Veröffentlicht am 16. August 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 198 x gelesen
Moderne Städte wie Zürich, Wien, Vancouver, Auckland oder München bieten ihren Bewohnern eine sehr hohe Lebensqualität um in ihnen zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Aber auch Städte, die deutlich weniger attraktiv sind oder sogar einen der hinteren Plätze in den Rankings belegen, sind meist Anziehungspunkt für die Menschen der Region. Laut jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements lebt aktuell mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Neben den Herausforderungen im Bereich der Wasserversorgung und -qualität, Abfallentsorgung, Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme, werden auch gesundheitsbezogene Probleme wie ein massiver Anstieg von Übergewichtigkeit sowie der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung Auswirkungen haben.
Um das Wohlbefinden der Menschen in möglichst vielen Städten zu steigern und in den bereits sehr lebenswerten Städten möglichst alle Bewohner an den Vorteilen der Stadt teilhaben zu lassen, sollen mit dem Philips Livable Cities Award praktische und umsetzbare Ideen gesucht und prämiert werden, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen verbessert werden kann, die in Städten leben. Der Wettbewerb ist mit Preisen im Gesamtwert von 125.000 Euro dotiert.
Veröffentlicht am 14. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 423 x gelesen
Die Stadt Villingen-Schwenningen im Südwesten Baden-Württembergs mit ihren mehr als 81.000 Einwohnern setzt sich aus zwei großen Stadtteilen zusammen, die ehemals selbstständige Städte waren: Dem badischen Villingen und dem württembergischen Schwenningen, die im Jahr 1972 im Rahmen der Gemeinde- und Kreisreform zur Stadt Villingen-Schwenningen zusammengelegt wurden. Nun wurde die Stadt für Ihre Initiative bei der Umstellung auf eine effizientere öffentliche Beleuchtung geehrt. Bereits seit Mitte der neunziger Jahre stellt Villingen-Schwenningen auf energieeffiziente Leuchtmittel um und erhielt für ihr innovatives und effizientes öffentliches Beleuchtungssystem nun den GreenLight Award 2010 der Europäischen Union.
Foto: Luftaufnahme des Stadtteils Villingen / Foto von Toksave
Veröffentlicht am 10. März 2010, Kategorie(n):Allgemein, 534 x gelesen
In der Europäischen Union (EU) leben aktuell rund 500 Millionen Einwohner und vier von fünf Europäern leben in Städten. Da der Großteil also in Städten oder Ballungsräumen lebt, kommen auf die städtischen Gebiete enorme ökologische Herausforderungen zu und Umwelt- und Klimaschutz muss in den Städten beginnen. Seit 2010 wird daher jedes Jahr eine europäische Stadt zur “Grünen Hauptstadt Europas” gewählt und mit dem Green Capital Award ausgezeichnet. Für den prestigeträchtige Titel hatten sich für 2010 und 2011 nicht weniger als 35 Städte beworben, aus denen die acht Finalisten Amsterdam, Bristol, Kopenhagen, Freiburg, Hamburg, Münster, Oslo und Stockholm ausgewählt wurden.
Alle diese Metropolen konnten die Jury durch ihre hohen Umweltstandards sowie ihre ehrgeizigen Ziele zur Entlastung der Umwelt und der nachhaltigen Stadtentwicklung überzeugen. Auch wenn der Titel “European Green Capital 2010″ im Februar an Stockholm und die Auszeichnung “European Green Capital 2011″ an Hamburg ging, können die Bewohhner aller finalen Städte sicherlich stolz sein. Aus diesem Grund sollen hier auch die acht Finalisten bei der Wahl zur Grünen Hauptstadt Europas 2010 und 2011 vorgestellt werden. Den Anfang macht Bristol, die achtgrößte Stadt Englands.
