Veröffentlicht am 5. November 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 760 x gelesen
Der Wechsel hat Amerika erreicht: Mit 338 zu 168 Wahlmännerstimmen feierte Barack Obama gestern Nacht einen fulminanten Sieg über den Republikaner John McCain. Damit wird er nicht nur der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten sondern auch der erste Präsident, der das europäische Modell des Sozialstaats vertritt. Neben einer Reform der Sozialpolitik wird von Obama vor allem auch ein Wechsel in der Umwelt- und Klimapolitik erwartet. Bis zum Jahr 2050 will er die CO2-Emissionen 80 Prozent unter das Level von 1990 reduzieren und bis 2012 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf zehn Prozent gesteigert werden. Des weiteren sprach sich Barack Obama für die Förderung zum Kauf verbrauchsarmer Autos und eine Verschärfung der Verbrauchsvorschriften von Fahrzeugen aus.
mehr… »
Veröffentlicht am 4. November 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 960 x gelesen
Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben begonnen und heute Nacht bzw. morgen früh werden wir wissen, wer die Amerikaner die nächsten vier Jahre regiert. Sollte Obama gewinnen - wonach es den letzten Umfragen nach aussieht - könnte sich auch beim globalen Umwelt- und Klimaschutz wieder etwas bewegen. Denn obwohl die beiden Kandidaten Barack Obama und John McCain sich in den grundlegendsten Fragen sogar einig waren (Beide stimmen zu, dass die Erderwärmung zu einem großen Teil durch menschliches Handeln verursacht wird und wollen daher die Energiepolitik der USA radikal ändern und den CO2-Ausstoß gesetzlich beschränken.), dürfte Ombama doch mit Sicherheit der grünere Präsidentschaftskandidat sein.
Was würde Barack Obama anders als John McCain machen, wenn er ab morgen Präsident der Vereinigten Staaten wäre:
- Barack Obama will im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zur Zusammenarbeit wieder mit den internationalen Institutionen und der UN-Klimakonferenz zusammenarbeiten. Allerdings erhebt auch er schon mal den Anspruch auf Führung durch die USA.
- Barack Obama setzt wie die meisten europäischen Staaten auf den Ausbau der erneuerbaren Energien wie Solarenergie und Windkraft. Im Gegensatz dazu propagiert McCain den Bau von 45 neuen Atomkraftwerken bis zum Jahr 2030
- Barack Obama sprach sich bereits von Anfang an für eine effizientere und sparsamere Nutzung der noch vorhandenen Ressourcen aus. In einer seiner Ansprachen erklärte er den Amerikanern, dass sie nicht weiterhin ihre tonnenschweren SUVs fahren, soviel wie nur möglich essen und bedenkenlos Klimaanlagen und Heizungen aufdrehen können.
- Im Hinblick auf die hohen Öl- und Benzinpreise fordert er im Gegensatz zu McCain nicht die Aufhebung der Bohrbeschränkungen entlang der amerikanischen Ost- und Westküste sondern die Anhebung der Verbrauchsstandards für Fahrzeuge in den USA.
- Obama befürwortet außerdem die Einführung von Grenzwerten und die gesetzliche Beschränkung des CO2-Ausstoß von Unternehmen sowie den Handel mit Emissionszertifikaten.
mehr… »
Für die Massenmärkte in den boomenden Ländern Indien und China hat die Tata Group jetzt einen Kleinstwagen für 2.500 Dollar (umgerechnet ca. 1.00 Euro) vorgestellt. In diesen Ländern könnte in Zukunft jedes dritte verkaufte Auto solch ein Kleinstwagen sein. Für die Umwelt dürfte es wohl auch besser sein, als importierte Schrottautos von vor 1980 aus Westeuropa.
