Veröffentlicht am 30. Dezember 2010,
Kategorie(n): Gebäude, 1,700 x gelesen
Während der Kampf um das Für und Wider von Energiesparlampen - genauer gesagt den Kompaktleuchtstofflampen - gerade in vollem Gange ist, etabliert sich eine weitere Technologie abseits des großen Medieninteresses immer mehr: Die LED-Beleuchtung. Die Leuchtdioden (LEDs) können im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe bis zu 90 Prozent Strom einsparen und die Lebensdauer beträgt ein Vielfaches. Gerade deshalb setzen sie sich auch als alternative Beleuchtungen für öffentliche Anlagen, Industrie und Gewerb immer mehr durch. Einer der Pioniere war Aral, die Tankstellenmarke der deutschen BP, die im Januar 2010 weltweit erstmalig die komplette Beleuchtung einer Tankstelle auf moderne energiesparende LED-Leuchtmittel umgestellt hat.

Foto: Aral
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Der Reifenhersteller Michelin fordert bereits seit mehreren Jahren einen brancheneinheitlichen Energiesparindex für Reifen, der in Form eines Energiesparlabels auf neuen Reifen in Zukunft auch kommen wird. Ab 2012 kann sich jeder Autofahrer so einfach und übersichtlich über Sicherheit, Lärmbelästigung und natürlich Treibstoffverbrauch informieren - wie bei Kühlschränken oder Spülmaschinen längst gang und gäbe. Denn was nicht energieeffiziente Reifen verursachen können zeigt das Video mit dem Titel “Neulich an der Tankstelle…”. Und das will wirklich keiner erleben…
Auch wenn das der Werbespot lustig gemacht ist, geht es im Kern doch um ein sehr ernstes Thema: Laut einer Studie von Michelinkönnten mit rollwiderstandsarmen Autoreifen weltweit rund 20 Milliarden Liter Treibstoff im Jahr eingespart werden. Diese Zahl basiert zwar auf der theoretischen Annahme, dass weltweit alle PKW mit energieeffizienten Reifen ausgerüstet wären, aber auch wenn nur ein Bruchteil “grüne Reifen” nutzen würde, wäre die Ersparnis an Kraftstoff und CO2-Emissionen schon beachtlich.