Veröffentlicht am 28. September 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,190 x gelesen
Die Warnung, die laut dem Umwelt Blog von Nobelpreisträger Paul Crutzen stammt, bezieht sich allerdings nur auf Raps-Biodiesel und nicht auf Bio-Ethanol aus Zuckerrohr. Das Problem bei der Herstellung ist die Düngung des Agrarbodens mit Stickstoff:
“Der Forscher hatte gemeinsam mit Kollegen herausgefunden, dass Agrarböden wenn diese mit Stickstoff gedüngt werden, dort das gefährliche Treibhausgas N2O entweicht und in die Atmosphäre gelangt. Dieses Treibhausgas ist fast 300mal stärker als CO2 und damit deutlich schädlicher für den weltweiten Klimahaushalt. Bei seinen Forschungen entdeckte Paul Crutzen dass Raps-Biodiesel zwar klimaneutral sei aber der Klimaschaden der durch N2O verursacht wird ist etwa 1 bis 1,7 mal höher als der dadurch entstandene Klimanutzen.”
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Veröffentlicht am 27. September 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 1,035 x gelesen
Ganz einig sind sie sich zwar noch nicht, allerdings liegen inzwischen nur noch 10% zwischen den Klimaschutzzielen der Politik und den Zugeständnissen der Wirtschaft. Denn der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärt neuerdings die Senkung des Treibhausgasausstoßes um 30% bis 2020 für machbar. Und nicht nur das: Der BDI hält sie sogar für ökonomisch sinnvoll!
“Berlin. Die Wirtschaft vermindert ihren Widerstand gegen eine ehrgeizige Klimaschutzpolitik. Erstmals räumte der Unternehmens-Dachverband ein, eine Minderung der Klimagase um rund 30 Prozent sei in Deutschland ohne Einschränkung des Lebensstandards machbar und für die Volkswirtschaft zu verkraften. Insgesamt berge der Klimaschutz erhebliche ökonomische Potenziale.”
von Vera Gaserow (FR Online)
Jedes weitere Prozent ist laut dem BDI allerdings undenkbar. Eine Senkung um 40% der ausgestoßenen Treibhausgas (Ziel der Bundesregierung) wäre nur mit einer weiteren Nutzung der Atomkraft möglich.
Quelle: Artikel “Klima-Wandel bei der Wirtschaft”, Frankfurter Rundschau, fr-online.de