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InnovationCity: Bottrop als Modellstadt für Energiesparen und Klimaschutz

Veröffentlicht am 16. Januar 2012,  Kategorie(n): Allgemein,  256 x gelesen

Die Stadt Bottrop liegt mitten im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen und hat in etwa 117.000 Einwohner. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen, die seit dem Beginn des Niedergangs des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland immer noch große wirtschaftliche Probleme haben, hat sich Bottrop seit Jahren erfolgreich um einen Strukturwandel bemüht. Gekennzeichnet ist der Erfolg von einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten im Ruhrgebiet. Zudem die Stadt den Wettbewerb des Initiativkreises Ruhr gewonnen und trägt seitdem offiziell den Titel “InnovationCity“. Bottrop ist damit Modellstadt für Energiesparen und Klimaschutz und soll internationalen Vorbild- und Vorzeigecharakter haben. Das langfristige Ziel geht aber deutlich weiter: Das gesamte Ruhrgebiet soll zu einer Niedrigenergieregion gemacht werden.

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Fujisawa Sustainable Smart Town: In Japans Musterstadt soll der eigene Ökostrom den Bedarf decken

Veröffentlicht am 1. November 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  439 x gelesen

Wer heute ein neues Haus baut, der achtet meist darauf, dass es den Standard für Niedrigenergie- oder gar Plusenergiehäuser erfüllt, hervorragend gedämmte Wände gehören dabei ebenso dazu wie dreifachverglaste Fenster. Ergänzt wird das energieeffiziente Gebude dann oft von einer Solaranlage oder einem energiesparenden Blockheizkraftwerk. Ein so gebautes Haus kommt dafür dann mit einem Bruchteil der Energie eines durchschnittlichen Gebäudes aus. Um einem bestehenden Altbau das Energiesparen beizubringen ist hingegen meist aufwendig, teuer und führt bei nicht fachgerecht ausgeführten Arbeiten manchmal sogar zu Komplikationen wie Schimmelbildung oder Grünalgen auf den Wänden. Am besten baut man daher gleich ein ganzes Städtchen aus dem nichts neu auf, dachte sich wohl auch der japanische Elektronikkonzern Panasonic und baut aktuell mit acht anderen Unternehmen an der Fujisawa Sustainable Smart Town (Fujisawa SST).

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Philadelphia will als grüne Stadt das Regenwasser nutzen und die Luftverschmutzung stoppen

Veröffentlicht am 3. Juni 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  730 x gelesen

Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA und mit fast 1,5 Millionen Einwohnern auch eine der größten Metropolen der Vereinigten Staaten. Wie andere Städte dieser Größenordung hat auch Philadelphia mit Problemen wie eines enormen Energie- und Wasserverbrauchs sowie Luftverschmutzung zu kämpfen. Im Rahmen der “Green City, Clean Waters Initiative” soll nun aber vor allem der Wasserverbrauch eingedämmt werden, indem die Stadt nach und nach begrünt wird. Begrünte Dächer, wasserdurchlässiger Asphalt und eine Begrünung der Gehwege und freien Flächen sollen mehr Regenwasser in die Erde durchlassen, anstatt es ungenutzt in die Kanalisation fließen zu lassen.

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Mint Hotel Tower of London: Grünes Design-Hotel mit großem vertikalen Garten

Veröffentlicht am 18. April 2011,  Kategorie(n): Gebäude,  1,271 x gelesen

Das neuste Mint Hotel ist nur ein paar Gehminuten vom Tower Hill, dem Tower of London und dem Bahnhof Fenchurch Street entfernt und liegt damit mitten in der historischen Altstadt von London und dem Finanzzentrum. Die Lage ist aber nicht das einzig Außergewöhnliche am Mint Hotel Tower of London, denn es wurde zudem von führenden Architekten nach den höchsten ökologischen Standards gebaut und vereint nun den perfekten Mix aus Nachhaltigkeit, Location und Style.

Mint Hotel in London mit riesigem vertikalem Garten
Fotos: Frosts Landscape Construction

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Metropolitan Solutions: Wie das Leben in Großstädten umweltfreundlicher werden soll

Veröffentlicht am 31. März 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  880 x gelesen

Die Landflucht hat in den letzten Jahrzehnten in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher ungekannte Ausmaße angenommen, so dass inzwischen mehr als jeder zweite Mensch in einer Stadt oder einem Ballungsgebiet lebt. Am meisten konzentrieren sich dabei die Europäer auf das Wohnen in Städten, denn hier sind es sogar über 70 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass das Leben und Wirtschaften in diesen urbanen Zentren auch für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs - genauer für 75 Prozent - verantwortlich ist. Der Trend der Urbanisierung stellt daher im Hinblick auf Energieversorgung, Wasserversorgung, Mobilität ,Abfall und Klimaschutz eine große Herausforderung an die Gesellschaft.

