Veröffentlicht am 8. Februar 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 934 x gelesen
Die einen engagieren sich bereits für den Erhalt einer intakten Umwelt, die anderen würden gerne etwas tun, wissen aber nicht so genau wie und wo. All diesen Menschen will die neue Social-Media Umwelt-Community eine Plattform bieten, um sich zu vernetzen und auszutauschen. save my nature bietet den Usern dabei aber nicht nur die Möglichkeit, Informationen, Fotos, Videos und Termine zu teilen, sondern auch über die permanent eingebundene Weltkarte zu geocodieren und so für alle sichtbar zu machen. Neben Events, Locations und Umweltproblemen können die User auch ihren eigenen Standort auf der Weltkarte markieren. Darüber hinaus werden auch positive Spots und Umweltaktivitäten sowie Partner-Organisationen auf der Karte angezeigt.
Veröffentlicht am 29. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 782 x gelesen
Einer der großen Privatsender erklärte den 24. März zum “GreenSeven”-Day und widmete ihn Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Klimaschutz und Energiesparen. Zudem wurde an diesem Tag die beeindruckende Dokumentation “Unsere Erde” erstmals im Free-TV gezeigt. Damit hat sich das Angebot an Sendungen zu Umwelt- und Klimaschutz im deutschen Fernsehen für das Massenpublikum aber auch schon erschöpft. Es gibt zwar Sendungen wie “ZDF Umwelt”, diese erreichen aber nicht allzuviele Zuschauer. Die Privatsender konzentrieren sich stattdessen ohnehin lieber auf Talkshows, Casting-Shows, Stars und Sternchen Magazine, etc. von zumeist mehr als fraglichem Niveau.
Nun könnte man vermuten, dass das Interesse einfach nicht vorhanden ist oder es schlicht nicht möglich ist, Nachhaltigkeitsthemen wie das Artensterben oder den Klimawandel publikumstauglich zu machen. Erfolgreiche Nachhaltigkeits-Formate in anderen Ländern zeigen aber, dass hier nicht das Problem liegen kann, weshalb nun eine Forschungsgruppe unter Leitung des UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) dieser Frage im Rahmen einer länderübergreifenden Studie nachgegangen ist und kam zu dem Ergebnis kam, dass Deutschland bei publikumstauglichen TV-Angeboten mit Nachhaltigkeitsinhalten hinterher hinkt.
Veröffentlicht am 2. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,379 x gelesen
Das englische Wort “Doodle” bedeutet soviel wie Kritzelei und wurde spätestens mit der Verwendung durch den Internet-Giganten Google zum festen Begriff im Web. Google bezeichnet damit die Veränderung des eigenen Logos durch den Mitarbeiter Dennis Hwang zu besonderen Anlässen wie z.B. dem Tag der Erde oder dem Geburtstag berühmter Persönlichkeiten. Der Doodle 4 Google Wettbewerb stammt ursprünglich aus England und wurde zur Fußball-Europameisterschaft 2008 erstmals in Deutschland ausgerufen. Beim diesem Wettbewerb konnten Kinder und Jugendliche ein Logo zur EM gestalten und einreichen.
Bild: Google / Makenzie Melton
Der diesjährige Wettbewerb in Amerika stand unter dem Motto “Wenn ich alles tun könnte, würde ich…” und es namen mehr als 33.000 Kinder aus den gesamten USA teil. Mit Hilfe von Millionen von Stimmen aus der Gemeinschaft des Internets hat sich Google für den diesjährigen Gewinner des 2010 Doodle 4 Google Wettbewerbs entschieden: Am 26. Mai 2010 wurde das Doodle der 9-jährigen Makenzie Melton aus El Dorado Springs, Missouri, ausgewählt. Das Gewinner-Bild, mit dem Titel “Rainforest Habitat” (übersetzt “Regenwald Lebensraum”) drückt ihre Sorge darüber aus, dass die Regenwälder unserer Erde in ernsthafter Gefahr sind und der Umgang der Menschen mit diesen Wäldern werder fair zu den Pflanzen noch zu den Tieren ist.
Veröffentlicht am 23. März 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,690 x gelesen
Motivation für den Wandel in unserer Gesellschaft ist vor allem auch der Wunsch nach einer intakten Natur und einer lebenswerten Welt für unsere Kinder und die kommenden Generationen. Um den zukünftigen Entscheidungsträgern und Konsumenten Wissenswertes zu unserer Umwelt und den heutigen Problemen zu vermitteln, startete gestern eine europaweit ausgestrahlte Zeichentrickserie, die 5 bis 8 Jahre alten Kindern dabei helfen soll, die wichtigsten Inhalte wie die Erhaltung der Wasservorkommen oder den Klimawandel zu verstehen. Die Zeichentrickserie “My Friend Boo” bzw. “Mein Freund Boo” wurde gestern, am Internationalen Tag des Wassers in fünf europäischen Städten gelauncht.