Veröffentlicht am 29. März 2009, Kategorie(n):Allgemein, 1,340 x gelesen
Großstädte wie Tokyo, New York, Berlin oder auch München bedecken gerade einmal ein Prozent der Erdoberfläche, sind aber gleichzeitig für 75 Prozent des globalen Energieverbrauchs und ca. 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich. Und dieses Unverhältnis wird aufgrund der anhaltenden Landflucht und dem daraus folgenden massiven Anstieg der Bevölkerungszahl in den Städten voraussichtlich sogar noch wachsen. Beim Klimaschutz und im Kampf gegen den Klimawandel kommt gerade den Städten deshalb eine Schlüsselrolle zu.
Der Weg von der Großstadt zur CO2-freien Metropole
Vor diesem Hintergrund hat die Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Auftrag der Siemens AG am Modell der Stadt München untersucht, wie eine moderne Großstadt den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 drastisch senken kann. In der 75 Seiten umfassenden Studie zeigt das Wuppertal Institut in den zwei Szenarien “Ziel” und “Brücke” auf, wie die Entwicklung nachhaltiger urbaner Infrastrukturen die Stadt in eine fast CO2-freie Metropole mit hoher Lebensqualität verwandeln könnte.
Verbesserte Gebäudedämmung, Regenerative Energien und effizientere Technologien
Die effizientesten Maßnahmen zur CO2-Reduktion liegen laut der Studie im Bereich Wärme in der flächendeckenden verbesserten Gebäudedämmung sowie effizienterer und klimaschonenderer Erzeugung und Bereitstellung. Bei Stromerzeugung und Stromverbrauch wird verstärkt auf die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solarenergie, Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung gesetzt. Weiterhin spielen die Verwendung von stromsparenden Elektrogeräten und energieeffizienter Beleuchtung eine Zentrale Rolle bei der Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Im Bereich Verkehr können Elektroautos CO2-Emissionen einsparen und es sollen die Potenziale der öffentlichen Verkehrsmittel und des nicht-motorisierten Verkehrs voll ausgeschöpft werden.
Veröffentlicht am 9. April 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 2,570 x gelesen
Die Echelon Corporation (NASDAQ:ELON) gibt heute bekannt, dass Philips Lighting, einer der weltweit größten Hersteller von Lichtsystemen, die LonWorks® Plattform von Echelon in das neue Starsense Telemanagement-System für die Straßenbeleuchtung integriert hat. Starsense nutzt die Powerline Transceiver zur Kommunikation zwischen den Beleuchtungskörpern und dem i.LON® SmartServer von Echelon, um die dezentrale Überwachung und Bedienung mittels Internetzugriff zur ermöglichen. So lässt sich eine Energieersparnis von mehr als vierzig Prozent erzielen, und die Städte können so die Stromkosten und den CO2-Verbrauch senken. Diese Nachricht wurde heute während der Light+Building in Frankfurt, der weltweit größten Fachmesse der Lichtindustrie, bekannt gegeben.
„Philips hob heute die äußerst signifikante Energieeinsparung und Senkung des CO2-Verbrauchs hervor, die mit der neuen Generation innovativer Beleuchtungstechnologie erzielt werden kann. Damit sind wir gewappnet für die wichtigen Herausforderungen, denen wir uns heute stellen müssen, zum Beispiel Energieverbrauch, Klimawandel und die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Heutzutage ist der Einsatz von energieeffizienter Beleuchtung in allen Bereichen, inklusive der Straßenbeleuchtung, gefragt und unser Starsense-System wird dieser Nachfrage gerecht“, sagt Gil Soto Tolosa, europäischer Produktmarketingmanager Straßenbeleuchtung bei Philips Lighting. „Wir haben unser Starsense System auf der Echelon Plattform aufgebaut, weil Echelon bereits seit vielen Jahren innovative und zuverlässige Produkte herstellt und uns in der Lage versetzt, marktführende Funktionen in unser System zu integrieren. Gemeinsam mit Echelon haben wir eine zukunftssichere Lösung geschaffen, die wesentliche Verbesserungen im Funktionsumfang bieten und gleichzeitig geringere Kosten für die Installation und Wartung erzeugt.“