion liegen laut der Studie im Bereich Wärme in der flächendeckenden verbesserten Gebäudedämmung sowie effizienterer und klimaschonenderer Erzeugung und Bereitstellung. Bei Stromerzeugung und Stromverbrauch wird verstärkt auf die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solarenergie, Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung gesetzt. Weiterhin spielen die Verwendung von stromsparenden Elektrogeräten und energieeffizienter Beleuchtung eine Zentrale Rolle bei der Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Im Bereich Verkehr können Elektroautos CO2-Emissionen einsparen und es sollen die Potenziale der öffentlichen Verkehrsmittel und des nicht-motorisierten Verkehrs voll ausgeschöpft werden.

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Climate Star 2009 - Auf kurzem Weg zum Klimaschutz

Veröffentlicht am 19. März 2009,  Kategorie(n): Sonstiges,  988 x gelesen

Bewerbungsformulare sind online - Ab sofort können sich alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Europa mit ihren Klimaschutzprojekten für den Climate Star 2009 bewerben. „Auf kurzem Weg zum Klimaschutz“ lautet das diesjährige Motto der europäischen Auszeichnung für lokale Klimaschutz-Aktivitäten.

Climate StarDas europäische Städtenetzwerk Klima-Bündnis lädt Kommunen in ganz Europa zum vierten Mal ein, vorbildliche Maßnahmen, Kampagnen und Aktivitäten für den Climate Star einzureichen. Ulrike Janssen, Geschäftsführerin des Klima-Bündnis, betont, dass „die lokale Ebene sehr wichtig ist, um auf europäischer und internationaler Ebene Mut zu machen, sich ambitionierte Klimaschutzziele zu setzen und zu erreichen.“ Städte und Gemeinden als unterste politische Ebene stehen in engem Kontakt zur Bevölkerung und sind daher unverzichtbare Akteure um die weltweiten Klimaveränderung mit lokalen Maßnahmen zu begrenzen.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vom Bundesland Niederösterreich, das traditionell die feierliche Auszeichnungsveranstaltung ausrichtet, freut sich über viele teilnehmende Städte und Gemeinden: „Der Climate Star passt zu dem vom Land verabschiedeten Klimaprogramm 2009 bis 2012, in dem erneuerbare Energien einen Schwerpunkt bilden und das sich noch stärker auf die Gemeinden konzentriert.“

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