Veröffentlicht am 11. Juni 2010,
Kategorie(n): Sonstiges, 952 x gelesen
Der japanische Autohersteller Mitsubishi stellt sich gerne als Vorreiter einer neuen Generation von Automobilen mit reinem Elektroantrieb dar, die vor allem CO2-neutral und damit besonders umweltfreundlich sein sollen. Der Mitsubishi i-MiEV sowie der baugleiche Peugeot iOn gehören auch tatsächlich zu den ersten Elektroautos eines Massenherstellers, die man bestellen kann. Mit dem Schutz der Umwelt nimmt es der Mitsubishi Konzern aber wohl weniger genau, denn er soll laut der großen amerikanischen Umweltschutzorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC) hinter der mehr als umstrittenen, geplanten Pebble Mine in der Bristol Bay, Alaska stehen.
Die Bristol Bay ist der östlichste Arm und der flachste Teil des Beringmeers. Es ist eines der letzten unberührten Gebiete von Amerika, mit gesunder Erde, blühenden Landschaften, kristallklaren Flüssen und Seen. Die Bristol Bay ist Lebensraum für viele Tieraten und die größte Wanderung von Lachsen führt durch die Ströme in diesem Teil von Alaska. Diese Millionen von Lachsen sind wiederum nicht nur die Lebensgrundlage von Bären, Walen, Robben und Adlern sondern sie versorgen auch die amerikanischen Ureinwohner, die dort leben. Mitten im Herzen dieses einzigartigen Ökosystems will nun ein Firmenkonsortium von Minenbetreibern, angeführt von der englischen Firma “Anglo American”, eine der größten Minen im Tagebau starten.
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