“Trotz einfachen Designs und sparsamer Technik muss sich das indische Billigauto zumindest in Sachen Klimaschutz nicht verstecken – im Gegenteil. Der Viersitzer verbraucht mit seinem 30-PS-Benzinmotor dank Leichtbauweise weniger als vier Liter pro 100 Kilometer. „Damit kommt ein Porsche Cayenne Turbo keine 27 Kilometer weit“, verglich Dudenhöffer. Der Kohlendioxidausstoß liegt zudem mit 97 Gramm pro Kilometer schon heute unter der geforderten EU-Norm von 120 Gramm und deutlich unter den Werten der deutschen Autobauer.”
Quelle: FOCUS Online
Es ist erfreulich, dass in diesen Ländern mit bereits starker Luftverschmutzung in den Ballungsräumen auch auf den Verbrauch und den CO2-Ausstoß geachtet wurde.
Quelle: Artikel “Neuwagen ab 1600 Euro“, 08. Januar 2008, FOCUS Online
Unsere holländischen Nachbarn sind schon seit Jahren ein ganzes Stück weiter als wir. Das Fahrrad ist dort ein ebenso vollwertiges Verkehrsmittel wie das Auto. Dort fahren nicht nur Studenten zur Uni und Arbeiter zur Werkshalle sondern auch Manager und Vorstände treten auf dem Weg zur Arbeit kräftig in die Pedale. Aufgrund steigender Öl- und Benzinpreise sowie einem Trend zu immer mehr Umweltbewusstsein gewinnt das Fahrrad jetzt aber auch hierzulande für alle Berufsgruppen an Bedeutung.
“Laut Trendforscher Matthias Horx profitiert das Fahrrad enorm vom Klimawandel. Das Freizeit- und Kindergefährt wandelt sich zum vollwertigen Verkehrsmittel, mit dem auch Vorstände morgens in die Firma radeln werden.”
Quelle: stern.de
Und da mehr als die Hälfte aller Fahrten mit dem PKW unter sechs Kilometer lang sind, ist das Potential in Deutschland sehr hoch. Davon werden nicht nur Fahrradhersteller, -händler und -werkstätten sondern auch jeder Einzelne profitieren: Denn Fahrradfahren schont neben der Geldbörse auch die Umwelt und fördert die Kondition und Gesundheit!
Quelle: Artikel ”Fahrrad im Umwelt-Trend“, 08. Januar 2008, stern.de
Die besten Spartipps in einer Broschüre zusammengefasst: Fast jeder Hamburger geht mit guten Vorsätzen in das Jahr 2008. Wer sich nach wie vor über hohe Strom- und Heizkostenrechnungen ärgert und auch an den Spritpreisen keine Freude hat, sollte sich ab dem 1. Januar ein Wort rot im Kalender anstreichen: Energiediät!
Mit einfachen aber wirkungsvollen Tricks kann jeder bares Geld sparen und seinen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Erstaunlich: Obwohl viele Energie-Spartipps bekannt sein sollten, wissen viele Hamburger immer noch nicht, wo und wie sie im Alltag ihr Portemonnaie und die Umwelt entlasten können. Dabei ist es der Weg aus der Preisfalle leicht. „Mit Ökostrom, Energiesparlampen, Ein- und Ausschaltleisten für Musikanlage und Fernseher und einem Kühlschrank A+ habe ich 120 Euro im Jahr gespart“, sagt Jan Muntendorf von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Hamburg. Den teureren Energiespar-Kühlschrank hat er damit schon refinanziert.
Die SDW hat jetzt eine kostenlose Broschüre zum Energie-Fasten aufgelegt. Sie enthält neben vielen Tipps auch einen Wegweiser für gesundes und umweltbewusstes Einkaufen in Hamburg mit zahlreichen Angeboten, die Verbraucher nutzen können. Ob Biokost, Naturmode, sanfter Tourismus, ökologische Geldanlagen, regenerative Energien für das Eigenheim oder Gesundheit - die Broschüre stellt dem Konsumenten ausgewählte Anbieter aus Hamburg vor.
mehr… »