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Grünes Licht: Dormagen und Uedem sparen durch neue Beleuchtung 1,5 Mio. kWh Strom pro Jahr

Veröffentlicht am 30. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,072 x gelesen

Die Stadt Dormagen im Städtedreieck Düsseldorf – Köln – Mönchengladbach und die Gemeinde Uedem in Nordrhein-Westfalen hatten grünes Licht für die energieeffiziente Modernisierung ihrer Beleuchtung gegeben und wurden nun von der Berliner Energieagentur im Auftrag der Europäischen Kommission zu GreenLight-Partnern ernannt. Damit werden sie für ihre innovativen und klimafreundlichen Stadtbeleuchtungskonzepte geehrt, die zusammen im Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom sparen.

Die Stadt Dormagen hat in nur 13 Monaten ihre öffentliche Straßenbeleuchtung modernisiert. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting wurde die Stadtbeleuchtung auf einen neuen Stand gebracht. Etwa 5.000 veraltete Quecksilberdampfhochdrucklampen wurden durch Natriumdampfhochdrucklampen ersetzt. Zusammen mit modernen Vorschaltgeräten bleiben der Stadt damit jährlich über 1.3 Millionen Kilowattstunden Strom erspart, was die Energiekosten für Beleuchtung um etwa 140.000 Euro reduziert und das Klima um 818 Tonnen CO2-Emissionen entlastet.

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Am 21. Oktober 2010 wird die Umwelthauptstadt Europas für 2012 und 2013 gewählt

Veröffentlicht am 25. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,369 x gelesen

Vom 20. bis 22. Oktober 2010 findet in Stockholm die erste “European Green Capital Conference” statt, in deren Rahmen auch der “European Green Capital Award” für 2012 und 2013 verliehen wird. Stockholm trägt den Titel “European Green Capital 2010″ und ist in diesem Jahr also die Umwelthauptstadt von Europa. Für das Jahr 2011 wurde der Titel von der Europäischen Kommission bereits an die norddeutsche Metropole Hamburg vergeben. Laut Aussage auf der offiziellen Internettseite ist dies für die Hansestadt “Ansporn und Chance zugleich, im Umweltjahr 2011 und darüber hinaus Impulse für mehr städtischen Umweltschutz zu setzen.”

Stockholm
Foto: Michael Cavén

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Von Westeuropa lernen: Auf die Räder fertig los!

Veröffentlicht am 7. September 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,076 x gelesen

Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.

Rauf aufs Rad
Foto: Garry Knight

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Philips Livable Cities Award: Wettbewerb für lebenswertere Städte (Anzeige)

Veröffentlicht am 16. August 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  803 x gelesen

Moderne Städte wie Zürich, Wien, Vancouver, Auckland oder München bieten ihren Bewohnern eine sehr hohe Lebensqualität um in ihnen zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Aber auch Städte, die deutlich weniger attraktiv sind oder sogar einen der hinteren Plätze in den Rankings belegen, sind meist Anziehungspunkt für die Menschen der Region. Laut jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements lebt aktuell mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Neben den Herausforderungen im Bereich der Wasserversorgung und -qualität, Abfallentsorgung, Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme, werden auch gesundheitsbezogene Probleme wie ein massiver Anstieg von Übergewichtigkeit sowie der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung Auswirkungen haben.

Um das Wohlbefinden der Menschen in möglichst vielen Städten zu steigern und in den bereits sehr lebenswerten Städten möglichst alle Bewohner an den Vorteilen der Stadt teilhaben zu lassen, sollen mit dem Philips Livable Cities Award praktische und umsetzbare Ideen gesucht und prämiert werden, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen verbessert werden kann, die in Städten leben. Der Wettbewerb ist mit Preisen im Gesamtwert von 125.000 Euro dotiert.

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Villingen-Schwenningen wird für energieeffiziente Beleuchtung mit GreenLight Award der EU geehrt

Veröffentlicht am 14. April 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,322 x gelesen

Die Stadt Villingen-Schwenningen im Südwesten Baden-Württembergs mit ihren mehr als 81.000 Einwohnern setzt sich aus zwei großen Stadtteilen zusammen, die ehemals selbstständige Städte waren: Dem badischen Villingen und dem württembergischen Schwenningen, die im Jahr 1972 im Rahmen der Gemeinde- und Kreisreform zur Stadt Villingen-Schwenningen zusammengelegt wurden. Nun wurde die Stadt für Ihre Initiative bei der Umstellung auf eine effizientere öffentliche Beleuchtung geehrt. Bereits seit Mitte der neunziger Jahre stellt Villingen-Schwenningen auf energieeffiziente Leuchtmittel um und erhielt für ihr innovatives und effizientes öffentliches Beleuchtungssystem nun den GreenLight Award 2010 der Europäischen Union.

Luftbild von Villingen
Foto: Luftaufnahme des Stadtteils Villingen / Foto von Toksave

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