Die Zeichentrickserie “My Friend Boo” wurde durch den Fonds für die Umwelt der Europäischen Kommission gefördert und von keinem geringerem als dem britischen Grafiker und Trickfilmzeichner Curtis Jobbling produziert. Jobbling ist der Zeichner, der für die Gestaltung der Figuren und Szenen der international bekannten Zeichentrickserie “Bob der Baumeisterâ„¢” (original: Bob The Builderâ„¢) verantwortlich war. Die neue Serie “My Friend Boo” wird in mehr als 11 Sprachen ausgestrahlt werden und die Episoden sollen in Schulen, Jugendclubs und anderen Gemeinschaften in Europa eingesetzt werden.
Veröffentlicht am 10. März 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,303 x gelesen
In der Europäischen Union (EU) leben aktuell rund 500 Millionen Einwohner und vier von fünf Europäern leben in Städten. Da der Großteil also in Städten oder Ballungsräumen lebt, kommen auf die städtischen Gebiete enorme ökologische Herausforderungen zu und Umwelt- und Klimaschutz muss in den Städten beginnen. Seit 2010 wird daher jedes Jahr eine europäische Stadt zur “Grünen Hauptstadt Europas” gewählt und mit dem Green Capital Award ausgezeichnet. Für den prestigeträchtige Titel hatten sich für 2010 und 2011 nicht weniger als 35 Städte beworben, aus denen die acht Finalisten Amsterdam, Bristol, Kopenhagen, Freiburg, Hamburg, Münster, Oslo und Stockholm ausgewählt wurden.
Alle diese Metropolen konnten die Jury durch ihre hohen Umweltstandards sowie ihre ehrgeizigen Ziele zur Entlastung der Umwelt und der nachhaltigen Stadtentwicklung überzeugen. Auch wenn der Titel “European Green Capital 2010″ im Februar an Stockholm und die Auszeichnung “European Green Capital 2011″ an Hamburg ging, können die Bewohhner aller finalen Städte sicherlich stolz sein. Aus diesem Grund sollen hier auch die acht Finalisten bei der Wahl zur Grünen Hauptstadt Europas 2010 und 2011 vorgestellt werden. Den Anfang macht Bristol, die achtgrößte Stadt Englands.
Veröffentlicht am 2. März 2010, Kategorie(n):Bücher, 2,358 x gelesen
Auch wenn sich Berichte zur globalen Erwärmung und dem Klimawandel sich alltäglich in den Medien wiederfinden und das Thema zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 Zeitungen wie TV und Internet sogar dominiert hat, ist die dramatische Veränderung für viele Menschen doch immer noch ein sehr abstraktes Phänomen. Irgendwie scheint sich das Wetter zu verändern. Wird es wärmer, kälter oder einfach nur extremer? Sind die Menschen daran schuld oder zumindest mitschuld? Ist es denn nicht vielleicht sogar besser wenn es wärmer wird? Und ist eine globale Erwärmung um zwei, drei oder vier Grad denn wirklich so schlimm?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich vielleicht viele Menschen und auch die, die dem Klimawandel eher kritisch gegenüberstehen, haben wahrscheinlich keine konkrete Vorstellung davon, was eine unkontrollierte Erwärmung der Erde für katastrophale Folgen haben könnte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Mitteleuropa und damit auch Deutschland von den direkten Folgen des Klimawandels weit weniger betroffen sein wird als andere Regionen wie Afrika oder Südostasien. Um den möglichen Auswirkungen ein Gesicht zu geben und die Menschen damit zu sensibilisieren, wurde die Initiative 100PLACES.COM von der Gruppe Co+Life ins Leben gerufen. 100 besonders gefährdete Orte auf unserem Planeten werden auf der Webseite mit interaktivem Inhalt vorgestellt und mit Partnern auf der ganzen Welt in Büchern, Filmspots und Open-Air-Ausstellungen verbreitet. In Deutschland über den faszinierenden Bildband “100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten”, der seit dem 1. März 2010 vom Knesebeck Verlag herausgegeben wird.
Veröffentlicht am 4. September 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,844 x gelesen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, das Grüne Band Deutschland, ein einmaliges Naturjuwel, als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen.
Im Schatten der Grenzanlagen blieb ein einzigartiger und unberührter Naturreichtum erhalten, der entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze quer durch unser Land verläuft. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: “Gerade im Jubiläumsjahr des Mauerfalls ist dies ein wichtiges positives Signal für den Erhalt des Grünen Bandes. Die neue Schutzkategorie im novellierten Bundesnaturschutzgesetz ist eine Riesenchance für den längsten Biotopverbund durch Deutschland. Ich freue mich, dass das Bundesumweltministerium diese Idee des BUND für zukunftsfähig hält.”
Nach intensiver Prüfung halten die BUND Fachexperten das Grüne Band für besonders geeignet, um es als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen. Denn das Grüne Band verbindet auf 1.393 Kilometer von der Ostsee bis zum sächsischen Vogtland fast alle deutschen Landschaften und ist ein Querschnitt durch 17 repräsentative Naturräume. Als Heimat für über 600 gefährdete Tiere und Pflanzen ist der Erhalt dieses lebendigen Denkmals der jüngeren deutschen Zeitgeschichte eine wichtige Zukunftsaufgabe.
Veröffentlicht am 24. Februar 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 2,539 x gelesen
Die Bundesregierung um Kanzlerin Merkel nennt ihre Abwrackprämie für Altautos gerne auch “Umweltprämie“. Denn dadurch bekommt der Steuerzahler und Wähler suggeriert, dass es sich bei der Abwrackprämie nicht nur um eine Steuerverschwendung in Milliardenhöhe handelt, die allerhöchstens einen kurzfristigen positiven Effekt für die Autohersteller hat. Der Umwelt schadet die Abwrackprämie erst einmal, da die Produktion eines neuen Fahrzeugs sehr viele Ressourcen und Energie verbraucht und natürlich auch CO2-Emissionen erzeugt. Wäre die Auszahlung der 2.500 Euro Prämie daher wenigstens an spezielle Umweltkriterien wie einen geringen Spritverbrauch oder einen geregelten Partikelfilter für Dieselfahrzeuge geknüpft, würde das die Umwelt- oder Klimabilanz in den nächsten Jahren zumindest wieder verbessern.
Veröffentlicht am 5. November 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 3,685 x gelesen
Der Wechsel hat Amerika erreicht: Mit 338 zu 168 Wahlmännerstimmen feierte Barack Obama gestern Nacht einen fulminanten Sieg über den Republikaner John McCain. Damit wird er nicht nur der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten sondern auch der erste Präsident, der das europäische Modell des Sozialstaats vertritt. Neben einer Reform der Sozialpolitik wird von Obama vor allem auch ein Wechsel in der Umwelt- und Klimapolitik erwartet. Bis zum Jahr 2050 will er die CO2-Emissionen 80 Prozent unter das Level von 1990 reduzieren und bis 2012 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf zehn Prozent gesteigert werden. Des weiteren sprach sich Barack Obama für die Förderung zum Kauf verbrauchsarmer Autos und eine Verschärfung der Verbrauchsvorschriften von Fahrzeugen aus.
Veröffentlicht am 4. November 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 6,594 x gelesen
Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben begonnen und heute Nacht bzw. morgen früh werden wir wissen, wer die Amerikaner die nächsten vier Jahre regiert. Sollte Obama gewinnen - wonach es den letzten Umfragen nach aussieht - könnte sich auch beim globalen Umwelt- und Klimaschutz wieder etwas bewegen. Denn obwohl die beiden Kandidaten Barack Obama und John McCain sich in den grundlegendsten Fragen sogar einig waren (Beide stimmen zu, dass die Erderwärmung zu einem großen Teil durch menschliches Handeln verursacht wird und wollen daher die Energiepolitik der USA radikal ändern und den CO2-Ausstoß gesetzlich beschränken.), dürfte Ombama doch mit Sicherheit der grünere Präsidentschaftskandidat sein.
Was würde Barack Obama anders als John McCain machen, wenn er ab morgen Präsident der Vereinigten Staaten wäre:
Barack Obama will im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zur Zusammenarbeit wieder mit den internationalen Institutionen und der UN-Klimakonferenz zusammenarbeiten. Allerdings erhebt auch er schon mal den Anspruch auf Führung durch die USA.
Barack Obama setzt wie die meisten europäischen Staaten auf den Ausbau der erneuerbaren Energien wie Solarenergie und Windkraft. Im Gegensatz dazu propagiert McCain den Bau von 45 neuen Atomkraftwerken bis zum Jahr 2030
Barack Obama sprach sich bereits von Anfang an für eine effizientere und sparsamere Nutzung der noch vorhandenen Ressourcen aus. In einer seiner Ansprachen erklärte er den Amerikanern, dass sie nicht weiterhin ihre tonnenschweren SUVs fahren, soviel wie nur möglich essen und bedenkenlos Klimaanlagen und Heizungen aufdrehen können.
Im Hinblick auf die hohen Öl- und Benzinpreise fordert er im Gegensatz zu McCain nicht die Aufhebung der Bohrbeschränkungen entlang der amerikanischen Ost- und Westküste sondern die Anhebung der Verbrauchsstandards für Fahrzeuge in den USA.
Obama befürwortet außerdem die Einführung von Grenzwerten und die gesetzliche Beschränkung des CO2-Ausstoß von Unternehmen sowie den Handel mit Emissionszertifikaten.